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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dr. Geier



Peter
05.09.2008, 22:20
Weiß jemand etwas über den Verbleib von MS Dr. G(a)eier der Reederei Mannesmann ???
MFG Peter (PeMü)

Norbert
05.09.2008, 23:40
Hallo Peter,

Dr. Geier ist so um 1983? gesunken anschließend wurde das Fahrzeug in die Niederlande verkauft. Später ist er noch einmal Untergegangen. Einmal habe ich ihn in Zaltbommel auf der Werft gesehen wo er wieder hergerichtet wurde. Das letzte mal habe ich ihn auf dem WDK gesehen so um 1999/2000 damals hieß er Geertje und war 86 Meter lang. Ich hab auch schon versucht über De Binnenvaart das Schiff zu finden leider Fehlanzeige.
Ms Danny ist der Ehemalige Gottfried Wilhelm. Der ist 1958 in Bodenwerder gebaut worden zusammen mit den Schleppkähnen Mannesmann 4, 5 und 36. Der 36 ist um 1960 motorisiert worden, der 5 fährt heute als Sandria 2.

Gruß Norbert Kap1

Peter
06.09.2008, 00:47
Ms Danny war Ms Gottfried Wilhelm auch ein Koppelverband der Reederei Mannesmann. Habe die Info von Norbert. MFG Peter

18.09.2008, 17:59
Hallo Jos,

danke für die Bilder! Aber Bild 3 zeigt uns sie als GMS Condor. Was führte zu dieser Havarie?

Aber Schaden an der MS Dr. Geier ist auch nicht ohne!

Gruß Dewi

Jos Telleman
18.09.2008, 18:32
Hallo Dewi,

Leider, habe ich keine Ahnung, war in einer Paste Buch von Jahren, zuruck. kk

Gruß Jos,

Peter
19.09.2008, 20:47
Moin, hier ist Peter! Ich bin überwältigt, auf die Reaktion meiner Anfrage nach Dr. Geier!!! Konnte nicht eher antworten, war 2x mit Frisia IV & VI auf Kreuzfahrt(hin & zurück) nach Norderney. Super Bilder und Berichte, ich möchte mich bei alle bedanken!!! MFG Peter.

Norbert
19.09.2008, 23:11
Hallo Kreuzfahrer,

vielleicht hast du ein paar schicke aufnahmen von den Frisia Fährschiffen. :lool: Die machen sich bei uns hier sehr gut! :P

LG Norbert :super: :wink:

Gerhard
20.09.2008, 00:26
Hallo

ist schon selten das ein Schiff 2x untergeht.
wer weiß was über die 2. Haverie als Condor ???
sollte auch am Niederrhein gewessen sein.

Gruß Gerhard

McRonalds
28.10.2008, 18:43
Hallo Binnenschifffreunde,
kleiner Nachtrag noch; ich hoffe ich darf mal Werbung machen für eine 'inhaltsähnliche' Seite (Ems-Schiffe von Albin Träger), da findet man aktuelle Bilder vom DR. GEIER, jetzt als JACOBA in den Niederlanden.
Gruß - Ronald;-)

Norbert
28.10.2008, 18:49
Hallo Ronald,

Russland Rohre, ich weiß nicht wie viele wir davon gefahren haben. Von Huckingen nach Rotterdam zum Waalhaven Pier 6. Bei Müller - Thomsen wurden die entweder an Land gelegt oder gingen diriekt aufs russische Seeboot. Danach Erz geladen in der Botlek bei Müller-Hanna oder im Europoort. Ganz übel war das laden in Vlaardingen-Oost mit dem Schwimmkran, direkt aus dem Seeboot. Dann ab nach Huckingen und dann das ganze wieder von Vorne ;-)

Gruß Norbert :wink:

claudius2
29.10.2008, 01:15
Hallo
Nach dem Buch BINNENVAART 2008 war das SK "MANNESMANN 36-DR.GEIER-CONDOR-MON DESIR-GEERTJE".
Gruß Klaus

Norbert
29.10.2008, 07:06
Hallo Klaus,

der SK MANNESMANN 36 ist 1958 auf der Arminiuswerft in Bodenwerder gebaut, zusammen mit den SK Mannesmann 4 + 5, sowie dem MS Gottfried Wilhelm, jetzt Danny. Der SK Mannesmann 4 / Danny 1 ist verschrottet, der Sk MM 5 fährt als SL Sandria 2.

Gruss Norbert

Norbert
29.10.2008, 07:16
Hallo Binnenschifffreunde,
mit reichlich Verspätung habe ich auch noch ein Bild vom DR. GEIER samt Leichter gefunden...
Gruß - Ronald;-)

Hallo Ronald,

bis zur in Dienstellung von SB Mannesmann IV 1978, waren die SK Mannesmann 4 und 5 in Rotterdam (Mannesmann Rederij) gemeldet. Dann wurde sie nach Deutschland umgeflaggt. Die Motorschiffe Gottfried Wilhelm und Dr. Geier waren immer in Ruhrort (Mannesmann Reederei) gemeldet

Gruß Norbert

binnenvaart
15.06.2009, 17:56
Jacoba , 85,78 x 9,40 x 2,67 , 1482 ton , Bouwjaar 1959 , Werf Arminiuswerft in Bodenwerder , 1268 pk Cummins , ex Dr.Geier , ex Mannesmann 36 , ex Condor , ex Mon Desir , eigenaar Jacoba VOF ( Aarnoudse ) , ENI 02316204

