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Auflegen des Mittelschiffs
Nun geht es ans Mittelschiff. Dafür wir zunächst das fehlende Stück (955mm) in 1,5mm Stärke genau auf Breite geschnitten und eingesetzt. Auf die Bodenplatte werden die Positionen der Hauptspanten (alle 100mm) und die Querspanten für die Auflage des Laderaumbodens ( mittig zwischen die Hauptspanten) aufgerissen. deutlich wird nun die spätere Größe des Modells (2200mm) sichtbar.
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Aufbau des Mittelschiffs und fertigbauen des Rumpfes
Für das Mittelschiff habe ich 12 Hauptspante und 26 Seitenlängsspante benötigt. Diese habe ich aus PVC 2mm ausgesägt. Dies ist zwar Abfallintensiv ( kann man aber für kleinere Modelle oft wieder verwenden) aber Stabilität und Genauigkeit stehen an 1.Stelle. Ausserdem kostet das Anfertigen einer Vorrichtung für zusammengesetzte Spanten viel Zeit.
Ich reiße die genaue Breite und Höhe der Spanten an und schneide dann Rechtecke aus.Das funktioniert super mit eiem normalen Cutmesser. Dirkt am Schnitt lässt sich das Material gut brechen.Anschließend wird in der Breite bei 10mm ein Strich gezogen, der spätere Bodenteil des Spantes auf dem dann der Laderaumboden liegt. Nun Stelle ich meine Tischkreissäge mit dem Anschlag genau auf 23mm ein- das Maß der Aussenspanten und die spätere Gangbordbreite und Doppelwandstärke.Jetzt säge ich den Spant links und rechts bis zu meinem Anriß tief ein. Dann mit dem Cutmesser an Anriß entlang, abbrechen, fertig ist das U für den Hauptspant. nun müssen die Ausschnitte für die 4x4mm und 3x3mm Verstärkungen oben am Spant so wie die 6x6mm Ausschnitte und der flache Ausschnitt für den späteren Winkel im Laderaumboden eingearbeitet werden.die Ausschnitte für die versch.Vierkant mache ich wieder mit dem Anschlag an der Tischkreissäge- das geht ruck zuck.
In die 98mm langen (Spantabstand minus 2mm Spantstärke) und 23mm breiten Längsspanten bohre ich mittig. Somit wirddie Bildung von Luftkammern verhindert.Diese können ein Modell bei hohen Temparaturschwankungen nämlich sehr in Anspriuch nehmen- hohe Kräfte können durch sich ausdehnende,bzw. zusammenziehende Luft entstehen.
Nun wird als nächstes der 6x6 Vierkant auf die Bodenplatte geklebt. Aussen bündig mit der Plattenkante und gerade.Dazu nehme ich eine Alulatte.Anschließnd werden die Spanten gesetzt. Die Längsspanten werden bei der Montage mit einem Holzklötzchen unterbaut damit sie alle in gleicher Höhe liegen.Aussedem brauch man sie nicht zu halten bis der Kleber angezogen hat. Nun wird der nächste Hauptspant dagegen gesetzt und mit einem Gummiband fixiert.Der Kleber trocknet bei dieser Witterung in knapp einer Minute so gut aus, dass man sofort den nächsten Spant setzen kann.Damit der Spant auf der Bodenplatte gut hält wird er mit Bleigewichten beschwert. Wenn alle Spanten gesetzt sind wird das 4x4Vierkant aussen in die Aussparungen geklebt. Nun ist das Gerippe so weit fertig dass die Aussenhaut aufgeklebt werden kann.
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Anbringen von Aussenhaut und Gangbord
Zunächst muss das Gerippe nun ganz sauber auf der Montageplatte stehen.
Dann wird die vorbereitete Aussenhaut (Höhe = Spanthöhe + Bodendicke) aufgeklebt. Das sollte nicht zu langsam gehen damit der Kleber nicht eintrocknet.Hier sind nun einige Klammern zur Fixierung notwendig, die aber schon nach ca. 10 Min wieder abgenommen werden können.Bombenfest ist die Klebeverbindung dann schon.Ich klebe das Ganze mit Tangit-Kleber von Henkel- den bekommt man in Baumärkten.Dazu auch den entsprechenden Reiniger mit dem die Klebestellen zuvor gesäubert werden sollten.
Die Plattenstösse an der Aussenhaut bekommen von innen eine Platte dagegengeklebt und werden später aussen noch etwas gespachtelt.
Wenn die Aussenwand fertig ist, wird die Gangbord aufgeklebt.Die Streifen (Seitenspantbreite + Aussenhautstärke) werden auf die Spanten und Vierkant geklebt.An den Stößen wird von unten ein Plättchen geklebt.Später kommt noch 0,5mm Riffelblech darauf.
Die Aussenwand ist 1,5mm dick, die Gangbord 1mm.
