Hallo Stadt_Aschaffenburg
Das war zwar nicht meine persönliche Idee,
sondern habe auf Facebook davon gelesen.
Fand aber ein Posting hier für angebracht ...
VG Padler
Druckbare Version
Die Zeit der Nadelstiche im Arbeitskampf der Schleusenwärter ist vorbei. Die Gewerkschaft droht mit einer Totalblockade der gesamten Binnenschifffahrt – und fordert den Verkehrsminister zu Dialog.
Deutschland droht auf Flüssen der Totalstreik
Hi,
tja, das bedeutet dann wohl, daß man als Binnenschiffer oder der Binnenschifffahrt nahe stehender auch keine SPD mehr wählen kann, denn das ganze Team, das Verdi führt und für die Streiks verantwortlich zeichnet, ist eindeutig der SPD zuzurechnen, teilweise sogar dem direkten Umfeld von Peer Steinbrück.
Adieu gute alte Zeit!
LG
Micha
Schippers willen Merkel's ‘Machtswort' tegen sluisstakingen
Quelle: schuttevaer
Inhalt: Schiffer fordern Merkels Machtwort gegen Schleusensperrungen.
Gruß
Arnold
Beste vrienden der binnenvaart,
Al sinds weken vechten de duitse verkeersminister Peter Ramsauer en de werknemers vakbond Verdi hun strijd op d rug van binnenvaartonderneming uit. Briefen, oproepen en appellen aan de partijen om weer aan de onderhandelingstafel te gaan zitten, bleven tot nu toe zonder resultaat. De gevolgen hiervan zijn enorme verliesen bij binnenvaartondernemingen uit Duitsland, maar ook uit Nederland, Belgien en andere binnenvaart landen.
Het begrip voor de vorderingen van de sluismesters was al in het begin vrij laag. Inmiddels is dit omgeslagen naar woede en frustratie. Binnenvaart ondernemers, maar ook bevrachters en verladers hebben geen begrip meer voor deze stakingen.
Op donderdag 22. augustus staat bij Verdi een grote demonstratie in Minden op de agenda. Belangrijkste spreker zal daar Frank Bsirske, de bonds voorzitter van Verdi zijn.
Als allgemeen directeur van Bargelink.com en uitgever van de duitse nieuwsdienst Bonapart.de roep ik nu alle ondernemers, verladers en branche-vertegenwordigers op, ook naar Minden te komen. Doel moet het zijn, de door deze stakingen veroorzaakte zeer, zeer ernstige situatie van de binnenvaart duidelijk te maken! Het gaat me duidelijk niet om ruzie te maken met de stakers, maar de zorgen en nood van de (meestal) familie bedrijven duidelijk te maken. Het feit, dat Frank Bsirske in Minden aanwezig zal zijn, zal zeker ook de landelijke pers naar Minden lokken. Dit is dé gelegenheid, om de binnenvaart op de agenda te brengen!
Alle binnenvaarders, bevrachters, verladers en branche-vertegenwordigers zijn opgeroepen, naar Minden te komen, en met vooral vlaggen, maar ook posters, spandoeken, seinfluitjes en fanfaren hardop, maar vreedzaam hun protest tegen deze onaannemelijke situatie te protesteren. Schepen die dichtbij kunnen liggen, mogen ook met hun typhon hun protest tot gehoor brengen!
De opening van de Verdi bijeenkomst vind plaats om 11.00 uur op “Kanzlers Weide” (zie kaart) en gaat dan verder met twee optochten door de Mindener binnenstad naar de Schlagde (zie kaart). Daar zal van 13.00 tot 15.00 uur de hoofd betoging plaats vinden.
Belangrijk is, dat zoveel mensen als mogelijk naar Minden gaan komen. Verdi verwacht namelijk ca. 1.000 (duizend) stakers van de WSD. Dus met een groep van 5-10 vrouw/man gaan wij daar ten onder. Dit bericht dus ook graag verder verspreiden!
Met vriendelijke groeten en hopelijk met veel mensen tot donderdag in Minden.
Axel Götze-Rohen
Hallo,
als Ergänzung zum letzten Beitrag sehe ich das Folgende und wurde gebeten es hier einzustellen:
"Hallo Herr Firmbach,
Sie sind doch im BischiForum aktiv. Können Sie das über das Forum verteilen lassen?
Die Leute sollen sich mit Trillerpfeifen und Fußballtröten und Pressluftfanfaren aufmachen !
