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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mittelrhein: Brücke oder Nachtdienst der Fähren?



Blaubär
22.03.2011, 19:45
Hallo zusammen,

diese Diskussion habe ich aus einem anderen Thema hierher verschoben, damit das Thema an der richtigen Stelle diskutiert werden kann.
Renates (Blaubärs) Beitrag habe ich zur Einleitung hierher kopiert.

Es geht darum, ob das Mittelrheintal eine Brücke benötigt, oder ob vielleicht ein Nachtdienst der Fähren eine Lösung wäre.

Viel Spaß beim mitdiskutieren :super:


LG
Micha


....das wäre zu schön, - von 5.00h bis 23.00h mindestens...

Hier am Mittelrhein kenne ich keine Fähre, die schon so früh und so lange fährt.

L.G
Renate

Blaubär
22.03.2011, 20:07
Hallo Werner,

hm, ja, da hast du allerdings recht!

Wir sind meistens rheinaufwärts unterwegs, deshalb wohl. Da sieht es dann schon wieder anders aus...

L.G.
Renate

Werner Hergarten
22.03.2011, 21:12
Moin Renate!

Da gibt es natürlich rheinaufwärts z.B. noch die Loreleyfähre, aber die macht,außer zu spez. Anläßen, immer früher Feierabend.

Wenn man sich als Interessierter durch das Internet quält, bekommt man eigentlich die Informationen, die man haben möchte. Aber es gibt sonst nichts zu tun und der Tag hat nur 24 Stunden!

Die Fähren am oberen Mittelrhein fahren noch, ein Weltkulturerb, (als kleiner Bub habe ich das kennengelernt, die B9 - damals gab es nocht nicht die Autobahn auf dem Hunsrück- und an den Bahnschranken kilometerlange Staus, da konnte ich Schiffe gucken!) aber jtzt die Brücke? Leute, wehrt euch!

Nochmals ein Gruß aus FL

Werner

Blaubär
22.03.2011, 21:38
Hallo Werner,

oh ja, da kannst du dir sicher sein, dass es viele Gegner gegen die von Herrn Roger Lewentz geforderte Mittelrheinbrücke gibt!
Das würde wahrscheinlich das Aus für viele Fährbetreiber bedeuten.

Hoffentlich kommt es nie so weit!

PS:
Das Thema Brücke ist ein heißes Eisen, das vertiefen wir hier besser nicht.

L.G.
Renate

Mignon 600
23.03.2011, 11:36
Hallo renate,

die Fähre Bad Breisig zumindest fährt so, auch die Rüdesheimer... Durch den bevorstehenden Brückenbau sind ja nun auch die Fährbetriebe St. Goarshausen, Kaub und Lorch wach geworden..
Gruss MIG

Blaubär
23.03.2011, 21:22
Hallo MIG,

ich habe keine Probleme mit den Fährzeiten , das ist vielleicht falsch verstanden worden.
Ich habe volles Verständnis, wenn der Fährbetrieb nicht wegen einiger weniger Autos oder Personen bis in die Nachtstunden aufrecht erhalten wird.

L.G
Renate

Km 632,2
29.03.2011, 00:51
Hallo zusammen.
Eine Brücke hat aber von 0:00 bis 24:00 Uhr Dienst.
Es kann aber nicht sein, dass ich von 20:00 bis morgens 5:00 oder 6:00 Uhr
als Autofahrer nicht zwischen Koblenz und Wiesbaden auf die gegenüberliegende
Rheinseite komme.
Die Fährleute sind gegen eine Brücke, sollten sich aber mal überlegen ob man im Verbund
nicht im Turnus eine Fähre auf dieser Strecke über Nacht durchfahren läßt.
Wäre eine Überlegung wert.

Stadt_Aschaffenburg
29.03.2011, 09:00
Hallo Hürth,

das wäre aber auf jeden Fall ein Subventionsgeschäft. Ob das so einfach machbar ist, weiß ich nicht.

LG
Micha

Unregistriert
29.03.2011, 15:19
Eine Brücke hat aber von 0:00 bis 24:00 Uhr Dienst.......



Hallo z`samma..
Ich sehe das ganz genauso. Es wird immer nur gegen eine Brücke gewettert aber mehr tun will auch keiner das man Nachts ohne große Umwege auf die andere Rheinseite kommt, oder beispielsweise bei Hochwasser, das ist eine Zumutung in der heutigen Zeit. Aber Hauptsache wir haben mal wieder protestiert...
Überlegt mal wenn ihr selbst davon betroffen wärt und hättet dann vermehrte Benzinkosten dann würdet ihr sicher anders reden

Schönen Tag noch zusammen

Km 632,2
29.03.2011, 22:09
Es kann aber nicht sein, dass ich von 20:00 bis morgens 5:00 oder 6:00 Uhr als Autofahrer nicht zwischen Koblenz und Wiesbaden auf die gegenüberliegendeRheinseite komme..



Ich habe mal folgende Situationen durchgespielt:
Ich war oberhalb von Oberwesel zu Besuch und möchte nach Hause oberhalb von Kaub. Es ist 0:30 Uhr.
Nehme ich den Kilometer 546 von Kaub und fahre nach Koblenz zur Brücke Km 585 sind das 39 km und auf der anderen Seite wieder zurück 39 km, macht ein Umweg von 78 km plus Zeit.
Ähnliche Situation:
Ich war in Bad-Bodendorf an der Ahr und möchte nach Dattenberg. Es ist 0:30 Uhr
Nehme ich den Kilometer 630 von Kripp und fahre nach Neuwied zur Brücke Km 608 sind das 22 km und auf der anderen Seite wieder zurück 22 km, macht ein Umweg von 44 km plus Zeit. Nehme ich den Kilometer 630 von Kripp und fahre nach Bonn zur Brücke Km 651 sind das 21 km und auf der anderen Seite wieder zurück 21 km, macht ein Umweg von 42 km plus Zeit.
So kann mann die Beispiele weiter spielen.
Ich habe eine Datei erstellt mit den Fährverbindungen Ingelheim bis Mondorf mit den dazugehörigen Fährbetriebszeiten. Hier kann sich jeder selbst Beispiele heraussuchen. Grausam sind die Verbindungen im Winter.

Gruss Dieter

faehrenfan
29.03.2011, 22:33
Hallo an alle,

bin auch mit einer Fähre groß geworden und ja, auch ich fand es lästig, immer darauf achten zu müssen, das ich die letzte Fähre noch bekomme und Geld hat mich das auch viel gekostet und heute ?
Heute bin ich ein Fan von Autofähren und auch meine Kinder freuen sich immer wieder, wenn Sie über die Fähre fahren dürfen.

Zum Thema Brücke:
Klar ist eine Brücke immer da, kostet aber auch viel mehr Geld beim Bau und in der Unterhalt und Arbeitsstellen bringt sie auch keine.
Wenn man es mal genau nimmt, dann müsste man es eigentlich so machen wir die Franzosen: Da gehören Fähren dem Staat und Fährnutzer können diese kostenlos nutzen !
Kein Witz, schaut mal die Fähre Kappel-Grafenhausen - Rhinau (F), Fähre Greffern - Drusenheim (F) und die Fähre Plittersdorf - Seltz sind alle Kostenlos, weil Sie zu Frankreich gehörend.

