He Micha,
hab wieder kein "Gefällt Mir" Button gefunden für dich...
Gruß Pedro - der immernoch denkt - Zusammen sind wir stark!
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He Micha,
hab wieder kein "Gefällt Mir" Button gefunden für dich...
Gruß Pedro - der immernoch denkt - Zusammen sind wir stark!
Auch ich kann Micha zustimmen dass sich die Umstrukturierung negativ auf die Wasserstrassen und somit auf den Schiffsverkehr auswirken wird. Somit müsste es ein gemeinsames Ziel sein, dieses zu verhindern. Aber das Ganze ist ein komplexes Problem wo viele Zahnräder ineinander greifen und leider wird immer nur auf ein Zahnrad geschaut. Diese Umstrukturierung eine logische Folge der allgemeinen wirtschaftlichen Lage des Staates.Darüber hab ich auch schon an anderer Stelle geschrieben (Deutschland geht kaputt). Was jedoch hier immer mehr zum Vorschein kommt ist, dass man wohl die Umstrukturierung nicht mehr stoppen kann, aber denoch mit vollem Personal weiterfahren möchte.Also das wäre sozusagen das Gleiche als wenn ich eine B-Fahrt Besatzung A1 fahren lasse und mich wundere dass am Ende nichts verdient wird. Der Besatzung würde es (zumindest dem ein oder anderen) gefallen.Jemand der aber arbeiten will,dem wäre es wohl zu langweilig. Ver.di hat hier klar das Ziel verfehlt und ,ich wiederhole, straft die Falschen.Was ich bei den Gewerkschaften auch nicht nachvollziehen kann ist: sie unterstützen die Zuwanderung nach Deutschland wohl wissend dass es hier immer weniger Arbeitsplätze gibt und dass dadurch der eigene Verhandlungsspielraum immer schlechter wird ( Angebot und Nachfrage- nur eben nicht an Schiffsraum und Ladung sondern an Menschen und Arbeitsplätzen).Ich würde mich hier als Mitglied vera... fühlen,sorry der Ausdrucksweise!
Es wäre ja vielleicht möglich, einige wieder in Firmen unterzubringen die dann die Arbeiten beim Wasserstrassenerhalt übernehmen müssen (Teilprivatisierung)- aber die haben dann wohl schnell einige "günstigere" Mitarbeiter aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten eingestellt. Auch wenn jetzt wieder ein paar aufschreien werden- man muß der Wahrheit ins Gesicht sehen-und das hat nix mit "rechtsradikal" oder Polemik zu tun,auch nicht mit Stammtischgesprächen sondern mit der bitteren Realität.
Was Ver.di da betreibt grenzt schon an GEISELNAHME
um Forderungen zu Erpressen
Hi,
soweit alles richtig Helmut, aber einen Einwand habe ich gegen Deinen Beitrag: Die von dir ins Spiel gebrachte Teilprivatisierung wird es in der Form nie geben können, weil da nicht ein einziger Angestellter der WSV mitmachen würde. Status Quo ist, daß betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen sind und deswegen wird genau eins passieren: die Behörde schickt sich nach und nach selbst in Rente, Nachwuchs wird kaum noch ausgebildet und das Know-How, das über hunderte von Jahren in der WSV gebildet und bewahrt wurde, wird dann weg sein. Dann gibt es noch unsere paar Wasserbauunternehmen, die wir in Deutschland haben und die werden dann den Markt bestimmen.
Ob das dann billiger ist? Na warten wirs mal ab...
LG
Micha
... und das ist das Problem. Es sollte auch keine betriebsbedingten Kündigungen geben sondern einen Interessensausgleich mit Sozialplan. Danach können sich die Leute wieder Arbeit suchen-so wie es auch in der Industrie in solchen Fällen läuft. Weniger Arbeit bei gleicher Anzahl Leute ist nicht gerecht gegenüber dem Steuerzahler und aller in der freien Wirtschaft tätigen.
Die Wasserbaufirmen müssen an Ausschreibungen teilnehmen. Das drückt immer etwas den Preis.