Das meine ich ernst, bezweifele aber gleichzeitig, dass sich welche finden.
Viele Grüße
Martin Staats
Von: verwaltung@axelgoetzerohen.de [mailto:verwaltung@axelgoetzerohen.de] Im Auftrag von Axel Götze-Rohen
Gesendet: Donnerstag, 15. August 2013 12:40
An: thomas.kolbe@bvmw.de; BÖB-Presse; Schäfer, Rainer; boris.kluge@binnenhafen.de; bltgmbh@t-online.de; BDS Bischi; Jens Schwanen; Georg Hötte; b.moebius@bdi.eu; joachim.schuerings@thyssenkrupp.com; peter.langenbach@huelskens.de; Redaktion
Betreff: Gegen-Demonstration zur Verdi-Kundgebung am 22.8.2013 in Minden
Sehr geehrte Damen und Herren,
am Donnerstag den 22.8.2013, will Verdi im Rahmen des WSV-Streiks eine zentrale Kundgebung in Minden veranstalten. Als Hauptredner dabei ist Verdi-Chef Frank Bsirske angekündigt.
Meines Erachtens sollten Vertreter aus Gewerbe, Verbänden und Industrie diese Gelegenheit nutzen, um auf die bitter-ernste Lage der betroffenen Binnenschifffahrtsunternehmen hinzuweisen. Meines Erachtens reicht es nicht mehr, in freundlich formulierten Briefen um Einsicht zu bitten. Es ist Zeit, dass Unternehmen und Verbände die Reihen schließen. Es ist Zeit aufzuzeigen, dass es um mehr geht, als Schiffchen zu fahren. Es ist Zeit deutlich zu machen, das es um Existenzen, Familien, Unternehmen und auch Arbeitsplätze geht.
Ich lade Sie und Ihre Kollegen ein, am 22.8. in Minden Flagge zu zeigen. Verdi - aber auch der Politik - muss klar gemacht werden, dass der Streik falsch ist und vor allem die Falschen trifft.
Ich freue mich auf Ihre Reaktionen um den Auftritt in Minden zu planen und zu koordinieren.
Mit besten Grüßen
Axel Götze-Rohen
Herausgeber/Chefredakteur
www.bonapart.de
Fischerstr. 4a - 46509 Xanten
t: +49 2801 984730 f: +49 2801 984740"
BDB fordert Merkels Machtwort: Streikende Mitarbeiter des Bundes behindern Schiffsverkehr
Verdi trägt Verantwortung für Umsatzverluste und Imageschaden
Die Geduld der Binnenschiffer ist am Ende: Erneut stellen die Schleusenwärter im nordrhein-westfälischen Kanalgebiet und an anderen Flüssen und Kanälen in dieser Woche ihre Arbeit ein. An diesen Wasserstraßen kommt der Schiffsverkehr damit komplett zum Stillstand. Die Verwaltungsangestellten des Bundes folgen dem Aufruf ihrer Gewerkschaft Verdi, die sich im Zusammenhang mit einer Reform, die die Verschlankung des Verwaltungsapparates zum Ziel hat, bereits seit Anfang Juli 2013 in einem festgefahrenen Dauerkonflikt mit der Bundesregierung befindet und starrköpfig auf den Abschluss eines Tarifvertrages besteht. Der streikbedingte Schaden in der Schifffahrtsbranche, die mit dem Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft und der Bundesregierung nichts zu tun hat, geht bereits jetzt in die Millionen.
Nach Ansicht des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt e.V. (BDB) in Duisburg gehört der Streik der Verwaltungsmitarbeiter sofort beendet. Nachdem inzwischen ein Rechtsgutachten die arbeitsrechtliche Verbindlichkeit sämtlicher Zusagen des Bundes als Arbeitgeber bestätigt hat, werden Sinn und Zweck des Streiks stark bezweifelt. Zweifel herrschen auch an der Verhältnismäßigkeit des Streiks: „Dass eine komplette Branche, die nichts zur Lösung des Tarifkonflikts beitragen kann, als unbeteiligte Dritte derart geschädigt wird und einzelne Unternehmer in der Binnenschifffahrt in den Bankrott geraten, kann nicht richtig sein. Wir erleben hier eine völlig groteske Situation: Verdi kämpft für den Erhalt der Arbeitsplätze in der Verwaltung – und vernichtet gleichzeitig Arbeitsplätze in der Binnenschifffahrt! Das ist umso kurioser, weil Verdi zugleich Tarifvertragspartner für die Angestellten in der Schifffahrt ist und für deren Anliegen verantwortlich zeichnen sollte“, erklärt BDB-Präsident Georg Hötte.
Der BDB hat sich inzwischen an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt und erwartet ein Machtwort von der Kanzlerin. „Wenn tausende von Mitarbeitern des Bundes gut funktionierende Mittelstandsbetriebe ruinieren, darf das der Regierungschefin nicht egal sein!“, erklärt BDB-Präsident Hötte. Da in dem Konflikt keinerlei Bewegung zu erkennen sei, werde nun auch die klageweise Unterlassung der Streiks in Erwägung gezogen, so Hötte weiter.
Transporte auf dem Wasser verzögern sich oder müssen sogar komplett ausfallen, weil die Mitarbeiter des Bundes ihrer Arbeit nicht nachgehen. Nicht weniger schlimm als die wirtschaftlichen Schäden sind die Imageverluste, die das Binnenschifffahrtsgewerbe durch die untätigen Verwaltungsmitarbeiter erleidet: Kunden in Industrie und Wirtschaft verlagern ihre Transporte notgedrungen zunehmend auf Straße und Schiene. Die besonders umweltfreundliche Binnenschifffahrt verliert Marktanteile, weil die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (eigenes Motto: „Wir machen Schifffahrt möglich“) den Schiffsverkehr blockiert.
Da muß ich Herrn Hötte zu 100% Recht geben. Verdi vertritt zwar auch die Schifffahrt , aber dort sind weniger Mitglieder und somit wenige Beiträge zu holen. VERDI will doch nur euer Bestes: Euer Geld. Wann kappieren das endlich die Leute.
Wenn die Protestaktion Sinn machen soll, dann muß man es so veranstalten dass anderen Bürgern nicht die Berufsexistens genommen wird. Wer so handelt wie VERDI handelt verantwortungslos.
Und den Streikenden kann es mehr oder weniger egal sein: denn IHR Betrieb muß nie schließen und die, die übrigbleiben, haben dann eben etwas weniger Arbeit wenn weniger Schiffe fahren. In der freien Wirtschaft handelt Verdi komischerweise anders. Bei uns wurde der Real-Markt bestreikt. Dazu war immer ca. die hälfte des Personals vor den Türen am demonstrieren. der Rest hat gearbeitet. Also waren immer ein paar kassen offen so dass gekauft werden konnt. Es gab also für den Realmarkt keinen merklichen Verlust. Ich hab mal einen Mitarbeiter gefragt warum sie nicht total dicht machen wie z.B.die Kollegen die Schleusen. Darauf hin bekam ich zur Antwort: "Wenn uns unsere Kunden weglaufen machen die hier ganz dicht dann haben wir gar nichts."
Das ist der Unterschied -wohlgemerkt bei der gleichen Gewerkschaft- zwischen freier Marktwirtschaft und Staatsbediensteten. Man könnte genausogut streiken indem man mit halber Mannschaft fährt und dann eben mal die Schleusenzeiten verkürzt ( z.B. 9 Uhr - 15 Uhr) und somit die Weiterfahrt garantiert bleibt. Aber die Schiffer können ja nicht abwandern wie die Kunden im Real-also braucht man auch keine Angst zu haben das man schließen muß.
Ich habe Verständnis für die Sorgen der Betroffenen-ich hab das mehr als einmal erlebt und werde es immer wieder erleben denn KEIN Job ist 100% sicher.Aber das eigene Handeln darf nicht dazu führen andere um ihre Existenz zu bringen. Das ist moralisch nicht zu vertreten und greift meiner Meinung nach sogar schon in die Grundrechte einiger Bürger ( der Schiffer) ein. Übrigens Steuerzahler die sozusagen ihre eigenen henker zahlen,solang sie es noch können.
HANNOVER (dpa-AFX) - Dutzende Schiffskapitäne in Niedersachsen und Bremen müssen auch heute (Dienstag) wieder eine Zwangspause einlegen.
Schleusenstreik wird fortgesetzt
Hi,
soeben verkündet das WSA Aschaffenburg, daß es ab morgen unbefristet Einschränkungen im Betrieb gibt. Grund: Streik!