Geht man jetzt davon aus, das ein 24 Stunden Betrieb eingerichtet wird und pro Fähre min. 2 Leute eingestellt werden, würde das 3 Schichten a 8 Stunden + eine Ersatzmnschaft bedeuten, = 8 feste Arbeitsplätze pro Fähre.
Kosten würde das ganze auf 10 Jahre gerechnet, deutlich weniger, als eine neue Brücke samt der Unterhaltskosten + benötigte Infrastrukturkosten wie die Brückenzubringer und die durch die Brücke benötigen Zufahrtsstraßen, den Orts-Umgehungsstraßen etc. etc. denn Ihr wollt ja alle nicht, das sich der Autoverkehr durch Euren Ort wälzt, um zur Brücke zu kommen.

Das alles ist nicht auf meinem "Mist" gewachsen, nein, das haben andere kluge Köpfe mit viel mehr Erfahrung ausgerechnet und im Internet in Stellungnahmen gegen geplante Brücken veröffentlicht und nicht nur bei einer bestimmten, sondern bei vielen Projekten.

Was ich damit sagen will: Wenn der Staat lieber ein Prestigeprojekt wie eine Brücke baut, dann nur deshalb, weil sich damit jemanden verewigen will und nicht, weil er uns was gutes tut.
Oder anders rum gesagt, mit der Einrichtung eines kostenlosen 24 Stundenbetriebes der Fähre würde kein Politiker Geschichte schreiben, sowas wäre schnell wieder vergessen und daher ist sowas unpopulär, also wird es nicht gemacht.

So, und damit wir alle mal sehen, über was für Fährzeiten wir hier eigentlich diskutieren, anbei die Liste der Fahrzeiten der Autofähren vom Rhein. Ich hab mir die Infos selber zusammen gesucht, weil ich demnächst eine Fährentour am Rhein entlang machen will und da sollte man schon wissen, wann die fahren.

Rheinkilometer 261: Fähre Kappel-Grafenhausen - Rhinau (F)
01.11. - 31.03. Mo. - Fr.: 05:30 - 19:00 Uhr Sa. / So. + Feiertage: 07:00 - 19:00 Uhr
01.04. - 31.06. Mo. - Fr.: 05:30 - 21:00 Uhr Sa. / So. + Feiertage: 06:30 - 22:00 Uhr
01.07. - 31.08. Mo. - Fr.: 05:30 - 22:00 Uhr Sa. / So. + Feiertage: 06:30 - 22:00 Uhr
01.09. - 31.10. Mo. - Fr.: 05:30 - 21:00 Uhr Sa. / So. + Feiertage: 06:30 - 22:00 Uhr

Rheinkilometer 318: Fähre Greffern - Drusenheim (F)
01.10. - 31.03. Mo. - Sa.: 6:00 - 20:00 Uhr So. + Feiertag: 7:00 - 20:00 Uhr
01.04. - 30.10. Mo. - Sa.: 6:00 - 20:00 Uhr So. + Feiertag: 6:40 - 22:00 Uhr

Rheinkilometer 339: Fähre Plittersdorf - Seltz
Mo. - Fr. 06:30 - 18:50 Uhr / Sa. So. + Feiertage 07:00 - 18:40 Uhr

Rheinkilometer 354: Fähre Neuburgweier - Neuburg am Rhein
Umfangreicher Fahrplan (min. 6.45 Uhr – 18.00 Uhr) Winterpause von 01.11. - 28.02.

Rheinkilometer 372: Fähre Leopoldshafen - Leimersheim
Umfangreicher Fahrplan (min. 6.00 Uhr – 18.00 Uhr, im Sommer bis 20.00)
Winterpause von 30.11. - 31.01.

Rheinkilometer 410: Fähre Brühl - Otterstadt (Kollerinsel)
Sommerautofähre / Mittagspause 12.00 - 12.30
17.03. - 31.03. 10:30 - 15:00 Uhr
01.04. - 30.09. 10:00 - 19:30 Uhr
01.10. - 31.10. 10:30 - 15:00 Uhr

Rheinkilometer 415: Fähre Altrip - Mannheim-Neckarau
Mo. - Sa.: 05:30 - 22.20 Uhr / So. + Feiertag: 08:00 - 22:20 Uhr

Rheinkilometer 462: Fähre Gernsheim - Eich (Hamm)
01.04. - 30.09. Mo. - Sa.: 05:30 - 21:30 Uhr / So. + Feiertag: 07:00 - 21:30 Uhr
01.10. - 31.03. Mo. - Fr.: 05:30 - 20:55 Uhr / Sa. 05:30 Uhr - / So. + Feiertag: 07:00 - 20:30 Uhr

Rheinkilometer 483: Fähre Nierstein (Oppenheim) - Kornsand (Geinsheim)
15.03. - 15.10. Mo. - So.: 06:00 - 21:30 Uhr
16.10. - 14.03. Mo. - So.: 07:00 - 21:00 Uhr

Rheinkilometer 519: Fähre Mittelheim (Oestrich-Winkel) - Ingelheim (Nord)
Mo. - Fr.: 06:00 - 21:00 Uhr / Sa. 07:00 - 21:00 Uhr / So. + Feiertags: 08:00 -21:00 Uhr
Verlängerte Fahrzeit im Sommerhalbjahr (1. April bis 30.September) bis 22:00 Uhr

Rheinkilometer 527: Fähre Bingen – Rüdesheim
01.03. - 31.10.
Bingen: So. - Do.: 05:45 - 0:15 Uhr / Fr. + Sa.: 05:45 - 00.45 Uhr
Rüdesheim: So. - Do.: 06:00 - 24:00 Uhr / Fr. + Sa.: 06:00 - 01.00 Uhr
01.11. - 30.04.
Bingen: Mo. - Sa.: 05:45 - 21:45 Uhr / So. + Feiertage: 07:10 - 21:45 Uhr
Rüd-h.: Mo. - Sa.: 06:00 - 22:00 Uhr / So. + Feiertage: 07:20 - 22:00 Uhr

Rheinkilometer 539: Fähre Niederheimbach - Lorch
31.03. - 31.10. Mo. - Fr.: 06:00 - 19:50 Uhr / Sa.: 06:50 Uhr / So.: 07:50 Uhr
01.11. - 01.04. Mo. - Fr.: 06:00 - 18:50 Uhr / Sa.: 06:50 Uhr / So.: 08:50 - Uhr

Rheinkilometer 546: Fähre Kaub - Oberwesel
01.04. - 30.09. Mo. - Sa.: 06:00 - 19:50 Uhr / So. + Feiertag: 08:00 - 19:50 Uhr
01.10. - 31.03. Mo. - Fr.: 06:00 - 18:50 Uhr / Sa.: 07:00 Uhr - 18:50 Uhr / So. + Feiertag: 08:00 - 18:50 Uhr

Rheinkilometer 556: Fähre St. Goar - St. Goarshausen
01.01. - 30.04. Mo. - Sa.: 06:00 - 21:00 Uhr / So. + Feiertag: 08:00 - 21:00 Uhr
01.05. - 30.09. Mo. - Sa.: 06:00 - 23:00 Uhr / So. + Feiertag: 08:00 - 23:00 Uhr
01.06. - 31.12. Mo. - Sa.: 06:00 - 21:00 Uhr / So. + Feiertag: 08:00 - 21:00 Uhr

