Hallo
Ich glaube mich zu erinnern, einmal gehört zu haben, Es gab gegen den Uhrzeigersinn und mit Uhrzeigersinn verdrillte Drähte
Wenn ich das richǰ̣tig auf Deutsch beschrieben habe.
Gr, Henry
https://www.binnenschifferforum.de/s...-Schleppschiff
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Hallo
Ich glaube mich zu erinnern, einmal gehört zu haben, Es gab gegen den Uhrzeigersinn und mit Uhrzeigersinn verdrillte Drähte
Wenn ich das richǰ̣tig auf Deutsch beschrieben habe.
Gr, Henry
https://www.binnenschifferforum.de/s...-Schleppschiff
Hallo Henry,
zudem fällt mir gerade ein, früher mal gehört zu haben,
das die Kranseile links gedrillt waren.
Hattest du so ein Drahtseil an Deck, so hattest du ein Proplem damit.
Hallo Handhaspel,
ein Draht vom Vorspannboot oder einen Vorspann im Oberrhein wurde der Schleppdraht immer mit einem Bändsel gesichert,
nie mit einem oder sogar mit zwei Klemmschläge.
Hallo,
Ich hoffe, ich / wir konnten Rolfs Frage in #2 und 5# beantworten
Wenn es sich um einen gegen den Uhrzeigersinn gedrehten Faden handelt, muss dieser auch gegen den Uhrzeigersinn um den Boler gewickelt werden
Und Manfred hat recht, niemals einer klemmschlage wenn man ein sleppdraht (strang) bekommt.
Für Notfälle hatte ein Schleppschiff immer eine Axt an der Innenseite der boeiing dabei.
Aber Walter hat beschrieben, wie man die strang richtig um einer poller umwickelt
So geht es jedem, der schon vor langer Zeit Erfahrung mit dem schleppschiffarht hat: Wie war das auch wieder? aber gemeinsam werden wir die Antwort wieder finden solange wir noch leben:tongue:.
Gr, Henry:wink:
Gut gebrüllt Henry:lool:
Das mit dem Rechts- und Linksdrall ist mir ja bestens bekannt. Ich habe nach meiner Zeit in der Schifffahrtnoch eine Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker gemacht, im Emmental. Bekanntlich gibt es da steile Hänge. Dies zu einer Zeit als noch "geseilt" wurde. Also mittel Seilwinden Pflüge und Kartoffelgraber den Hang hochgezogen wurden. Dies mit Stahldrahtseilen welche gespleisst wurden vom Schmied oder Landmaschinenmechaniker. Ich habe nie in meiner Zeit in der Schifffahrt und an Land Drähte mit Linksdrall gesehen. Und ich hatte etliche Drähte in meinen Händen. Will aber damit nicht sagen das es das nicht geben täte.
Ich habe zu dem Bild mit dem Draht am vordersten Poller einen anderen Verdacht.
Aber das lassen wir nun weil wir uns weit vom eigentlichen Thema entfernt haben.
Gruss vom Rolf
Hallo,
wo Rolf gerade das Spleißen erwähnt, es gibt/gab drei Arten des Zusammenfügen zweier Drahtenden. Kurzer und langer Spliss und der "Englische Spliss", letzterer zur Herstellung eines "Schlopps" (Schlaufe).
Kurzer Spliss: die 4 oder 6 Schenkel schön gegenläufig immer rechtsrum den Gegenschenkeln einstechen. Vorteil: wenig Stranglängeverlust und "Einmannarbeit".
Langer Spliss: braucht Mithilfe, benötigt ca 10 m Schenkel von beiden Enden mit entsprechendem Platzbedarf. Wir hatten dafür an der Feijenoordkade den Strang an den Bäumen angehängt. An der Kontaktstelle wurde ein Schenkel in die Spur des dazu ausgehobene Gegenschenkels auf das Herz gelegt. Kurz vor Ende des eingelegten Strangs wurde vom Herz ein Stück ausgeschnitten und statt dessen das Strangende eingelegt. Der geschilderte Vorgang wurde immer im Wechsel mit der Gegenseite durchgeführt. Zum Abhacken der Strangenden hatten wir massive Kaltschrotmeissel. Vorteil: der Strang behielt seinen ursprünglichen Durchmesser und ging so durch die Schleppstrangklemmen der Bauart Keilklemmen, hier überwiegend Fabrikate der Ruthofwerft. Nachteil: der Strang verlor ca 20 bis 24 m Länge.
"Englischer" Spliss: Überwiegend für "Schlopps" (Schlaufen) gemacht. Strang je nach Verwendungszweck ca 2 - 3 m vom Ende gut besetzen (umwickeln). Alle Schenkel gegenläufig in Rechtsdrall im Bogen zusammenfügen, auf halbem Durchmesser verjüngt hinter dem Besatz einspleissen. Ich gebe zu, schwierig darzustellen, aber es war so. Habe sogar 2 Beispiele in meinem Speicher, zwar keine Musterbeispiele, aber immerhin.
Gruß, Walter
Moin, moin;
gab es da nicht mal die Regel Draht mit, Tauwerk gegen den Drill spleissen ?
MfG
Helmut
Hallo Helmut,
wir hatten keinerlei schriftliche Anweisungen zum Spleissen, meine und die meiner Kollegen Lehrherren waren die damaligen meist älteren Steuermänner und Käpis auf den Schleppbooten. So, wie von dir dargestellt, stimme ich zu.
Gruß, Walter
Hallo Walter,
ich hatte den Begriff Regel ja auch nicht im Sinne von "Schriftlicher Anleitung" verwendet.
Ich meinte mich nur zu erinnern, das Spleissen so mal gelernt zu haben.
MfG
Helmut
Von Walter eingestellte Bilder, #10,
meine ich , das sind " Faullenzerspleiße, eingedrehte Spleiße, ohne Werkzeug durchzuführen.
Man nahm vom Draht einmal 3 Kardelen mit Seele, Herz und die anderen 3 Kardelen ohne Herz und drehte sie zum Auge geformt wieder zusammen.
Auch haben wir so die Reibhölzer mit Draht befestigt, das haben gehalten und rissen auch nicht ab.
Aber Reibhölzer "Bauen" mit Tauwerk bauen gab es früher ja nicht. Die Kanthölzer wurden zurecht gesägt und mit einem grßen Handbohrer Löcher gebohrt.
Falls es hier nicht reinpaßt, kann es auch gelöscht werden.
Ich hoffe ich habe mich Verständlich ausgedrückt.
@ Navico 2,
bei uns hieß das Schubbootspleiß. Wenn auf einem Leichter ein Lierdraht verreckt ist, dann wurden die Drähte so fertig gemacht.
Bei den Koppeldrähten ging das nicht da die Augen gepresst waren.
Gruß Norbert
Hallo,
Overgenomen uit : Slepen op de Rijn , 'In Gottes Namen " , door Albert Verdoren .
AANMAKEN :
Een sleeporeis begint natuurlijk met het aanmaken . Het was soms een heel spektakel , vooral in IJSSELMONDE als het van de vloed was . De bovenboot of Streckenboot ging eerst langszij het schip dat als laatste in de aanhang kwam . Dat was dan in de regel ook het eerste schip dat weer terug afhaakte en gaf de sleepstrang over die van tevoren een heel stuk van de trommel was afgedraaid . Het laatste schip kreeg de dunste strang van de sleep . De strang werd dan van ruim twee, of een stuk achter de eerste middenbolder in het gangboord naar voor uitgelegd . Eerst werd er een volledige slag rond de voorste bolder gelegd en vervolgens werden er achten gemaakt op de twee voorste bolders , tot de strang op was , en dan moest het einde met een touwtje aan de bolderpin vastgemaakt worden . EEN STEEK LEGGEN MOCHT NIET < MEN MOEST ALTIJD DE DRAAD KUNNEN LOSMAKEN ZONDER DAT HIJ KON KLEMMEN . ook was het het verplicht om een zware bijl bij de hand te hebben , om bij acuut gevaar de strang gewoon af te kappen .Sommige schepen hadden zelf een strangenklem op het voordek staan . Men legde een paar achten rond de bolders en dan de klem in . Door de slag om de eerste bolder werd de strang bij het aanmaken enigzins tegengewerkt om overboord te lopen of bij het losgooien ,op de bestemming , dat de strang ongekontroleerd overboord liep .
Hallo sjaak,
als Deckbesatzung von Rad- und Schraubenbooten sehe ich die Schilderung vom Aufpacken genau in der Form, wie es immer wieder ablief. Aber zu einer Stelle muss ich zufügen, das es oft vorkam, das wir die Schleppkähne nicht in der von dir dargestellten Weise aufnehmen konnten. Der Grund lag darin, das die Hafenboote ihren Anhang auf Strom ohne Wissen, wie die weitere Beförderung stattfindet, vor Anker legten. Das war an der Ruhr vom Hombergerort bis rauf nach Essenberg und in Rotterdam bei Feijenoord der Fall.
In der Regel gingen beim Aufpacken an der Ruhr für 6 Anhänge bald 2 Stunden drauf, bis an der Hochfelder Brücke in "Gottes Namen" geschellt wurde.
Gruß, Walter
Hallo Walter,
ich habe Ende der 50er Jahre in Rotterdam einmal ein Komfort-Aufpackprocedere erlebt: Der SK Wi 48 und anschließend ein weiterer SK wurden von einer niederl. Hafenboot mit weiß/rot/weißem Signal (Raab-Karcher?)aus dem Schiffsrudel zum Dieselschlepper AJAX, der damals das stärkste deutsche MSB mit 2000 PS war, geschleppt um als 5. und 6. Anhangkahn eingereiht zu werden. Mein Vater war bis 1960 SF auf dem SK (danach 12 Jahre Inspektor bis zur Rente) und legte großen Wert darauf, den Schleppdraht am 1. Poller linksherum zu legen. Bei Talfahrt wurde der Schleppdraht auf StB rechtsherum gelegt. Ein Ablöser-Matrose hatte mal diese Regel an der Duisburger Kupferhütte vermutlich aus Unkenntnis nicht beachtet, mein Vater hat das bemerkt, den Aufpackvorgang stoppen lassen und korrigierend eingegriffen.
Lang, lang ist es her!
Gruß
Rome
Hallo handhaspel.
Mein zeit bei die NRV/NESKA . hatten wir unterstuzung in Rotterdam und Duisburg/Rhur von eigenen hafenboten . Im Duisburg wahr es die PIET HEIN ; RIJNVAART 3 ; RIJNVAART 5
Hallo sjaak,
jetzt, wo ich die Hafenbootnamen lese, kommen die mir wieder in Erinnerung. Danke für das "Ausgraben". Wir, bei Schürmann, hatten ja auch dafür den kleinen SCHÜRMANN 8.
Gruß, Walter