Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Werft Josef Becker, Schottel Werft und der Schottelantrieb
McRonalds
17.02.2026, 21:09
Hallo Binnenschifffreunde,
so - damit über das Thema nicht ständig an diversen Orten diskutiert wird (ich weiss, ich bin auch daran beteiligt!) gibt's heute ein eigenes Thema dafür. Hier kann alles zu der Werft und deren berühmten Schottelantrieb rein. Ich werde mich in Kürze auch ein bisschen dazu auslassen (besonders zur Vorgeschichte, denn die hat interessante Verbindungen zum Main), aber erst mal muss ein Thema gesetzt werden. Wer fängt an?!
Gruß - Ronald;-)
McRonalds
17.02.2026, 21:15
Okay, ich mach' mal den Anfang mit dem ersten 'richtigen' Schiff von Josef Becker. Eigentlich schade dass der nimmer fährt. Ich habe über ihn in Chronik der Schottel-Werft gelesen und das war (unter dem Namen MARKSBURG) das erste Schiff der Werft, die damals noch Josef Becker hieß und in Niederspay beheimatet war. Erst 1935 zog man an den Stromabschnitt Schottel um (daher der 'neue' Name). Ein Bild vom Stapellauf(?), ebenfalls aus der Chronik, will ich Euch nicht vorenthalten. Es ging über die Ufermauer und den Treidelpfad (sagt man so am Rhein?) zum Fluss hinunter. Guckt da eine Schulklasse zu?! Also ich hätte das Schiff nicht wieder erkannt.
Ach ja, einen Datensatz (https://www.binnenschifferforum.de/showthread.php?53985) haben wir natürlich auch in unserer Datenbank...
...so, das war der Start!
Gruß - Ronald;-)
McRonalds
18.02.2026, 18:44
Ich habe aus der Broschüre mal den Text zum Schottelantrieb heraus kopiert:
'Nach dem Krieg sucht Firmenchef Josef Becker nach der Lösung eines Problems, an dem er seit Jahren werkelt: In Lastkähnen, Fähren und Motorbooten nimmt die Antriebseinheit zu viel Platz ein. Er sucht nach einem System, das sich platzsparend integrieren lässt, einfach auszubauen und zu warten ist und sich besser manövrieren lässt. Bereits um 1870 hatte der amerikanische Oberst Mallory am Problem der mangelnden Manövrierfähigkeit bestehender Schiffsantriebe gearbeitet und einen Lenkantrieb für Dampfschiffe konstruiert. 1919 folgte ihm Victor Alten mit der Idee eines Ruderpropellers, der über einen 180 Grad drehbaren Propeller verfügt. Vermutlich ohne die Entwürfe von Mallory und Alten zu kennen, beginnt Josef Becker erste Skizzen anzufertigen. Als Ausgangspunkt seiner Überlegungen nimmt er den bekannten Außenbordantrieb, bekannt als Z-Antrieb [ich glaube dieser Ausdruck ist im Forum schon sehr häufig gefallen]. Wieder und wieder zeichnet, verwirft und verbessert er seine Konstruktion, bis er schließlich die Lösung findet: einen Z-Antrieb ohne separates Ruderblatt mit einem 360 Grad, endlos um die eigene Achse steuerbaren Propeller.
Als Mann der Praxis studiert Josef Becker das Reaktionsverhalten seiner Erindung zunächst an Miniaturmodellen in der Badewanne[sic!], bevor er ein erstes Großmodell mit Kegelrädern alter Lkw-Autoachsen [angeblich US-Militärbestand] konstruiert. 1950 wird schließlich das firmeneigene Boot MAGDALENA mit dem ersten Ruderpropeller (150 PS) ausgestattet, und zwei Jahre später ist Josef Becker am Ziel: 1952 erhält die Werft von der Rheinland-Pfalz Wasserschutzpolizei den Auftrag für vier Polizeiboote, die ersten, die mit dem neuen Antrieb ausgestattet werden.