Auf der Saar sind die Schleusen Rehlingen und Mettlach ab heute Nacht 0.00 Uhr bis Freitag, 23.59 Uhr gesperrt, ebenfalls wegen Streik!
Mosel und Lahn werden ebenfalls ab heute Nacht 0.00 Uhr bestreikt.
Na das kann ja heiter werden.
Gruß
Michael
Das erreichte mich heute vom
Simone Riester
i.A. des Vorstandes der
Mittelständische Personenschiffahrt e. V.
Mainkai 36
60311 Frankfurt
Von: BDS-Binnenschiffahrt
Betreff: Mahnwache in Minden - Infos
Liebe Mitglieder,
anlässlich der Ver.di-Kundgebung am Donnerstag, ist eine
Mahnwache der Binnenschiffahrt geplant.
Nähere Informationen hierzu erhalten Sie nachstehend
Mit freundlichen Grüßen
Birgit Kühn
BDS-Binnenschiffahrt
August-Bier-Straße 18
53129 Bonn
Web: www.bds-binnenschiffahrt.de
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Binnenschifffahrt,
geachte dames en heren,
beste vrienden der binnenvaart,
hier einige aktuelle Infos zu der geplanten Mahnwache bei der Verdi-Veranstaltung am 22.8. in Minden.
Die Auftaktveranstaltung von Verdi findet bereits bereits um 10.00 Uhr auf Kanzlers Weide statt. Die eigentliche Hauptkundgebung auf dem Parkplatz "Schlagde" (direkt an der Weser) beginnt schon gegen 11.00/11.30 Uhr.
Treffpunkt für die Teilnehmer an der Mahnwache: 10.30 Uhr am Steiger der Mindener Fahrgastschifffahrt.
Die Mahnwache ist bei der Mindener Polizeibehörde angemeldet
Um für die Medien (und die Streikenden) eine starke Bildbotschaft zu liefern, wäre es großartig, wenn jeder einen Rettungsring mitbringt.
Weitere Utensilien für die Mahnwache können sein:
Trillerpfeifen
Fanfaren
Spruchbänder
und ganz wichtig: Schifffahrts-Flaggen
Infomaterial zum Verkehrsträger BiSchi (BDB ??)
Für Donnerstag sind Sonnenschein und Temperaturen bis 26° C vorhergesagt. Deshalb: genügend zu trinken mitbringen und ggf. Sonnenschutz nicht vergessen!
Oberstes Gebot für die Mahnwache: ruhiges, friedliches und besonnenes Auftreten!
Es wird sicher viele Möglichkeiten geben, mit der (überregionalen) Presse ins Gespräch zu kommen. In diesen Gesprächen sollte deutlich gemacht werden, dass die BiSchi mehr als ein exotischer Gewerbezweig ist, der eine hübsche Dekoration für Flüsse und Kanäle darstellt. Dass es um die Versorgung aller wichtigen Industrie- und Handelsbranchen, den Tourismus und um den ökologischen Transport von ca. 230 Mio. Tonnen Gütern auf bundesdeutschen Wasserstrassen geht, den niemand auf der Straße haben möchte. Konkret geht es aber darum, dass durch den Streik Familienunternehmen in ihrer Existenz bedroht werden.
Verdi überzieht mit den Streiks völlig und trifft die Falschen. Ziel muss es sein, dass Verdi und WSV ihre Forderungen an die Politik auf andere Weise durchsetzen. BiSchi-Unternehmen zu Grunde zu richten kann und darf kein Weg sein.
Ich werde am Donnerstag auch Flugblätter mit unseren Kernbotschaften besorgen. Wer hierfür noch Anregungen hat, möge sich bitte melden.
Ich freue mich auf eine rege Beteiligung und eine erfolgreiche Mahnwache. Bis Donnerstag in Minden.
Mit besten Grüßen
Axel Götze-Rohen
Herausgeber/Chefredakteur
www.bonapart.de
Fischerstr. 4a - 46509 Xanten
Leider habe ich keine Zeit,sonst würde ich hinfahren!
Lg
J
Und das sagt der BDBs dazu:
Anhang 411218
Lg
J
De Europese Commissie moet Duitsland verplichten een einde te maken aan de stakingen van sluiswachters.
Van Dalen: Brussel moet ingrijpen in Duits conflict
Gezamenlijke brief aan Schultz over stakingen
Quelle: binnenvaartkrant
Inhalt: Gemeinsamer Brief an Schultz wegen Streiks
Gruß
Arnold
In Nordrhein-Westfalen sind die Mitarbeiter der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in den Streik getreten.