Rheinkilometer 570: Fähre Boppard - Filsen
April - September: Mo. - Sa.: 06:30 - 21:00 Uhr / So. + Feiertag: 08:00 - 18:45 Uhr
Juni - August: Mo. - Sa.: 06:30 - 22:00 Uhr / So. + Feiertag: 08:00 - 18:45 Uhr
Oktober - März: Mo. - Sa.: 06:30 - 20:00 Uhr / So. + Feiertag: 08:00 - 18:45 Uhr

Rheinkilometer 623: Fähre Bad Hönningen - Bad Breisig
Mo. - Sa.: 05:38 - 23:02 Uhr / So. + Feiertage: 07:08 - 23:02 Uhr

Rheinkilometer 630: Autofähre Linz - Kripp (Remagen)
von 06:00 Uhr - 19:00 Uhr im Pendelverkehr,
von 19:00 Uhr - 24:00 Uhr alle 15 Minuten ab Linz;
ab Kripp zwischenzeitlich, (letzte Abfahrt ab Kripp: 0:05 Uhr)

Rheinkilometer 640: Fähre Bad Honnef - Rolandseck
Mo. - Sa.: 06:30 - 21:00 Uhr / So. + Feiertag: 08:00 - 21:00 Uhr

Rheinkilometer 645: Fähre Königswinter - Bonn - Mehlem
Mo. - Sa.: 05:45 Uhr ab Königswinter bis 21.50 Uhr ab Mehlem,
letzte Fahrt ab Königswinter ca. 21.35 Uhr
So. + Feiertage: 07:45 Uhr ab Königswinter bis 21.50 Uhr ab Mehlem, letzte Fahrt ab Königswinter ca. 21.35 Uhr

Rheinkilometer 647: Fähre Niederdollendorf - Bonn - Bad Godesberg
01.04. - 31.10.: Mo. - Sa.: 6:05 - 21:45 Uhr / So. + Feiertag: 08:05 - 21:45 Uhr
01.11. - 31.03.: Mo. - Sa.: 6:05 - 20:45 Uhr / So. + Feiertag: 08:05 - 20:45 Uhr

Rheinkilometer 660: Fähre Bonn-Graurheindorf - Niederkassel-Mondorf
ab April: Mo. - Fr.: 06:30 - 20:00 Uhr / Sa. - So.: 09:00 - 20:00 Uhr
ab Oktober: Mo. - Fr.: 06:30 - 19:00 Uhr / Sa. - So.: 10:00 - 17:00 Uhr

Rheinkilometer 705: Fähre Leverkusen-Hitdorf - Köln-Langel
01.04. - 30.09.: Mo. - Fr.: 06:00 - 20:00 Uhr / Sa. So. + Feiertag: 09:00 - 20:00 Uhr
01.10. - 31.03.: Mo. - Fr.: 06:00 - 19:00 Uhr / Sa. So. + Feiertag: 10:00 - 19:00 Uhr

Rheinkilometer 718: Fähre Düsseldorf-Urdenbach - Zons
01.04. - 30.09.: Mo. - Fr.: 06:15 - 21:00 Uhr / Sa./ So. + Feiertags: 06:15 - 21:00 Uhr
01.10. - 31.03.: Mo. - Fr.: 06:15 - 21:00 Uhr / Sa./ So. + Feiertags: 06:15 - 19:00 Uhr

Rheinkilometer 755: Fähre Kaiserswerth (Düsseldorf) - Langst (Meerbusch)
31.01. - 01.04.: Werktags: 07:00 - 19:00 Uhr / Sa. / So. + Feiertage: 10:00 - 18:00 Uhr
02.04. - 31.10.: Werktags: 07:00 - 20:00 Uhr / Sa. / So. + Feiertage: 09:00 - 20:00 Uhr
Kein Fährbetrieb:
17.07.2010 - 25.07.2010 Kirmesfähre und 23.10.2010 - 30.01.2011 Betriebsferien

Rheinkilometer 792: Fähre Duisburg-Walsum - Orsoy
Monat 04. - 10.: Mo. - Fr.: 06:15 - 21:00 Uhr / Sa. 08:00 - 21:00 Uhr / So. + Feiertag: 08:00 - 21:00 Uhr
Monat 11. - 03.: Mo. - Fr.: 06:15 - 19.30 Uhr / Sa. 08.00 - 18:00 Uhr / So. + Feiertag: 10:00 - 18:00 Uhr
Die Fähre fährt ca. alle 8-10 Minuten zwischen Walsum und Orsoy
Fahrzeiten von Sommer auf Winter / Winter auf Sommer ändern sich immer bei Uhrenumstellung


Gruß Alex :super:

Km 632,2
29.03.2011, 22:36
...das wäre aber auf jeden Fall ein Subventionsgeschäft.



Hallo Micha

Ich kann aber nicht hingehen und mir die Taschen am Tag voll machen, und lasse anschliessend Nachts die Kundschaft im Regen stehen.
Deshalb schreit das fahrende Volk doch auch nach Brücken.
Dieses Prinzip funktioniert doch auch bei den Apotheken. Die verdienen Nachts auch nicht immer das Salz in der Suppe.

Ein Beispiel zwischen Bonn und Köln.
Hier fehlt in der Höhe Wesseling eine Brücke. Wir liegen linksrheinisch in der Höhe vom Flughafen Köln-Bonn, müssen aber Umwege über die Rodenkirchener Brücke oder Bonner Nordbrücke fahren.
Dann soll der Hafen Godorf zum Container Terminal ausgebaut werden. Muss ein Container auf die rechtsrheinische Seite nach St. Augustin oder Siegburg gebracht werden, fährt der LKW linksreinisch am Terminal Bonn Auerberg vorbei zur anderen Rheinseite, oder über Köln-Rodenkirchen.
Dann sind noch die Raffenerien in Godorf und Wesseling zu nennen. Sämtliche Tankzüge die in Richtung Flughafen oder Siegburg fahren, machen einen Umweg über Köln oder Bonn.
Hier werden auch LKW Kilometer vergeigt weil ein Überweg fehlt. Also müssen die LKW`s die Autobahn benutzen und das gibt LKW Maut.
Da freut sich das Staatssäckel.
Schöne Grüße
Dieter

faehrenfan
29.03.2011, 23:15
Hallo Hürth,

ich stimme Micha (Stadt_Aschaffenburg) zu, das wäre ein Subventionsgeschäft und da die meisten Fähren privat betrieben werden, findet eben nur dann Fährverkehr statt, wenn auch genügend Nachfrage da ist.
Und die Taschen voll machen, das können sich die Fährleute schon lange nicht mehr, denn Sie Unterliegen auch äußeren Zwängen, die ohne Sinn und Verstand sind, weil von der EU verordnet:
Beispiel: Warum muss eine Autofähre, die überwiegend Autos transportiert und binnen 3 Minuten von einer Uferseite zur anderen wechseltet Schwimmwesten an Bord nehmen und zwar in der Anzahl, wie sie für Personen zugelassen ist ?
Argument der EU: Wenn die Fähre sinkt, können die Menschen sich damit retten:
Gegenargument: Entweder sinkt die Fähre so schnell, das keine Zeit mehr bleibt, die Schwimmwesten aus den Aufbewahrungstruhen heraus zu geben und den Leuten zu erklären, wie Sie diese anziehen müssen !
Wie lange würde es wohl dauern, bis alle die Westen anhaben ? Jedenfalls deutlich länger als die benötigten 3 Minuten, um vom einen zum anderen Ufer zu kommen.
Und nebenbei bemerkt, das dazu nötige Personal fehlt ja auch an Bord, da meistens nur 1 Kassierer noch mitfährt und der soll dann eine panische Menschenmenge von 50-100 Leuten "in Schach" halten, beruhigen und die Schwimmwesten verteilen ? :kopfkratz1:

