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Thema: Treffen im ehemaligen Schifferkinderheim Homberg Niederrhein, der Stadt im Grünen ;-)

  1. #1
    Avatar von Wasserratte
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    Standard Treffen im ehemaligen Schifferkinderheim Homberg Niederrhein, der Stadt im Grünen ;-)

    Hallo an alle ehemaligen Schifferkinder des Schifferheimes Homberg/Ndrrh.

    Am 17.09.2011 ist um 11:30/12:00 Uhr eine Zusammenkunft im ehemaligen Schifferheim angesetzt worden,
    damit wir uns einmal in unserem alten Schifferheim wiedersehen können:


    Heute:
    Ev. Binnenschifferdienst
    Dammstraße 1b
    47198 Duisburg
    Tel.: 02066 - 99180
    Fax: 02066 - 991814
    E-Mail: duisburg@seemannsmission.org
    Web: www.seemannsmission.org
    Wegbeschreibung

    Es wäre sehr schön, wenn viele von uns Ehemaligen kommen und wir uns an dem Tag alle einmal wieder sehen dürften.
    Solltet Ihr noch Kontakte haben zu früheren Kameraden, bitte auch einladen, da wir von vielen keine
    Anschriften haben und sie somit nicht erreichen können.

    Gruß Christa
    Mit freundlichem Gruß Christa

  2. #2
    Avatar von Wasserratte
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    Standard

    Alte Erinnerungen von damals, Beginn der 60er Jahre!
    Die Kinder, 120 ca an der Zahl, saßen an Tischen, die zu einem U zusmmengestellt waren. An der Fensterseite saßen die Mädchen, an der Eingangs- und Küchenseite die Jungen. Oben an der Stirnseite saßen die Erzieher. Von dort ging es über die Ältesten bis zum Ende die Jüngsten abwärts in gegenübersitzenden Folge.
    Vor dem Essen wurde gebetet, vor dem Gebet aber gab es an bestimmten Tagen zunächst einmal die Ereignisse, die nicht so erbaulich waren, und vom Hausvater wie ein Donnerwetter vorgetragen wurden. Einmal gab es sogar Schläge, ein älterer Junge, namens Kimpel bekam eines Sonntags dermaßen die Hucke voll, dass sogar die Teller vom Tisch herunter fíelen. Ich war noch viel zu frisch im Schifferheim, um zu verstehen, worum es ging. Was vorgefallen war, hatte ich erst in den letzten Jahren erfahren. Das war für den Hausvater, der in strenger Regie das Heim führte, so schlimm, dass er sich nicht beherrscht hatte und dem damals sicher ca 15 Jährigen so behandelte.

    Wenn der Hausvater kam, waren immer alle noch respek- und ehrfurchtvoller, als zuvor. Zu Sagen getraute sich niemand mehr was! Als ist er auch zum Abendessen erschienen und verlange dann immer, dass wir zum Ausklang, nach dem Abendmahl noch Abendlieder sangen. Da war Abend wird es wieder, über Wald und Feld...., und Kein schöner Land in dieser Zeit, wo wir das unsre weit und breit.....! Wenn dann 120 Kinder singen hört sich das schon gewaltig an.

    Es war auch so, dass wir uns am Abend zu einer bestimmten Uhrzeit vor dem Esssaal einzufinden hatten. Die Wartezeit, bis sich die Türe zum großen Esssahl öffnete und wir unsere Plätze zum Abendessen einnehmen durften, haben wir mit Singen überbrückt. Diese Gesänge wurden mit einem Spiel mit Gesten begleitet. Da waren Lieder wie "Es waren zwei Königskinder" und "Es war einmal ein Junge und ein Madel", das damit endete, dass feuerrote Vögel kamen, gesungen und vorgetragen. Die Wartezeit wurde auch mit Abklatschspielen überbrückt. Auch mit GEhspielen, wie "Wenn wir im Sommer mal nach Holland fahrn", wir hatten uns immer beschäftigt. Es muss durch das ganze Haus geklungen haben.
    Vielleicht erinnert sich noch jemand von den Kameraden an diese Zeit. Leider weilen schon viele nicht mehr unter uns.

    Einen schönen Gruß an alle Ehemaligen,
    mit vielen Erinnerungen an diese Zeiten,
    Gruß Christa
    Mit freundlichem Gruß Christa

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