Verdi droht mit Stillstand der Binnenschifffahrt
Gestern im Radio auf WDR5 gehört:
http://www.wdr5.de/sendungen/politik...senstreik.html
Gruß vom Niederrhein
Axel Götze-Rohen im Interview bei tagesschau24.de
http://www.tagesschau.de/multimedia/...eo1329758.html
Hi,
ich habe mir dazu auch nochmal Gedanken über die vergangenen Streikwochen gemacht und komme zu dem Schluß, daß ver.di bisher ausschließlich den Binnenschiffern geschadet hat.
Die Binnenschifffahrt hier ist der Hauptgeschädigte, berichtet jetzt schon über Schäden in zweistelliger Millionenhöhe. Die Leute können ihren Job nicht machen, weil ihre Schiffe, die jeden Tag bis zu 3000 Euro an Kosten verursachen, irgendwo auf der Strecke willkürlich samt ihrer Besatzung in Geiselhaft genommen und von der Willkür der Streikenden abhängig gemacht werden.
Verlader und Empfänger der Waren hingegen müssen zwar Verzögerungen hinnehmen, man sagt die Zuverlässigkeit des Systems Wasserstraßen sei gefährdet, aber bisher kamen die Waren immer noch in einem vertretbaren Zeitrahmen an und waren unbeschädigt. Die meisten Kunden sind durch ihre Lagerhaltung sowieso nicht unbedingt davon abhängig, daß die Ware auf den Tag genau ankommt. Da dürften sich die Schäden also durchaus in Grenzen halten, weswegen man von dort auch nicht besonders viel zum Thema Streik hört.
Betrifft das aber in irgendeiner Form den Bundesverkehrsminister? Ist das ein geeignetes Mittel, ihn zum handeln zu bringen?
Ich sage NEIN!
Wie bitte kommt ver.di dann auf die Idee, einen Streik der Schleusenwärter als probates Mittel anzusehen? Warum verprellt ver.di seine Mitglieder auf den Binnenschiffen, nur um für die Mitglieder in den Verwaltungsgebäuden der WSV noch mehr herauszuhandeln, als ihnen sowieso schon zugesagt wurde?
Damit gefährdet ver.di viele Arbeitsplätze und verschlechtert die Einkommenschancen für Menschen, deren Versorgung längst nicht so gesichert und behütet ist, wie bei diejenigen, um die es in diesem Streik geht. Hier bestreiken die Schleusenwärter, die von der ganzen Situation überhaupt nicht betroffen sind, gegen die Binnenschiffer, die dafür überhaupt nichts können und die auch nichts zur Verbesserung der Situation beitragen können.
Ich finde das leichtfertig, unüberlegt und starrköpfig!
Hi,
aber nicht nur von Verdi, sondern auch von den Streikenden. Die sollten es inzwischen besser wissen.
Gruß
Klaus
Die meisten der Streikenden machen das nur unfreiwillig. Soviele Kollegen sind gar nicht bei Verdi organisiert. Ich würde auf jeden Fall lieber arbeiten und die meisten Kollegen auch:mad1: Hoffentlich hört der Unfug bald auf:cry:
Gruß Jürgen
sorry, dass verstehe ich nicht. Wer zwingt Euchh denn ? Die Gewerkschaft kann es nicht!
wenn mehr Kollegen arbeiten als streiken wollen, dann tut es und wartet auf die Reaktion von Verdi.
Gruß
Klaus
Hallo Jürgen,
das glaube ich dir und habe es auch schon öfter gehört. Nur wie bringt man ver.di zur Vernunft oder wenigstens zur Raison?
LG
Micha
Andererseits, wer will schon gerne den Streikbrecher spielen? Das gibt jede Menge Minuspunkte von den Kollegen. Da kann man besser Urlaub nehmen, damit man nicht gegen die Srömung schwimmen muss, auch wenn diese nur schwach ist.
Gruß Jürgen
Verdi - die Kämpferin für Gerechtigkeit und ein soziales Miteinander - gegen den Willkür der Behörden und des Verkehrsministers, der nichts anderes im Sinn hat als Sparen und Kahlschlag auf Kosten der Beschäftigten. Tatsächlich? Alles Quatsch. Im Gegenteil: Was sich Verdi hier erlaubt, bedroht Existenzen an ganz anderer Stelle - und geht allein deshalb schon viel zu weit!
http://www.wdr5.de/sendungen/politik...senstreik.html
Duitse sluiswachters leggen met hun vakbond ver.di de binnenvaart in Duitsland deze week weer grotendeels plat.
