Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dampfschlepper Atlas und Pauline-Helene
Hallo Leute, vieleicht gibt es hier ja jemanden dem diese Namen ja was sagen, die Betonung dabei liegt auf dem Ersten, den Atlas.
Kann jemand was zum Verbleib dieses Schleppers sagen ?
Nach meinen Infos ist er spätestens seit dem Mauerbau in den alten Bundesländern unterwegs gewesen, mit "Pauline" kenne ich mich etwas besser aus, da bin ich gerade angetreten, die "Süße" vor dem Brenner zu retten, Zaghafte Schwimmversuche dazu unter Flüstertüte - Mittschlepp-Gelegenheit.
Der Atlas ist das Schwesterschiff, wenn man das so sagen darf :roooll:
Hallo und willkommen im Forum,
bezugnehmend auf deinen Dampfer "Spree" ex Pauline Helene und deiner Anfrage nach Überführung, hattest du ja nicht gerade einen glatten Start !!! - Nun wir möchten uns doch alle ein wenig an die Spielregeln halten, auch was die Nutzung der Fotos betrifft - wir sind fast alle hier Schifferkollegen oder Freunde der Binnenschifffahrt - daher ist eine kurze Anfrage auf Bildernutzung immer empfehlenswert - das möchte ich hier nun gleich ebenfalls tun und fragen ob ich die oben eingestellten Fotos verwenden kann, da es bisher keine von diesem Schlepper im Orginalzustand gibt.
Über eine Antwort als Privatnachricht (PN) oder hier im Forum würde ich mich freuen.
So nun zu deinem zweiten Schlepper dem Atlas.
Leider ist über diesen nicht viel in Erfahrung zu bringen - bisher nicht - der Schlepper wurde 1906 in Dresden-Neustadt für Wilhelm Reetz aus Ketzschendorf gebaut. Als Besonderheit hatte das Schiff einen Zwei-Schrauben-Antrieb. Die Dampfmaschine leistete 130 PSi.
1947 nach Kriegsende verblieb der Dampfer in der sowjetischen Zone und bekam durch die Generaldirektion Schifffahrt in Berlin die Schiffspass-Nr. 1-176 zugeteilt. Ab 1949 in der DDR beheimatet.
1951 wurde das Schiff nach Potsdam verkauft an Otto Kliche. Der benannte den Dampfer in "Martha Elise" um, verkaufte den Dampfer aber bereits noch im selben Jahr an Ewald Becherer aus Linum. Der wiederum benannte den Dampfer noch 1951 in "RENATE" um.
Seitdem gibt es keine weiteren Erkenntnisse über den Verbleib.
1957 zur Schiffsumregistrierung aller DDR-Schiffe, war der Dampfer nicht mehr im Binnenschiffsregister geführt.
Seither ist der Verbleib unbekannt.
Möglich ist somit eine Abwanderung in die damalige Westzone, Abwrackung oder eine nicht registrierpflichtige Nutzung. (z.B. als Gaststättenschiff oder Wohnschiff) meistens an Land.
MfG UGI :wink:
Hier noch eine kurze Nachfrage zum Verbleib des Atlas. Du schreibst, das der Dampfer später in Westberlin oder der BRD gefahren ist.
Dies würde ja meine Vermutung im o.g. Text bestätigen. Wäre ja mal interessant zu erfahren, was aus dem Dampfer wurde, welche Registrierung, wo beheimatet, Eigner usw. - na eben was du so in Erfahrung bringen konntest.
Gruß UGI :wink:
Na dazu werde ich mich noch mal direkt an die besagte Enkelin des Wilhelm Reetz wenden, aus deren Sicht sieht die ganze Sache um einiges anders aus. Bei Gelegenheit hier mehr dazu :wink:
Na dazu werde ich mich noch mal direkt an die besagte Enkelin des Wilhelm Reetz wenden, aus deren Sicht sieht die ganze Sache um einiges anders aus. Bei Gelegenheit hier mehr dazu :wink:
Hallo Max,
vielen Dank für deine Antwort, sicherlich haben die Eigner dazu einen ganz anderen gefühlsmäßigen Rückblick auf die damaligen Ereignisse.
Dies sollte aber für die Schiffshistorie und die Aufarbeitung des reinen Schiffsverlaufes eine - "Sorry" - untergeordnete Rolle spielen.
Interessant ist ja letztlich wann und wie der Dampfschlepper weiter betrieben wurde und seine Verbleibsgeschichte, daher wäre es schon schön in Erfahrung zu bringen welchen Weg der Dampfer nahm und seinen letztlichen Verbleib in Erfahrung zu bringen.
Dann bekommt er letztlich auch seinen Platz in der Dampfergeschichte.
Gruß UGI :wink:
vBulletin® v4.1.4, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.