Respekt-das deckt sich genau mit dem was meine drei Bekannten erzählen. Einer davon, der dort blieb, auch noch mit Stolz: "Ich bin doch nät bleed un schaff mich bucklisch wie ihr"
(Ich bin doch nicht blöd und arbeite mich buckelig)
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Dummschwätzer,
Eine 10 Tages Schicht im Hochsommer auf der Mosel und ihr wäret froh wieder auf dem Schiff zu sein, ich hab Üstd und Urlaub genug um den Rest des
Jahres zu Hause zu bleiben, darf nicht zu wenig Personal, wenn alle Schleuser die Üstd und Urlaub auf einmal nehmen KÖNNTEN, dann wäre für längere
Zeit zu, ohne Streik, ohne Schifffahrt keine WSV, was ist denn das für ein Blödsinn, nur weil lukrative Baumaßnahmen von Privatfiermen ausgeführt
Werden und da keine WSV Flagge weht, muss man nicht davon ausgehen das die Firma das aus Spass an der Freude macht. Das die WSV sich manchmal mehr um sich selber kümmert als um ihre Kundschaft ist mir auch schon aufgefallen, habe ich schon mal angesprochen, aber da rennt man gegen
Wände.
Die Römer haben vor 2000 schon Schifffahrt und Wasserbau betrieben, das wird es auch in 2000 Jahren noch geben, in welcher Form auch immer.
Wenn die AIS Entwicklung in der Geschwingkeit so weteigeht, braucht man keine Schleuser mehr aber auch keine Schiffsführer, dann der PC das, und man ist nur noch Über wacher.
Axel
Hallo
jetzt schaltet mal wieder 2 Gänge runter, da sind schon reichlich Beleidigungen dabei. Auch diese Verallgemeinungen sind so nicht richtig.
Gruß Gerhard
Bei diesem Desater ist es doch so:
Verlierer = Die Binnenschiffer
Ratlose = Ca. 90% der WSA Bediensteten
Der lachende Gewinner = Verdi, die durch diese Streiks eine ganze Menge zahlende Leute wieder in die Gewerkschaft bekommen haben. Machtdemonstration nennt man das.
Hat sich mal jemand überlegt, wieviele Kollegen wohl gegen den Streik sind???
Also ich kenne ne ganze Menge ( mich eingeschlossen ). Immerhin kostet das jeden Einzelnen ziemliche Einbußen beim Lohn.
Also bitte nicht immer alles verallgemeinern.:cry:
Gruß Jürgen
Hi,
ich bin auch 1. dagegen, alle über einen Kamm zu scheren, denn es gibt wirklich viele WSA-Bediensteten, die gegen den Streik sind und 2. möchte ich die Kritiker bitten, endlich damit aufzuhören, persönlich zu werden und abschätzig über die Streikenden zu sprechen. Damit ist niemandem geholfen und das ist auch wieder so eine Verallgemeinerung, die sowieso nicht zutreffend ist.
Genau mit dieser plumpen Kritik statt offensiver, fundamentierter Lobbyarbeit macht man sich nicht nur den Erfolg der Sache kaputt, sondern letztendlich seinen Ruf.
Nörgelt nicht, kämpft! (Natürlich mit rechtsstaatlichen Mitteln)
Hat den schon Einer von Euch geklagt? Vielleicht sogar eine Sammelklage eingereicht? Ich habe noch nichts gehört?!
Gruß
Michael
Hi,
was nützen diese beschwichtigenden Worte den Betroffenen? Hätte man sich mal mit der Materie befasst, hätte man gemerkt, daß die Reedereien und vor allem die Partikuliere sich bis heute nicht von der Wirtschaftskrise erholt haben. Das Frachtaufkommen ist zunächst zusammengebrochen und hat sich jetzt gerade mal auf dem Level von vor der Krise eingependelt, aber zu schlechteren Frachtraten und bei gestiegenen Kosten. Der Großteil der Frachten wird im Moment für eine schwarze Null oder gar für defizitäre Raten befördert.
"Durchhalten" war die Parole - aber wer soll DAS noch lange durchhalten können?
Ich hätte schon ohne den Streik nicht gewußt, was ich einem Partikulier empfehlen soll, besser weitermachen oder lieber doch hinlegen? Nur der Idealismus der Menschen, die Schifffahrt teils schon seit vielen Generationen betreiben hat das Rad bisher noch am drehen gehalten. Aber jetzt, wo kein Geld mehr reinkommt, werden noch mehr Banken ihr Engagement überprüfen und die Leute werden irgendwo ein paar Hundert Kilometer von Zuhause an den Geldautomat gehen und kein Geld mehr bekommen. BUMMS - AUS!
Kennt jemand das Gefühl? Ich kenne es! Und es ist NICHT schön, das kann ich Euch sagen!
So einen "Flyer für Betroffene" kann man sich sparen, davon hat niemand was!
Gruß
Michael
Anscheinend interessieren Herrn Ramsauer weder die Binnenschiffer noch die WSA-ler:mad1:.
Hi Jürgen,
so würde ich das auch sagen.
LG
Micha
Hallo,
Ich denke wir sind uns hier alle einig. Wenn WSAler entlassen würden hätten auch die Schiffer Verständnis, aber für einen mittlerweile über einen Monat dauernden präemtiven Streik Unterstüzung zu erwarten ist doch, vorsichtig gesagt, äh, nicht ganz, ähm, ihr wisst schon was ich meine.
Ich kann mir nicht erklären warum die Schifffahrt in Europa nicht ernst genommen wird, erbringt sie doch 10-11% der deutschen Transprtleistung im Güterverkehr. Die Bahn im Vergleich beteiligt sich mit 18% und LKWs mit 72%, bedenkt man nun, dass sich die deutsche Binnenschifffahrt zum grössten Teil auf den Rhein, seine Nebenflüsse und die Kanäle im Pott beschränkt, sollte doch auch Bonn, äh, ich meine Berlin* bergreifen wie wichtig und unersetzlich die Schifffahrt für die Wirtschaft ist.
Während die Bahn ihre 18% bundesweit einfährt, erreicht die Schifffahrt ihren Teil hauptsächlich auf einem schmalen Streifen im Westen.
In der Schweiz ist es auch nicht anders. Je nach Quelle geht 10-17% des schweizer Aussenhandels über den Rhein.
Wird die Schifffahrt politisch beachtet? Nein!
* Mal ne Frage: Wurde der Schifffaht eigenlich noch mehr Beachtung geschenkt als die Politiker noch jeden Tag den Verkehr auf dem Rhein sahen?
(Die Frage ist ernstgemeint, bin noch zu jung um das selbst zu wissen)
Die Anzahl der WSA Mitarbeiter verwirrt mich ein bischen. Wie kann es deren 12000 geben, wenn es in Deutschland angeblich nur etwa 7000 Binnenschiffer gibt?
Schöne Grüsse,
Lorenz