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Thema: Freizeitkapitäne - Spezialisten in Fahrt

  1. #71

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    Hallo Udo,

    ich war viele Jahre lang in einen Seglerverein und kann bestätigen, dass die Verbände pauschal gebühren bezahlen. Aber 8 Mio. Euro ?? In welchen Zeitraum? Doch bestimmt nicht in einen Jahr. Wie viele organisierte Wassersportler gibt es denn? Es geht doch auch nur ein Teil vom Vereinsbeitrag an die Verbände. Wie soll da diese Summe gestemmt werden?
    Ob die Zahlen aktuell sind, kann ich nicht sagen, habe aber auf die Schnelle folgendes gefunden. DSV vertritt 1350 Vereine und DMYV 550 Vereine. Macht zusammen 1900 Vereine. Bei 8 Mille sind das 4210,50 Euro pro Verein alleine für Schleusen- und Kanalgebühren?
    Und die anderen Ausgaben der Verbände? Wieviel Geld soll dann jeder Verein an die Verbände überweisen? Vielleicht kommt ja auch etwas von den ausländischen Verbänden und den Bootsvermietern, aber viel dürfte das auch nicht sein.
    Also wenn die Summe von 8 Mil. Euro stimmt, dann wurde das in einen Zeitraum von x Jahren gezahlt.
    Und nicht zu vergessen sind die nicht organisierten Wassersportler. Diese sind die Nutznießer dieser Regelung.

    Gruß Thomas

  2. #72

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    Ich denke nicht, dass wir das gegeneinader aufrechnen sollten. Sicher reicht auch der Betrag den die Berufsschifffahrt zahlt nicht für den Unterhalt von Schleusen, Wasserbauwerken und Wasserstraßen. Das ist immer der Steuerzahler, das heißt wir alle, mit im Boot. Deshalb sollte auch eine Nutzung aller, ohne lästige Hetzkampagne, möglich sein. Auf der Straße geht das ja auch.
    Viele Grüße
    Doris

  3. #73
    Administrator Avatar von Stadt_Aschaffenburg
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    Hallo Doris,

    ich sehe das genauso wie Du und weiß gar nicht, wo diese Diskussion jetzt wieder herkommt. Der Nutzwert der Wasserstraßen läßt sich doch längst nicht allein durch die Abgaben feststellen, die von den einzelnen Nutzergruppen ins Staatssäckel fließen; da hängen doch viel mehr Faktoren dran.

    LG
    Micha
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  4. #74
    Avatar von Jürgen F.
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    Dafür gibts ja auch das Bundeswasserstrassenvermögensgesetz für die fiskalische Verwaltung

    Gruß Jürgen
    Wer nicht ans Ruder darf, der wird auch das Fahren nicht lernen


    http://juergens-schiffsbilder.jimdo.com/

  5. #75
    Avatar von Robert67
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    Zitat Zitat von wellcraft288 Beitrag anzeigen
    8 Mio. € zahlen die Verbände Pauschal für die Sportboote an Gebühren.
    Gruß
    Udo
    Falsch!
    Es sind 51.000 € p.a.
    Also ein Taschengeld.

    Kosten tut die Sportschiffahrt etwa 20 Mio €

    So Gräben wie Lahn, Fulda, Werra und Klever Stichkanal wollen halt unterhalten werden!
    Fast nur für Sportboote und Paddler.

    Aktuelle offizielle Zahlen!

    Robert

  6. #76
    Moderator
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    Auf der Lahn und auf der Fulda verdient sich aber erstens auch die Fahrgastschiffahrt ihre Brötchen. Ansonsten wüßte ich nicht, was da groß unterhalten wird. 1,60 m Wassertiefe? Würde ich niemandem empfehlen, tatsächlich abzuladen...

    Die Instandhaltung dient zweitens hauptsächlich der Beseitigung von Hochwasserschäden usw., damit langfristig keine Straßen und Bahnlinien zusammenfallen und Grundstücke verschwinden. Das findet überall statt, wo ein Fluß etwas größer ist. Deswegen heißt es ja auch WASSER - und Schiffahrtsamt - und wo es sich nicht um eine Wasserstraße handelt (was rein historisch/verwaltungstechnisch zu sehen ist), eben Wasserwirtschaftsamt. Von einen Sportboot- und Paddelamt habe ich hingegen noch nie etwas gehört.

    Gernot

  7. #77

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    Zitat Zitat von Robert67 Beitrag anzeigen
    Falsch!
    Es sind 51.000 € p.a.
    Also ein Taschengeld.

    Kosten tut die Sportschiffahrt etwa 20 Mio €

    So Gräben wie Lahn, Fulda, Werra und Klever Stichkanal wollen halt unterhalten werden!
    Fast nur für Sportboote und Paddler.

    Aktuelle offizielle Zahlen!

    Robert
    OK Aber weißt du was der Eigner eines Sportbootes Versteuert hat bis er sich den Kahn kaufen konnte???? ist nicht immer Schwarzgeld was da so auf dem wasser schwimmt.
    Gruß
    Udo

  8. #78
    Avatar von Robert67
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    Zitat Zitat von wellcraft288 Beitrag anzeigen
    OK Aber weißt du was der Eigner eines Sportbootes Versteuert hat bis er sich den Kahn kaufen konnte???? ist nicht immer Schwarzgeld was da so auf dem wasser schwimmt.
    Gruß
    Udo
    Alle anderen Hobbys zahlen nach dem Argument auch Steuern.

    Gernot meinte, eine Wasserstrasse wie Lahn würde kaum Unterhalt kosten.
    Schön wärs ja, denk mal alleine an die Personalkosten.
    Reparaturen der Schleusen und Wehre usw.

    Von wegen FGS auf Lahn und Fulda, die Abgaben sind lächerlich gering.
    Von Kostendeckung keine Spur.

    Allerdings, die Abgaben von den GMS z.B. auf dem Neckar reichen noch nicht mal zu einem Drittel der Betriebskosten.
    Betrieb, nicht Unterhaltung, die Kosten sind noch viel höher.

    Der Bund hätte die Lahn gerne an RLP "verschenkt".
    Die haben dankend abgelehnt.

  9. #79

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    Recht haßt du ja ,aber wenn du so aufrechnest,was Kostet uns unsere Regierung,und Brüssel da ist das hier doch nur ein Taschengeld.
    Geändert von Heidi Franz (28.03.2012 um 14:07 Uhr) Grund: Zitat enfernt, da unnötig,weil direkte Antwort

  10. #80
    Avatar von Robert67
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    Die Frage ist, wie oft benutzt du Lahn oder Fulda?
    Ich vermute mal gar nicht.
    Ist aber sicher so ein Gefühl, "ich könnte ja wenn ich wollte"

    Macht Paddelstrecken aus diesen Rinnen und gut.
    Alles andere ist Luxus, den wir uns immer weniger leisten können.

    Die Mecklenburger Wasserstrassen sind als Tourismussmagnet ja noch akzeptabel.
    Dann soll sich aber auch das Land drum kümmern und nicht der Bund.

    Lieber die Grosschiffahrtsstrassen fördern.
    Da gibt es genug zu tun.
    Geändert von Heidi Franz (28.03.2012 um 14:07 Uhr) Grund: Zitat enfernt, da unnötig, weil direkte Antwort

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