Mit dem Ruderpropeller betritt Josef Becker vollkommenes Neuland. Erstmals steht einem Schiff die volle Kraft seiner Antriebsmaschine zum Manövrieren zur Verfügung, ohne dass ein separates Ruder notwendig ist. Dabei zeigen sich erstaunliche Fahreigenschaften: Die Polizeiboote, die im Mittel bis zu 16 Knoten schnell fahren, haben dank des Ruderpropellers bei voller Fahrt einen Drehkreis von nur 1,5 Bootslängen und können bei geringer Fahrt fast auf der Stelle wenden. Eine Propellerdrehung von 180 Grad genügt, um mit dem Schiff beinahe übergangslos von 'voll voraus' auf 'voll rückwärts' zu gehen.
Anders als seinen Vorgängern gelingt Josef Becker damit der entscheidende Schritt: Er bringt seine Idee, die er 1955 patentieren lässt, zur Marktreife und schafft die Grundlage für zahlreiche Entwicklungen im Schiffbau, die höchste Manövrierfähigkeit voraussetzen.
Ein Jahr nach ihrer Inbetriebnahme sind die SCHOTTEL-Polizeiboote während der verheerenden Flutkatastrophe in den Niederlanden im Einsatz und erregen dort aufgrund ihrer enormen Manövrierfähigkeit Aufmerksamkeit. Von dem damals sensationell neuen Konzept überzeugt, bestellen die niederländische Wasserstraßenbehörde, der niederländische Zoll sowie die 'Rijkspolitie te Water' Boote mit dem neuartigen Antrieb. Dies ist der internationale Durchbruch. Kurze Zeit später folgt der erste Großauftrag durch die französische Rheinarmee, die 15 Schiffe ordert. Damit ist der Grundstein gelegt für die einzigartige Erfolgsgeschichte des SCHOTTEL Ruderpropellers und für die weltweite Expansion des Unternehmens.'
morgen ronald,
habe gestern,nachdem ich auszug aus deiner brochüre gelesen hatte ,mal im combi schottel gedrückt,
dabei kommt das geschäft der werft,werdegang alles aufs bild,also ich muss ehrlich sagen ich hätt nie
gedacht das schottelwerft ein weltunternehmen geworden ist da muss man echt den hut ziehen,das
geht ja runter,oder rauf bis nach wenn ich richtig gelesen hab ,bis nach rio de janairo ,leider komm ich
tagsüber kaum an den kombi meistens nachts ,was auch nicht meiner chefin recht ist,weil man ja später ins bett
geht und morgens nicht wach wird,auch dies geht vorbei ich selbst habe mal einen tag in koblenz
die wsp 15 mitfahren dürfen auch steuern und wr stolz drauf das alles gut geklappt hat,ist ja auch feine
sache kleines boot zu fahren und zu manövrieren .2009 habe ich mal in klotten die fähre abgelöst für
10tage auch ,schottel war wieder neuland,auch das ging gut ,so hab ich meine erfahrung mit schottels
gmacht .ich hab mir vorgenommen das ale nochmal tagsüber in ruh zu lesen,falls der kombi das
mitmacht,15 jahre alt,ab und zu streikt der,das wärs für heut,vielen dank dir,bis bald
wünsche gutes nächtle gruß
jupp
McRonalds
19.02.2026, 19:39
Muss mich hier gleich korrigieren; sein erstes Schiff war nicht MARKSBURG (wie in Beitrag #2 behauptet), sondern HELENE (Bild im Anhang).
