Nichts geht mehr. Seit dem Streik der Mitarbeiter des Wasser-und Schifffahrtsamtes staut sich der Binnenschiffsverkehr vor der Schleuse am Achterdiek in Oldenburg.
Binnenschiffe im Stau
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Nichts geht mehr. Seit dem Streik der Mitarbeiter des Wasser-und Schifffahrtsamtes staut sich der Binnenschiffsverkehr vor der Schleuse am Achterdiek in Oldenburg.
Binnenschiffe im Stau
Die seit fast einer Woche laufenden Streikaktionen von Bediensteten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung werden weitgehend am Montag morgen unterbrochen.
s. hierzu: www.via-fluvius.de mit Video http://www.via-fluvius.de/?page_id=445
Lüdinghausen - Wenn die Schleusen dicht sind, geht auf dem Kanal nichts mehr. Seit Montag liegen deswegen nicht nur Frachter an der Seppenrader Straße in Warteposition,
Frachter liefert Urlaubern den Strom
Der Schleusenwärterstreik an der Mosel hat am Freitag für einen Polizeieinsatz gesorgt. Nach Mitteilung der Wasserschutzpolizei Cochem brachte der Ausstand einen Schiffsführer derart in Rage.
http://www.focus.de/regional/rheinla...d_1042005.html
Duitse regering: stakingen onacceptabel
Quelle: schuttevaer
Inhalt: Bundesregierung: Streik inakzeptabel
Gruß
Arnold
Seit Wochenbeginn stören Streiks die Binnenschifffahrt massiv. Die Gewerkschaft Verdi fürchtet wegen eines Umbaus der Verwaltung den Verlust von 12.000 Arbeitsplätzen.
Schleusen-Streik nähert sich seinem Ende
Gebe dir vollkommen recht. Warum können die die Frachtraten drücken? Ja nur weil es immer einen gibt der für weniger fährt.Und damit macht ihr euer Geschäft selber kaputt. Wenn ihr mal alle, aber auch wirklich alle dagegen gehen würdet gebe es sicher wieder Frachtpreise mit denen man leben und fahren kann.Im Prinzip ist der Streik bei der WSV nichts anderes.Das Ministerium will auch durch Privatisierung weniger bezahlen und durch einen fehlenden Tarifvertrag kann er seine noch verbleibenden Mitarbeiter im Lohn drücken. Also wie ich schon einmal erwähnt habe: Die WSV und die Schifffahrt sitzen im selben Boot. Nun müssen wir nur noch in die gleiche Richtung rudern.
Schon mal Nachgedacht was bringt eine Zusage des Verkehrsministers der kann nach den Wahlen weg sein und dann will der Neue von all dem was gesagt wurde nichts mehr wissen. Wie viele Versprechungen wurden der Schifffahrt schon von diesen Herren und Damen gemacht,und wie viele sind eingehalten worden.
Wer denen Vertraut muß sehr engstirnig sein.
Deswegen Streik für einen Tarifvertrag,nicht für mehr Lohn wie manche von euch denken.
Hi,
der Fakt ist, daß Ihr schriftliche Zusagen habt, das kann man drehen und wenden, wie man will und für eine solche Reaktion gab es momentan absolut keine Veranlassung. Das ist unangemessen in jeder Hinsicht und schadet den völlig Falschen.
Ver.di Vorstandsmitglied Meerkamp hat sich heute im Radio gerade noch um eine Lüge herumgedrückt, als er gefragt wurde, ob es darüber schriftliche Zusagen gäbe. "Nein....(Pause)...uns gegenüber nicht" hat er geantwortet. Stimmt.... ver.di ist nichts zugegangen, "nur" allen Mitarbeitern der WSV.
So kann mans auch machen!
