He Micha,
hab wieder kein "Gefällt Mir" Button gefunden für dich...
Gruß Pedro - der immernoch denkt - Zusammen sind wir stark!
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He Micha,
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Gruß Pedro - der immernoch denkt - Zusammen sind wir stark!
Auch ich kann Micha zustimmen dass sich die Umstrukturierung negativ auf die Wasserstrassen und somit auf den Schiffsverkehr auswirken wird. Somit müsste es ein gemeinsames Ziel sein, dieses zu verhindern. Aber das Ganze ist ein komplexes Problem wo viele Zahnräder ineinander greifen und leider wird immer nur auf ein Zahnrad geschaut. Diese Umstrukturierung eine logische Folge der allgemeinen wirtschaftlichen Lage des Staates.Darüber hab ich auch schon an anderer Stelle geschrieben (Deutschland geht kaputt). Was jedoch hier immer mehr zum Vorschein kommt ist, dass man wohl die Umstrukturierung nicht mehr stoppen kann, aber denoch mit vollem Personal weiterfahren möchte.Also das wäre sozusagen das Gleiche als wenn ich eine B-Fahrt Besatzung A1 fahren lasse und mich wundere dass am Ende nichts verdient wird. Der Besatzung würde es (zumindest dem ein oder anderen) gefallen.Jemand der aber arbeiten will,dem wäre es wohl zu langweilig. Ver.di hat hier klar das Ziel verfehlt und ,ich wiederhole, straft die Falschen.Was ich bei den Gewerkschaften auch nicht nachvollziehen kann ist: sie unterstützen die Zuwanderung nach Deutschland wohl wissend dass es hier immer weniger Arbeitsplätze gibt und dass dadurch der eigene Verhandlungsspielraum immer schlechter wird ( Angebot und Nachfrage- nur eben nicht an Schiffsraum und Ladung sondern an Menschen und Arbeitsplätzen).Ich würde mich hier als Mitglied vera... fühlen,sorry der Ausdrucksweise!
Es wäre ja vielleicht möglich, einige wieder in Firmen unterzubringen die dann die Arbeiten beim Wasserstrassenerhalt übernehmen müssen (Teilprivatisierung)- aber die haben dann wohl schnell einige "günstigere" Mitarbeiter aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten eingestellt. Auch wenn jetzt wieder ein paar aufschreien werden- man muß der Wahrheit ins Gesicht sehen-und das hat nix mit "rechtsradikal" oder Polemik zu tun,auch nicht mit Stammtischgesprächen sondern mit der bitteren Realität.
Was Ver.di da betreibt grenzt schon an GEISELNAHME
um Forderungen zu Erpressen
Hi,
soweit alles richtig Helmut, aber einen Einwand habe ich gegen Deinen Beitrag: Die von dir ins Spiel gebrachte Teilprivatisierung wird es in der Form nie geben können, weil da nicht ein einziger Angestellter der WSV mitmachen würde. Status Quo ist, daß betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen sind und deswegen wird genau eins passieren: die Behörde schickt sich nach und nach selbst in Rente, Nachwuchs wird kaum noch ausgebildet und das Know-How, das über hunderte von Jahren in der WSV gebildet und bewahrt wurde, wird dann weg sein. Dann gibt es noch unsere paar Wasserbauunternehmen, die wir in Deutschland haben und die werden dann den Markt bestimmen.
Ob das dann billiger ist? Na warten wirs mal ab...
LG
Micha
... und das ist das Problem. Es sollte auch keine betriebsbedingten Kündigungen geben sondern einen Interessensausgleich mit Sozialplan. Danach können sich die Leute wieder Arbeit suchen-so wie es auch in der Industrie in solchen Fällen läuft. Weniger Arbeit bei gleicher Anzahl Leute ist nicht gerecht gegenüber dem Steuerzahler und aller in der freien Wirtschaft tätigen.
Die Wasserbaufirmen müssen an Ausschreibungen teilnehmen. Das drückt immer etwas den Preis.
Und es geht auf in die zweite Runde:
http://bund-laender.nrw.verdi.de/fac...ehrsverwaltung
„Mit Rücksicht auf die Binnenschiffer, die Binnenhäfen und die beteiligte Industrie geben wir die Streiks diesmal frühzeitig bekannt“
"Die Gewerkschaft wolle den Betroffenen Planungssicherheit geben."