Aber wie ging's denn nun eigentlich los mit dem Schiffbau bei Josef Becker? Sein Wissen eigent er sich auf der Werft Gebrüder Stumm in Koblenz-Lützel an, mit 24 macht er sich 1921 selbstständig - zunächst allerdings ohne Verbindung zur Schifffahrt. Ab hier lasse ich wieder die Schottel-Broschüre sprechen:
'Das ändert sich 1925, denn da bestellt ein Bäckermeister aus Oberspay eine Schaluppe, damit er bei Hochwasser wendig durch die engen Gassen rudern und ebenso schnell wie sicher auf der anderen Rheinseite Mehl holen kann. Um die Ansprüche des Bäckermeisters zu erfüllen, ändert Josef Becker die Form der damals üblichen Beiboote und zeigt schon hier eine Fähigkeit, die ihn sein ganzes Unternehmerdasein begleiten wird: über Probleme nachdenken, bis sich eine Lösung gefunden hat, sich von Traditionen lösen, Neues wagen und Ideen unbeirrt umsetzen. So entwickelt er ein vollständig aus Eisen bestehendes Boot mit Spiegelheck und hochgezogenem Bug, das sich durch seinen sehr geringen Wasserwiderstand auszeichnet und sich sowohl leicht rudern als auch wenden lässt. Als er mit dieser Urform der später weltberühmten SCHOTTEL-Schaluppe rheinaufwärts zum Kunden rudert und sich – wie damals üblich – an ein Schiff anhängt, wird der Schiffseigner auf das neuartige Beiboot aufmerksam. Die zweite Bestellung geht ein und der Kontakt zur Schifffahrt ist gemacht. Schon zwei Jahre später, im Jahr 1927, hat sich der Bootsbau so weit entwickelt, dass Josef Becker die neue Sparte neben dem Maschinenbau in den Briefkopf aufnehmen kann.
Während der Bau von Schaluppen schnell an Fahrt gewinnt, kann der Betrieb auch im motorisierten Schiffbau Fuß fassen. Ein ortsansässiger Fährmann will aufgrund des zunehmenden Fremdenverkehrs auf Motorenbetrieb umstellen und ordert bei Josef Becker das erste Motorboot (die für 32 Personen zugelassene Personfähre HELENE) – damals noch eine Seltenheit auf dem Rhein. Der Auftakt gelingt mit Bravour und noch im gleichen Jahr wagt man sich an das erste große Passagierboot MARKSBURG für die Schifffahrtsgesellschaft Vomfell aus Braubach.
Kaum sechs Jahre nach dem Bau der ersten Becker-Schaluppe ist der Bootsbau ein wichtiges Standbein des Betriebs, denn die Nachfrage nach den kleinen, wendigen Schiffen steigt. Kontinuierlich entwickelt Josef Becker die Schaluppe weiter. 1931 wagt er sich an die nächste Neuerung und stellt die Produktion um: Statt weiterhin wie in der Branche üblich die Eisenteile zu vernieten, entscheidet er sich für das Schweißverfahren. Ein Schritt, mit dem er seiner Zeit weit voraus ist und der ihm in der Schifffahrtsbranche einen Namen macht. Auch den klassischen Spantenbau lässt Josef Becker nun hinter sich: Ohne Querplanken werden die drei Millimeter starken Boden- und Seitenteile des Boots über Kopf in Schalenbauweise geformt, kreuzgewölbeartig und freitragend ohne zusätzliche Absteifungsmittel. So entsteht ein Boot mit äußerst wertvollen Eigenschaften für die Schiffer: 'kleinste Ausmaße bei großer Ladefähigkeit, steife Wasserlage und trotzdem weiche Bewegungen, auch bei gröbstem Wasser, leichter Gang am Riemen und Eignung für höchste Schleppgeschwindigkeit', wie es in einer Produktbroschüre heißt.
Anfang der 30er-Jahre bessert sich die wirtschaftliche Lage, die Arbeitslosenzahlen gehen zurück, nicht zuletzt durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten und die damit einhergehende Aufrüstung. Auch in Niederspay laufen die Geschäfte gut. Zwölf Mitarbeiter beschäftigt Josef Becker im Jahr 1934, womit die Werft einer von nur zwei Industriebetrieben ist, die sich im Amtsbezirk Boppard über die Inflationsjahre hinweg behaupten konnten und keinen Konkurs anmelden mussten.
Der Erfolg fußt neben dem Erindungsreichtum und der weitsichtigen Konstruktionstätigkeit des Firmengründers auf dem mittlerweile breit aufgestellten Werftprogramm, mit dem man sich vollständig auf den Bootsbau spezialisiert hat. Neben den Schaluppen konstruiert Josef Becker mit seinen Mitarbeitern eine Vielzahl unterschiedlicher Motorboote, darunter Proviantboote, Inspektionsboote, kleine Schlepper, erste Yachten und Fahrgastschiffe. Ein Problem wird jedoch drängender: der Platzmangel in der Salmgasse. Noch immer baut Josef Becker den größten Teil seiner Schiffe in der alten Scheune. Er lagert sie auf dem Vorplatz und auf angemieteten Flächen in der Nachbarschaft, lässt sie auf einem primitiven Slipwagen zu Wasser, während größere Schiffe weiterhin über die Gärten und Rheinpromenade getragen werden müssen, da die Gasse für einen Transport zu eng ist. Ein Zustand, der die weitere Expansion des Unternehmens zu behindern droht.
