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Thema: Diskussion um die WTAG Schiffe

  1. #251
    Moderator Avatar von McRonalds
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    Zitat Zitat von Muranfan Beitrag anzeigen
    SDC-BL
    ...mal lese ich SCDBL und dann wieder SDCBL. Wie ist's richtig? Ich glaube die Fa. hieß voll Schlesische Dampfer Compagnie & Berliner Lloyd AG in Hamburg. Die Reederei ging 1967 in Konkurs.

  2. #252

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    #247 - Schiff DUISBURG
    Dieses Bild ist gemacht bei Hendrik-Ido-Ambacht (zwischen Dordrecht - Rotterdam). Hintergrund sind Verschrottungsbetriebe.
    Gruss Wim Suijkerbuijk

  3. #253
    Moderator Avatar von McRonalds
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    Zitat Zitat von McRonalds Beitrag anzeigen
    ...SCDBL oder SDCBL...
    ...gefunden (wo? natürlich im Internet). Korrekt ist's SDC-BL. Ist sogar an die WTAG Optik angelehnt, allerdings wird die Reederei in der offiziellen Chronik von 1957 noch nicht als Teil der Firma erwähnt, bzw. sie wird überhaupt nicht erwähnt. Scheint zu diesem Zeitpunkt noch nichts mit WTAG zu tun gehabt zu haben...
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  4. #254
    Moderator Avatar von McRonalds
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    Standard SDC-BL

    Das weiß das Internet (siehe auch hier) - das für WTAG relevante habe ich mal fett gemacht:

    Gegründet am 14.12.1887 unter Übernahme der Chr. Priefert’schen Reederei in Breslau als AG Schlesische Dampfer-Compagnie mit einem Eigenkapital von 1000000 Mark. In den folgenden Jahren wurden unter anderem 1899 die Reederei M. J. Caro & Sohn mit Packhof- und Bollwerkanlagen, 1900 die Reederei Vereinigter Schiffer, 1906 die Breslauer Schiffahrts-AG und 1914 die Frankfurter Gütereisenbahn-Gesellschaft (sämtlich in Breslau) übernommen. 1917 erfolgte die Fusion mit der Berliner Lloyd AG.

    Die Gesellschaft übernahm in den folgenden Jahren eine Sonderstellung in der deutschen Binnenschifffahrt. Die Gesellschaft war Schifffahrts- und Lagerhaus Unternehmen und besaß zusätzlich zwei Werften. Dabei baute sie das Lagerhausgeschäft aus, um sich so die Ladungen zu sichern. Hauptsächlich wurde die Schifffahrt auf Oder, Elbe und den Verbindungskanälen betrieben.

    Nach dem 1.Weltkrieg gelang schnell ein Wiederanfang. Für den Motor- und Schleppkahn-Verkehr auf Elbe, Saale und Oder sowie den märkischen und ost- und westdeutschen Binnenschiffahrts-Kanälen wurden 1924 die Anlagen in Hamburg, Breslau, Fürstenberg und Magdeburg ausgebaut und in Breslau der Hafen Pöpelwitz ganz neu gebaut
    1926 wurde der Sitz nach Hamburg verlegt. 1929 Bewirtschaftung des Hafens Halle-Trotha und Gründung einer Niederlassung in. Halle. 1930 wurde der Schifffahrtsbetrieb der Dampfschiffs-Rhederei Emanuel Friedländer & Comp., Berlin übernommen. Außerdem erwarb die Gesellschaft eine Beteiligung bei der Oppelner Hafen AG und errichtete dort eine Zweigniederlassung. Trotz der Expansion konnten jedoch nur geringe Erträge erwirtschaftet werden. Das Kapital wurde daher zum Ende des Jahres 1931 von 7200000 Reichsmark auf 2400000 Reichsmark herabgesetzt.

    Zum Jahresende 1937 wurden die bis dahin von der HAPAG gehaltenen Vorzugsaktien in Höhe von 140000 Reichsmark zurückgekauft. 1938 wurden diese Vorzugsaktien eingezogen und zum Jahresende, das Kapital um 1200000 Reichsmark auf 3600000 Reichsmark erhöht. Die Mittel wurden zum Teil verwendet, um in Zusammenhang mit dem Bau des Mittellandkanals Zweigniederlassungen in Braunschweig, Hannover und Köln zu gründen und die Umschlagsanlagen der Stadt Fallersleben am Mittellandkanal zu pachten. 1939 folgte eine weitere Kapitalerhöhung um 1800000 Reichsmark auf 5400000 Reichsmark. Im gleichen Jahr erfolgte die Übernahme der Aktienkapitals der Emder Verkehrsgesellschaft AG. 1940 eröffnete die Gesellschaft Zweigniederlassungen in Gleiwitz und Posen und Übernahm eine Beteiligung an der Ottensener Eisenwerk AG, Hamburg. 1941 erfolgte der Übergang der Aktienmehrheit von der HAPAG auf die Reichswerke AG für Binnenschiffahrt 'Hermann Göring'.