Das sind ganz eindeutige Zusagen Eures Dienstherrn und Arbeitgebers, die innerhalb der Bundesregierung abgestimmt und rechtsverbindlich sind. Sowas kann man nochmal mit einem Tarifvertrag manifestieren, muß man aber nicht, denn das ist ganz eindeutig gerichtsverwertbar und kann auch durch eine Nachfolgeregierung nicht einfach so gekippt werden. Außerdem sind wir hier ja auch nicht in einer Bananenrepublik, Ihr wißt ganz genau, daß sie selbst wenn sie wollten, damit nicht durchkommen würden und würden sie es versuchen, würde Euch auch jeder verstehen, wenn Ihr DANN streiken würdet. So aber schadet Ihr Euren Kunden, Eurer Daseinsberechtigung, denen, mit denen Ihr in einem Boot sitzt - ausschließlich unter diesem Vorwand.
Sorry aber dafür geht mir jedes Verständnis ab. Ihr seid von Eurer Gewerkschaft komplett falsch beraten worden und Eure Zustimmung zum Streik wurde unter Vortäuschung falscher Tatsachen erschlichen. Diese "Funktionäre" sollen sich mal Gedanken machen, was sie da überhaupt anrichten, sind die sich dessen überhaupt bewußt? Ja? Dann gehört denen jedem einzeln nämlich Haus und Hof weggepfändet. Stellt doch dem Müllermeister einen Prahm voll Hühnerkacke vors Ministerium für seinen Mist den er verzapft, aber macht doch nicht die halbe Branche fertig, die kann doch gar nichts dafür!
LG
Micha
Micha trifft den Nagel genau auf den Kopf. Leider fallen viele sofort auf den Gewerkschaftskram rein ohne an die Folgen für andere (in diesem Fall die Schifffahrt) zu denken.Ich muß hier Verdi hart kritisieren. Der Streik an den Schleusen trifft nicht die,die es treffen soll, denn Ramsauer und Co leiden nicht unter den Folgen, Man hätte einfach nach Berlin reisen sollen und dort z.B. die Verkehrswege zum Ministerium blockieren sollen. Aber dazu sind die Gewerkschafter zu feige.
Ich arbeite in einem Kleinbetrieb und wenn ich von meinem Chef eine Arbeitsplatzgarantie bis zur Rente wollte, würde ich mich lächerlich machen. Ebenso kann mir keiner garantieren dass der Standort nicht irgendwann mal verlegt wird. Das ist heut in der freien Wirtschaft gang und gäbe. Wenn ich dann noch lese wenn der Schleusenmeister sagt dass ihn die Schiffe stören wird es mir übel.
So jemand würde sich bei uns wohl schnell auf der Strasse wiederfinden.
Dass Arbeitsplätze verlegt werden ist heut doch normal- ich hätte damals in ein Werk nach Wedel ( 700km von meinem Wohnort) wechseln können. Ich hab mich dann dafür entschlossen hier zu bleiben. Folge: Kündigung mit Sozialplan. Ich hatte Glück und hab heut wieder einen Job-Garantie wie lang hab ich aber nicht.
Es ist leider heute so, dass die Gewerkschaften ein notwendiges Übel sind. Wenn alle vernünftig wären bräuchte man sie nicht,aber dann würden wohl viele Unternehmen ihre Leute ausbeuten wie im 18.Jahrhundert.
Aber die Gewerkschaften müssen ihr Handeln auch genauer überdenken und nicht dir falschen bestrafen.
Einer der größten Fehler der Gewerkschaften war für mich schon als Lehrling (da hat man mich schon fast für gesteinigt) die prozentualen Lohnerhöhungen. Klar schlagen die Preise prozentual auf, aber für jeden gleich.Also warum nicht für jeden z.B. 100€ Lohnerhöhung. Der Lohn (Gehalts-)unterschied würde für verschiedene Qualifikationen trotzdem erhelten bleiben. So ging die Lohnschere immer weiter auseinander und der besser Verdienende setzte sich über die Jahre immer mehr vom Kleinverdiener ab. Der Grundstein für die Zweiklassengesellschaft in den Betrieben war gelegt. Sämtliche Zulagen und Sonderleistungen wurden prozentual verhandelt. Der ,welcher eh schon mehr verdiente bekam auch mehr Nachtzuschlag, mehr Weihnachtsgeld etc etc. Hier sieht man wie krank die Gewerkschaftler denken- oder doch nicht? Ach ja -der Gewerkschaftsbeitrag steigt auch prozentual- hat da vielleicht jemand nur an den eigenen Geldbeutel gedacht?
