Seite 4 von 4 ErsteErste 1234
Ergebnis 31 bis 35 von 35

Thema: Altes Schiffshebewerk Henrichenburg

  1. #31
    Avatar von Mittelpoller
    Registriert seit
    24.05.2013
    Ort
    Barnim
    Beiträge
    5.189

    Standard Altes Schiffshebewerk Henrichenburg

    Hallo Schiffsfreunde, Kartenmotiv Schiffshebewerk Henrichenburg, Der Kahn im Trog könnte " S.G.D.E. 10 " sein, der Dampfschlepper ist " Adolf " und der Monopolschlepper ist " D 311 ". Gruß Mittelpoller
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Henrichenburg Waltrop.JPG 
Hits:	94 
Größe:	198,5 KB 
ID:	766506  

  2. #32
    Avatar von Mittelpoller
    Registriert seit
    24.05.2013
    Ort
    Barnim
    Beiträge
    5.189

    Deutsches Reich Altes Schiffshebewerk Henrichenburg

    Hallo zusammen, Schiffshebewerk bei Henrichenburg am Dortmund-Ems-Kanal. Für Schiffe von 600-800 Tonnen Ladeinhalt, Hebungshöhe 14-16 m, Gewicht des zu hebenden Schleusentroges beladen 3 000 000 kg, so steht es auf dieser Ak, Poststempel 1926. MfG Mittelpoller
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Henrichenburg.jpg 
Hits:	35 
Größe:	104,2 KB 
ID:	771412  

  3. #33
    Avatar von Willy
    Registriert seit
    23.06.2012
    Ort
    26919 Brake/Unterweser
    Beiträge
    2.141

    Standard

    Moin,

    laut WESKA von 1957 Hubhöhe 13,80 m.

    Gruß Willy

  4. #34
    Moderator Avatar von Norbert
    Registriert seit
    08.02.2008
    Ort
    Gelsenkirchen
    Beiträge
    5.297

    Deutsches Reich Altes Schiffshebewerk Henrichenburg

    Altes Schiffshebewerk Henrichenburg

    Entwurf Friedrich Jebsen / Ratzeburg
    Fünf Schwimmer Hebewerk mit Spindelsteuerung
    Paten No. 80531 ausgestellt vom Kaiserlichen Patentamt am 22.04.1895

    Bauausführung Firma Haniel Lueg
    Innenmaße des Troges 70 x 8,60 m, Wassertiefe 2,50 m
    Troggewicht mit 3100 t
    Auftrieb 5 x 620 t je Schwimmkörper
    Antrieb 1 x 150 Ps Elektromotor

    Zum Hebewerk gehört ein Maschinenhaus in dem mittels einer Dampfmaschine der Stromgenerator betrieben wurde. Dieser diente zur Versorgung des Hebewerks.
    Die Spindeln der Trogsteuerung besassen in der Längsachse eine Bohrung. Durch diese konnte im Winter Dampf geleiten werden um ein vereisen der Spindeln zu verhindern.

    Das Hebewerk steht übrigens nicht in Henrichenburg Stadt Castrop-Rauxel), sondern in Waltrop-Oberwiese!
    Zu fällen einen schönen Baum, braucht 's eine halbe Stunde kaum.
    Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er, bedenk' es, ein Jahrhundert.

    Eugen Roth

  5. #35
    Moderator Avatar von Norbert
    Registriert seit
    08.02.2008
    Ort
    Gelsenkirchen
    Beiträge
    5.297

    Deutsches Reich Altes Schiffshebewerk Henrichenburg

    Bei der Planung des DEK war zur Überwindung des Höhenunterschiedes von 14 m, zunächst eine Dreifach gekoppelte Schleuse geplant. Da es aber für deren Betrieb keine Wasserversorgung vorhanden war, wurde der Bau eines Hebewerks angedacht. Zwar gab es Druckwasser Hebewerke in Belgien u.a. (Houdeng-Geognies, Houdeng-Aimeries, Bracquegnies und Thieu). Allerdings waren diese nicht für die für den DEK vorgesehene Schiffsgröße von 750 t ausreichend.

    Der Standort der beiden Hebewerke in Henrichenburg / Waltrop liegt zwischen zwei Kohleabbaugebieten. Er wurde bewusst so gewählt, da ein Schiffshebewerk absolut Senkrecht stehen muss. Bergbau bedingte Schiefstellungen wie später an den Rhein-Herne-Kanal-Schleusen (z.B. Herne-West) hätte unweigerlich zum Ausfall der Anlage geführt.

    Mittels der vier Spindeln konnte der Trog gleichmäßig gehoben und gesenkt werden ohne zu verkannten. Daneben gab es die Sicherheit, dass beim Leerlaufen des Troges, wie an Pfingsten 1901 geschehen, dieser nicht in die Oberkonstruktion gedrückt wurde. Die Funktionsweise der Anlage ist relativ einfach. Für die Abwärtsbewegung wird der Trog einige Zentimeter unter der oberen Kanalhaltung angehalten. Durch Öffnen der Trog- und Haltungstore erhöht sich der Wasserstand im Trog inneren. Das Gewicht mit oder ohne Schiff ist somit höher als der durch die fünf Schwimmer erzeugte Auftrieb. Es würde alleine ausreichen, die Schwimmer in ihre Brunnen zu drücken. Umgekehrt ist es bei der Aufwärtsbewegung. Dabei wird der Trog einige Zentimeter über der unteren Kanalsohle angehalten. Nach Öffnen der Tore hat der Trog ein geringeres Gewicht als der Auftrieb der fünf Schwimmer. Der Wasserverlust ist relativ gering, verloren geht nur das Spaltwasser zwischen Trog und Haltungstor. Der Trog wird dabei jeweils durch einen Holzrahmen gegen die Kanalhaltung abgedichtet.

    Gruß Norbert
    Zu fällen einen schönen Baum, braucht 's eine halbe Stunde kaum.
    Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er, bedenk' es, ein Jahrhundert.

    Eugen Roth

Seite 4 von 4 ErsteErste 1234

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •