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Baubericht eines Binnenschiffs
Liebe Freunde der Binnenschifffahrt und des Modellbaus solcher Schiffe:
Hier werde ich den Bau eines Binnenschiffs beschreiben.Ich beginne wie ihr bald auf den ersten Fotos sehen könnt, mit dem Hinterschiff und dem Vorschiff.Weshalb: das seht ihr dann später.Es wird immer der Baufortschritt dokumentiert. Das kann sich natürlich hinziehen-aber so sieht man am besten wie ein Schiff entsteht.
Zuerst reisse ich die Spanten im richtigen Abstand auf die Bodenplatten auf. Die Maße entnehme ich dem auf Maßstab 1:50 kopierten Generalplan.Die Spanten werden auf 2mm PVC aufgerissen. Die Höhe der einzelnen Spanten messe ich zur Kontrolle aus dem vergrösserten Generalplan. Die Breite der Spanten entnehme ich dem Spantenriß, den ich ebenfalls auf Maßstab kopiere.
Bitte nicht nachfragen welches Schiff das gibt-das sollt ihr selbst rausfinden wenn ihr mehr seht. Mal sehen wer es zuerst erkennt. Hans ist vom Ratespiel ausgenommen,da er wohl bald sieht was ich baue ;-)
Grüße
Helmut
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Als nächstes werden die ausgesägten Spanten gesetzt. Hier für das Hinterschiff. Dabei müssen die Spanten genau an die angezeichnete Linie geklebt werden und genau mittig ausgerichtet sein.deshalb vor dem Aussägen der Spanten die Mittellinie nicht vergessen aufzuzeichnen.
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Die Spanten mit den schmalen Spantfüssen werden für die Montage vorbereitet und auch ein Leerrohr eingesetzt in dem später das Stevenrohr läuft.
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Die Spanten die praktisch "in der Luft hängen" werden als Sektion vormontiert und dann mit Hilfe des Geodreiecks ausgerichtet und mit dem restlichen Hinterschiff montiert.
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Beim Vorschiff funktioniert das genau so.Hier sieht man allerdings die Revisionsöffnung für das Bugstrahlruder.
Gruß Helmut
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Hier die vorgefertigte Sektion der vorderen Spanten die in der "Luft" hängen,bzw nur noch auf der Spitze stehen.
Das Bugstrahl (Querstrahler) ist nun eingebaut.
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Nachdem alle Spanten gesetzt sind , fange ich an das Vorschiff zu beplanken. Dazu mach ich mir zuerst Schablonen aus dünnem Karton, die dann auf 1mm ABS übertragen werden. An einem Abend ( ca 3 Std) habe ich das Vorschiff beplankt. Wenn alles gut ausgetrocknet ist geht es (morgen) an den Feinschliff.
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So-jetzt wird das Hinterschiff beplankt. Das ist wegen des Tunnels schon etwas schwieriger.
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Heute konnte ich am Modell weitermachen. Ich habe das Hinterschiff ferig verkleidet und den Tunnel begonnen zu schließen. Das geht jetzt etwas langsam. Zwischendurch wird immer mit dem Geodreieck kontrolliert ob das Heck noch gerade ist.
Denn frisch geklebt kann man noch korrigieren.
Durch das einseitige andrücken kann es nämlich passieren dass man das Schiff "schräg" drückt.
Die Distanzstücke , die ich beim stellen der Spanten eit habe können nun wieder entfernt werden.
Die Auskleidung des Tunnels erfolgt mit 0.5mm ABS. Das reicht aus und lässt sich gut in den Tunnel einpassen.
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Nach längerer Pause gibt es nun wieder Fotos:
Nach dem fertigen Beplanken wird zwischen die Santen (innen) Glasfaserflies gelegt und mit Polyesterharz eingepinselt(beides erhältlich im Baumarkt). So werden die einzelnen Platten wasserdicht und fest miteinander verbunden. Dann wird aussen grob vorgespachtelt.Noch fehlt das Deck und die Bergplatte. Diese werden erst nach der Dichtheitsprüfung aufgesetzt.
Nun muß ich die Schotts notdürftig dichten und die Schraube einsetzen und dichten. Dann werden die beiden Teile auf vollen Tiefgang abgeladen.
Nun ist deutlich sichtbar, weshalb ein Bau in Segmenten vorteilhaft ist. Am Stück ist das Herumdrehen zum spachteln und schleifen immer eine Tortur. So hat man handliche Teile.
Die vorderen Schotts des Vorschiffs sind voll ausgegossen. Das bringt Gewicht und Sicherheit bei Kopfhavarien.
