Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rhenania XI [Helene] - DSB -
Muranfan
21.03.2026, 19:02
Hier eine Aufnahme von Siegfried Wilk von RHENANIA XI (um 1949/50) in Mannheim. Das Foto wird als Repro vom Repro in diversen Quellen als RHENANIA IX angeboten - ist aber sicher der XIer.
Schiffsdaten:
Name: Rhenania XI
Ex-Namen: Helene
Eigner: 'Rhenania' Schiffahrts- & Speditions-Ges. mbH., Mannheim
Nationalität: https://www.binnenschifferforum.de/images/icons/deutschland.gif
Länge: 17,50 m
Breite: 3,40 m
Tiefgang: 1,25 m
Maschinenleistung: 100 PSi
Maschinenhersteller:
Baujahr: 1901
Gebaut in: :dr:
Bauwerft: Mainz-Gustavsburg
Verbleib: Volker
McRonalds
21.03.2026, 19:04
Das Foto wird als Repro vom Repro in diversen Quellen als RHENANIA IX angeboten - ist aber sicher der XIer.Ohne jeden Zweifel!
Handhaspel
21.03.2026, 19:31
Dampfschlepper RHENANIA XI
Hallo,
ein wenig Details: vorne Flagge C, darunter Wassertank mit Deckel, ganz unten Dampf aus der Heizung im Wohnbereich. Mittschiffs neben dem Kessel gegen die Reling Bretter (keine Planke) damit Bunkerkohlen nicht über Bord fallen, die nicht mehr in den Bunker gehen. So ist das auf beiden Seiten. Diese kleinen Dampfschlepper hatten die Kohlenbunker beidseits vom Kessel. Ich vermute dass dies hier angewendet wurde weil das Boot schon mal längere Reisen machte, die den Kohlenvorrat nur aus den Bunkern überforderte. Beruht auf Erfahrungen aus meiner Lehrzeit auf solch kleinem Boot.
Gruß, Walter
Muranfan
21.03.2026, 19:46
Hallo,
hier noch eine Aufnahme von Herrn Wilk aus diesem Zeitraum; freue mich auf die fachkundigen Erläuterungen von unserem Handhaspel dazu....:super:
Grüße :wink:
Rolf
McRonalds
21.03.2026, 19:47
Interessant auch die an Land liegenden 'Wracks' oder Schiffsteile!
Muranfan
22.03.2026, 15:48
Interessant auch die an Land liegenden 'Wracks' oder Schiffsteile!
Die hat Herr Wilk auch auf einem Bild, lagen vermutlich am Neckar
#4
Hallo im Foto gut zu erkennen der geöffnete Schieber im Kesselmantel.
Das ruft Erinnerungen in mir wach.
Ich wurde im Oktober 1946 auf einer ähnlichen Boot geboren.
( CHARENTE ex Attila Bj. 1904 22,00 x 5,20 x 1,90 330 PSI ca. 18t )
Das Foto 1 zeigt die Attila mit offenem Ruderstand. 1946 schon mit festem Steuerhaus.
Die Boot war in einem erbärmlichen Zustand ! z.B.: unter dem Bergholz stark durchgerostet was zur Folge hatte
das beim „Aufdrehen“, jedes Mal eine größere Menge Wasser eindrang.
Das lief dann durch die verrottete Wandverkleidung in die Wohnung deren Heizung auch kaputt war.
Im Jahr 46 gab es zudem einen strengen Winter. Was tun mit dem kleinen Ernst? Da war guter Rat teuer.
Man hat mich dann in einen Weidekorb, mit vielen Decken, gepackt und hinter den Kesselmantel gestellt.
Schieber zu dann war es da drin zwar dunkel (dabei lässt es sich gut schlafen) aber auch mollig warm.
Viele denken jetzt das muss doch sehr laut gewesen sein, aber das stimmt nicht.
Jeder der eine Dampfmaschine im Betrieb erlebt hat weiß das sie sehr ruhig laufen.
Ja so habe ich meinen ersten Winter an Bord erlebt.
Gruß Ernst
Handhaspel
23.03.2026, 14:21
Hallo Ernst,
Schieber am Kesselmantel (zu #4) dahinter war unser Warmwasserspender auf den Dampfbooten. Pülz voll Wasser gescheppt, Schieber auf, die Pülz oder Eimer ins dünne Kupfer-Röhrchen getaucht, Ventil ein wenig aufgedreht und schon kochte vom Optischen her schon das Wasser. So haben wir auch Arbeitswäsche in die Kur geschickt bei vorsichtigem Umgang mit Seifenpulver wegen dem Schaum. Spülwasser hatten wir ja außenbords genügend.
Gruß, Walter
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