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Thema: Partikuliere! - Steht auf und wehrt Euch! Das Editorial im Schifffahrts-Magazin Nr. 04 / 2013

  1. #11

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    Standard Partikuliere Steht auf und wehrt euch

    Hallo zusammen,
    mit grossem Interesse verfolge ich diese Diskussion und die darin enthaltenen Beiträge.
    Nr. 4 / 2013

    Schifffahrts-Magazin
    ShortSea, Binnenschifffahrt, Häfen und Schiffstechnik
    3
    Friedbert Barg
    Herausgeber
    Einer bestimmten Sorte „Befrachter“ muss das Handwerk gelegt
    werden - und die Partikuliere sollten sich nicht scheuen, deren
    Namen zu nennen, denn es handelt sich nicht um gute und ehr

    -liche Befrachter
    das ist das Thema.

    Es gibt dazu einige sehr sachliche, aber auch philosophische Beiträge, doch was ich bis jetzt vermisse, sind die angesprochene Nennung von Namen der unguten Befrachter, der "gewissen Staaten", der "einige europäischen Länder" etc.
    Warum werden hier keine der Banken genannt die zu unglaublichen Konditionen, unterstüzt von staatlichen Subventionen, unnützen Schiffsraum finanzieren ?
    Warum steht hier anstatt "gewisse Staaten" nicht "Niederland"...es sollten doch Namen genannt werden, das war der doch der Grund der Diskussion die von Herrn Staats angeregt wurde. In seinem veröffentlichen Beitrag steht das Wort"Niederlande" drin.

    Also hört auf, Dinge zu umschreiben, das ist zu seicht, sondern tut doch das was allem Anschein nach nötig ist und nennt die "DINGE beim NAMEN".

    Und wenn...auf den westdeutschen Kanälen, Schiffe unterwegs sind, die auf Grund ihrer Grösse, Abmessungen etc. da "nicht" fahren dürfen, dann bitteschön sollte gegen die Verantwortlichen der WSV, der WSA, der Wasserschutzpolizei Klage eingereicht werden, da diese Behörden ihrer Dienstpflicht nicht nachkommen.
    Man kann solche Behörden durch Dienstaufsichtsbeschwerden wegen Dienstpflichtverletzung belangen und diese dazu bringen, das zutun, wofür sie da sind. Nämlich in solchen Belangen einzugreifen und dem Recht Genüge zu tun. Sonst sind genau diese Behörden auch nicht gerade kleinlich bei irgendwelchen, eher kleinlichen Verstössen einzugreifen und Protokolle zu schreiben. Dann stellt doch hier mal die Namen der Behörden ein, die man dazu bewegen muss, ihre Arbeit ordentlich auszuführen und am Besten gleich die Namen, Anschriften der passenden Anwälte dazu.

    Es muss kein Schiffahrtstreibender sein, der hier anschiebt, es könnte ja auch ein Aussenstehender tätig werden und erst mal so ein paar nette Schreiben aufsetzen lassen, vom Anwalt, um die Herrschaften in den Behörden mal wachzurütteln.
    Das kostet nicht die Welt und es gibt sicher Leute die das unterstützen, nicht nur ideologisch, sondern auch finanziell. Ich kenne so jemanden, einfach mich mal ansprechen, um die genaue Sachlage darzustellen, die Bestimmungen für den Schiffsverkehr auf den westdeutschen Kanälen genau zu erörtern. Es muss ja Hand und Fuss haben!

    Und es könnten ja in weiser Voraussicht auch Bilder vorhanden sein von Schiffen die unberechtigterweise auf den westdeutschen Kanälen umherfahren, Bilder mit Datum/Zeit und Fahrtrouten/richtungen gekennzeichnet um natürlich rein prophylaktisch...Beweismittel zur Unterstützung der anwaltlichen Schreiben zur Hand zu haben.


    im übrigen finde ich die Reaktion von Micha, auf Beiträge die anonymisiert hier eingestellt werden sollen, vollkommen in Ordnung, denn auch hier gilt...beim Namen nennen.

    in diesem Sinne
    grüsst freundlich wie immer
    der schappes


    Geändert von Schappes (10.05.2013 um 09:36 Uhr) Grund: nachgeliefert und ausgebessert
    Wer nicht vom Weg abkommt - bleibt auf der Strecke

  2. #12
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    Standard

    Hallo Forum,

    eigentlich wollte ich mich nicht mehr melden. Ich bin auf eigenen Wunsch nicht mehr Mitglied im Forum.

    Aber dieses Thema läst mich nun eben nicht kalt. Wie kann man ernsthaft verlagen, dass ein Patti hier Namen nennt? Nicht nur das dies Strafbar sein kann(Rufschädigung) nein er bringt sich auch in den Focus aller Befrachter oder möglichen Banken. Unsere Schiffergemeinde ist doch wie ein kleines Dorf. Und was der Funk nicht weiter trägt macht eventuel das Forum. Jeder der mit der Schifffahrt zu tun hat kennt das Forum. Dieser Umstand bleibt übrigens immer noch viel zu wenig von uns Pattis genutzt. Schade!