Aber was nützt das Jammern - der Schifffahrt hilft es nicht und wie man bei dem Streik sieht- Verdi hat es geschafft den Leuten wieder etwas vorzugaukeln. Erst denken-dann handeln liebe WSA ler. Ohne Schiffe braucht man keine Schleusen und kein Fahrwasser.
höre immer Solidarisch sein,
wenn die Schleusenmeister Solidarisch gewesen wären hätten sie Schleusen sollen.
Solidarität mit den Schiffern,
die Schleusen bekommen doch keinen neuen Standort,oder doch?
Fernsteuerzentralen die Ihnen von Ihren Oberen Verpasst wurden bleiben doch auch wo sie sind.
Man hört sie immer nur Jammern, da können wir nichts dafür oder können was machen,sonst bekommen wir von oben
eine aufs Dach.
Wir haften mit unserem Persönlichen Werten.
Dagegen hätten oder sollten sich die Schleusenbediensteten stellen.
Lass doch den Verwaltungsapperat Streiken INTERRESIERT noch weniger.
Hast du als Schiffer ein Anliegen, hörste nur dafür sind wir nicht zuständig sondern der und der, der aber dann auch nicht und jener schon gar nicht.
Reform in der Verwaltung aber Ja und nicht nur zu einem Drittel
Hallo
Weiß jemand wo es aktuell noch dicht ist?
Auch wenn die Leute nicht mehr streiken ist es doch so das wir Schiffer am falschen Ort nun noch 2tage brauchen da sich soviel angesammelt hat!
Ein normaler Bürger hoert nun es geht weiter! Aber wir wissen das es länger dauert!
Hallo gast,Beitrag 154
ich hoffe das nicht allzuviele meiner 1200,00-1300,00 € netto verdienenden kollegen diesen Artikel lesen.Ob bei vergabe dies andere noch günstiger erledigen können, wage ich zu bezweifeln. Und was die Vergünstigungen angeht, das war wohl im vergangenen jahrhundert.
Gruß weno 54
Somit hat weno 54 den Nagel auf den Kopf getroffen!!!
Gruß Jürgen
NEUMARKT - Die Schleusenwärter haben am Donnerstag ihren bundesweiten Streik beendet.
Ausgebremst: Stau auf dem Main-Donau-Kanal
Herne. Vor der Schleuse Herne-Ost liegt auch Familie Buhr fest. Ob die geladenen 1000 Tonnen Weizen noch in Ordnung sind, vermag der Schiffer nicht zu sagen.
Streik auf dem Kanal: Claudia und die Schiffer
Een schipper heeft vrijdag bij sluis Fankel op de Moezel een sluismedewerker bedreigd. Over de marifoon uitte de man zijn boosheid over de stakingen van het sluispersoneel.
Boze schipper op sluis Fankel
Kurz vor Streikende: Fast 200 Schiffe im Stau vor Schleusen
Quelle: Abendzeitung München
„Der Inhalt der gelinkten Seite unterliegt der Haftung des Anbieters!“
.. und so sah das heute morgen in Friedrichsfeld im Unterwasser aus: gezählt habe ich die Schiffe nicht, aber einige Schiffsführer waren clever...und haben selbst eine Liste mit dem Schleusenrang erstellt. :idea:Allerdings habe ich auf der Liste die angegebene Tel.-Nr. unkenntlich gemacht.. :fg:
Gruß
Arnold
Das ist ja wie früher, da haben wir des öfteren so im Schleusenrang gelegen.
Gruß Jürgen
Hannover. An den Schleusen in Niedersachsen haben Binnenschiffer wieder freie Fahrt. Nachdem am Donnerstag der Streik an den meisten Schleusen ausgesetzt worden war,
Freie Fahrt für Binnenschiffer
Geht jemand da eigentlich gerichtlich gegen an? Hat wer Ahnung? Wenn ja hier sind sicherlich einige die dabei waeren...