    Im und nach dem 2. Weltkrieg gingen über 75% des Fahrzeugbestandes verloren. Von 1948 umfasste das Fahrgebiet aufgrund der Sperre im Interzonenverkehr überwiegend Hamburg, Fallersleben, Hannover und Braunschweig. Großaktionär war die in Hamburg und Berlin börsennotierten AG für Binnenschiffahrt (gegründet 1941 als Reichswerke AG für Binnenschiffahrt 'Hermann Göring'), die das Aktienpaket später an die W.T.A.G. in Dortmund (später Rhenus-W.T.A.G.) verkaufte. 1971 mit der W.T.A.G. verschmolzen.

  5. #255
    Moderator Avatar von Muranfan
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    Zitat Zitat von *Wassermann* Beitrag anzeigen
    #247 - Schiff DUISBURG
    Dieses Bild ist gemacht bei Hendrik-Ido-Ambacht (zwischen Dordrecht - Rotterdam). Hintergrund sind Verschrottungsbetriebe.
    Gruss Wim Suijkerbuijk
    Hallo Wim,

    vielen Dank, dann bin ich dort ja vorbeigefahren, als Du mich im Sommer in Dordrecht zum Waterbus gebracht hast.

    Alles Gute und Gesundheit nach Holland,

    liebe Grüße von der Donau (weitere PV-Scans folgen),
    Rolf

  6. #256
    Moderator Avatar von Norbert
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    Im und nach dem 2. Weltkrieg gingen über 75% des Fahrzeugbestandes verloren. Von 1948 umfasste das Fahrgebiet aufgrund der Sperre im Interzonenverkehr überwiegend Hamburg, Fallersleben, Hannover und Braunschweig. Großaktionär war die in Hamburg und Berlin börsennotierten AG für Binnenschiffahrt
    Ronald zu #254

    Dieses Foto vom SDC-BL M1 hab ich in meinem Archiv. Die Aufnahme zeigt das Fahrzeug auf dem Rhein-Herne-Kanal an der Kokerei Zeche Nordstern RHK Km 21.
    Das Foto rechts zeigt fast die gleiche Stelle 2014. Der Kohlebunker stand auf der SW Aufnahme auch schon 3. Gebäude von Links.

    Nur mal so als Vergleich, die BUGA Brücke hat damals einen neuen Anstrichbekommen. Auf den Trägern wurde das Gerüst aufgebaut.
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    Zu fällen einen schönen Baum, braucht 's eine halbe Stunde kaum.
    Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er, bedenk' es, ein Jahrhundert.

    Eugen Roth

  7. #257
    Moderator Avatar von McRonalds
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    @Norbert: starkes Bild. Ich nehme an vor 1945?!

  8. #258
    Moderator Avatar von Norbert
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    Aufnahmedatum unbekannt, so sah das im Ruhrgebiet in den 1970er Jahren auch noch aus.
    Zu fällen einen schönen Baum, braucht 's eine halbe Stunde kaum.
    Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er, bedenk' es, ein Jahrhundert.

    Eugen Roth

  9. #259
    Moderator Avatar von Norbert
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    Wenn heute über Smog und Luftverschmutzung geredet wird. Hab ich ein müdes Lächeln, damals konntest du die Luft schneiden.
    Zu fällen einen schönen Baum, braucht 's eine halbe Stunde kaum.
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    Eugen Roth

  10. #260
    Moderator Avatar von Muranfan
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    Deutschland GMS Wilhelm Höfer WTAG

    Hallo WTAG-Freunde, nun kommt GMS Wilhelm Höfer


    Schiffsdaten

    Name: Wilhelm Höfer
    gemeldet in: Dortmund
    Nationalität:
    Europanummer:

    Länge: 67,00 m (1969: verlängert auf 79,87 m)
    Breite: 8,20 m
    Tiefgang: 2,52 m
    Tonnage: 975 t (1969: 1145t)

    Maschinenleistung: 250 PS (im RSR 1953: 465 PS)
    Maschinen-Hersteller: Deutz-Diesel - (M.A.N. 1951)

    Baujahr: 1934
    erbaut in: Bodenwerder
    Bauwerft: Arminiuswerft
    Weiterer Verbleib: Im RSR 1972 als Heinrich Reinking / Eigentümer Gebr. Reinking - Elbia Eilfracht Transport Dbg.-Ruhrort

    [Daten aus dem RSR 1935]


    Zu den Fotos:

    Bild 1 (Erich Meng) stammt vom 31. März 1956 (Ort?); der Name am Schiff ist abgekürzt Wilh. Höfer

    Bild 2 (Erich Meng) stammt vom 06. Oktober 1964 im Unterwasser der Neckar-Schleuse Feudenheim (Dank Hinweis von Helmut!)

    Beste Grüße
    Muranfan
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Name:	Wilh. Höfer  WTAG  Foto Erich Meng  31.03.1956  Archiv R. Diesler T.jpg 
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Name:	EM 94-53   WILHELM HÖFER  06.10.1964    Foto E.Meng  Archiv R. Diesler T.jpg 
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    Geändert von Muranfan (10.12.2020 um 21:17 Uhr) Grund: Ortslage ergänzt
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