Ja... haha, was soll ich dazu sagen? Danke Verdi!? Danke liebes, streikendes Schleusenpersonal!? Danke für eure Rücksicht?!
Gut, dass ich jetzt schon bescheid weiss - da kann ich mir ja noch schnell eine Schleusen freie Alternativroute graben wenn ich Ladung von Westen nach Osten oder andersrum habe...
Oder ich kann jetzt schon einmal einen Insolvenzverwalter bestellen, damit ich nicht noch wegen Verschleppung eine übergebraten bekomme.
Nein, liebe Verdi und liebe Streikenden, ich mach doch nur Spaß!
Jetzt wo ich weiss, dass Ihr wieder alles blockiert nehm ich eben schnell die Ladung Gold von Rotterdamm nach Kölln an und fahre direkt danach mit Diamanten wieder zu Tal. Kein Problem - streikt ihr mal nur...
LG Tobias
Zitat:
die Ladung Gold von Rotterdamm nach Kölln an und fahre direkt danach mit Diamanten wieder zu Tal. Kein Problem - streikt ihr mal nur...
LG Tobias
Aktuell gibs für GOLD von ARA nach Kölle = 3.85 €/to minus 50% Befrachter-Provision
DIAMANTEN von Kölle nach DU = 2.50 €/to minus 50% Befrachter-Provision
;-) + gruß
Seit Dienstag letzter Woche streiken die Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung deutschlandweit.
Nichts geht mehr auf dem Main
Dienstag Morgen ist auch die Schleuse Friedrichsfeld auf dem Weser-Datteln-Kanal wieder dicht,
Die Streiks an den Kanälen in NRW werden in der nächsten Woche fortgesetzt.
Seit Dienstagfrüh sind die Schleusen auf der Donau wieder dicht: Nachdem die Mitarbeiter der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung
Die Schleusen sind dicht: Streiks sorgen für Stau auf der Donau
Streiks in der Wasser-und Schifffahrtsverwaltung
Ver.di im Wahlkampf
Stellungnahme Torsten Staffeldt:
Berlin . Die Streiks der Schleusenwärter in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) Nordrhein-Westfalen sind seit Wochenbeginn teilweise ausgesetzt. Die Gewerkschaft ver.di verhindert aber die vollständige Beendigung der Arbeitsniederlegungen und plant nun, die gesamte Main-Donau-Wasserstraße zu bestreiken. Dazu erklärt der Bremer Bundestagsabgeordnete, Berichterstatter für Schifffahrt und Koordinator der parlamentarischen Gruppe Binnenschifffahrt Torsten Staffeldt (FDP):
"Die Streiks in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sind unnötig. Die Reform der Strukturen ist auf gutem Wege. Betriebsbedingte Kündigungen oder Versetzungen ohne Zustimmung der betroffenen Mitarbeiter sind ausgeschlossen, wie Minister Ramsauer versichert", kommentiert der FDP-Abgeordnete das Streikgeschehen. "Die Forderungen der Beschäftigten nach Sicherheit bei Entgelt und Urlaub sind längst erfüllt. Trotzdem betreibt ver.di weiter Wahlkampf zulasten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in der Binnenschifffahrt. Bislang mit Schäden in Millionenhöhe", so Staffeldt. Den originären Anliegen der WSV-Mitarbeiter sei mit alledem nicht gedient: "Hier quaken Frösche, deren Teich trockengelegt zu werden droht. Höchste Zeit für das Bundesverkehrsministerium, auf dem Klageweg gegen die Streiks vorzugehen, damit das Froschkonzert nicht auf Dauer die Stimme der Vernunft übertönt."
Torsten Staffeldt ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. Der gelernte Schiffsmechaniker und Maschinenbau-Ingenieur ist Schifffahrts- sowie Luft- und Raumfahrtexperte der FDP-Bundestagsfraktion. Staffeldt ist stellvertretender Vorsitzender der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt sowie Koordinator der parlamentarischen Gruppe Binnenschifffahrt.
Dabin ich mir nicht so sicher. Beispiel. Das Baggerschiff des WSA muß gekauft und instand gehalten werden- aber leider baggert man nicht auf Masse, was z.B. ein Unternehmen machen muß um auf seine Kosten zu kommen. Die eigenen Leute kosten Geld wenn sie krank sind, Urlaub haben und die Pausen , die oft sehr großzügig gehandhabt werden leisten sich Firmen in der freien Wirtschaft auch nicht.
