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Thema: 910103 -GK- BRP

  1. #1

    Bulgarien 910103 -GK- BRP -RB-269

    Name: 910103
    ex Name: Roussillion II
    Reg.Nr.: RB - 269
    Eigner: BRP Russe
    registriert in: Russe
    Nationalität

    Länge: 70,00 m
    Breite: 9,00 m
    Tiefgang max.: 2,50 m
    Tonnage: 971 t
    Laderäume: 4

    Baujahr: 1957
    erbaut in
    Bauwerft: Schiffswerft Linz
    Baunummer: 1082

    Verlauf:
    Im Jahr 1991 hat man die Lebensmitteltanks rausgenommen und den Kahn als normalen GSK geführt.
    Deshalb die geänderte Beschriftung am Bug. Die Weinschlepps hatten ja einen grauen Körper am Bug und oben waren sie weiß.

    Foto: Hannes Heiduk an der Liegestelle Schwabelweis am 19.8.1997
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    Geändert von danubenews (27.02.2021 um 19:03 Uhr) Grund: Link eingefügt

  2. #2
    Avatar von Reinier D
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    Bulgarien 910103 -GK- BRP -

    Hallo

    Von das GSL BRP 910103 habe ich auch noch ein Bild gefunden, Fotografiert am 18.05.2008 in Rousse .

    mfg Reinier
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Name:	GSL BRP 910103 - 18.05.2008.jpg 
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    Wer nichts weiss, musst alles Glauben.

  3. #3
    Moderator Avatar von McRonalds
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    Zitat Zitat von danubenews Beitrag anzeigen
    Weinschlepps
    ...Weinschlepps? Transportierten die... Wein?!

  4. #4

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    Hallo
    Das gab es. Auf der Elbe soll es Biertanker gegeben haben, die tsjechisches Bier nach Hamburg brachten,
    Jahrelang fuhr ein Kleine Kümo von Südfrankreich nach Uerdingen, namens Dujardin für die gleichnamige Weinbrandfabrik.
    Gruss Jozef

  5. #5
    Avatar von Hafenspion
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    Hallo Ronald,

    ja, den berühmten bulgarischen Kadarker. Er wurde in Regensburg in LKW-Tankzüge umgeschlagen. Diese brachten ihn nach Stuttgart zur Abfüllung in Flaschen.
    Bessere Qualität von Wein wurde in die Schweiz geliefert.

    Gruß Hannes

  6. #6

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    Grüß Euch Ronald, Jozef und Hannes,

    in den 1970er Jahren wurde der Wein auch schon in Engelhartszell ausgeladen. Da gab's in der Nähe des Freibades eine eigene Anlegestelle für Bulg. Weinschlepps !
    Angeblich hatte das Zolltechnische Gründe ??
    LG
    -otto-
    Geändert von danubenews (27.11.2021 um 13:53 Uhr)

  7. #7

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    Das Thema "Wein auf der Donau" ist auch gut 50 Jahre nach den ganzen Aktivitäten immer wieder ein Thema und inspiriert schon zur Legendenbildung.

    Folgendes kann man festhalten:

    BRP Gk 910107 (Weinschlepp), ex SEINE II, SFND, Westhafen Regensburg, um 1968, Großdia (Ausschnitt), Chr.H.

    1968 nahm die bulgarische Staatsreederei BRP, Russe, die regelmässigen Fahrten in die Bundesrepublik (d.h. auf der Donau bis Regensburg) auf. Zum Transportsubstrat gehörte bereits ab Frühjahr 1968 bulgarischer Rotwein. Er wurde als Kadarka bezeichnet, also Wein, der aus der Kadarka-Rebe hergestellt wird, die seit Jahrhunderten im Südosten Europas und auf dem Balkan beheimatet ist. Aus dieser Rebe wird ein halbtrockener, kräftiger Rotwein gewonnen, der gut in die damalige Zeit passte.
    Die BRP transportierte den Wein mit Schleppkähnen, denen Tanks eingebaut waren, bergwärts. Gegen die starke Sonneneinstrahlung hatten die Schlepps Strohmatten an Deck, um die Erwärmung abzuschwächen. (Vgl. Foto)
    Die Regensburger Hafenstatistik verzeichnet ab 1968 im Detail die regelmässige Einfuhr von "Getränken" (Wein) aus Bulgarien. In den Jahren von 1968 bis 1973 wurden jährlich zwischen 2 100 to und 5 300 to umgeschlagen. Ab 1974 wurde die Statistik reformiert, so dass diese Mengen nicht mehr feststellbar sind.
    Soweit erinnerlich, wurde die Ware per LKW vor allem zu mittelrheinischen Großabfüllern verfrachtet und über Discounter vermarktet.
    Große Sorgfalt wurde beim Umschlag des Weines vom Schiff auf LKW bewiesen, was insbesondere das Leeren der doch langen Schläuche zwischen Schiff und LKW betraf. Ein großer Kreis von Weinliebhabern war für diese "Ladungsdifferenzen" sehr dankbar ....

    Klaus Heilmeier

  8. #8
    Avatar von Hafenspion
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    Zum letzten Satz oben:

    Auch ich gehörte zu diesen "Weinliebhabern". Zu Hause wurde er mit Mineralwasser etwas verdünnt, wodurch er weniger süß war.

    -Hannes-

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