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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Steigende Treibstoff Kosten



Käptain-Blaubär
22.05.2012, 11:09
:captain:Hallo lieben Kollegen,
was sagt ihr zu den immmmmer wieder steigenden Treibstoffpreisen.
Es bleibt kaum noch Luft um Geld zu verdienen. Hat jemand ne Ahnung wie
man Treibstoff einsparen kann.... außer mit Segeln zu fahren ?
Hab gehört, daß man mit Treibstoff Additiven und eventuell, Motorreinigung
Kraftstoff sparen kann. Angeblich zwischen 6-10% ???
Hat jemand schon ne Erfahrung gemacht ?
Was meint ihr dazu ?
Hab nen Artikel über Fa. lifetime in der SUT gelesen... war allerdings glaub ich schon 2011....
:fragkratz:

RadiR
22.05.2012, 12:07
Hallo Käptain-Blaubär,
von den Treibstoff-Additiven halte ich persönlich nicht allzu Viel. Um Treibstoff zu sparen gibt es nach meiner Auffassung nur drei Dinge.
1. Das Schiff nur mit neuen Motoren antreiben. Neue Motoren sind nicht nur Umweltfreundlicher sondern verbrauchen auch weniger Gasöl und Schmieröl.
2. Vorraus schauend Fahren. Wenn ich anlegen will dann vermindere ich schon lange vorher die Geschwindigkeit, so das ich an der Stelle wo ich Anlegen will gerade noch genug fahrt habe um anzulegen zu können. Das geht nartürlich nur wenn ich dazu genug Zeit habe. Auch wenn ich Schleusen anfahre, von den ich weiß das ,das ich noch nicht einfahren kann , dann verringere ich die Fahrgeschwindigkeit. Immer wieder erlebe ich das andere Schiffer in Marschfahrt auf die Schleuse zufahren,obwohl Sie Wissen das die Schleuse für Sie noch nicht bereit ist. Vor der Schleuse machen Sie dann Vollan Zurück. Das ist unnötiger Gasölverbrauch!
3. Unnötiger Bugstahlbenutzung. Als ich ,als Schiffsjunge anfing war der Bugstahl in der Binnenschiffahrt mehr oder weniger noch ein Fremdwort. Trotzdem hat man die Schiffe an-und Abgelegt sowie Schleusendurchfahren durchgeführt. Alles ohne Bugstahl und ohne Schäden. Dafür musste man anders die Schiffe fahren als man es heute mit Bugstahl macht. Ohne Bugstahl hat es manchmal etwas länger gebraucht ,aber dafür hat man weniger Gasöl für das An-Ablegen und Schleusenfahrten gebraucht. Noch heute fahre ich weitgehnends ohne Bugstahlbenutzung in die Schleusen und auch beim An- und Ablegen benutze ich kaum den Bugstahl. Den Bugstahl benutze ich wenn starker Seitenwind ist, wenn das Manöver schnell gehen soll,oder wenn es sehr Eng an den An-Ablegestelle ist. Der Bugstrahl ist heute eine gute Sache ,aber nicht immer muss man ihn benutzen. Ich sehe immer wieder wie der Bugstrahl beim Anlegen Vollan nach Stb läuft und kurz darauf wieder Vollan nach Bb, hätte der Schiffsfuhrer den Bugstahl mit weniger Gas (Geschwindigkeit/Kraft) gefahren dann hätte er gewiss auch weniger Gasöl verbraucht.Ein Behutsamer Umgang mit dem Bugstrahl spart oft nicht nur Gasöl sondern auch Nerven.

Gruß RADI

wellcraft288
22.05.2012, 13:42
Wenn Chemie wirken würde hätte ich mehr Haare auf dem Kopf...Kleiner Scherz:lool:

Stadt_Aschaffenburg
22.05.2012, 16:49
Hi,

was auch viel bringen kann, ist wenn man ein klein wenig langsamer macht. Auch große Motoren haben ein Kennfeld, in dem sie besonders effizient laufen. Dazu kommt die Steigung der Schraube und die Rumpfgeschwindigkeit. So kann es gut möglich sein, daß man eine ganze Menge weniger verbraucht, wenn man nur 200 Umdrehungen langsamer macht, ohne dabei wirklich viel weniger Fahrt zu machen. Wenn man den Löschtermin und die Anschlußfracht nicht schon im Nacken sitzen hat, sollte man das ruhig mal ausprobieren, da sind 30 Liter in der Stunde ganz schnell mal gespart.

LG
Micha

Power-Ship
22.05.2012, 17:05
Hallo Micha,

selbst erlebt auf dem WDK zwischen Flaesheim und Ahsen:
zwei GMS, ein 110er und ein 80-m-Schiff zu Berg, kurz darauf folgend ein drittes, ebenfalls 80 x 8,20 m -mit dem ich dann Schleusenhopping machte.
Der erste 80er fragt den 110er: Darf ich vor? Antwort: bitte gerne. Die beiden zu Berg geschleust, mit der nächsten Schleusung mein Wassertaxi. Der SF konnte dank AIS sehen, dass in Ahsen Schleusenrang herrschte, also gemütlich mit Standgas zu Berg. Die Verbrauchsanzeige pendelte zwischen 10 und 12 l pro Stunde.

Als wir dann in Ahsen eintrafen... der erste 80er und der 110er ebenfalls im Schleusenrang... meinte der :n: - SF doch trocken drauf: Das hat er nun von seiner Jagerei... viel Gasöl verbraucht und auch nicht weiter...

Auf meine Frage, was die Maschine denn beladen AK zu Berg in der Stunde durch die Düsen jagt auf dem Rhein... tja, 100-120 l mußt Du rechnen...
Vorausschauende Fahrweise lohnt sich immer, egal ob mit dem Schiff, dem LKW oder PKW.

Gruß,
Arnold :wink:

wellcraft288
22.05.2012, 17:14
Bei allen Motoren kanst du dir beim Hersteller Diagramme besorgen,Leistung ,Drehmoment und die Verbrauchskurve,das sollte helfen.

Unregistriert
22.05.2012, 17:38
Motordiagramme sind Sinnvoll, aber man sollte sich auch bei Propellerhersteller/Verkäufer informieren. Jeder Propeller hat auch seine Lieblingsdrehzahl. Wichtig ist aber auch das Schiff. Jedes Schiff verhält sich anders. Jede Reise sehr genau Gasölstand notieren, am besten jeden Tag. Dann werden die Zahlen immer genauer. Das ganze mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, abgelesen von GPS. Ihr werdet sehen das selbst im MLK unterschiedlichen Bedingungen herschen welche sich auf den Verbrauch auswirken.
Meine Erfahrung ist das jedes Schiff eine optimale Geschwindigkeit im Verhältnis zum Verbrauch hat. Irgendwann wird langsam auch teuer. Der Schlüssel zur Sparsamkeit ist die Ermittlung des Verbrauchs. Wer es genau macht wird sogar fesstellen das der niederländische Gasöl nicht zur Sparsamkeit beiträgt.
wer exel kennt sollte die vorgegebenen Diagramme nutzen. Kostet nix spart viel da die Kurven das sehr schön anschaulich machen. Ein Verbrauchsmesser, wenn er genau ist, ist eine sehr hilfreiche Sache.

Gruß Kawumm 68

Käptain-Blaubär
22.05.2012, 19:16
Bei gehen Sie auch auf dem Kopf aus .... dafür kommen sie an ganz anderen Stellen zum Vorschein :lool:
Lg Blaubär

Käptain-Blaubär
22.05.2012, 19:19
Guter Tipp !!!
...100 Liter wow... hätt ich nicht gedacht.
So einfach kann sparen sein...:idea:

Käptain-Blaubär
22.05.2012, 19:20
Danke :idea:
LG Blaubär

Käptain-Blaubär
22.05.2012, 19:56
Danke Micha...:idea:

JuergenKoblenz
22.05.2012, 20:33
Hallo,
mal so nebenbei.
Ich nehme Tag für Tag immer noch die Gasölbestände auf und kan n mir daraus in verbindung mit Drehzahl ,Wasserständen und Ladung ein in etwa Verbrauchsdiagramm bauen.
Dann ist es vielleicht auch noch mal wichtig eine Bedarfsanalyse zu machen.
Brauche ich die Heizung,brauche ich dauernd den Generator (1 Std. ca.6-10 Liter !)Brauche ich den Bugstrahl bzw. Verhol ich nur mit dem Bugstrahl und lass die HM aus!!!!
Usw Usw.
Dann gibt es noch z.B. Generatorsätze die Drehzahlunabhängig über die Hauptmaschine betrieben werden könne. In der ANSCHAFFUNG vielleicht nicht ganz billig aber eine Alternative zu einem neuen Generator. Spart aber unter dem Strich wieder kosten da ich alles für eine 2 Maschine einspare(Brennstofftank,Verkabelung etc.)
Theoretisch brauchst du nur 2 Motoren an Bord. Den HM mit Generator und den Buggi mit Generator.Dann hast du alles Versorgt und bist immer Fahrbereit.
Was auch noch ein Punkt ist,die Fahrweise! Nicht bezogen auf Vollgas oder so,sondern wieviel Ruderbewegungen mache ich oder der Pilot?
Je mehr Ruder um so mehr bremse ich mein Schiff!
ein gut eingestellter Pilot( nicht so nervös) kann viel sparen,ebenso lange Übergänge.
Lg
Jürgen

rrindke
23.05.2012, 08:14
Wäre es nicht wichtiger,unseren Befrachtern, von der Preisproblematik, zu erzählen, als weniger Ruder zu geben. Jürgen, ich bin genau Deiner Meinung, und gebe Dir recht, aber ich möchte meinen Verbrauch mindern, um meinet Willen, und nicht das ich das muß, um meinen Betrieb aufrecht zu erhalten. Sonst können wir ja jemanden fragen, ob uns der mitzieht. Das spart noch mehr. Wie schon mal von mir erwähnt, der Dieselpreis ist von Ende März 2002, bis Ende März 2012, also in zehn Jahren, von 22,80-€ auf 72,80-€ gestiegen. Das heißt bei ca. 150.000 Ltr., im Jahr, 75.000-€, an Mehrkosten. Das holt keiner auf, auch wenn er den Ofen, und das Aggregat ausmacht. Ich hatte während der Fahrt, die Heitzung, und den Kühlschrank, über einen Umformer laufen. Andere haben dafür das Aggregat, rund um die Uhr laufen. Und wenn ich sehe, das manche Kollegen hier in Datteln, beladen, an Stillliegern, mit ca. 10 KmH vorbeifahren, kann ich mich nur an den Kopf packen. Aber ich denke das sind die Kameraden, bei denen die Reederei den Sprit bezahlt. es grüßt der Ralf

RadiR
23.05.2012, 08:59
Hallo Ralf,
Du hast vollkommen recht,das die Reedereien zweierlei Frachtabrechnungen machen eine gute für ihre eigne Schiffe und eine schlechte für die Partkuliere.
Über die Spritpreise sind wir wieder zum alten Thema, Diskussionen über Frachtraten gelangt.
Wir Schiffer mussen Alles tun um Gasöl einzusparen ,nicht nur wegen den Hohen Kosten Derzeit, sondern auch für die Umwelt. Die Bahn und die Lkw überholen sonst uns bei dem Thema Umweltfreundlichkeit.
Die Binnenschiffahrt ist das umweltfreundlichste Transportmittel und wir müssen Alles daran setzen das wir das auch bleiben.

Die einzigen die dabei auf der Strecke bleiben sind die Bunkerbetriebe, jeder Liter Gasöl der eingespart wird, bedeutet für den Bunkerbetrieb,geringere Einnahmen. Daher müssen die Bunkerbetriebe noch mehr als bisher andere Waren und Dienstleistungen anbieten um auf Dauer überleben zu können.
Gruß RADI

Radarman
23.05.2012, 09:34
Moin moin,
da sollte man das Vorwort von Herrn Hans-Wilhelm Dünner in der Schiffahrt und Technik lesen...
Da soll es Besatzungen geben die Dieselreste aus der Ladung bunkern. Nur so können Betriebe
am Leben gehalten werden...
Traurig traurig.
Radarman

Stadt_Aschaffenburg
23.05.2012, 09:47
Hi,

man muß ja auch davon ausgehen, daß wegen der Terminvorgaben für viele Reisen gar keine Möglichkeit besteht, langsam zu machen. Die Ware muß fristgerecht ans Ziel, das ist mal die oberste Vorgabe. Es kann also nicht Sinn der Sache sein, daß Ihr Euch überlegt, wie ihr sparen könnt, nur damit die Befrachter neue Argumente für schlechte Frachtraten haben. Der einzige Sinn einer solchen Diskussion kann m.E. sein, daß Ihr Euren Gewinn optimieren könnt.

Wenn es soweit ist, daß Reste gebunkert werden müssen, ist der Betrieb schon kaputt und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann alle Rädchen still stehen :-(

LG
Micha

Navico 2
23.05.2012, 10:41
Hallo Micha,

Wenn es soweit ist, daß Reste gebunkert werden müssen, ist der Betrieb schon kaputt und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann alle Rädchen still stehen :-(

Was natürlich verboten ist. Ladungsreste zu Bunkern. das geht gar nicht.

Nehmen wir mal an, eine Reise von Antwerpen nach Karlsruhe und fahre mit Vollgas. Dann ist der Spritverbrauch enorm.

Geh ich mit der Drehzahl etwas zurück, komme aber 3 Stunden später an und habe ca. 3000 Ltr. Sprit mit 2 Maschinen gespart mal ca. 700,00 Euro sind das locker 2000,00 Euro.

Wenn der Löschtermin am Tage X gegen Mittag avisiert ist, ist es doch egal ob ich um 11.00 Uhr oder 14.00 Uhr löschbereit ist.

Denk doch auch an die Bunkerboote. Fährt jemand immer bis zum Anschlag sagt man doch; der macht das Bunkerboot reich. Obwohl die Bunkerboote nur vom Spritverkauf nicht überleben können. Genauso wie die Tankstellen an Land. Und wenn die Bunkerboote das "Revolerblatt" druckfrisch und kostenlos an Bord bringen ist das eine nette Geste aber verdient wird daran auch nichts.

Im Gegenteil, es werden meißtens nur eine geringe Menge an Sprit gebunkert, aber den Trinkwassertank voll machen, vieleicht noch ein oder zwei Flaschen Gas. Der Sprittank wird dann bei einem güstigern Anbieter voll gemacht.

Gruß Manfred, der auf einem Bunkerboot mal gelernt und abgelöst hat.

Gernot Menke
23.05.2012, 15:00
Wenn die Termine so eng kalkuliert sind, daß man schnell fahren und damit den teuren Sprit raushauen muß (was zudem auf Kosten der Lebensdauer des Motors und der Umwelt geht), dann wird sich das doch wohl hoffentlich auch in den Verhandlungen über die Frachten niederschlagen?

Es hängt sicher vom Einzelfall ab, was für ein Schiff betriebswirtschaftlich günstiger ist: ohne Rücksicht auf den Sprit herumzudüsen und möglichst viel zu transportieren oder gemächlich fahren, Sprit sparen, den Motor und die Natur schonen und die Vorteile der Binnenschiffahrt zur Geltung bringen (das Schifferleben dürfte bei der zweiten Variante vermutlich auch mehr Spaß machen. Scheidungen und Herzinfarkte sind auch Kosten, die in die ach so schlauen betriebswirtschaftlichen Rechnungen natürlich nicht einfließen). Wenn mit Vollgas gegen das Wasser angerannt wird, ist die Binnenschiffahrt sicherlich nicht mehr der energiegünstigste Verkehrsträger.

Mich würde mal interessieren, inwieweit der Termindruck bei der Frachtenbildung eine Rolle spielt. Es wäre dumm, wenn sich ein Schiffer durch Termindruck zum schneller fahren verleiten ließe, ohne für die dadurch bedingten Mehrkosten einen Ausgleich zu erhalten.

:wink: Gernot

Käptain-Blaubär
23.05.2012, 15:33
:captain:
Vielen Dank meine Seebären, für eure tollen Beiträge.

Wollte nur nochmal ein Nachtrag zum Thema machen.
Heb gestern mit Herr Bauer von der MSG in Dorfprofelten gesprochen.
Der Sagte mir, das die schon seit langer Zeit mir Additiven fahren. Die habe nur durch
Additive ca. 6% Einsparung im Schnitt erzielt. Außerdem sagte er, dass bei der Würzburg
alle Ablagerungen am Zillingerkopf weggegangen sei und das Deck nicht mehr verrust sei.
Das Additiv soll umgerechnet 1cent pro Liter kosten aber mind. 5 Cent sparen.
für Leute die mal selbst nachlesen wollen:
http://lifetime24.com/index.php/2011-07-05-15-51-48
Außerdem haben die ne kompletten Motorreinigung mit anschließender Versiegelung
durchführt. Jetzt hab die selbst nach 1000 Stunden bei der Ölanalyse fasst keine Verunreinigungen gefunden 0,2%.
Das heißt die könnten locker bis bis 1500 ohne Ölwechsel fahren (Theoretisch...)
Er meint das sich das auf jeden Fall lohnen würde.
Ich denke zusammen mit euren Tipps kann man bestimmt noch einiges für den eigenen Seesack auf die Seite schaffen (bevor mich
der Fiskus entern kann):lool:

Mal sehen ob ich dann das gesparte Geld für nen kleinen Urlaub reicht....:hupf:

Bigmäc74
23.05.2012, 17:26
Diesel-Wasser-Emulsion
Hallo,
Ich habe mal etwas von einer diesel-wasser-emulsion gehört, da wird wohl wasser unter hochdruck den diesel beigemischt, was zur folge hat das die Maschine nicht mehr so heiß wird und ca 25-30% weniger kraftstoff braucht.
Ein Versuchsschiff wird gerade im Hafen Rheinbrohl in der Testphase erprobt. Da soll es auch auch irgendwo einen Tv-beitrag zu geben!
Werde mal den Link suchen und nachreichen.

exmatrose
23.05.2012, 19:09
HalloBigmäc,

klingt sehr interessant. :super:

...In Frankreich haben Busse mit Auqazole in Städten wie Chamberry, Paris und Nizza schon über eine Million Kilometer ohne Betriebsprobleme zurückgelegt...