Hoff es geht im ruhigen Ton in friedrichsfeld und sonst wo zustatten!
Allen eine gute Fahrt!
Duisburg/Wesel (RPO). Seit 6.00 Uhr stehen die Ampeln an den Schleusen in Nordrhein-Westfalen nach einem einwöchigen Streik wieder auf Grün.
Hochbetrieb an Schleusen nach Streik
ich habe mal meine verdienstausfalls-rechnung nach verdi + ramsauer gemailt und natürlich eine freundliche meckermail an beide.
vielleicht folgen mir einige kollegen - ok -obs was bringt ist die ander frage ?
eine sammelrechnung wäre ja auch was !
gruß rainer p.
Zu früh gefreut!
Ab heute Nacht 0.00 Uhr geht es bei uns am Main wieder weiter mit dem Streik, gerade eben vom Amt mitgeteilt bekommen.frei
wenn man die Pressemitteilung des Bundes liest und die Zusagen vom Ministerium,
fragt man sich schon warum oder wofür eigentlich gestreikt wird.
Welche Zusagen brauchen die Herren denn noch.
Wenn wir nicht zum drittenmal in den Streik zum Liegen kommen wollen und endlich unsere Reise beenden können,
müssen wir heute Nacht eine Fahrzeitüberschreitung bewußt durchführen.
Einfache Rechnung: Bußgeld Inkauf nehmen oder wer weiss wieviele Tage Verdienstausfall.
Vielen Dank Herr Schleusenwärter
KVB Henneburg - Kühlberg
Deggendorf zu Tal
Mainfranken: Schifffahrt muss wieder mit Staus rechnen
Quelle: 106,9 Radio Gong
„Der Inhalt der gelinkten Seite unterliegt der Haftung des Anbieters!“
Hallo Unregistriert ,wenn Du schon ein Bußgeld in Kauf nehmen möchtest ,dann mach das erwischt werden doch nicht so einfach...
In dem du Position und Namens des Schiffes nennst.
Den jeder kann das hier lesen....
Moin moin, ab Montag, den 22.7.2013 soll es ja richtig losgehen. Totaler Streik unbefristet! Wollen wir den Streikenden nicht helfen? Wir haben doch Zeit als Binnenschiffer! Jeder mietet sich einen LKW und überall fährt einen im ersten Gang durch ein Autobahnkreuz! Kaiserberg, Duisburg Nord, Moers, Breitscheid usw. in jeder Stadt möglich. Innerhalb einer halben Stunde haben wir den Verkehr lahmgelegt. Erst dann wird Herr Ramsauer wach werden. Ob ein oder 100 Binnenschiffer stillliegen merkt der doch gar nicht. Also dann Geld sammeln ab Montag und los geht es. Viele Grüße und last Euch nicht unterkriegen Radarpilot / Rolf
Moin!
@Rolf
Und dann? Dann kommen die Jungs von der Rennleitung mit den bunten Leuchten aufm Dach und denn gibts nämlich wegen Verkehrsbehinderung oder so eins aufn Sack.
Eins ist jedenfalls sicher: Sollte der nächste Streik kommen, gehen einige Existenzen entgültig an die Kette.
Gruß Stephan
Ein Streik in der heutigen Zeit ist aus meiner Sicht ein veraltertes Mittel, um seinen Willen durchzusetzen. Man kann unter erwachsenen Menschen am "runden Tisch" doch viel mehr erreichen. Außerdem ist es das Allerletzte, die Probleme auf dem Rücken der Schifffahrt auszutragen. Ich bin zwar nur "halber" Berufs-/Freizeitschiffer mit meiner Barkasse sozusagen, aber es macht auch keinen Spaß, immer nur zwischen zwei Schleusen (in meinem Fall Kelheim und Bad Abbach) hin- und herzufahren, weil gerade mal ein Streik ist oder eine Revision der Schleusen ansteht, die dann gleich drei Wochen in Anspruch nimmt. Letztendlich wird der Streik der WSV'ler nichts bewirken. Was haben die Streiks bei Opel oder Nokia gebracht? Nichts! Die Werke werden/wurden trotzdem dicht gemacht. Abschließend stellt sich mir die Frage, wozu man überhaupt noch Schleusenpersonal benötigt. Viel einfacher und billiger wäre es doch, jedes Berufsschiff mit einer Fernbedienung auszustatten und somit könnten die Binnenschiffer die Schleusung nach Absprache mit wartenden Fahrzeugen selbst bedienen. Aber, wie geschrieben, ich bin ja nur halber Berufsschiffer ...