Die Stundenbaggerleistung liegt beim freien Unternehmen mit Sicherheit höher. Wäre das nicht so, dann hätte der Staat um Geld zu sparen ja schon lange die Wasserbau- und Instanhaltungsabteilung vergößert damit er keine privaten Unternehmen, die ja teurer sein sollen, beauftragen muß. Preisabsprachen werden immer schwieriger da ja bei gewissen Auftragsgrößen EU-weit ausgeschrieben werden muß.Das "Kerngeschäft" der WSA ist dann eben die Verwaltung und das Schleusen ( aber eben mit Fernbedienung meherer Schleusen).
Die moderne Technik macht das in Zukunft möglich.In allen anderen Betrieben wird auch Personal eingespart wenn dies durch neue Technik möglich ist.Heute bedient ein Dreher in eine automatisierten Dreherei 2-3 Maschinen,alle CNC gesteuert.Früher waren es drei Dreher. Auch beim Staat steht die Zeit nicht still. Heute transportieren Schbverbände mit einem 4tel an Personal was früher ein Schleppzug transportiert hat. das ist eben so. Haben die Reedereien damls die gesamte Schleppzugbesatzung auf den Schubverband? Nein, es wurde abgespeckt.Wenn man mal sieht ,ich konnte das mal beim Warten an der Schleuse beobachten wie lange die Mittagspause so manchens Arbeitstrupp dauert ,Respekt. Und wenn das Wetter schlecht ist noch länger.Das funktioniert in keinem Unternehmen der freien Wirtschaft. Da würde der Bau einer Brücke ja 4x so lange dauern.
Es ist völlig menschlich und normal dass jeder möglichst viel Geld mit möglichst wenig Arbeit verdienen will, aber es ist auch mal gut. Vielleicht hätten die MA des WSA mal zeigen sollen dass sie in der Lage sind genau so schnell Baggerarbeiten durchzuführen wie ein privates Unternehmen. Aber mal ehrlich: wie viel Tage im Jahr sieht man die Baggerschiffe und Klappschuten an den Schleusen und in den Häfen stehen und wie oft im Einsatz. Das rechnet sich einfach nicht. Normalerweise muß so teures Gerät jeden Tag mind.8 Stunden im Einsatz sein damit es sich betriebswirtschaftliuch rechnet. Das gleich gilt für das Personal- 40 Std. Woche bedeutet jeden Tag 8 Stunden arbeiten dazu kommen 1 Std. Pause , aufgeteilt in 15 min Frühstück-halbe Std. mittag und nochmal 15 Min am Nachmittag-also 9 Std. im Betrieb.Wird so beim WSA gearbeitet? Und wenn, bei wieviel % der Belegschaft? In manchen Betrieben an Land müssen inzwischen sogar die Raucher ihre Raucherpausen stechen.
Das ist nicht gelästert das ist eben leider so. Bei vielen staatlichen Betrieben lief das früher genauso: Der Briefträger hatte früher noch Zeit für ein Schwätzchen.Jetzt macht ein Briefträger soviel wie früher zwei und bekommt auch nicht mehr Geld.
Ja Super! Was denn nun noch? Die bekommen den Hals nicht voll. Aber klar, jetzt wird der Streik früher angekündigt damit man eine andere Strecke wählen kann oder was? Lächerlich, den Leuten ist es scheißegal was den Kollegen auf dem Wasser passiert. Moderatoren hin oder her, mann sollte sich fragen ob die richtigen mitmischen.
Dies ist ein Binnenschifferforum, da sollten auch nur die mitmischen die auch für die Schifffahrt sind und nicht dagegen. Die haben ihren Spaß daran wie aus einigen die Verzweiflung spricht und begründen so ihr handeln. "Seht her wie wichtig wir sind, sonst sterben die Schifffahrtbetriebe."
Seit meiner Verachtung gewiss. Und ich habe nocht nicht im Streik gelegen!
Gruß Kawumm 68
Hallo Jörg
habe Dir zum wiederholten Male angeboten bei der Einrichtung eines Forums, das deine Sprache spricht zu helfen. Mache es doch einfach.
Gruß Gerhard
Früher hieß das Forum mal "Freunde der Binnenschifffahrt"....oder so ähnlich.
Sollten sich hier nur Freunde der Binnenschifffahrt befinden, wäre keine Diskussion nötig, der Streik würde von allen hier auf´s Schärfste verurteilt und für falsch erklärt.