Also absoluter Schwachsinn, der da verzapft wurde und kostet viel Geld, weil die Westen regelmäßig gewartet und überprüft werden müssen.
Also noch mehr laufende Kosten, die von was bezahlt werden müssen, von unserem Fährgeld und für was ? Für die Tonne. :grummel:

Und noch so ein Schwachsinn, alle mir bekannten Fähren sind zwischenzeitlich auf vollautomatischen Einmannbetrieb umgestellt und könnten so mit nur einem Fährmann betrieben werden, (wenn Sie für die Nutzer kostenlos wären), aber die Verordnungen schreiben nun mal zwei Personen an Bord vor. Selbst wenn Nachts der Fährmann selber kassieren würde, weil ja weniger los ist und die Fähre fest verankert am Rampenwagen liegt, selbst das geht durch die Verordnung nicht - du brauchst 2 Mann = doppelte Kosten. Ist das nötig ? :kopfkratz1:

Natürlich verstehe ich auch Dich und Dein Brückenargument, aber die einzige Lösung ohne Brücke wäre der 24 Stunden Betrieb, entweder komplett oder teilweise subventioniert durch den Staat aber der hat da ja kein Interesse daran - siehe meine vorhergehende Antwort.

Und von einem privaten Unternehmen, das Gewinnorientiert arbeiten soll, sonst steht das Finanzamt auf der Matte und unterstellt Dir Steuerhinterziehung oder stuft Deinen Betrieb als Hobby ein, kannst Du nicht erwarten, das die einen 24 Stundenbetrieb einrichten, wenn Sie damit Minus machen und das wäre bei vielen der Fähren der Fall.
Die einzigen Fähren, wo ich mir noch vorstellen könnte, das ein 24 Stundenbetrieb einigermaßen rentabel geführt werden könnte, wäre Linz-Kripp und Bingen-Rüdesheim bzw. St. Goar- St.Goarshausen, bei allen anderen sehe ich da leider schwarz.

Gruß Alex :wink:

Km 632,2
30.03.2011, 10:04
Hallo Micha, Hallo Cornwell_bo

Ich hatte von einer turnusgemäßen Nachtfahrt gesprochen und meine damit zum Beispiel:
Auf der Strecke von Schierstein bis Koblenz könnte eine Fähre nachts durchfahren.
Abwechselnd Bingen-Rüdesheim oder St. Goar - St. Goarshausen usw. Denn die Fähre
St. Goar - St. Goarshausen sträubt sich am meisten gegen eine Brücke.
Dann sollte man auch dieses Opfer bringen und diese 2 Personnen für die Zeit von 0:00 - 6:00
einstellen (wenn diese 2 Pers. nicht schon zur Verfügung stehen )

Gruss Dieter

faehrenfan
31.03.2011, 01:35
Hallo Dieter,

Interessanter Vorschlag, aber wohl kaum realisierbar: Dazu müssten die beiden Fähren zusammenarbeiten und da beide völlig unterschiedlich groß sind, wäre die Belastung bei beiden sehr unterschiedlich und Du müsstest bei beiden entsprechendes Personal vorhalten oder aber Springer einsetzen und das würde wieder andere Schwierigkeiten mit sich bringen.
Ich sehe aber noch andere Probleme, nämlich bei den Anwohner selber, die sich daran gewöhnen müssten, das abwechseln eine andere Fähre fährt und ich bin mir sicher, das viele dann schimpfen würden, das ausgerechnet die "falsche" Fähre fährt.

Und Du musst auch damit rechnen, das Wiederstand aus der Bevölkerung kommt, weil ganz Geräuschlos fahren die Fähren leider noch nicht und wer möchte schon mitten in der Nacht den Lärm der Autos und der Fähre direkt vor seinem Fenster haben ?
Daher würde St. Goar - St. Goarshausen eigentlich dadurch schon ausfallen, in Rüdesheim - Bingen gibt es da weniger Probleme.

Aber mal angenommen, alles bisher aufgezählte könnte überwunden werden, dann gibt es imernoch ein ganz großes Problem: Aus meinen eigenen Erfahrungen aus Linz weis ich, das dort nach 22 Uhr der Verkehr deutlich weniger wird, ab 23 Uhr die Fähre nur noch halb voll wird und das auch nur, weil sie im 15 Minuten Takt fährt.
In der Woche kannst Du fast davon ausgehen, das ab 0 Uhr bis vieleicht 2 Uhr die Fähre warscheinlich nur 1x pro Stunde fahren würde und zwischen 2 und 4 Uhr überhaupt nicht, ab 4 - 6 dann vieleicht wieder 1x pro Stunde und warum, weil nicht mehr Verkehr da ist,es ist einfach zu wenig los Nachts.
So leid mir das auch tut, selbst mit einer kleineren Fähre wäre bei dem wenigen, zu erwarteten Verehr kein sinnvoller Betrieb möglich, selbst wenn mann davon ausgeht, das eine Steigerung stattfindet.

Wäre es anders, dann würden auch die französischen Fähren später fahren bzw. die Nacht durchfahren, denn dort ist es ähnlich wie bei uns, aber wie Du an den Zeiten sehen kannst, dort ist Nachts auch nichts los.

Die einzige Lösung wäre der subventionierte 24 Stunden Betrieb von mehreren Fähren, entlang am gesammten Rhein, damit dort, wo eine Brücke fehlt, auf diese Weise für Abhilfe gesorgt wäre. Mit teilsubventioniert meine ich, die Fähre kostet für alle Nutzer Fährgebühren, aber die Anwohner der umliegenden Orte könnten eine Dauerkarte / Ausweis für einen einmaligen Betrag erwerben, der Sie berechtigt, zu jeder Tageszeit und unbegrenzt oft mit der Fähre zu fahren. Alle anderen würden dann "normale" Tarife zahlen.
Somit müsste nur ein Teil des Betriebes durch den Staat subventioniert werden und wenn der Zulauf zur Fähre groß genug ist und sie sich sogar Nachts rechnen würde, dann könnte man die Subventionen einstellen. Eine andere Lösung sehe ich leider nicht.

Und Deine Idee von nur einer Fähre bei uns, würde andere Gemeinden mit dem selben Problem auf den Plan rufen und die würden das dann ebenfalls fordern, deswegen bleibt nur der 24 Studenbetrieb bei mehreren Fähren, der Gerechtigkeit wegen.

Wenn Du noch mehr über das Thema wissen wills, dann schick mir mal ne PN, ich such Dir dann die Artikel dazu raus, denn hier alles zu erläutern, wäre zu umfangreich.

