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Thema: Nasser Alptraum

  1. #1

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    Standard Nasser Alptraum

    Anbei ein vielsagender Bericht aus dem Spiegel.

    Noch Fragen?

    Gruß Kawumm 68

  2. #2
    Super-Moderator Avatar von Joana
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    Hallo,
    da sieht man mal wieder wie unsere Regierung das Pferd von hinten aufzäumt. Es wäre wohl sinnvoller erst die Elbe auszubauen, damit der Güterverkehr auch fahren kann ( auch voll abgeladen). Erst wenn sich das Güteraufkommen auch erhöht, kann an den Ausbau der Häfen u.s.w. gegangen werden. Durch den erhöhten Güterverkehr wär auch mehr Geld dafür da. Aber So ?? Wie soll da der Güterverkehr mehr werden und die ausgebauten Häfen u.s.w. tangieren ???
    Gruss Joana

  3. #3
    Avatar von Eilers
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    Moin moin Joana und Jörg,
    Genau so ist das Joana, was nützen die modernsten Häfen, wenn wir sie nicht oder nur eingeschränkt erreichen können?
    Da müßen Staustufen gebaut werden das die Schiffe auch voll abladen können. Sellt euch mal den Neckar, Main, Mosel, Weser oder die Ems ohne Schleusen vor. Wie weit würden wir da kommen?
    Mit freundlichen Grüßen aus dem Emsland: Hartmut

  4. #4

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    Hallo im Forum!

    Ich vertrete ja bereits seit der ersten Idee für diesen Kanal ( welche ja auf einen Vorschlag des "Elbepapstes Dörfler" zurückgeht) die Meinung, dass es eine Schnapsidee ist.
    Dieser Kanal zur Saale bringt gar nichts, wenn die Elbe weiter keinen vernünftigen Wasserstand durch die Stromstrecke in Magdeburg gewährleistet.
    Ich denke, wenn überhaupt ein Kanal gebaut werden sollte, dann von oberhalb der Schleuse Calbe zum Mittellandkanal nach Haldensleben. Dann wäre auch die Wirtschaft-
    lichkeit gegeben und die im Raum stehenden Transporte wie von Kali & Salz wären in diesen Mengen mit dem Schiff durchführbar.

    Aber grundsätzlich haben wir natürlich das Problem, dass erst die Industrie angelockt, weil mit Ausbauzusagen geködert, und anschließend durch die Entscheidungsträger im
    Verkehrsministerium alles annuliert wird oder zumindest drastisch reduziert. Der Ausbau des Oder-Spree-Kanales - besser gesagt dessen Planabbruches - ist ein weiteres Beispiel
    dafür. Die momentan laufenden Erneuerungs- bzw. Ausbauarbeiten an der Schleuse Kersdorf werden abgeschlossen, jedoch der wichtige Ausbau in Fürstenwalde wurde gestoppt.
    Leider gibt die Wasserstraße dann weiterhin nur die Möglichkeit der Befahrbarkeit für max. 67m-Schiffe her und die gesamten staatlichen wie privaten Investitionen waren für die
    Katz! Es gäbe noch viele weitere Beispiele an Elbe und Oder!
    Gleichzeitig wird aber die Autobahn und Schienentrasse in den genannten Bereichen weiter ausgebaut, um dem Verkehrsträger Schifffahrt vorsätzlich zu schaden!

    Solange derartige Schildbürgerstreiche aus dem Ministerium kommen, werden wir wohl solche oder ähnliche Artikel in den Zeitungen lesen oder in "Panorama" betrachten müssen.

    Gruß Achim

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