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Das Vor und Hinterschiff ist nun so weit fertig, dass das Deck und die Bergplatte angebracht werden können. Vorher wird jedoch nachgeprüft ob alles dicht ist.
Auf den Bildern sind die vorbereiteten Teile zu sehen. Die "Notschotts" werden nur mit Silikon eingeklebt und später wieder entfernt.
Im Hintergrund sieht man den 2.Neubau-Eiltank21. Hiervon gibt es später Fotos wenn das Trunkdeck gebaut wird-ansonsten sind die Bauverfahren gleich.
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Nun berühren die Teile zum ersten Mal das Wasser.Hier wird wieder deutlich warum die Sektionsbauweise so praktisch ist. In dieser Weise wird das Modell nun weitergebaut.So ist es immer gut zu händeln und man kann auch mal nur das Vorder- oder Hinterschiff aus der Werkstatt mit ins Wohnzimmer nehmen um ein paar Kleinigkeiten vor dem Fernseher zu machen.
Im Mittelteil kann dann kaum noch was undicht werden und so muß ich nur einmal zum Teich fahren und mein ganzes Harz usw. mitnehmen.
Man merkt schon am Druck, den man bei den kleinen Teilen zum Eintauchen aufbringen muß - das fertige Modell hat wieder eine große Tragfähigkeit.
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So, nachdem Vor und Hinterschiff auf anhieb dicht waren kommt das Deck drauf. Ich beginne mit dem Vorschiff.
Zunächst reisse ich mir auf eine 1mm Platte ca 10cm Gangbord und den Ausschnitt für den Laderaum auf.
Die Platte habe ich schon auf die fertige Schiffsbreite zugeschnitten. Nun wird die Platte auf den Spanten so fixiert dass das Laderaumschott bündig mit dem Ausschnitt für den Laderaum abschließt.Jetzt wird von unten mit einem ganz dünnen Filzstift ( siht man besser) die Kontur für die Decksform nachgezogen.Mit dem Cutmesser kann man nun am Anriß entlangfahren und dann das Material einfach brechen (geht auch bei gebogenen Linien prima).
Dann wird der Ausschnitt für die vordere Wohnung aufgerissen und ebenfalls ausgeschnitten.Dann klebe ich die Stevenplatte aus 0.5mm ABS an.Deck nochmal auflegen - stimmt alles- mit Tangit aufkleben.Als nächstes wird die Bergplatte ( wird oft bei Binnenschiff-Modellen vergessen) aus 0.5mm ABS zugeschnitten und angeklebt
( UHU-Kunststoffkleber).Diese steht 1mm über das Deck und dient als Anschlag für das Schanzkleid.Auf das Deck klebe ich in diesem Berich auch gleich das Riffelblech aus 0.5mm Polystyrol und den Anschlag (ab der Pollerbank) für das Schanzkleid,da sich dieses bei diesem Schiffstyp ab der Pollerbank nich mehr an der Bergplatte anlegt sondern etwas (2mm) nach innen läuft.
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Schanzkleid:
Dieses wird zunächst aus einemStreifen 1mm ABS an das Deck angelegt und die Deckskontur nachgezeichnet.Danach wird die ware Höhe ab Anriß eingezeichnet (aus Generalplan) und die beiden Schanzkleider ausgeschnitten. Jetzt werden die Stücke angeklebt (UHU-Kunststoffkleber). Danach wird nochmal mit Feinspachtel der Übergang zwischen Bergplatte und Rumpf nachgespachtelt und verschliffen.unten am Knick haben diese Schiffe zwei Halbrund aufgeschweißt, damit sich die Anker beim hochziehen richtig drehen. Diese habe ich aus 1,5mm Halbrund nachgebildet.
Jetzt sieht das Ganze schon ansehnlich aus. Nach der vielen Schleiferei hatte ich dann erst mal an meinem anderne Modell (Eiltank21) das vordere Deck aufgeklebt.
Das war mein heutiger Sonntag.
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Da ich ja gleichzeitig noch TMS Eiltank 21 baue , hier ein paar Fotos damit man den Unterschied beim Bau sieht. Der Tanker hat vorn keine Wohnung und einen Schubkopf. Hier die Montage der Schubböcke und des Schanzkleides. Die Schubböcke sind aus 2mm Material , das Schanzkleid 1mm dick.
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So, es geht ein wenig weiter:
vordere Wohnung ,umklappbarer Lüfter und Auspuff und vorderer kleiner Mast und Poller
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Mit der Sektionsbauweise kann ich in "handlichen" Größen arbeiten. Hier ist auch das Lackieren einfacher.
Schanzkleid und die ersten Details sind bereits lackiert bzw.bemalt.