Doch viele User hier sind scheinbar von "Ausserhalb" oder eben in den Verwaltungen tätig, somit also nicht über die exorbitant kritische finanzielle Not der Schifffahrtstreibenden informiert oder interessiert.
In normalen Zeiten mag es ja nicht zu Insolvenzen führen wenn ein Streik die Schifffahrt stilllegt, doch normale Zeiten sind seit Mitte 2008 leider nicht mehr in Sicht.
Ich wünsche allen Streikenden die Sorgen an den Hals, die ich und viele meiner Kollegen jetzt bekommen!
Die Gewerkschaft will ab nächster Woche wieder an den Schleusen die Arbeit niederlegen - auch auf dem Wesel-Datteln-Kanal in Friedrichsfeld
Der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt hat Verdi aufgerufen, die Streiks auf den Kanälen dauerhaft zu beenden.
Hallo,
zu beitrag 210.Wenn doch schon alles zugesagt ist, warum weigert sich unsere Regierung dann dies in einem Vertrag zu vereinbaren???? Den Fröschen geht es auserdem diesmal weder um Urlaub noch Lohn, das sollte ein Abgeordneter auch wissen. Und wie lange sollen die mündlichen und schriftlichen Absicht- und Versprechungen denn gelten?? diesen Herbst bis zur Wahl?
Am Dienstag war in Schweinfurt einen Veranstaltung mit den Konfliktparteien, wie hier im Forum bekannt war.Ich nehme doch an, das dies einige Forumsmitglieder stark interresiert hat, sich selbst die Argumente anzuhören. Wie ist da die Reaktion? soweit wie mir bekannt waren Vertreter von Verdi, WSA, Reedereien und der Schifferverein Mittelmain anwesend.
Grüße vom obermain
Ein Verkehrsminister der indirekt durch seine Politik einen kompletten Verkehrsträger zum absoluten Stillstand zwingt, hat aus meiner sich nicht die Eigenschaften eines fürs Volk Arbeitenden Minister!
Früher hieß es in der Schule Thema verfehlt setzten 6!!!!
Hier musste es heißen Thema verfehlt - aufstehen gehen!!!!
Soso
Die Frösche quaken also.
Wenn man die WSV um ein Viertel verkleinern will, dann bitte auch den Bundestag.
Da würden die Abgeordneten aber quaken!
Aber die wollen den Laden aktuell ja sogar noch vergrössern!
Auf 700 und mehr Abgeordnete.
Aber beim Fussvolk wollen sie sparen.
Danke, toller Witz.
Moin,
frisch aus dem elwis:
https://www.elwis.de/mvc/main.php?mo...B_ID=1686/2013
https://www.elwis.de/mvc/main.php?mo...B_ID=1676/2013
Gruß
Arnold
Er zouden volgens de Duitse vakbond ver.di vanaf vandaag vrijdag 19 juli tot maandag geen stakingen zijn, maar vanochtend werd gestaakt in Trier en Saarbrücken.
Irritatie over stakingen groeit
Bron:Schuttevaer
Minden/Kreis-Minden-Lübbecke(mr) Der Streik an den Schleusen hat die Schifffahrt zum Erliegen gebracht.
Minden-Lübbecke: Erneuter Streik der Schleusenwärter ab Dienstag
Ja dann hoffe ich das ab Dienstag sich die Schiffer zur vollen Std zum "Blasen" sprich typhoon Drucken versammeln!!!
Und wenn's schlimmer wird machen wir Selbstbedienung !!! Sportboot-Schleusen teilweise ja auch! :-)
Eine "ruhige" Woche Wunsch ich uns allen
:idea:Schöne Grüße vom Main
Hallo zusammen
Naja das müsste wohl eher WSV und VerDi heißen.
VG Padler
wie war das noch : ES IST STAU UND WIR FAHREN VORBEI !
GRUß HERBERT N.
Hallo,
Mal wieder das alte Problem, einer macht was, und nur gejammer.
Axel
Schifffahrtspolizeilicher Hinweis Nr. 93/2013 vom WSA Regensburg:
über Behinderungen bei Schleusen bzw. Außerbetriebnahmen von Schleusen infolge von Streik
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di wird den Streik der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes auch weiterhin unbefristet fortsetzen. Davon ist ab Dienstag, den 23.07.2013, 06:00 Uhr auch wieder das Wasser- und Schifffahrtsamt Regensburg betroffen.
