Norbert
23.01.2010, 18:19
Es war nach meiner Bundeswehrzeit und wir hatten eine richtig geile Truppe, der 2. war jetzt ein Holländer. Diese Besatzung ist über zwei Jahre auf dem Mannesmann I zusammen gefahren.:super::super::super:
Der war mit 2 x 900 Ps nicht der schnellste. Für eine Umlauf von Duisburg – Huckingen nach Rotterdam und zurück brauchten wir etwa 60 Stunden. Deshalb wurden wir Anfang der 80er Jahre auch schon mal in Rotterdam zum Hafendienst eingesetzt. Anfang Dezember 1982 an einem Freitag war es, als wir Vier Leichter mit Russland-Rohren entladen hatten und sie zum Europoort gebracht haben. Auf dem Weg dahin hat der Alte das Büro in Rotterdam angerufen wegen neuer Order. Diese lautete Montagmorgen kommt der Mannesmann III mit vier Rohrleichter, die Leermachen und zum Europoort bringen. Das hieß Wochenende in Rotterdam SUPER. :pleased:
Der Alte nicht faul fragte dann gleich mal, ob er im Waalhaven liegen bleiben soll oder ob wir im Rijnhaven liegen können? Seine Jungs müssten sich mal ein bisschen die Beine vertreten. :lool:
Dass er am Samstag nach Hause fahren wollte, hat er den Herren in Rotterdam natürlich nicht gesagt. Wir haben das OK bekommen und ab zum Rijnhaven. Kopf vor an die Mauer zwei Koppeldrähte drauf, fertig.
Nun war nur noch die Frage zu Klären wer bleibt an Bord, schwere Frage. Keine 30 Meter vom Boot fuhr die U-Bahn aber überirdisch und noch mal 30 Meter dahinter eine Kneipe neben der anderen. GENIAL. :dream:
Die Wache hat dann einer unserer Maschinisten übernommen ein waschechter Ostfriese aus Rhauderfehn, allerdings unter der Bedingung das ihm Sonntagmorgen einer die Bild am Sonntag von der Rotterdamer Centralstation holt. Es wurden zwei fröhliche Abende das Wort KNEIPPKUR hat seit dem eine andere Bedeutung. Ich weiß nicht wo wir überall waren, immer gleich mit 8 Mann hoch in eine Kneipe dann in die nächste, Katendrecht war auch um die Ecke Herrlich.
Nächsten Tag ist der Alte dann mit dem Zug nach Hause, das Komando hatte ein Ablöser der für unseren 2. an Bord war. Am zweiten Abend haben wir unseren Smut in irgendeiner Kneipe verloren, der hatte mal wieder ne Braut aufgegabelt. Wenn er leicht einen im Tee hatte, wurde alles betanzt was nicht schnell genug in Sicherheit war. Der kam erst am nächsten Morgen um 7.30 Uhr wieder an Bord geschlichen. Leider musste er aber an der Kammer vom Ablöser vorbei, (der wie ich später erfahren habe gerne auf dem Büro gesessen hat) dieser fragte den Smut auch gleich mal wo er den jetzt herkommt. Der nicht auf den Mund gefallen „Kaptän ich wollte euch zum Frühstück Brötchen besorgen, aber die Bäckereien in Holland haben sonntags geschlossen".
Montag sind wir dann wieder froh gelaunt an die Arbeit. :dream::dream:
Ich erwähne das, weil es auf anderen Booten anders gehandhabt wurde. Das muss nun auch jeder selber wissen, aber ich muss mich nicht mit dem Boot zwischen 2 Festmachertonnen legen damit keiner von Bord kommt.
Da fällt mir noch eine Story ein, Waalhaven Pier 6, Feierabend, ab nach Heijplaat. Zielstrebig die erste Kneipe angesteuert ZU. Smut geh doch mal kucken da hängt ein Zettel an der Tür. Der trabt auch artig los, kommt zurück mit dem Satz "Wegen Todesfall geschlossen" GESLOTEN TOT VOLGENDE MANDAG (Bis Montag Geschlossen) stand auf dem Zettel.