Und es geht auf in die zweite Runde:
http://bund-laender.nrw.verdi.de/fac...ehrsverwaltung
„Mit Rücksicht auf die Binnenschiffer, die Binnenhäfen und die beteiligte Industrie geben wir die Streiks diesmal frühzeitig bekannt“
"Die Gewerkschaft wolle den Betroffenen Planungssicherheit geben."
Ja... haha, was soll ich dazu sagen? Danke Verdi!? Danke liebes, streikendes Schleusenpersonal!? Danke für eure Rücksicht?!
Gut, dass ich jetzt schon bescheid weiss - da kann ich mir ja noch schnell eine Schleusen freie Alternativroute graben wenn ich Ladung von Westen nach Osten oder andersrum habe...
Oder ich kann jetzt schon einmal einen Insolvenzverwalter bestellen, damit ich nicht noch wegen Verschleppung eine übergebraten bekomme.
Nein, liebe Verdi und liebe Streikenden, ich mach doch nur Spaß!
Jetzt wo ich weiss, dass Ihr wieder alles blockiert nehm ich eben schnell die Ladung Gold von Rotterdamm nach Kölln an und fahre direkt danach mit Diamanten wieder zu Tal. Kein Problem - streikt ihr mal nur...
LG Tobias
Zitat:
die Ladung Gold von Rotterdamm nach Kölln an und fahre direkt danach mit Diamanten wieder zu Tal. Kein Problem - streikt ihr mal nur...
LG Tobias
Aktuell gibs für GOLD von ARA nach Kölle = 3.85 €/to minus 50% Befrachter-Provision
DIAMANTEN von Kölle nach DU = 2.50 €/to minus 50% Befrachter-Provision
;-) + gruß
Seit Dienstag letzter Woche streiken die Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung deutschlandweit.
Nichts geht mehr auf dem Main
Dienstag Morgen ist auch die Schleuse Friedrichsfeld auf dem Weser-Datteln-Kanal wieder dicht,
Die Streiks an den Kanälen in NRW werden in der nächsten Woche fortgesetzt.
Seit Dienstagfrüh sind die Schleusen auf der Donau wieder dicht: Nachdem die Mitarbeiter der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung
Die Schleusen sind dicht: Streiks sorgen für Stau auf der Donau
Streiks in der Wasser-und Schifffahrtsverwaltung
Ver.di im Wahlkampf
Stellungnahme Torsten Staffeldt:
Berlin . Die Streiks der Schleusenwärter in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) Nordrhein-Westfalen sind seit Wochenbeginn teilweise ausgesetzt. Die Gewerkschaft ver.di verhindert aber die vollständige Beendigung der Arbeitsniederlegungen und plant nun, die gesamte Main-Donau-Wasserstraße zu bestreiken. Dazu erklärt der Bremer Bundestagsabgeordnete, Berichterstatter für Schifffahrt und Koordinator der parlamentarischen Gruppe Binnenschifffahrt Torsten Staffeldt (FDP):
"Die Streiks in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sind unnötig. Die Reform der Strukturen ist auf gutem Wege. Betriebsbedingte Kündigungen oder Versetzungen ohne Zustimmung der betroffenen Mitarbeiter sind ausgeschlossen, wie Minister Ramsauer versichert", kommentiert der FDP-Abgeordnete das Streikgeschehen. "Die Forderungen der Beschäftigten nach Sicherheit bei Entgelt und Urlaub sind längst erfüllt. Trotzdem betreibt ver.di weiter Wahlkampf zulasten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in der Binnenschifffahrt. Bislang mit Schäden in Millionenhöhe", so Staffeldt. Den originären Anliegen der WSV-Mitarbeiter sei mit alledem nicht gedient: "Hier quaken Frösche, deren Teich trockengelegt zu werden droht. Höchste Zeit für das Bundesverkehrsministerium, auf dem Klageweg gegen die Streiks vorzugehen, damit das Froschkonzert nicht auf Dauer die Stimme der Vernunft übertönt."
Torsten Staffeldt ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. Der gelernte Schiffsmechaniker und Maschinenbau-Ingenieur ist Schifffahrts- sowie Luft- und Raumfahrtexperte der FDP-Bundestagsfraktion. Staffeldt ist stellvertretender Vorsitzender der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt sowie Koordinator der parlamentarischen Gruppe Binnenschifffahrt.