1934 entscheidet sich Josef Becker daher zum Bau einer Werft auf einem nahe gelegenen Grundstück direkt am Rheinkilometer 578,4. Geplant sind die Erweiterung einer Montagehalle, die sich bereits auf dem Gelände befindet, sowie der Bau eines Wohnhauses für seine damals sechsköpfige Familie. Die Bauarbeiten schreiten zügig voran und nach und nach werden das Wohnhaus, die Bootsbauhalle und eine Helling mit elektrischem Aufzug fertiggestellt. Endlich ist Platz für Schreinerei, Dreherei und Schmiede sowie für moderne Spezialmaschinen, die Josef Becker selbst entwirft und konstruiert. In den Jahren 1935 und 1936 erfolgt der Umzug. Auch der Firmenname wird geändert: Das neue Werftgelände liegt am Stromabschnitt Schottel. Damit die rheinkundigen Schiffer es zukünftig auf Anhieb verorten können, entscheidet sich Josef Becker, sein Unternehmen in SCHOTTEL-Werft umzubenennen.'
McRonalds
19.02.2026, 19:53
Nachtrag: ach ja, so funktionierte das damals (lt. Broschüre) mit den Schaluppen: Sie wurden entweder an Schleppverbände gehängt oder per LKW nach Boppard gefahren, wo sie auf die Bahn verladen wurden.
Und weiter (diesmal wieder Zitat): 'Bis 1950 haben 3000 Schaluppen die SCHOTTEL-Werft verlassen. Pro Tag werden zwei bis drei Beiboote gefertigt – mittlerweile in fünf verschiedenen Typen. Nur noch 50 Stunden brauchen die Mitarbeiter für ein Exemplar, vor dem 2. Weltkrieg benötigten sie 150 Stunden. Längst ist die Schaluppe auch mit Motor erhältlich – dem Schottin-Antrieb. Damit Motor und Wellenanlage beim Rudern nicht die Fahrt hemmen, sind sie in vertikaler Richtung schwenkbar und werden in einen im Luftkasten angebrachten Schacht versenkt. Im Juli 1962 heißt es in einem Zeitungsartikel: 'Unängst wurde die 8000ste nummerierte Schaluppe fertiggestellt; dieses Beiboot ist die seit Kriegsende ohne Konstruktionsveränderung meistgebaute Schaluppe der Welt.' Insgesamt wird die SCHOTTEL-Werft mehr als 16000 Schaluppen produzieren. 1973 verabschiedet sich die Werft von der Schaluppe. Nachdem sich das Unternehmen mehr und mehr auf die Fertigung von Schiffsantrieben spezialisiert hat, wird die Schaluppensparte an eine Werft an der Mosel verkauft.'
McRonalds
19.02.2026, 21:10
An dem Punkt muss ich persönlich ein paar Worte verlieren (ich glaube ich habe das früher schon irgendwo mal geschrieben - aber wie üblich an unpassender Stelle und keiner hat darauf reagiert), bzw. es überhaupt bemerkt:
Was mich an der Werft Josef Becker fast mehr interessiert hat als der legendäre Schottel, ist die Verbindung zum Main in den frühen 30er Jahren, als diese damals noch (sehr) kleine Werft (12 Mitarbeiter, wie wir oben lesen können) etliche kleine Motorschlepper für den Main baute: als die Mainkette in den frühen 30er Jahren aufgelöst wurde bestand offensichtlich ein großer Bedarf hierfür, der nicht allein durch die Mainwerften gedeckt werden konnte. 10 Schlepper konnte ich bislang ausfindig machen, wobei einige Angaben fraglich sind. Eigentlich sind recht viele Angaben fraglich, aber ich finde einfach nirgendwo Angaben über die frühen Bauten der Werft. Bislang ermitteln konnte ich folgende Schiffe (HELENE und MARKSBURG habe ich ja bereits oben erwähnt) - der CHRISTA sollte eigentlich identisch mit HEINZ sein, allerdings habe ich als Baujahr 1926 dort angegeben... wobei... baute Becker da so solch 'großen' Schiffe...?