Das hat den Smut die erst Runde gekostet.:lool:
Der war mit 2 x 900 Ps nicht der schnellste. Für eine Umlauf von Duisburg – Huckingen nach Rotterdam und zurück brauchten wir etwa 60 Stunden. Deshalb wurden wir Anfang der 80er Jahre auch schon mal in Rotterdam zum Hafendienst eingesetzt. Anfang Dezember 1982 an einem Freitag war es, als wir Vier Leichter mit Russland-Rohren entladen hatten und sie zum Europoort gebracht haben. Auf dem Weg dahin hat der Alte das Büro in Rotterdam angerufen wegen neuer Order. Diese lautete Montagmorgen kommt der Mannesmann III mit vier Rohrleichter, die Leermachen und zum Europoort bringen. Das hieß Wochenende in Rotterdam SUPER. :pleased:
Der Alte nicht faul fragte dann gleich mal, ob er im Waalhaven liegen bleiben soll oder ob wir im Rijnhaven liegen können? Seine Jungs müssten sich mal ein bisschen die Beine vertreten. :lool:
Dass er am Samstag nach Hause fahren wollte, hat er den Herren in Rotterdam natürlich nicht gesagt. Wir haben das OK bekommen und ab zum Rijnhaven. Kopf vor an die Mauer zwei Koppeldrähte drauf, fertig.
Nun war nur noch die Frage zu Klären wer bleibt an Bord, schwere Frage. Keine 30 Meter vom Boot fuhr die U-Bahn aber überirdisch und noch mal 30 Meter dahinter eine Kneipe neben der anderen. GENIAL. :dream:
Die Wache hat dann einer unserer Maschinisten übernommen ein waschechter Ostfriese aus Rhauderfehn, allerdings unter der Bedingung das ihm Sonntagmorgen einer die Bild am Sonntag von der Rotterdamer Centralstation holt. Es wurden zwei fröhliche Abende das Wort KNEIPPKUR hat seit dem eine andere Bedeutung. Ich weiß nicht wo wir überall waren, immer gleich mit 8 Mann hoch in eine Kneipe dann in die nächste, Katendrecht war auch um die Ecke Herrlich.
Nächsten Tag ist der Alte dann mit dem Zug nach Hause, das Komando hatte ein Ablöser der für unseren 2. an Bord war. Am zweiten Abend haben wir unseren Smut in irgendeiner Kneipe verloren, der hatte mal wieder ne Braut aufgegabelt. Wenn er leicht einen im Tee hatte, wurde alles betanzt was nicht schnell genug in Sicherheit war. Der kam erst am nächsten Morgen um 7.30 Uhr wieder an Bord geschlichen. Leider musste er aber an der Kammer vom Ablöser vorbei, (der wie ich später erfahren habe gerne auf dem Büro gesessen hat) dieser fragte den Smut auch gleich mal wo er den jetzt herkommt. Der nicht auf den Mund gefallen „Kaptän ich wollte euch zum Frühstück Brötchen besorgen, aber die Bäckereien in Holland haben sonntags geschlossen".
Montag sind wir dann wieder froh gelaunt an die Arbeit. :dream::dream:
Ich erwähne das, weil es auf anderen Booten anders gehandhabt wurde. Das muss nun auch jeder selber wissen, aber ich muss mich nicht mit dem Boot zwischen 2 Festmachertonnen legen damit keiner von Bord kommt.
Da fällt mir noch eine Story ein, Waalhaven Pier 6, Feierabend, ab nach Heijplaat. Zielstrebig die erste Kneipe angesteuert ZU. Smut geh doch mal kucken da hängt ein Zettel an der Tür. Der trabt auch artig los, kommt zurück mit dem Satz "Wegen Todesfall geschlossen" GESLOTEN TOT VOLGENDE MANDAG (Bis Montag Geschlossen) stand auf dem Zettel.
Das hat den Smut die erst Runde gekostet.:lool: