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Baslerdybli - FGS - 07001250
Hallo zusammen
Etwas erstaunt stellte ich fest, dass das schönste Ausflugsschiff der Basler Personenschifffahrt BPG noch nicht ins Forum gefunden hat, was ich hiermit nachhole.
Schiffsdaten
Name: Baslerdybli
gemeldet in: Basel
Nationalität: :ch:
Europanummer: 07001250
MMSI: 269056630
Rufzeichen: HE6630
Länge: 35.5 m
Breite: 7.0 m
Tiefgang: 1.35 m
Gewicht: 141 T
max. Anzahl Passiere (bei schönem Wetter): 140
Maschinenleistung: 2x 177 PS = 2 x 130 kW
Maschinen-Hersteller: GM
Baujahr: 1980
erbaut in: :a:
Bauwerft: Österreichische Schiffswerften AG (ÖSWAG), Linz
Baunummer 1272
(In der Datenbank der Vereniging de Binnenvaart wird als Bauwerft die CSPL Lodenice in Chvaletice CZ :cz: genannt. Dies ist Aufgrund der Unterlagen von "swk" (Walter) im Beitrag #8 falsch.)
Eignerin: Basler Personenschiffahrts-Gesellschaft AG (BPG) (seit 22.1.2010, vorher Kanton Basel-Stadt)
Der Schiffsname ist von der Briefmarke Basler Taube (Baseldeutsch: Basler Dybli) abgeleitet.
Mehr über das MS BASLERDYBLI gibt es hier.
Freundliche Grüsse
Peter
BASLERDYBLI - FGS - 07001250
Hallo swk
Auch ich hörte schon immer, das BASLERDYBLI sei in der ÖSWAG-Werft in Linz erbaut worden. Die Angabe CSPL Lodenice, Chvaletice, Czech Republic, stammt von der Verenigung de Binnenvaart. Die Eignerin, Basler Personenschifffahrt BPG, macht keine Angaben über die Bauwerft. Ich werde versuchen, in Basel die richtige Bauwerft zu ermitteln. Vielleicht kann ein anderer Forumuser etwas dazu beitragen.
Freundliche Grüsse
Peter
BASLERDYBLI - FGS - 07001250
Hallo Walter
1980 so ein "altmodisches" Schiff bauen zu lassen, war die Idee der Eigenerin bzw. damals Betreiberin BPG und nicht der Bauwerft. Es passt zum Namen bzw. seiner Namensherkunft und kommt beim Publikum an. "S DYBLI" ist aus dem Basler Stadtbild nicht mehr wegzudenken, da würde etwas fehlen, auch wenn es nur die Imitation eines alten Dampfschiffs ist.
Freundliche Grüsse
Peter
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Hallo!
Bitte beruhigt euch, das war uns selbstverständlich bewußt: das Aussehen des Schiffes ist Kundenwunsch. Und daß es in die Landschaft paßt ist unbestritten. Aber es gab natürlich ein großes Konkurrenzdenken zwischen den beiden ÖSWAG-Standorte und man konnte selbstverständlich kein gutes Haar am Produkt des Anderen lassen. Und als eingefleischten Korneuburger Werftler konnte ich doch nicht zugeben, ja der Kahn gefällt mir:Kap:
Aber um auf die Werft zurückzukommen siehe das beiliegende Prospektblatt der ÖSWAG-Werften. Das Schiff hat die Baunummer L1272, gebaut 1979-80. Das L vor der Nummer bedeutet "Linz".
Grüße aus Wien
swk
BASLERDYBLI - FGS - 07001250
Hallo Walter
Vielen Dank für das Prospektblatt der ÖSWAG-Werften. Damit ist wohl klar, dass das BASLERDYBLI in Linz erbaut worden ist, und die Baunummer L1272 hat. An Bord müsste wahrscheinlich auch noch eine Tafel zu finden sein, auf der das verewigt ist. Du weisst sicher besser, wie die aussehen und wo die angebracht wurden.
Die Angaben in der Datenbank der Vereniging de Binnenvaart über dîe Bauwerft CSPL Lodenice in Chvaletice CZ sind folglich falsch. Ich habe meinen Beitrag bereits entsprechend angepasst.
Es ist verständlich, dass es zwischen den ÖSWAG-Standorten Linz und Korneuburg Konkurrenz gab, vor allem als es um die Schliessung von Korneuburg ging, wo viele schöne und stolze Schiffe gebaut worden sind. Jammerschade, dass diese Werft zugesperrt worden ist, und die Hellingwagen weg sind. Ich war im August 2008 mit WILLI in Korneuburg.
Missverständnis, hier gab es nie Beunruhigung, das war nur eine viel zu späte moralische Unterstützung für Linz, was aber nicht gegen Korneuburg berichtet war. "Geschmäcker" sind gottseidank verschieden, dem einen gefällt die eine Schiffsform, dem anderen die andere. Mit den hochmodernen Kabinenfahrgastschiffen, die wie schwimmende Omnibusse aussehen und nicht mehr viel von einem Schiff erkennen lassen, kann ich zum Beispiel nichts anfangen. Viele andere sehen das umgekehrt, sonst wären die unzähligen Hotelschiffe nicht so voll. WILLI war am 1. Juni 2010 auf der Bergfahrt von Koblenz nach Basel zusammen mit einem 135 Meter A'Rosa-Hotelschiff in der grossen Schleusenkammer von Kembs. Fast alle Passagiere schauten aus ihren Kabinenfenstern bzw. -balkönchen auf den 101 Jahre alten WILLI herunter. Ich hatte Mühe, nicht an Gefängniszellen zu denken, und entschuldige mich für meine bösartigen Gedanken. Lieber nur 38 Meter freie Bewegung und minimalste Infrastrukur an Bord von WILLI als eine Kabine auf einem Luxusliner mit jedem Komfort. Der Kapitän dieses A'Rosa-Luxusschiffs hat uns übrigens über Funk seine Bewunderung und sein Kompliment für die Restaurierung und Erhaltung von WILLI ausgesprochen.
Ich bin mit Dir einverstanden, das BASLERDYBLI ist und bleibt eine Imitation eines Dampfschiffs. Das "DYBLI" gehört trotzdem zu Basel, da leider nichts mehr Echtes - wie beispielsweise das DFS SCHÖNBRUNN - vorhanden ist.
In diesem Sinne liebe Grüsse von Basel am Rhein nach Wien an der Donau.
Peter