Gruß Alex :wink:

seebear
31.03.2011, 12:59
Im Grunde genommen brauchen wir nur eine Fähre mit 24h Betrieb St Goar-St Goarshausen alternativ Bingen Rüdesheim. Hier feht definitiv eine Verbindung für Nachts. Immerhin sind das 80km ohne Brücke. Schierstein Rhkm 506- Koblenz km587. Mainz- Worms 50 km und Neuwied- Bonn auch 50km und in beiden fällen ist die Zufahrt über die Autobahnen ohne extra Umwege möglich. Soll heisen du kannst wählen zwischen A3 und A61. Nicht so zwischen Koblenz und Mainz. Dort ist egal aus welcher Richtung du kommst, die A61 immer der kürzere Weg. Beispiel Mannheim -St Goarshausen über A61 und Bingen B42 oder B9 120km über rechtsrheinische Seite A67 min 150km. Ok wenn du von Norden kommst kannst du immer in Koblenz runter und dann entscheiden welche Seite. Wenn du aber nach Rüdesheim willst hast du auch so schon wieder 20 km Umweg was über die A61 kürzer ist.
Und es ist ganz schön ärgerlich wenn du in Bingen die letzte Fähre verpasst hast und wieder zurück nach Mainz musst. Noch ärgerlicher ist es wenn du (Schichtwechsel von Antwerpen) über die A61 kommst extra auf der Autobahn bleibst weil schon so spät und dann hinter Koblenz in Stau kommst die Fähre um 21Uhr um 2 Minuten (waren grade weggedreht und selbst mit Hupen und Lichthupe nicht mehr zurückzubewegen)verpasst. Selbst passiert. Jetzt kannste Überlegen zurück nach Koblenz 60km oder weiter nach Bingen 50 mit Fähre, falls die Fähre noch fährt.
In solchen fällen bin ich absolut für eine Brücke bei uns. Obwohl mein Herz eher für eine Fähre schlägt aber dann müssen die auch endlich mal was ändern und nicht immer nur Vorschlagen das sie länger fahren,wenn dann das Thema Brücke wieder in den Hintergrund kommt, bleibt wieder alles beim Alten.
Das meint Werner von der Loreley

Km 632,2
31.03.2011, 17:38
Hallo cornwell_bo

Betrifft Dein Thread # 15

Zu Deinem 1. Absatz:
Sage ich doch, Brücke bauen, dann ist Dein 1. Problem gelöst.

Zu Deinem 2. Absatz:
Fahren nachts nicht auch Frachtschiffe und Kabinenschiffe zwischen St. Goar und St. Goarshausen zu Berg oder zu Tal ? Die Fähre braucht ja nicht unter Glockengeläut abzufahren.

Zu Deinem 3. Absatz:
Zum Thema Verkehrsaufkommen. Stelle Dich nachts mal auf eine Rheinbrücke und zähle die Fahrzeuge. Es werden auch geknebelte Fahrer wegen fehlender Fähren dabei sein.

Desweiteren beklagst Du Dich über den Personalaufwand und dann wieder um verlorene Arbeitsplätze. Wenn die Fährbetreiber nichts in Personal investieren wollen, dann werden Sie beim Bau einer Brücke garkein Personal mehr brauchen.

Grüsse Dieter

Km 632,2
31.03.2011, 17:59
Hallo Seebear

Dein Thread als St. Goarer spricht mir voll aus der Seele und ich denke das Du die
Situation gut beurteilen kannst.
Da fällt mir gerade eine Frage ein:
Was macht eine St. Goarer der in St. Goarshausen ein Mädchen kennenlernt oder
umgekehrt ? Rutscht der schon ( ab 20:00 Uhr Sommer ) ab 19:00 Uhr Winter ) von einem Arschback zum anderen.
Der hat doch bestimmt die letzte Fähre im Kopf um nicht über Koblenz fahren zu müssen.
Und der Abend könnte sich doch noch so schön gestalten lassen.

War mal eine Frage
Gruss Dieter

Blaubär
31.03.2011, 20:13
Hallo Dieter,

meinst du nicht, der gute Junge könnte sich in dieser Notsituation damit abfinden, dass er bei dem Mädel übernachten muss? :lool:

Wenn die Frage lautet - Brücke oder Nachtdienst der Fähren? - dann ist die Antwort auf jeden Fall: wenigstens verlängerte Fährzeiten, denn was spricht dagegen?
Ein 24h - Stunden - Dienst ist für die Fährbetreiber mit Sicherheit nicht rentabel - Großveranstaltungen vielleicht ausgenommen.

Ich habe jedenfalls ganz gewaltig was dagegen, wenn sich 2 Politiker ein familiäres Denkmal setzen wollen, mit zum Teil haarsträubenden Argumenten... Um was anderes geht es in meinen Augen nicht.

Es wäre jammerschade, wenn einige Fähren deshalb ihren Dienst einstellen müssten, sie gehören zum schönen Mittelrheintal einfach dazu.

Möglicherweise das alles noch mit einer Anbindung an die A61, und der ganze Verkehr schiebt sich zusätzlich zur Bahn rechts und links auch noch durch das enge Rheintal...

Und wenn du Pech hast, kannst du nicht mehr in Kaub nach Oberwesel übersetzen , weil es nämlich keine Fähre mehr gibt, sondern musst erst bis St.Goarshausen über die Brücke und auf der anderen Rheinseite wieder zurück bis nach Oberwesel - wo ist da der Unterschied?
Nee, dann lebe ich doch lieber weiter unter meiner "Käseglocke" !!

Es gibt 6 Fährverbindungen auf diesem Abschnitt, also fast an jedem Baum eine, es ist ja nun wirklich nicht so, dass wir uns nur winken können!

:wink: Renate

Km 632,2
31.03.2011, 20:23
Möglicherweise das alles noch mit einer Anbindung an die A61, und der ganze Verkehr schiebt sich zusätzlich zur Bahn rechts und links auch noch durch das enge Rheintal...


Hallo Blaubär

Ohne Fähre muss ich aber im Falle der Brückenbenutzung 2 mal durchs Rheintal. Einmal runter und einmal rauf oder umgekehrt.

Gruss Dieter

Blaubär
31.03.2011, 20:46
Hallo Dieter,

ja, das sage ich doch - oder hab ich dich jetzt falsch verstanden?


Und übrigens - bei Hochwasser gelangt man auch mit Brücke nicht auf die andere Rheinseite, da die B42 in vielen Teilen überflutet ist - also auch kein stichhaltiges Argument.

Liebe Grüße
Renate

faehrenfan
31.03.2011, 22:21
Hallo Dieter,

Probleme lösen ? Das wollen doch Politiker gar nicht, sonst hätte sich da schon längst was getan.

Zu 2: Kabinenschiffe und Frachtschiffe sind deutlich leiser, als der durch den Fährbetrieb entstehende Lärm, leider hauptsächlich durch das An- und Ablegen am Fährwagen und durch das an und abfahren der Autos, die Fähre selber ist ja auch leise.
Und dann hast Du die Schiffe ja nicht ständig vor dem Fenster, so wie die Fähre, das macht auch einen gewaltigen Unterschied aus.
Übrigens, es gab da mal einen Artikel in einer Zeitung, da hat ein Niederdollendorfer gegen die Fähre vor seinem Haus geklagt, aus genau dem eben beschriebenen Grund - also nicht von mir an den Haaren herbeigezogen, sondern leider Realität und, wenn ich mich richtig Erinnere, das härteste daran war, das er erst einmal recht bekam und die Fähre spezielle, leisere Fährrampen und Fährwagen anbauen musste und trotzdem war er nicht zufrieden, bekam dann aber kein Recht mehr.

Zu 3. Wie viele, von diesen Autos / LKWs, sind denn wirklich für den Nahbereichsverkehr ? Wie viele könnten Ihren weg auch über eine andere Strecke fahren ? Warscheinlich weitaus mehr als, Du glaubst, denn auch das Argumente wurde von den Gegnern der Brücken geprüft.