Für das Auschneiden der Spanten und die Montage habe ich etwa 10 Std. gebraucht- gestern 3 und heute 7.
Mit Holz hätte das Ganze wohl wegen der Verleimung eine Woche in Anspruch genommen
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Weiter geht es mit dem Anfräsen der Kimm. Dies geschieht mit einer Oberfräse und einem Radiusfräser mit R=6,5 mm. Dannach wird die Kimm nochmals etwas gespachtelt und nachgeschliffen.Nun wird innen an der Verbindung von Boden-und Seitenwand nochmals etwas nachlaminiert (feine Glasfasermatte und Polyesterharz) damit die Festigkeit erhöht und das Schiff 100% wasserdicht wird. Nun Wird erst noch das Kabel in die vorgesehenen Löcher der Spanten eingezogen und danach die Laderaumwand (ABS 1mm), die dann auch gleichzeitig denDennebaum bildet, eingeklebt.Nun ist das Schiff in der Länge stabil.Danach sah das Schiff zum ersten Mal sein späteres Element und zwar noch ohne die fertige Lackierung-alles dicht, das sah man dann nach der Beladung mit drei Verbundsteinen.Das reicht noch nicht um das Schiff auf vollen Tiefgang abzuladen.Dazu fehlt wohl der vierte Stein.Also raus aus dem Wasser, abgetrocknet und abgeklebt. Dann wurde der Rest des Rumpfes lackiert.
Danach wurden die Dennebaumstützen angefertigt und gebohrt.Steuerbords mit dem loch für die Deckwaschleitung und backbords mit 1mm Löchern für die Fixierung des späteren Kabelkanals(hier liegen beim Original die Kabel,aber im Modell ist der viel zu klein).Dann wird in alle Stützen der Schlitz für den Mittellängsspant am Dennebaum gefräst.
Nun werden die Stützensegmente montiert und dann ans Modell angeklebt.
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Fotos Teil 2
Montage Laderaumwand, erster Test im Wasser,
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Teil3
Lackierung,Dennebaumstützen und Montage der Dennebaumsegmente
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Nach einigen Abklebearbeiten habe ich dann den Dennebaum lackiert (schwarzbraun RAL 8022 seidenmatt).Nun konnte ich meine technischen Dinge (Fahrtregler2x, Servo 1x,Schalter für Steuerhaushub und Empfänger) einbauen.Danach fand die 1.technische Probefahrt statt. Dazu waren die Aufbauten heruntergenommen und das Schiff bis 4 mm unter die Gangbord beladen. 18KG trägt der Karakal bei 6cm Tiefgang. Alles war dicht und die Technik funktionierte. Nun wurde die Ladung gelöscht und das Schiff lag wie sein großer Bruder ohne Ballast im Wasser.Wenn ich das Lukendach und die restl.Kleinteile fertig habe werde ich das leere Modell auch wiegen.
So-jetzt kommt als nächstes der Laderaumboden und die Lackierung des Laderaums.
Doch zunächst hier die Fotos des Lackierens und der Probefahrt
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Steuerhaushub (stufenlos elektrisch) - Danke Hans für deine Hilfe
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Fast wie damals in echt!
Hallo Helmut,
selbst der Bau des Modells erinnert an die Ausrüstungsphase des "echten" Schiffes bei der Arminiuswerft in Bodenwerder. Tolle Arbeit!!!
Mit besten Grüßen
weserdampfer
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Bau des Lukendachs. Die Beschreibung habe ich gleich in die Bilder gesetzt:
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Hier der Schwenkbaum im Detail.
Das Beiboot wird auf Polystyrol mit einer Vorrichtung an einem Stück gepresst. Das Material(1mm) wird in die Form gespannt (leichter Anpressdruck damit es nachrutschen kann) und dann in den Backofen gelegt. 150 Grad 15 Min dann ist das Material bestens formbar. Nun den Stempel eindrücken und fertig ist der Rohling. Dann wird das Boot "in Form" geschnitten, das Innenleben eingebaut, aussen noch 1 mm Halbrund an den Seiten Aufgeklebt-anmalen-fertig.
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Als dann alle anderen Detaills wie Peilstöcke, Landgänge, Leitern,Taue etc.
angebracht waren - ging es nochmal ins Wasser- Probefahrt erfolgreich. Nun werde ich den Baubericht hier abschließen-die heckanker fehlen noch ( werden noch montiert) ansonsten ist das Schiff fertig.
Fahrfotos von der ersten Streckenfahrt folgen noch unter "Binnenschiffe im Modell-Karakal" als neues Thema.
Baubericht eines Binnenschiffs
Hallo Helmut
Klasse Arbeit, die du da abgeliefert hast..Und das es ausgerechnet
GMS " KARAKAL " ist...find ich SUPER...weil dieses Schiff liegt mir total am Herzen..Eigentlich mag ich alle Dettmer-Schiffe gerne, aber dieses ganz besonders..
Gruß Kalle :wink: