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Thema: Schiffswohnung aus den 50er Jahren

  1. #1
    Administrator Avatar von Gerhard
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    Standard Schiffswohnung aus den 50er Jahren

    Hallo

    Habe folgende Bilder erhalten, die ich mit freundlicher Genehmigung von Herrn Rudi Bauer, Schiffsmuseum Wörth a/Main hier zeigen darf.

    Da ging es noch nicht so vornehm zu wie heute

    Gruß Gerhard
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  2. #2
    Administrator Avatar von Gerhard
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    Deutschland Schiffswohnung aus den 50er Jahren

    Hallo

    es geht weiter...... Teil 2

    Gruß Gerhard
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Name:	Wohnung 1950 10 800.jpg 
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  3. #3

    Standard

    Dieser Wohnraum ist schonn richtig modern: WC, Badewanne, Zentralheizung!!

    Unser OPA SIGI ist Baujahr 1955 und hatte beim Kauf nichts dergleichen an Bord.

    Fotos hier
    Morgenstund hat Gold im Mund - doch Gold im Mund ist ein Zeichen schlechter Zähne.

  4. #4
    Avatar von rolfgertsch
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    Standard

    Das ist mir irgendwie auch aufgefallen.
    Hatte man da doch Oelöfen welche man mit Meta-Tableten anzünden musste. Auf den Tankern damals musste man die immer zum laden und löschen ausmachen. Und so hat man in Winternächten "gebibbert". Und da gab es meistens an den Häfen so ein Häuschen, da ging der Schmelzer hin um Kaffe zu machen. Das war toll! Weil da konnte man auch eine rauchen. (Ein Van Elle drehen oder oder ene Rot Händle)

    Auf Frachtern war das anders. Da musste man die Heizung nicht ausmachen. Aber da hätte man ruhig können. Denn es wurde einem ja warm genug vom Räume auf- und zudecken! (Wohlverstanden: NICHT ROLLLUCKEN!)

    Und das "Scheisshaus" war eine direkte Röhre in den Fluss. Und da gab es ein Schieber welcher beim schleusen geschlossen werden musste. Sonst: Oh lala (vorallem in Kembs) war das ganze "Schei...h.... voll gelaufen mit Wasser.

    Badewanne gabs nicht. Aber duschen konnte man ja jeden Tag.

    Waschmaschine? Hatten wir auch: Ein verzinkter Topf, alles rein und auf den Gasherd. 1 Stunde schmorren lassen und dann die Wurfleine an die Überkleider geknotet und über Bord damit und spülen und weichspülen

    Matrazen: Durchgelegen und stinkend! Aber Arbeit macht müde......

    Kochen mit Gas: Immer im entscheidenden Moment wenn das Fleisch gerade wirklich Hitze gebraucht hätte..... Naja, Gasflasche umhängen!

    TV gabs nicht. Aber auf Schiffen ohne Radar wurde beim einnachten Anker geworfen. Und so sass man dann noch eine Weile bei einem Fläschchem zusammen und redete über Gott und die Welt. (und ich backte meine gefürchteten Kuchen)

    Auch Radio hören oder Kasetten abspielen war immer davon abhängig ob man vergessen hatte Batterien zu kaufen oder nicht.

    Aber das wissen bestimmt die Älteren hier alle. Und trotz alle dem, es war eine tolle Zeit. Und oft ist weniger mehr.

    Grüsse

    Rolf

  5. #5
    Avatar von Rheinlotse Klaus
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    Standard

    Hallo zusammen,

    ich kann elo-yan nur zustimmen. Was man auf den Fotos sieht, war damals auch an Land gängiger Standard, vielleicht auf mehr Fläche, aber nicht qualitativ. Bei uns war noch WC "über'n Hof", ohne Heizung, im Winter mit einem Pott heißem Wasser hinterherlaufen und dann ne ordentliche Ladung Viehsalz in den Trichter!
    Mein Vater hat Ende der 50er den danebenliegenden, nicht mehr genutzten Hühnerstall zu einem "Bad" umgebaut. Freistehende Wanne (wurde später mal ummauert) und daneben einen Wasserboiler, kohlegefeuert. Aber wir waren die ersten in der Siedlung, die ein "Bad" hatten und nicht mehr in die städtische Badeanstalt mußten, wo man eine Badekabine mieten konnte. In dem Boiler wurde auch das Heißwasser zum Wäschewaschen in einer Waschmaschine mit sog. Wassermotor produziert. Als Kind war ich dann immer stolz, wenn ich die Kurbel der handbetriebenen Wringmaschine drehen durfte. Eine Wäscheschleuder hatten wir noch nicht.
    Damals war "Hausfrau" noch Fulltime-Job. Aber jetzt schweife ich etwas vom Thema ab ...

    Mit freundlichem Gruß vom 764er, Klaus
    Wenn jeder denken würde: "Der andere könnte Recht haben", gäbe es weniger Streit auf der Erde.

  6. #6
    Avatar von rolfgertsch
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    Standard

    Klaus,

    Du schweifst nicht ab. Du beschreibt wie wie es einmal wirklich war.

    Grüsse Rolf

  7. #7

    Standard

    Wenn ich bedenke, dass meine Schwiegereltern zu Beginn ihrer geminsamen Karriere (Ende 50er) einen Gesamtwohnraum von etwa 10m2 hatten! Davon gingen gut 2m2 Bettfläche ab, dann war da drin ne Kommode mit Waschtrog, ein kleiner Petrolofen, eine Minikochgelegenheit und ein Eimer, der als WC diente. Weiss nicht mehr, ob noch Platz für Tisch und Stuhl war...
    Die Penische war von 1898 oder so und nie modernisiert worden.

    Durfte mal einen Wohnraum aus den 20er Jahren besichtigen. Umwerfend! Alles Mahagoniholz mit Einlegearbeiten. Hatte das Gefühl, Pullmanscar vom Orientexpress zu besichtigen. Die Penische ist noch immer im Einsatz, kann daher keine Fotos beilegen (Schutz der Privatsphäre)
    Morgenstund hat Gold im Mund - doch Gold im Mund ist ein Zeichen schlechter Zähne.

  8. #8

    Standard

    @rolfgertsch genau so hab ich das Leben an Bord auch in Erinnerung aber nur auf den Kurieren
    an Bord der Schleppschiffe kam noch mangels Strom die Petroliumlampen dazu wo laufen der Strunpf zerfiel!
    Und das beste haste vergessen,wenns in der Schleuße mal anging und man die Bude auswaschen mußte weil der Petro-Kühlschrank qualmte.
    Ps: ich fing 65 an zu fahren.

  9. #9
    Avatar von Uwe M
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    hallo
    dann könnt Ihr Euch doch bestimmt auch noch dran erinnern wenn der Oelofen hochging
    viel Spass beim putzen
    Gruß Uwe
    Geändert von Uwe M (22.10.2012 um 18:00 Uhr)

  10. #10
    Avatar von Navico 2
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    Standard

    Hallo Uwe,

    Ölofen ? Fehlanzeige.
    Zu meiner Zeit, Anfang 1960 gab es keinen Ölofen.
    Geheizt und gekocht wurde auf Kohlenofen auch im Sommer. Kühlschrank auf Petroleum hatte nur achtern der "Schiffmann".

    Die Bilder von Gerhard, das war ja schon "First Klass" gewesen.

    Gruß Manfred

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