Versterkt protest tegen Duitse sluiswachtersstaking
Bron:Schuttevaer
Ich kann ja die Aufregung verstehen aber die Existensen der Arbeiter beim WSA sind auch gefährtet !! Und wer sorgt denn dafür das ihr viel Wasser unter dem Kiel habt ! Und wer sorgt dafür das ihr eigendlich sicher an euer Ziel kommt ! ich denke mir es muß bei ein miteinander geben und kein gegeneinander obwohl ihr die verluste hab tut mir ja auch sehr leid aber denkt auch bitte an die Existensen der WSV Arbeiter !!
Hallo,
es leben die Öffentlich-Rechtlichen,
man kann es nicht besser auf den Punkt bringen!
Danke für den Link Micha.
Und weils so schön war, hier gleich nochmal
http://www.wdr5.de/sendungen/politik...senstreik.html
Ganz unten auf Play drücken.
Gruss,
Lorenz
Moin,
nicht nur das: durch den Streik wurden auch die Rettungsmaßnahmen bei dem Unfall in Emmelsum massiv behindert:
http://www.derwesten.de/staedte/nach...id8340867.html
Gruß
Arnold
Hallo,
da gibt es nur eines: Wie in der freien Wirtschaft auch: Wenn Du einverstanden bist mit den Bedingungen bleibst Du, wenn nicht, dann suche Dir einen anderen Job!
In diesem Fall jetzt, stellt sich die WSV als höchst unzuverlässiges Rad im Transportgetriebe dar und durch das großherrschaftliche Verhalten der Streikenden ("Kraft meiner Willkür!??") schreit das ja gerade zu nach einer Privatisierung mit all ihren Konsequenzen.
Oder anders ausgedrückt: Wir sind alle Ersetzbar. Auch ein WSV Mitarbeiter. Auch ein Minister. Auch ein Gewerkschaftsboss.
Jürgen
Der Sinn des staatlichen Betriebs der Wasserstraßen bestand ja gerade darin, daß der Betrieb garantiert immer läuft und funktioniert. Die Angestellten hatten diesen und jenen Vorteil, jedenfalls ihre Sicherheit, aber die Wasserstraße: die war heilig und darauf war auch Verlaß. So war es mal.
Wenn diese Grundvoraussetzung nicht mehr gegeben ist, dann kann man in der Tat privatisieren. Allerdings werden die kleineren Wasserstraßen dabei untergehen. So ist es, wenn der Kommerz die Regeln macht.
:wink: Gernot
Tja Gernot,
darum wurden in früheren Zeiten bei der WSV, bei der Bahn und auch der Post die Mitarbeiter zu Beamten gemacht. Beamte sind die einzige Berufsgruppe in Deutschland ohne Streickrecht.
Aber große Teile der wirtschaftsgreundlichen Parteien sind prinzipiell gegen die Beamten. Somit wurden fast nur noch Angestellte eingestellt. Und diese haben das in der Verfassung festgeschriebene Streikrecht Art. 9 Abs. 3 des Grundgesetzes.
Die hier teilweise vorgeschlagene Einschränkung des Streikrechts kann also nur über eine Verfassungsänderung zustande kommen. Das wird wohl nichts.
Die betroffenen Schiffesunternehmer tun mir leid, zumal der Streik dem Adressaten im Verkehrsministerium völlig am Arsch vorbei geht. Es trifft hier wirklich die Falschen.
Das Streikrecht ist aber trotzdem ein höheres Rechtsgut.
LG Reinhardt
BDB wil sluisstaking via rechter laten stoppen
Quelle: schuttevaer
Inhalt: BDB will Streik per Gerichtsbeschluß stoppen
Gruß
Arnold
Minister Schultz moet invloed aanwenden om Duitse regering krachtdadig te laten optreden
Quelle: scheepvaartkrant
Gruß
Arnold
Mit einer Kundgebung in Koblenz will Verdi heute seinen Forderungen im Streit um eine Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) Nachdruck verleihen.