Auf Grund dieses Streiks wird es bei den Schleusen im Bereich der Bundeswasserstraße Donau
- Bad Abbach, Donau-km 2397,2,
- Regensburg, Donau-km 2379,7,
- Geisling, Donau-km 2354,3,
- Straubing, Donau-km 2322,0
- Kachlet, Donau-km 2230,6 und
- Jochenstein, Donau-km 2203,2
zu Behinderungen und Außerbetriebnahmen der genannten Schiffsschleusenanlagen kommen.
Nach jetzigem Kenntnisstand sind voraussichtlich folgende Schleusen in der Zeit vom 23.07.2013, 06:00 Uhr bis 24.07.2013, 06:00 Uhr wie folgt besetzt:
Schleuse Bad Abbach am 23.07.2013 von 06:00 Uhr bis 14:00 Uhr, sowie am 23.07.2013, von 22:00 Uhr bis 24.07.2013 06.00 Uhr
Schleuse Regensburg am 23.07.2013 von 06:00 Uhr bis 14:00 Uhr, sowie am 23.07.2013, von 22:00 Uhr bis 24.07.2013 06.00 Uhr
Schleuse Geisling am 23.07.2013 von 14:00 Uhr bis 24.07.2013, 06:00 Uhr,
Schleuse Straubing am 23.07.2013 von 14:00 Uhr bis 24.07.2013, 06:00 Uhr,
Schleuse Kachlet am 23.07.2013 von 22:00 Uhr bis 24.07.2013, 06:00 Uhr.
Über den weiteren Streikverlauf der Beschäftigten des Wasser- und Schifffahrtsamtes Regensburg liegen derzeit keine Erkenntnisse vor.
Streik der Schleusenwärter geht in die dritte Woche
BDB-Präsident Hötte: „Unbeteiligte werden in eine Art Geiselhaft genommen. Das Streikrecht gehört auf den Prüfstand!“
Der Aufruf der Gewerkschaft ver.di an die Mitarbeiter der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV), in dieser Woche erneut in weiten Teilen des Wasserstraßennetzes die Arbeit an den Schleusen nieder zu legen, empört das Binnenschifffahrtsgewerbe. „Nur weil der Streik bisher nicht die gewünschte Wirkung auf die Bundesregierung gezeigt hat, kann die Gewerkschaft den Arbeitskampf auf dem Rücken der Binnenschifffahrt nicht beliebig verlängern!“, sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB), Georg Hötte, heute in Duisburg.
„Ich halte es für unverantwortlich, dass durch diese Arbeitsniederlegungen eine komplette Branche, die in keiner Weise in die tariflichen Auseinandersetzungen involviert ist und auch keinen eigenen Beitrag zu Lösung des Konflikts leisten kann, derart in Mitleidenschaft gezogen wird. Da im Bereich der Bundeswasserstraßen keine Umfahrungsmöglichkeiten bestehen, werden Schifffahrtsunternehmen aus weiten Teilen Europas in eine Art Geiselhaft genommen. Die Gewerkschaft entscheidet in Gutsherrenart, ob und wann Transportaufträge noch durchgeführt werden können“, so Hötte weiter. Dadurch leidet nicht nur der Verkehrsträger Binnenschifffahrt, der auf seinem wirtschaftlichen Schaden sitzen bleibt. Es wird auch der gute Ruf als verlässlicher und planbarer Logistikpartner bei der verladenden Wirtschaft aufs Spiel gesetzt.
In einem Appell an Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich bittet BDB-Präsident Georg Hötte, zu reagieren und dem Streik der WSV-Mitarbeiter so schnell wie möglich ein Ende zu bereiten. Er bittet zudem innerhalb der Bundesregierung um Prüfung, wie Streiks im Bereich sensibler, volkswirtschaftlich relevanter Infrastrukturen – hierzu zählen neben den Wasserstraßen und den Häfen auch Flughäfen oder das Schienennetz – durch eindeutige gesetzliche Regelungen auf einen vertretbaren und zum Streikziel verhältnismäßigen Umfang reduziert werden können.
Neben bereits heute erfolgten Arbeitsniederlegungen an der Main-Donau-Wasserstraße, sollen ab morgen erneut für mehrere Tage u.a. das komplette westdeutsche Kanalgebiet mit einem jährlichen Transportvolumen von bis zu 50 Mio. Tonnen sowie der Mittellandkanal und der Elbe-Seitenkanal bestreikt werden.