Gernot Menke
16.06.2009, 18:50
Rohre, ich weiß nicht wie viele wir davon gefahren haben. ... Danach Erz geladen .... und dann das ganze wieder von vorne

Hallo Norbert,

dazu habe ich mal folgende Frage: ich habe gehört, daß die Schiffe je nach Ladung zum Teil ganz erstaunlich ihre Breite verändern. (Die manchmal gar nicht so kleinen Unterschiede bei offiziellen Vermessungsangaben, obwohl sich das Schiff eigentlich nicht verändert hat, sollen darauf zurückgehen, daß die betreffenden Schiffe bei den Vermessungen durch unterschiedliche Ladezustände jeweils "anders geformt" waren)

Kannst Du mir sagen, wie sich euer Schiff diesbezüglich verhalten hat? Wurde es oben am Lukenrand breiter/schmaler bei verschiedenen Ladezuständen? Sicherlich habt ihr doch auch mal die Herfte rausgenommen - die sind ja auch so etwas wie eine Meßlatte. Stellenweise sollen die Dinger hinterher gar nicht wieder reingepaßt haben, weil sich die Schiffsbreite durch die Ladung zu sehr verändert hatte.

Vielleicht kannst Du dazu was sagen, das fände ich SEHR interessant!

:wink: Gernot

Jürgen F.
16.06.2009, 21:16
Das stimmt, ich kann mich gut erinnern, daß wir mit MS H. Wenzel mal Spundbohlen nach Zwijndrecht geladen hatten. Dafür mussten die Herfte und Gebinde raus. Die lagen dann 14 Tage in Dortmund an Land. Nachdem wir die Spundbohlen gelöscht hatten haben wir in Ijmuiden Erz geladen für Dortmund / Hardenberg. Weil unsere Ersatzteile im Weg lagen sollten die wieder an ihren Platz sobald wir im Hafen waren. War wohl nix, da fehlten teilweise über 20 cm und erst als wir gelöscht hatten passte alles wieder rein. Das hätte ich vorher nicht geglaubt.

Schöne Grüße Jürgen F.

Binnenschiffer
17.06.2009, 00:06
Hallo,
habe gelesen, dass dies jetzt MS Jacoba ENI 02316204 ex Mon Desir, ex Condor ex MM 36 ist.

Gruss vom Oberrhein:wink:

Elbianer
17.06.2009, 00:45
Als Praktiker kann ich bestätigen, dass sich die Schiffe je nach Beladungszustand mehr oder weniger durchbiegen. Wie viele Zentimeter habe ich allerdings nie nachgemessen. Aber auch wenn das Schiff oben am Dennebaum schmäler wird, bei schwerer Ladung tief im Rumpf, bleibt es zum Schiffsboden hin in der Breite fast ohne Veränderung, weil da alles kräftiger Versteift ist. Die Breite über alles wird also kaum kleiner.
Ein Schiffbau-Ingenieur wird meisten behaupten, dass das Schiff richtig vermessen ist. Wie diese Vermessung in der Praxis durchgeführt wird habe ich allerdings noch nie gesehen.
Bei der Schiffsbreite kommt es in engen Schleusen ja manchmal fast auf jeden cm an, da macht eine genaue Angabe schon Sinn.
Aber wie wird ein Schiff über eine Länge von 100 m genau vermessen? Jeder kennt doch die Dehnungsfugen bei Stahlbrücken. Ein Schiff dürfte dann in Sommer ja auch länger als im Winter sein? Ist der größte Teil vom Rumpf im Wasser dürfte sich diese Differenz in Grenzen halten. Liegt das Schiff bei der Vermessung an Land, bei 20 Grad Minus, dürfte es im Hochsommer schon etwas Länger sein.
In der Praxis ist dies aber glatt für den Ar... Es wird wo keinen Schiffer geben, der behauptet, dass es für ihn ein Unterschied ist ob er mit einen 110,00 Meter langen Schiff um die Kurve fährt oder mit einen 109,90 Meter langen. Das ist sicher auch ein Grund warum beim anmalen der Schiffsabmessungen gern mal gerundet wird. 110 macht nun mal weniger Arbeit als 109,90 anzumalen.
Manchmal gibt es ja auch so schlaue Schleusenmeister, die auf den Meter genau die Schiffe in die Schleuse stapeln wollen. Das die Poller aber dreißig Meter und weiter auseinander sind und die Taue auf der Länge sich kräftig recken fällt den oft mal nicht ein.

Gruß Thomas

Hedo
18.07.2009, 17:19
Hallo Miteinander,

die Thematik erinnert mich an meine Lehrzeit. Wir hatten seinerzeit noch ein Holzlukendeck bei dem wir die letzten Lukendeckel pro Laderaum ( 3 Räume bei 67m Länge) im Winter jeweils mit einem dicken Holzklotz und Vorschlaghammer dicht schlagen mussten, während wir im Sommer fast noch die Merklinge (Holzträgerbalken und den Lukendeckeln mit Hohlkehle für Wasserablauf) ausfegen konnten.

Viele Grüße
Hedo