Hier bin ich fündig geworden (http://klimakatastrophe.wordpress.com/2008/01/27/diesel-wasser-kraftstoffgemisch-als-alternative-zu-wirkungslosen-rusfiltern/)

Ein Gruß an die "Schweröler"

PS: Wer weiß was da noch so alles in den Tresoren der Versuchsanstalten "schlummert"

Jürgen
23.05.2012, 19:51
Hai,
will auch mal meinen "Senf" dazugeben:

Den Zusatz wie weiter oben beschrieben, schütten wir auch in den Tank, im Teillastbetrieb ist das Qualmen vom Hauptmotor bis fast nix zurückgegangen. Also wird es wohl weniger Ablagerungen geben und dadurch der Motor besser arbeiten. Einsparung im Rahemn von 5 % sind natürlich in der Praxis kaum zu messen, da zuviele Einflüsse eine Rolle spielen, aber trotzdem ist es ja bewiesen.

Die lieben Termine. Logisch, wenn ein Schiff die Reise mit flotter Fahrt und 24 Stunden Betrieb schneller abliefert fährt es wirtschaftlicher. Das bedeutet in unserer Branche nix anderes wie "kann billiger fahren".
Wenn die nächste Anschlussreise wartet, kann man schon mal "Gas" geben, rentiert sich soweit.
Ein erhebliches Sparpotential kann ich auf den Nebenflüssen bzw. Kanälen sehen: Warum muss mit erheblicher Sogwirkung gefahren werden? Für einen dreiviertel Kilometer mehr die Stunde und dabei den Pilot mit eisernem Griff festhalten müssen?

Dieses laufende Jahr bin ich bemüht, den Spritanteil um ein paar Prozentpunkte zu drücken. Mal sehen, ob das gelingt.

Zum Mitrechnen: Es wird versprochen eine Einsparung von:

5 % mit Spritzusatz
9 % mit neuer Düse verglichen mit der alten
3 % mit neuem Propeller dazu
2 % mit Anpassung der Bugstrahlkanäle
4 % durch Einsatz von Magnetfiltern im Gasölstrom
1 % durch Optimierung des Getriebes mit Keramikzusatz

Stimmt das so?????


Grüße
Jürgen (Was-ein-schöner-Tag-zum-Sprit-zum-Verbrauchen- zu- tun)

Käptain-Blaubär
24.06.2012, 14:08
Ahoi, Jürgen !
Ich denke du hast recht wenn du sagts mal sollte versuchen an viele kleine Dinge zu denken.
Ein Faktor allein genügt nicht. Und man sollte nicht vergessen auf das gesunde Mittelmaß kommt es an !

Denn den grüßten Einsparungseffekt hat man
wenn mann den Motor ganz aus läßt....
... und segelt ? :super:

In diesem Sinne !
Gruß Blaubär

JuergenKoblenz
24.06.2012, 17:18
Hallo
ich habe mir mal das mit dem Wasser-Dieselgemisch von Exmatrose zu Gemüte geführt.
Das scheint ja sehr vielversprechend zu sein,zumal wenn das auch für die älteren Motoren gut ist!
Wenn die Wirkung die selbe wie mit Rußfilter ist und dadurch die selben werte wie bei Euro 3 Motoren(ZKR) erreicht werden könnten viele ältere Motoren weiterlaufen bis ein Austausch notwendig wäre.
Und wenn das noch sparsamer ist ..............
LG
J

mberrier
29.06.2012, 16:56
Hallo Kapitaen Blaubaer,

ich kann Ihnen helfen Ihre Betriebsstoffkosten zu reduzieren, nachweislich.

1) sauberer Kraftstoff
2) geringere Reibleistung im Motor und Getriebe !
Sprechen Sie mit mir: M Berrier 0172 408 8353

degast
23.09.2017, 23:15
..2012 war die Lösung mit der Diesel-Wasser-Emulsion schon ein Jahr alt.
Erreichte Werte gibt es hier:
www.diesel-wasser-power.de

Gruß
Detlef