Klar verstehe ich das Dilemma und toll finde ich den derzeitigen Zustand auch nicht, aber ich kann keinen Grund sehen, warum der Staat, und den mache ich für die derzeitige Situation verantwortlich, hier nicht endlich für Klarheit und Abhilfe sorgt und den 24 Stundenfährbetrieb einrichtet, der deutlich günstiger als eine Brücke ist, Arbeitsstellen schafft und schneller eingerichtet ist, als eine Brücke gebaut.
Und wenn es mit dem 24 Stunden Betrieb nicht klappt, dann kann man immer noch eine Brücke bauen, aber hier fehlt allein der Wille dazu und das ist ja leider nichts neues bei den Politikern und zieht sich durch unsere gesamte Politik und wer muss drunter leiden, wir alle - auf die ein oder andere Weise.

Was ich falsch finde ist, die Fährgesellschaften, die ja Gewinnorientiert arbeiten müssen, dafür verantwortlich machen zu wollen, das Sie staatliche Aufgaben übernehmen, warum kommt der Staat denn nicht seiner Verflichtung nach ?
Und fals Ihr Euch jetzt fragt, welche Verpflichtung ich meine, es ist die selbe, unter der auch der Bau der Brücken fällt, denn eine Fähre ist genau genommen kein Schiff, sondern eine schwimmende Brücke, wird ja auch entsprechend dieser Vorschriften gebaut.

Auf der gleichen, historischen Grundlage wurden / werden in Frankreich die Fähren vom Staat betrieben, weil man dort damals ein Gesetzt daraus gemacht hat, was man in Deutschland versäumte.

Um zu verstehen, was ich meine, muss ich ein bisschen ausholen: In früheren Zeiten, als es noch Könige und Kaiser gab, also zu fränkischen Zeit, wurden sogenannte Regalien (Rechte) verliehen. Es gab vielerlei Arten von Regalien, zum Beispiel das "Wegerecht", das Recht für Zölle und Abgaben, Handel betreiben zu dürfen, Münzen herzustellen (Münzrecht), das Fischereirecht und eben auch die Fährgerechtsamme.
Die Fährgerechtsamme war die Erlaubniss zum Betreiben einer Übersetzmöglichkeit für Mensch, Tier und Waren.
Es gab für die Pächter der Fährgerechtsamme strenge Auflagen und Pflichten.
So waren die Fährleute zum Beispiel verpflichtet, überzufahren, zu jeder Tages und Nachtzeit, wenn ein Reisender dies begehrte und das fällige Entgeld dazu bereit zu zahlen war, meist das doppelte oder sogar dreifache vom Tagessatz, wobei auch schon damals die Höhe des Entgelds vom damaligen Staat bzw. Kaiser / König vorgegeben wurde. Verstöße dagegen hatte empfindliche Strafen zur Folge.

Bis ins 18 Jahrhundert hinein waren diese Regalien teilweise unverändert in Kraft, wurden dann aber nach und nach durch die politischen Veränderungen außer Kraft gesetzt.
1796 erfolgte die Besetzung der Rheinlande (das linke Rheinufer) durch Frankreich mit der Folge, das die Fährgerechtsame nun in den Besitz des französischen Staates überging. 1814, nach erfolgreichem Friedensschluß mit Frankreich, war nun der preußische Staat im Besitz der Rheinlande und somit auch im Besitz der Fährregalien. Eine Rückgabe der Fährrechte fand nicht statt.
Das hatte zur Folge, zum Teil bis heute, das die Überfahrtsrechte vom linken zum rechten Ufer vom Staat gepachtet werden musste, während die Überfahrtsrechte vom rechten zum linken Ufer auf Basis der privat gewordenen Regalien (Dekret vom 11.01.1809) bestehen.
Auch durch die späteren Veränderungen durch die neuen Staaten hat an der Grundsituation nichts geändert, nur die Pflichten und Vorschriften wurden angepasst oder sogar aufgehoben.

Wenn also der Staat das Fährrecht besitzt, dann kann er auch bestimmen, wie der Fährbetrieb durchgeführt werden soll und das bedeutet auch, das, will er einen 24 Stunden Fährbetrieb, er die dazu nötigen Voraussetzungen schaffen muss, damit seine Pächter diese Auflage straffrei durchführen können.
Tut er das nicht, hat er in meinen Augen kein Interese und dann kann ich aber auch nicht den privaten Fährbetrieb dafür verantwortlich machen.

Wie gesagt, ich bin kein Gegener der Brücken, wenn sie sinvoll sind und es nicht anders lösbar ist, aber es kommt immer auf die Situation an und hier am Mittelrhein kann es anders gelöst werden.

Gruß Alex :super:

Stadt_Aschaffenburg
01.04.2011, 09:14
Hallo Alex,

das Ding ist ja, daß eine solche Brücke das Mittelrheintal verschandeln würde. Selbst wenn die Welterbekomission ihre Einwände gegen eine Brücke beilegen sollte, würde sie die Blicke der Touristen von den anderen Sehenswürdigkeiten ablenken. Das Mittelrhein ist eben nicht nur eine Wohngegend an einem Fluß sondern ein Touristenmagnet - und zwar zurecht.

Klar wäre ein 24-Stunden Fährbetrieb eine gute Lösung. Dazu bräuchte es vielleicht nur mal einen subventionierten Probebetrieb für ein Jahr.
Vielleicht kann man das ja mal mit Vertretern der rheinland-pfälzischen Landesregierung durchsprechen.


LG
Micha

Joana
01.04.2011, 09:56
Hallo,
im NOK fahren die Fähren rund um die Uhr, sind der Kanalverwaltung unterstellt und somit in Erhalt und Betrieb vom Staat
bezahlt. Also könnte es mit etwas Subvention doch funktionieren.
Gruss Joana

seebear
01.04.2011, 10:29
In Warnemünde fährt die Autofähre auch im 24h Betrieb. Nachts halt eben nach feste Zeiten aber sie fährt. Die größte Zeitspanne ist eine Stunde zwischen 1Uhr und 3 Uhr.
Werner

Stadt_Aschaffenburg
01.04.2011, 10:46
Hallo zusammen,

derjenige der die Brücke vorgeschlagen hat, Roger Lewentz, Staatssekretär im Innenministerium von Rheinland-Pfalz, ist ja Ehrenmitglied bei Binnenschifferforum hilft e.V. und hat uns in der Vergangenheit schon öfter unterstützt. Ich will mal versuchen, Kontakt zu ihm herzustellen, um auszuloten, was es mit der Brücke auf sich hat und was von dem Vorschlag eines Nachtdienstes einer Fähre zu halten wäre.

LG
Micha

magisternavis
01.04.2011, 17:37
Ich glaube nicht, daß die Brücke noch Zukunft hat. Die neue Landesregierung ist rot/grün und da wird der grüne Koalitionspartner nicht so einfach zustimmen. Die Brücke über das Moseltal bei Wittlich steht ja wohl auch auf der Kippe. Verkehrsminister Ramsauer ist ja schon fleißig dabei, die veranschlagten Gelder umzuschichten.

faehrenfan
01.04.2011, 19:53
....im NOK fahren die Fähren rund um die Uhr....



Hallo Joana,

leider lässt sich der NOK nicht mit der Situation am Rhein vergleichen, da dort eine andere, rechtliche Lage für den Fährbetrieb zugrunde liegt.

Der NOK ist ja eine künstliche Wasserstraße, die (nach Wikipedia), erstmals 1777 - 1784 errichtet wurde. Weitere Erweiterungen erfolgten 1886 - 1914 und ab dann eigentlich kontinuierlich.

Da dieser Kanal eine Durchtrennung des Landes bedeutete, weil er uralte Handels- und Verkehrswege durchschnitt, erließ Kaiser Wilhelm in weiser Voraussicht und um die Akzeptanz im Volk zu erhöhen, schließlich war der Kanal ja ein militärisches Projekt, eine Anordnung, wonach die Querung des Kanals für alle kostenlos zur Verfügung gestellt werden mussten. Dementsprechend gehörte auch dazu, das die benötigten Einrichtungen, wie Brücken, Fähren, Tunnel und Schleusen, durch den Staat zur Verfügung gestellt werden mussten.
An dieser Grundlage hat sich bis heute nichts verändert.

Darum lässt sich das auch nicht 1:1 auf den Rhein übertragen, denn dieser war ja schon immer eine natürliche Trennung und keine künstliche geschaffene.

Aber eine so klare Regelung wäre ein eindeutiger Segen auch für den Rhein und andere Flüsse (Main, Mosel etc.) und wird in Frankreich ja praktiziert.

Gruß Alex :wink:

faehrenfan
01.04.2011, 20:29
Hallo Micha,

ja, da stimme ich Dir absolut zu. :super:
Was ich halt einfach nicht begreifen kann / will ist, es wird schon so lange darüber gestritten, über Jahre hinweg, aber keiner unserer Politiker bringt den Mut auf und lässt einen 24 Stunden Testbetrieb zu, so wie Du vorgeschlagen hast oder denkt darüber nach, es ist beinahe so, als hätte noch nie jemand so einen Vorschlag gemacht und das kann ich mir nicht vorstellen .... :kopfkratz1:

Ich kann mir das nur so erklären, das wahrscheinlich einige Befürworter der Brücke befürchten, das bei diesem Test herauskommen könnte, wie viele Fahrzeuge tatsächlich in der Nacht durchschnittlich queren wollen, das diese Anzahl eine Brücke nicht gerechtfertigt und ihr somit den Todesstoß versetzen könnte; eine andere Erklärung fällt mir dazu nicht ein, denn Ansatzweise, sind die Fähren ja auch schon länger gefahren und haben mangels Nachfrage oder zu hoher Kosten dies dann auf die jetzigen Zeiten reduziert.

Vermutlich wird das der Grund sein und in der Politik will ja niemand "sein Gesicht" verlieren und eingestehen, das Planungsfehler gemacht wurden....

Gruß Alex :wink:

Stadt_Aschaffenburg
01.04.2011, 21:17
Hallo Alex,

das kann schon gut möglich sein. Ich denke nämlich mal, daß sich die Strukturen dort so gefestigt haben, daß ein großer Bedarf zumindest anfangs nicht bestehen wird.
Klar, wenn da eine Brücke oder eine durchgehende Fährverbindung wäre, würde sich das mit der Zeit einlaufen und es gibt bestimmt auch viele, die sehr froh über die neuen Möglichkeiten wären, aber im Großen und Ganzen haben die Leute ihr Leben eben so geregelt, daß Sie während der Zeit, in der keine Fähre fährt, eben nicht auf die andere Rheinseite müssen.

Da kann es durchaus sein, daß sich einige Leute wundern würden, wie wenig Bedarf da tatsächlich ist.

LG
Micha

faehrenfan
01.04.2011, 23:17
Hallo Micha,

ja, da geb ich Dir auch Recht, vorallem wenn man weiß, das gerade die Fähre in St. Goar angeboten hat, bei Bedarf bei Voranmeldung auch länger zu fahren (also bei Festen und Veranstaltungen) und das wird meines Wissens nach nur selten genutzt .....

Gruß Alex :wink:

Stadt_Aschaffenburg
01.04.2011, 23:29
....aber lieber gejammert...

Hi Alex,

man merkt, das Mittelrheintal liegt in Deutschland :) Jammern geht immer, aber was dran ändern ist hier nicht Jedermanns Sache :lool:

LG
Micha

Blaubär
01.04.2011, 23:34
Hallo zusammen,


für alle, die es interessiert....

24 h - Fähre jetzt! (http://www.mittelrheinbruecke.de/startseite/index.html)

Liebe Grüße
Renate

faehrenfan
02.04.2011, 11:20
Hallo Renate,

die Seite kannte ich schon, nur die Unterschriftenaktion online habe ich bisher noch nicht gesehen gehabt. :super:

http://www.mittelrheinbruecke.de/aktiv_werden/unterschreiben/index.html

Ich hab unterschrieben, hoffe das es noch mehr machen werden - zum Schutz und Erhalt der Fähren, ihrer historischen Bedeutung und Geschichte und dafür, das das Mittelrheintal für den Fremdenverkehr wieder attraktiver wird (denn ohne Fähren ist es nur noch halb so romantisch und schön) und dafür, das JETZT endlich was passiert und die Politiker sich endlich mal bewegen !

Gruß Alex :wink:

Km 632,2
03.04.2011, 22:44
Hallo zusammen

Ich habe auch unterschrieben weil ich gegen eine Brücke im Gebirge bin, aber anscheinend hat es endlich bei den Fährbetreiber " KLICK " gemacht aufgrund unserer Diskussionen. :hupf:

Gruss Dieter

Oberweser
03.04.2011, 23:21
Hallo Dieter,

jawoll, ich hab auch gerade unterschrieben! Und ich hoffe doch sehr, daß das noch sehr viele von uns hier machen...:super:


... aber anscheinend hat es endlich bei den Fährbetreiber " KLICK " gemacht...

Aber woher hast du diese Erkenntnis?

Gruß
Thomas

Cybion
03.04.2011, 23:26
Hallo zusammen,
ich habs der Unterstützung wegen auch mal getan :-)

Gruß Holger:wink:

Km 632,2
03.04.2011, 23:39
Aber woher hast du diese Erkenntnis?



Hallo Thomas

Ich bin schon gross, kann Denken und bin schon mehr als 3 x 7 alt

nichts für Ungut Thomas

Oberweser
03.04.2011, 23:54
Hallo Dieter,

herzlichen Dank für diese überaus plausible Erklärung...

Gruß
Thomas


P.S.: ...und für die PN...

Km 632,2
04.04.2011, 01:11
herzlichen Dank für diese überaus plausible Erklärung...


Hallo Thomas
hier mein Thread im Forum welches ich Dir als PN zugesandt habe.

Ich war nicht für eine Mittelrheinbrücke.
Aber mann muss den Fährbetrieben in den Arsch treten, damit sie wach
werden. Ich kann nicht in jedem Fernsehbericht als Fährmann jammern, wie lange
man schon das Fährrecht besitzt, aber für den Verlauf des 21. Jahrhunderts auf dem
Stand des 18. Jahrhunderts basieren möchte.
z.B. so wie ich annehme ist die Fähre St. Goar-St. Goarshausen privat.
Andere Fähren sind städtisch. Hier kassieren die Städte.
Zurück zu Fähre St. Goar - St. Goarshausen.
Hier wettert der Fährbetreiber gegen eine Brücke, ist aber gleichzeitig nicht Willens einen
24 Std. Betrieb zu machen.
Würde man jetzt hingehen und anstatt eine Brücke, einen 24 Std. Betrieb unter
staatlichem Betrieb schaffen, wäre er wieder am maulen, da er aus dem Geschäft ist.