Streik an Schleusen geht weiter – Kundgebung in Koblenz
Stakingsacties zijn in strijd met het recht
Quelle: scheepvaartkrant
Inhalt: Streiks sind in Konflikt mit dem Gesetz
Gruß
Arnold
Streikmaßnahmen in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sind rechtswidrig
Binnenschifffahrtsunternehmen beantragen einstweiligen Rechtsschutz
Die seit Wochen andauernden Streiks der Schleusenwärter in Deutschland beschäftigen nun auch die Gerichte: Den in dieser Woche gestarteten Aufruf der Gewerkschaft Verdi, die Binnenschifffahrt erneut in NRW und anderen Bundesländern lahm zu legen, nehmen zahlreiche Unternehmen in der Binnenschifffahrt zum Anlass, sich nun mit Unterlassungsanträgen und einstweiligem Rechtsschutz zur Wehr zu setzen.
Der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt e.V. (BDB) hält die seit Anfang Juli 2013 durchgeführten Streiks der Schleusenwärter an den Flüssen und Kanälen für rechtswidrig. Der Verband unterstützt daher die Binnenschifffahrtsunternehmen, die dem Treiben der Gewerkschaft Verdi nicht länger tatenlos zusehen und nun per gerichtlichem Eilbeschluss den Stopp der Streiks herbeiführen wollen. Die streikbedingten Umsatzausfälle nehmen bei den völlig unbeteiligten Binnenschifffahrtsunternehmen inzwischen dramatische Ausmaße an. Verdi ruiniert mit seinen Streikaufrufen gut funktionierende Mittelstandsunternehmen. Hier muss Einhalt geboten werden, und zwar sofort!
Auch persönliche Gespräche mit Gewerkschaftsvertretern und wiederholte Hinweise auf die enormen wirtschaftlichen Schäden im Binnenschifffahrtsgewerbe haben Verdi nicht zur Aufgabe dieses Streiks bewegt. Schlimmer noch: Verdi weiß, dass der Tarifkonflikt im Zusammenhang mit der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung allein auf dem Rücken der Binnenschifffahrt ausgetragen wird und hat nun über die Medien aktuell ein bundesweites „Lahmlegen der Binnenschifffahrt als letzte Eskalationsstufe“ angekündigt. Die Binnenschifffahrtsunternehmen erwarten, dass nun die Gerichte diesen sinnlosen Streiks ein Ende bereiten. Das Binnenschifffahrtsgewerbe will sich nicht länger in Geiselhaft nehmen lassen!
Binnenvaart heeft buik vol van stakingen.
Quelle: binnenvaartkrant
Inhalt: Die Binnenfahrt hat die Streiks satt
Gruß
Arnold
Ver.di missbraucht WSV-Mitarbeiter für den Wahlkampf
Linke und Kommunisten bei Kundgebung in Minden
Von Friedbert Barg
Die Mitarbeiter der deutschen Wasser- und Schiffahrtsverwaltung werden von der Gewerkschaft ver.di für den Wahlkampf der SPD, der Partei Die Linken und der unter Beobachtung des Verfassungsschutz stehenden Deutschen Kommunistischen Partei DKP missbraucht - und merken es nicht.
Das jedenfalls war der Eindruck, der bei der von ver.di initiierten Großdemonstration der WSV-Mitarbeiter am 22.8.2013 herüberkam.
Eine Bundestagsabgeordnete der Linken warb fröhlich für den Klassenkampf, während ein Genosse auf Mitgliederfang unter den WSV-lern ging, ein SPD-Bundestagskandiat nickte zu allem, was ver.di vorgab und die DKP verteilte Flugblätter, auf denen sie sich mit den "Kolleginnen und Kollegen" solidarisch erklärte.
Das war keine Veranstaltung im Interesse der WSV-Mitarbeiter.
Die deutsche und die niederländische Binnenschiffahrt waren mit Partikulieren, Reedereivertretern und Genossenschaft vor Ort vertreten.
Lesen Sie im nächsten Schifffahrts-Magazin eine ausführliche Reportage zum Thema und was BDB-Präsident Georg Hötte, DTG-Vorstand Roberto Spranzi und der Niederländer Martin van Dijk zum Geschehen in Minden sagten.
http://www.schifffahrts-magazin.de
Nederlandse schippers protesteren in Duitsland tegen acties van Duitse sluiswachters. De schippers zijn het zat dat ze soms dagenlang stil liggen doordat Duitse sluiswachters staken.
Binnenvaartschippers boos op Duitse sluiswachters ( Video )