Hallo Timm ist mir schon bewusst,
war aber so gewollt. ( nicht das erwischt werden )
An alle die Liegen müssen, genießt es und macht das beste daraus.
mfg Henneburg-Kühlberg
An den Schleusen in Bremen und Niedersachsen haben Binnenschiffer wieder freie Fahrt. Nachdem am 11. Juli 2013 der Streik an den meisten Schleusen ausgesetzt worden war,
Freie Fahrt für Binnenschiffer
Auch in Duisburg geht es weiter...
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/schleusen110.html
Gruß Pedro
Die Schleusenwärter in Bayern streiken wieder. Die Schifffahrt auf Main und Donau werde daher weitestgehend stillstehen, hieß es bei Verdi.
Stillstand auf Donau und Main
BDB: Keine Entspannung durch Teilaussetzung des Streiks der Schleusenwärter
Ver.di hat Maß und Ziel aus den Augen verloren – Weiterhin massive Behinderung des Schiffsverkehrs
Die zeitweise Aussetzung des Streiks in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) führt zu keiner dauerhaften Entspannung im Güterverkehr. Zwar ist u.a. das westdeutsche Kanalgebiet zumindest vorübergehend wieder befahrbar, nachdem der Streik der Schleusenwärter dort gestern unterbrochen wurde. Ob dies in den kommenden Tagen so bleibt, ist jedoch ungewiss. Planbare und verlässliche Logistikketten lassen sich auf dieser Situation nicht aufbauen. Zudem haben die Streikenden für heute und zeitlich unbefristet Arbeitsniederlegungen auf der gesamten Strecke des Mains, des Main-Donau-Kanals und der Donau angekündigt. Von Mainz bis zur deutsch-österreichischen Grenze in Jochenstein werden Binnenschiffer daher immer wieder überraschend an der Weiterfahrt gehindert. Hierauf weist der Bundesverband der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB) hin.
Der BDB richtet erneut den dringenden Appell an die Gewerkschaft ver.di und an die Mitarbeiter der WSV, diesen Streik sofort und dauerhaft zu beenden. „Dieser Streik der Schleusenwärter trifft nicht den Bundesverkehrsminister, der gezwungen werden soll, an den Verhandlungstisch der Gewerkschaft zurück zu kehren. Dieser Streik trifft ausschließlich die am System Wasserstraße Beteiligten, und dort insbesondere die Unternehmer in der Binnenschifffahrt. Denen sind in den vergangenen Tagen bereits bundesweit Umsatzausfälle in Millionenhöhe entstanden“, erklärt BDB-Präsident Georg Hötte. Noch gar nicht absehbar sei zudem, inwieweit die Systemverlässlichkeit und das Image des Verkehrsträgers Binnenschifffahrt in den Augen der verladenden Wirtschaft leiden.
Den Streik in NRW zunächst auszusetzen, und dann direkt im Anschluss im Süd-Osten die komplette Main-Donau-Wasserstraße als wichtige internationale Magistrale zu bestreiken, zeige, dass ver.di und die beteiligten Schleusenwärter sich für die wirtschaftliche Betroffenheit der Binnenschifffahrtsbranche schlicht nicht interessieren. „Hier werden gerade viele Sympathien für die Verwaltung aufs Spiel gesetzt. Ich hoffe, den Streikenden ist klar, dass das Gewerbe für dieses Handeln kein Verständnis mehr hat. Ver.di hat Maß und Ziel aus den Augen verloren“, so Hötte weiter.