Stadt_Aschaffenburg
04.04.2011, 11:36
Hallo Dieter,

ich kann den Argumenten des Fährführers ja auch ein Stück weit folgen, aber irgendwann wird mal eine Entscheidung getroffen werden müssen. Da wäre es besser, er wirkt aktiv mit, bevor er eines Tages aufwacht und wird mit den Fakten konfrontiert....

LG
Micha

Blaubär
04.04.2011, 12:20
Hallo zusammen,

man muss sich schon wundern, dass weiter keine konkreten Initiativen von den Fährbetreibern getroffen werden.
Es hat fast den Anschein, man velässt sich darauf, dass keine Brücke gebaut wird und die Situation so bleiben kann, wie sie ist.
Das wäre ein Riesenfehler!

Liebe Fährbetreiber,
falls ihr denn hier lest - Packt es an!!

L.G.
Reante

Lava
04.04.2011, 15:32
ob, wann und wo eine Brücke gebaut wird hängt von tausenden abzuwägenden Faktoren ab; Wunsch oder Vorlieben eines in der Nähe befindlichen Fährmannes spielen dabei keine Rolle.

alles ist in ständiger Wandlung, nichts ist beständiger als die Unbeständigkeit (die Burgen sind ja auch nicht mehr von Raubrittern bewohnt).

für die Infrastruktur und die Menschen in der Region wäre eine Brücke mehr als wünschenswert.

Stadt_Aschaffenburg
04.04.2011, 16:06
Hallo Lava,

man kann sich sehr wohl einmischen, auch als Fährmann. Ein Argument ist ein Argument.
Man darf nur nicht alles über sich ergehen lassen und nachher meckern, das ist alles.

LG
Micha

Oberweser
02.05.2011, 21:03
Der umstrittene Hochmoselübergang wird gebaut, nicht dagegen die geplante Brücke im Welterbe Oberes Mittelrheintal.

SPD und Grüne einigen sich auf Regierung in Rheinland-Pfalz (http://nachrichten.t-online.de/spd-und-gruene-einigen-sich-auf-regierung-in-rheinland-pfalz/id_46144418/index)

Mignon 600
02.05.2011, 21:14
hallo an alle,

na ist ja Super... wenn dies so bleibt ( und das bezweifele ich als Rhein Land Pfälzer), dürfen ja die Herren Fährführer und Fährbesitzer weiterschlafen...
Bravo, so weit zum Image der Schifffahrt...
Gruss MIG

Blaubär
02.05.2011, 21:34
Hallo zusammen,

Bis 2016 werde es stattdessen einen ausgeweiteten Fährbetrieb geben, sagte Beck (http://www.rp-online.de/politik/deutschland/SPD-und-Gruene-teilen-Ministerien-auf_aid_993447.html)

Liebe Grüße
Renate

Mignon 600
02.05.2011, 21:38
Na wie lange hat der noch was zu sagen..... Das bleibt dahingestellt...

Gruss MIG

Stadt_Aschaffenburg
02.05.2011, 22:54
Hi,

wenn das so durchgeht, wäre das doch die beste Lösung.

LG
Micha

Oberweser
03.05.2011, 01:24
Brücken-Aus: Reaktionen aus St. Goarshausen (Video) (http://www.rhein-zeitung.de/index.php?bclid=52470201001&bcpid=587516236001&bctid=928168322001&pageid=27)

Oberweser
03.05.2011, 22:56
"Nach Aus für die Mittelrheinbrücke soll der Fährverkehr ausgebaut werden"

Hallo zusammen,

in diesem Zeitungsartikel äußert sich u.a. Klaus Hammerl, Geschäftsführer der Fähre Loreley GmbH, ausführlich zum Thema. Eine der Kernaussagen: "Ein 24-Stunden-Fährbetrieb, wie von der rot-grünen Koalition geplant, ist aus der Sicht Hammerls kein Problem."

Gruß
Thomas

Mehr zu tun für die "Loreley" (http://www.google.de/url?sa=t&source=web&cd=6&ved=0CD8QFjAF&url=http%3A%2F%2Fwww.wochenspiegelonline.de%2Fcont ent%2Fnachrichten%2Fdeutschland-welt%2Farticle%2Fmehr-zu-tun-fuer-die-loreley%2F%3Ftx_felogin_pi1%255Bforgot%255D%3D1&rct=j&q=br%C3%BCcke%20mittelrheintal&tbs=rltm%3A1&ei=NWbATbHzCozMswbAtpzDBQ&usg=AFQjCNHXCUH_aOwuRKaH7eRSZmKkp9JKTg&cad=rja)

Musso
04.05.2011, 09:18
Mehr zu tun für "Loreley VI" ?
Diese Rund um die Uhr fahrerei hatten wir auf Steuerzahlerkosten schon einmal, etwa vor 20 Jahren.
Es hat bis auf wenige Veranstaltungstage nichts aber auch garnichts gebracht. Nach meiner Meihnung sollte das Geld zur Verbilligung der Fahrpreise genutzt werden.
Herr Hammerl reitet mit seinen Fahrpreisen eine sehr hohe Schule und das ist der Grund des Ärgernisses der Einwohner beider Schwesternstädte die langsam ausbluten und einen der höchsten Lehrstände an Wohnugen haben wie nirgends sonst am Mittelrhein. Gut auch die Bahn hat hieran ihre Schuld.

Wie kann es sein,das gerade einmal 200m Luftlinie für einen PKW 5,50€ kosten (hin und zurück). Wenn die Fähre nur halb oder noch geringer beladen ist nenne ich das verfehlte Firmenpolitik denn "Loreley V" hätte nach Umbau der Maschienenanlage noch viele Jahre ihre Dienste getan, aber nein es mußte eine neue Reisschüssel in Dienst gestellt werden.

Eine Brücke brauchen wir im Weltkulturerbe auch nicht. Aber eine Intelligente Lösung die der Mehrheit gerecht wird müßte eigendlich her, so das, dass zusammenwächst was zusammen gehört.

Hier setze ich volle Hoffnung auf uneren neuen Innenminister Herrn Lewentz, der ja Ehrenmitglied unseres schönen Forums ist.
Allen gute Fahrt und einen schönen Tag, Gerhard

Stadt_Aschaffenburg
04.05.2011, 10:42
Hallo Musso,

Herr Lewentz hätte lieber eine Brücke gehabt, dennoch bin ich mir sicher, daß er gemäß dem Koalitionsvertrag nun nach einer guten Lösung suchen wird, dazu ist er Sportsmann genug :super:

LG
Micha

Blaubär
15.07.2011, 10:59
Hallo zusammen,


Unesco will bis 2013 Masterplan für Welterbe (http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Unesco-will-bis-2013-Masterplan-fuer-Welterbe-_arid,276157.html)


Liebe Grüße
Renate

Oberweser
06.09.2011, 18:39
Der Rhein-Lahn-Kreis will sich von der Mitwirkung am sogenannten Masterplan für das Obere Mittelrheintal nicht ausschließen lassen und drängt darauf, dass die geplante Mittelrheinbrücke darin weiterhin berücksichtigt wird.

Kreis kämpft weiter für die Mittelrheinbrücke (http://www.rhein-zeitung.de/link.php?pageid=202&param=arid=301357)

Quelle: Rhein-Zeitung