HELENE (https://www.binnenschifferforum.de/attachment.php?attachmentid=1040227&d=1771522759)
CHRISTA (https://www.binnenschifferforum.de/showthread.php?49373)
Bj. 1926 (wurden da bereits Schiffe gebaut?)
Eigner: ?, Stadtprozelten
55/126 PS
11.10 x 2.92 m
Später an Bau-Fa. Breunig/Miltenberg, 1994 nach Ungarn
MARKSBURG (https://www.binnenschifferforum.de/attachment.php?attachmentid=1040086&d=1747239257)
EMMA
Bj. 1928
Eigner: Christian Schopp, Speyer
80 PS
9.96 x 2.37 x 0.85 m
HEINZ (https://www.binnenschifferforum.de/showthread.php?84101)
Bj. 1933
Eigner: Heinz (oder/später Karl?) Firmbach, Stadtprozelten (MSG)
75 PS
11.20 x 2.92 x 0.92 m
-> CHRISTA
MAIN (https://www.binnenschifferforum.de/showthread.php?113492)
Bj. 1933
Eigner: Hans Firmbach, Stadtprozelten
200 PS
17,15 x 3,81 m x 1.00 m
1951 an Deutsche Tiefbau AG, Mannheim
SAALE
Bj. 1933
Eigner: Anton Hartmann, Zellingen & Pius Wolz, Reistenhausen (KSG)
125 PS
Maße unbekannt
TAUBER (https://www.binnenschifferforum.de/showthread.php?124423)
Bj. 1933
Eigner: Anton Hartmann, Zellingen & Pius Wolz, Reistenhausen (KSG), ab 1951 ohne Wolz
125 PS
14.50 x 3.30 x 0.70 m
DONAU (https://www.binnenschifferforum.de/showthread.php?42034)
Bj. 1934
Eigner: Karl & Anton Arnheiter, Wörth a.M.
200 PS
17.15 x 3.81 x 0.76 m
1937 verkauft nach Regensburg
EMIL (https://www.binnenschifferforum.de/showthread.php?27125)
Bj. 1934
Eigner: Emil Firmbach, Schweinfurt (MSG)
110 PS
13.00 x 3.33 x 1.00 m
Später Fa. Löhe/Würzburg -> KÜMMEL 5, inzwischen wohl abgewrackt
ERFTAL (https://www.binnenschifferforum.de/showthread.php?56965)
Bj. 1934
Eigner: Johann Gerling, Miltenberg
165 PS
17.20 x 3.70 x 0.76 m
1951 an Fa. Blum/Schweinfurt
Die folgenden beiden Schiffe sind Spekulationen meinerseits - beide könnten frühe Becker-Bauten sein. Vielleicht kann mir jemand helfen:
GUTE HOFFNUNG (https://www.binnenschifferforum.de/showthread.php?27126) (2) [oder Umbau?]
SCHWALBE (https://www.binnenschifferforum.de/showthread.php?100472)?
Nach dem Krieg hat man den Bau von kleinen Schleppern wohl nicht mehr aufgenommen - der Bedarf dafür war wahrscheinlich ein für allemal gedeckt. Selbst begegnet bin ich leider nur noch dem EMIL, ERFTAL und GUTE HOFFNUNG, (so der wirklich ein Becker-Bau war). Sehr Schade. Gruß - Ronald;-)
Rhein-Mosel
20.02.2026, 18:06
Hallo,
aus der Rhein-Zeitung vom 3.11.2025:
McRonalds
20.02.2026, 19:56
In der kleinen Schottel-Broschüre ist auch ein Bild von einem der ersten niederländischen Behördenschiffen drin, das den internationalen Durchbruch von Schottel einläutete.
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