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03.01.2008, 13:02
Staustufe Ottendorf

Erbaut im Jahre: 1960

Mainkilometer 345,26, Länge der Stauhaltung 14,52 km

Schiffsschleuse:
Nutzlänge: 301,60 Meter, Nutzbreite: 12,00 Meter

Fallhöhe:
7,59 Meter

Bootsschleuse:
Nutzlänge: 12,50 Meter, Nutzbreite: 2,50 Meter

Wasserkraftwerk:
6300 KW

Fischaufstiegstreppe:
Fischtreppe

UKW-Kanal
79

Gruß Dewi :Kap:

McRonalds
07.01.2008, 16:09
Hallo Detlef,

zur Ergänzung; Ottendorf ist die 'höchste' (oder tiefste?!) Mainschleuse - zwischen 1958 und Oktober 1960 gebaut; die Schleusenkammer ist zweigeteilt (à 169 und 113 m). Ursprünglicher Plan war in diesem Bereich zwei Schleusen (Gädheim und Obertheres) zu bauen, die aber dann zu der großen Schleuse Ottendorf zusammengelegt wurden - das erklärt die für eine Mainschleuse sehr große Fallhöhe von 7.60 m.

Wie Viereth, Limbach & Knetzgau entstand auch die Staustufe Ottendorf durch einen Durchstich eines Mainmäanders. Sie liegt, obwohl direkt neben Bundestraße und Bahntrasse, etwas abseits und ist kaum einsehbar. Leider ist sie schon ein schönes Stück entfernt und deshalb komme ich nur selten hin. Bei meiner letzten Wanderung an Silvester musste ich darüber hinaus feststellen, dass das ganze Gebiet inzwischen hermetisch und weiträumig eingezäunt wurde - und ich einen Fußmarsch durch das angrenzende Feld machen musste. So was nenne ich alles andere als besucherfreundlich!

Gruß - Ronald;-)

McRonalds
13.01.2008, 16:54
Hallo Ronald,

dass Du so schnell Dich überwunden hast, spricht für dein Interesse an den Main-Schleusen.
@Deltef;

ja, die Mainschleuse interessieren mich ungemein. Wie gesagt - Ottendorf liegt ungünstig und man kann hier auch weit und breit nicht von einem Ufer zum anderen - das macht die Sache natürlich schwierig. Wobei ich gelesen habe, dass es einen unterirdischen Wehrtunnel unter der Anlage durch geben soll. Würde mich ja echt mal interessieren. Habe neulich einen Bericht in der Mainpost (http://www.mainpost.de/lokales/hassberge/Hassbergkreis;art1726,4102547) gelesen dass da manchmal Führungen gemacht werden.

Hier (http://www.fms.wsv.de/maschinenbau/index.html) erfährt man übrigens noch etwas mehr über den (umweltfreundlichen!) Schleusenbetrieb - vielleicht kann man das in die Seite der Schleuse, die Du schon online gestellt hast, noch einbauen - ist sicher auch ganz interessant.

Ottendorf ist übrigens auch ein gutes Beispiel, dass man die Natur nicht ganz austricksen kann. Wie ich gestern bereits berichtet habe, ist die Stauhaltung die einzige am Main (die ich kenne), die über der umgebenden Landschaft auf einen Damm liegt.

Um an die Schleuse zu kommen, muss man unter einer Unterführung unter dem Bahndamm durch - dieser liegt aber nun offensichtlich unter dem Pegel des Grundwassers und steht ständig unter Wasser! Fußgänger und Radfahrer empfinden das nicht immer als sooooo lustig.

Gruß - Ronald;-)

P.S.: Bis Würzburg habe ich eigentlich von allen Schleusen brauchbare Aufnahmen & die dazugehörige Geschichte. Du kannst Dich also bei denen Schleusenbesuchen auf 'Erlabrunn abwärts' konzentrieren.

P.S.2: War mal im Herbst letzten Jahres an der Schleuse Harrbach - aber leider war da der Wehrsteg wegen Reparaturarbeiten gesperrt - und es war außerdem Hochwasser und so gut wie kein Verkehr. Außerdem war's schon fast dunkel und die paar Aufnahmen waren kaum brauchbar.

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