Wieder Streiks in der Region, diesmal in der Schifffahrt. Ab Donnerstag sollen alle Schleusen in Berlin für drei Tage bestreikt werden.
Streik an Schleusen in Berlin und Brandenburg
Also ich bin nicht immer von den Äußerungen des BdB einverstanden und habe oft das Gefühl dass die BdB Interessen mehr für die verladende Wirtschaft und Häfen, nicht aber für die Binnenschifffahrt sind.
Doch was Herr Hötte zum Streik zu sagen hat trifft den Nagel genau auf den Kopf.
Wer diesen Worten nicht beipflichten kann ist auf dem falschen Dampfer und sollte meines Erachtens von diesem Binnenschifferforum wechseln in ein Gewerkschaftsforum, dort kann er oder sie sicher glücklicher werden und auf Zustimmung hoffen.
Stefan
An alle User, wie uns allen bekannt ist geht es morgen in die zweite Runde des WSV / WSA Streiks. Wir sind wohl alle der Meinung das es reicht! In diesem Zusammenhang möchte Ich alle Schiffahrtstreibenen aufrufen, sich morgen an einem Typhon Konzert zu beteiligen. Auch die, die es nicht direkt betrifft es geht um Solidarität.
Ich bin mir bewußt, daß uns viele unterschiedliche Beweggründe antreiben. Aber wann sollen wir sonst Zusammenhalt demonstrieren, wenn nicht jetzt !
Mein Vorschlag : Typhon Konzert um 22.00 Uhr , 24.00 Uhr, 02.00 Uhr , 04.00 Uhr jeweils für 5 - 10 min
Perfektion wäre es, wenn es zeitgleich von Norden in den Süden & vom Westen in den Osten halt. Soviel Aufmerksamkeit hatte die Binnenschifffahrt nicht mehr seid dem Waldhof Unfall und so sollte es sein!
Die Kollegen die nicht mitmachen, mögen es den anderen verzeihen!!!
Ich würde mich gerne zu erkennen geben. Habe aber nen bisschen Angst als Rädelsführer meine wirtschaftliche Existenz zu gefährden.
In dem Sinne Lass uns zusammenhalten
Michael
Hey hier haben das beim letzten Streik gemacht und naja haben alle mitbekommen (siehe Zeitungsbericht)
Also ich wuerde Raten es ubertag zu machen wird auf Dauer nachst zu teuer!
Selbst der liebe Beamte in Blau meinte es wenn dann zwischen 6-22 Uhr!
das hat was, zumal wir hier am M-D-K in bewohntem gebiet vor den schleusen liegen, morgen früh direkt mal scheffe ansprechen,
oder meinste die kommende nacht, weil dann muss ich direkt mit scheffe sprechen
Ne meine Morgen und dann so lange wie es dauert !! Schicke an alle großen Fracht / Tank / Container Reedereien dieses Schreiben.
bitte Sprecht so viele an wie möglich bitte bitte
Gruss Michael
Wer sowas schreibt gibt seinen Namen usw nicht gerne bekannt - kann ich gut verstehen
RESPEKT für soviel Dummheit (hätte ich nie gedacht das ein einzelner Mensch so dumm sein kann)
Hinsetzen Note 6
Nimm mal als Beispiel die Post die Bahn usw alles was bisher privatisiert wurde.
Wurde da etwas besser .........??? NEIN ganz im Gegenteil
Guten morgen!
Verdi hat ein schönes Profil auf Facebook! Man koennte ja dort mal nett Posten und sich für den zwangsurlaub bedanken!!???
Freunde und Ich habe heute Morgen ca. 50 - 60 verschiedene Firmen / Reeder & vorbei Fahrende Schiffe aufgefordert mit zu machen nun liegt es an uns allen !!!
Michael
bei Post und Bahn ist nach der Privatisierung alles erheblich schneller, effizienter und kundenfreundlicher geworden als es zur Zeiten des arroganten, unfreundlichen und schwerfälligen Beamtenapparates jemals war.
im Falle Bahn aus meiner Sicht leider; eine "Beamtenbahn" wäre kein solcher Konkurrent.
Keine schlechte Idee, posten wir denen doch die Seite zu..., mit möglichst vielen Bildern oder Clips, die Speicherplatz fressen...