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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Klingenburg - GMS -



McRonalds
03.10.2013, 12:23
Hallo Binnenschifffreunde,
hier kommt er also der KLINGENBURG, den ich anfangs für ein Demerag-Schiff hielt - dabei fuhr er für die 'Konkurrenz' MSG.
Gruß - Ronald;-)

Schiffsdaten

Name: Klingenburg
Ex-Name: Klingenburg (http://www.binnenschifferforum.de/showthread.php?48584-Klingenburg-SK)
gemeldet in: Stadtprozelten
Nationalität: http://www.binnenschifferforum.de/images/smilies/laenderflaggen/deutschland.gif
Europanummer:

Länge: 55 m
Breite: 6,35 m
Tiefgang: 2,10 m
Tonnage: 487,5 t

Maschinenleistung: 180 ps / Später 310 PS
Maschinen-Hersteller: MWM / Später Deutz

Baujahr: 1910
erbaut in: http://www.binnenschifferforum.de/images/smilies/laenderflaggen/deutschland.gif
Bauwerft: Christof Ruthof, Schiffswerft und Maschinenfabrik, Mainz-Kastel
Bau-Nr.: 398

McRonalds
03.10.2013, 20:08
Mit Hilfe der Kollegen Hans und Jürgen konnte ich den Lebenslauf des Schiffs größtenteils nachvollziehen; KLINGENBURG, Ho. Stadtprozelten, Eigner: Karl Nebauer, fuhr für die MSG. Gebaut als Schleppkahn in Mainz-Kastel 1910, L 43.50, B 6.35, 232.5 t, Anfang der 50er Jahre vergrößert auf 55.20 m, 487.5 t und motorisiert mit 180 PS MWM, später höher motorisiert mit 310 PS Deutz. Verbleib unbekannt.

McRonalds
04.10.2013, 23:07
...unglaublich, aber Heidi hat uns schon mal mit einem Bild von dem Schiff versorgt - und zwar als Schleppkahn (http://www.binnenschifferforum.de/showthread.php?48584-Klingenburg-SK). Ist kaum wieder zu erkennen...

Gernot Menke
05.10.2013, 00:10
Hat jemand eine Idee, wofür beim Motorschiff die Ringe hinter den Kopfpollern (vor den Schwenkbäumen) gedacht waren? Wohl Seilführungen, aber wofür?

Die kurzen Holzluken am Herft in der Mitte (beim Schleppschiff): vielleicht bekamen hier die Hühner ihr Tageslicht.

:wink: Gernot

Gerhard
05.10.2013, 01:15
Hallo Gernot

Durch die Ringe wurde der Draht ( gab damals kaum bzw gar keine Taue) geführt. Der Draht wurde früher immer auf den Luckendach aufgeschossen (hingelegt)

Am Ende der "kurzen" Luken ist ein runder Deckel zu erkennen, das ist die Öffnung zum Pumpenkasten. Hier wurde mit der großen Schwengelpumpe Wasser (Regen oder von der Ladung) aus dem Raum unter der Strau gepumpt. War immer lustig beim Schlackensand:pfeif:

Gruß Gerhard

Gernot Menke
05.10.2013, 09:27
Hallo Gerhard,

na klar - die Pumpenkästen.

Aber die Ringe sind mir noch nie aufgefallen. Waren die damals Standard? Ich muß auf alten Fotos mal darauf achten. Sie waren sicherlich zum Schutz der Wohnung gedacht, damit der Draht, wenn er zum Poller oder zurück aufs Lukendach gezogen wurde, nicht anschrammte.

:wink: Gernot

Uwe M
05.10.2013, 10:01
hallo Gernot

ich kann mich noch schwach dran erinnern,es hatte die Funktion als Führung der Drähte oder Taue,
aber auch zum Schutz der Ruf damit die Farbe nicht zerkratzt wurde.Schlecht war es halt wenn du eine Klanke im Draht hattest,da haste gezogen wie ein Ochse

Gruß Uwe M

Mittelpoller
05.10.2013, 10:07
Die "Ringe",das sind Laufösen eine Fürung damit der Draht direkt zur Pollerbank läuft und sich nicht irgentwo verheddert Roof,Köcher vom Schwenkbaum usw. MfG Mittelpoller

Klaus Schmitt
22.02.2015, 14:11
Bauherren 1910 waren
Karl J. Schmitt und Otto Hessler, Klingenberg.
Eine Zollverschlusszeichnung liegt im Weinbau- und Heimatmuseum in Klingenberg.