Aus dem Hause des Bundesverkehrsministers liegen dem BDB inzwischen Dokumente vor, aus denen klar erkennbar ist, dass den Forderungen der Gewerkschaft bereits Anfang Juni 2013 in weiten Teilen nachgegeben wurde, u.a. zur Entgeltsicherung und zum Zusatzurlaub. Des Weiteren wurde verbindlich zugesichert, dass es im Zuge der WSV-Reform keine betriebsbedingte Kündigung und keine Versetzung bzw. räumliche Umsetzung ohne die Zustimmung des betroffenen Mitarbeiters geben wird.
Auf der Saar ist die Schifffahrt nahezu komplett eingestellt. Anlegestellen sind überfüllt. Die Schleusen Serrig, Mettlach und Lisdorf werden weiter bestreikt.
Streik an Saar-Schleusen bis zum Wochenende
gute idee ? nee nicht wirklich ,Zitat:
Frage, wozu man überhaupt noch Schleusenpersonal benötigt. Viel einfacher und billiger wäre es doch, jedes Berufsschiff mit einer Fernbedienung auszustatten und somit könnten die Binnenschiffer die Schleusung nach Absprache mit wartenden Fahrzeugen selbst bedienen. Aber, wie geschrieben, ich bin ja nur halber Berufsschiffer ...
weil ,das machen die schippers auch wieder für 0€ , genauso wie raum fegen oder gleich einen bordeigenen bobcat dabei - irgendein idiot
fängt mit an und dann wird s zu selbstverständlichkeit.
gruß willi k.
hat sich hier nicht vor einiger Zeit "Stadt_Aschaffenburg" für die Interessen der WSVler sehr stark gemacht und wollte an den Schleusen Flyer verteilen?
(dies kann kein Mensch sein, der in/von der Binnenschifffahrt lebt; war mir damals schon völlig unverständlich)
der Streik der Schleusenwärter hat nun deutlich gezeigt was es bringt, wenn man mit Leuten des öffentlichen Dienstes glaubt gemeinsame Sache machen zu können; die Beweggründe dieser Leute und die Anliegen der gewerbsmäßigen Binnenschiffer liegen zu 180° auseinander (ruhiger, unkündbarer und überbezahlter Job trifft auf selbstverantwortliche Existenz).
Hi,
richtig, ich lebe nicht von der Binnenschifffahrt, leider. Na gut, immer noch besser, als wenn es mir gehen würde wie Michael Raudenbusch, der mit der selben Diagnose erst 30 Jahre Schiffsführer sein durfte, um dann eiskalt abserviert zu werden.
Nichts desto trotz lasse ich mir mit Sicherheit nicht von jemandem, der noch nicht mal bereit ist, seinen Namen zu nennen, geschweige denn sich zu registrieren, die Kompetenzen absprechen. Wenn Manche meinen, daß es besser ist, Kluften zu schlagen und Gräben zu vertiefen, dann würde ich Euch mal wünschen, daß es so käme, wie Ihr es Euch wünscht.
Es gibt einen Unterschied zwischen Freundschaft und Arschkriecherei! ICH bin sehr wohl in der Lage, mit den Menschen anständig umzugehen und ich habe sehr gerne sogar Schleusenmeister im Moderatorenteam, aber deswegen sage ich trotzdem meine Meinung, nur halt mit Respekt, was manch Andere nicht hinbekommen. Da kann ich aber nichts dafür.
Der Fakt ist, daß es für Alle besser wäre, wenn man zusammen gegen den unausgegorenen Quatsch aus Berlin kämpfen würde, das ist meine Meinung und dazu stehe ich auch, auch wenn sich dafür aus allen Lagern kaum jemand hinter dem Ofen hervorlocken läßt. Trotzdem ist das richtiger und wichtiger, als das, was Du hier für "beiträgst", denn wir haben wenigstens Denkanstöße gegeben und vielleicht sogar ein klein wenig Bewegung in die Sache gebracht. Was hast Du in dieser Hinsicht beigetragen?
Übrigens: wir haben keine Flyer verteilt, sondern Unterschriftenlisten ausgelegt.
Gruß
Micha