    Aber wir sollten uns ein vor Augen führen, jeder Befrachter und jede Reederei und jede Genossenschaft ist ein potentieller Kandidat der Frachten unterbietet. Ist doch so, oder? Aber auch nur wenige Befrachter/Reedreien am Markt hätten die Folge das eben nicht die gerechte Fracht bei uns ankommt.

    Wie kann man nun diese Situation verbessern? Das ist die Frage? Wir müssen zunächst als Gemeinschaft auftreten. Das geht aber nur wenn wir mit einer Strategie aufwarten kann und diese auch zu verteidigen weis. Das setzt aber voraus das man sich verständigt und eine Strategie entwickelt. Das geht nur wenn man auch andere Meinungen zumindest mal durchdenkt und durchspielt und so zu einer Lösung kommt. Das setzt aber auch Kompromissbereitschaft alle Beteiligten voraus. Ohne dem geht es nicht. Wir dürfen auch nicht Meinungen personifizieren. Den mag ich nicht = der hat die falsche Lösung, das darf es nicht mehr geben. Dieses kann nur in einer Versammlung geschen, Auge in Auge auf gleicher Höhe muss hier die Basis sein.

    Wir sollten unsere Kapazität selber regulieren. So könnte eben auch der Preis reguliert werden. Wie geht das? Wir könnten zum Beispel alle gleichzeitig unsere Verträge kündigen? Was würde passieren? Die Befrachter, Reedereien und auch Genossenschaften müssten sich um uns bemühen und uns anwerben. Außerdem müssten die Befrachter deutlich vorsichtiger am offenen Makt agieren. Sie müssten, damit ihrer abgeschlossenen Verträge erfüllt werden können, uns locken. Wir sind alle käuflich, oder? Meine Leistung ist eben nicht ganz billig, oder wie schätzt ihr eure Leistung ein.

    Was wir aber nicht tun sollten eine Marktregulierung über WSA oder WSV zu schaffen. Jede Wasserstraße sollte in ihrer Kapazität ausgelastet werden. Und wenn es hier um das westdeutsche Kanalnetzt geht sollte z.B. der Main auch nicht ausgelassen werden. Ein 110er oder 11,45er ist für den Kanal genausowenig ein Problem wie für den Main. Wenn diese Schiffe nicht in den Kanal dürfen wird der vorhandene Schiffsraum noch schneller Verwaltern als er es ohnehin schon tut. Wenn nur noch 85er zugelassen werden wird kein neues Schiff Nachkommen. Ein Neubau dieser Größe kostet rund 2Mio. Das ist auf absehbarer Zeit nicht realisierbar. Die Folge? Die alten Schiffe werden noch mehr ausgelutscht und die Binnenschifffahrt wird an Zuverläßigkeit und Sicherheit weiter in Hintertreffen kommen. Mit Klagen gegen WSV oder WSA sollte man eh vorsichtig sein. Die handeln nach ganz anderen Vorgaben.

    Gruß Kawumm 68
    Geändert von Stadt_Aschaffenburg (10.05.2013 um 20:31 Uhr) Grund: freigeschaltet, sorry - habs gerade erst gesehen

  3. #13

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    Standard Partikuliere!-Steht-auf-und-wehrt-Euch!-Das-Editorial-im-Schifffahrts-Magazin-Nr.-04-2013

    Hallo du unregistrierter Kawumm...Hallo User

    ich hatte extra dazu geschrieben, dass ein Aussenstehender sich da engagieren sollte. Und soweit mir das bekannt ist, kann auch ein registrierter User hier Gastbeitrage ohne seinen Namen/Pseudonamen einstellen lassen. So läuft dieser nicht in Gefahr öffentlich zu agieren.

    Was das Klagen angeht...hier geht es in erster Linie mal darum, die verschiedenen Behörden auf ihre Dienstpflicht hinzuweisen! Das weitere Vorgehen ist eine andere Geschichte. Was die Rufschädigung betrifft...so einfach ist das nicht, im Gegenteil, da werden die Machenschaften mancher Leute öffentlich und aufgedeckt und das ist nicht JEDEM recht, vor allem dann nicht wenn es vor Gericht geht.

    Ich habe mich mit meiner Partnerin/Lebensgefährtin dahingehend besprochen, dass wir an Pfingsten schon zu einem anderen Kaffekränzchen eingeladen sind und deshalb nicht nach Neuwied fahren werden. Das dadurch Gesparte würden wir gerne sinnvoll verwenden und
    darum sind wir als Freunde der Binnenschiffahrt bereit, einen Betrag von bis zu 300,00 € dafür anzulegen, die Behörden anzustupsen, ihre Aufgaben in ordentlicher Weise zu handhaben.
    Dieser zugegebenermaßen kleine Betrag soll nur einzig und allein diesem Ziel dienen, deshalb geht das Geld nicht an den Verein oder das Forum, sondern, wenn...an ein Anwaltsbüro für Verkehrsrecht, oder an die Uni in Mannheim Abteilung Binnenschiffahrtsrecht.

    Man kann sich natürlich auch weiterhin ducken, mit dem Strom schwimmen um hier keine Veränderungen zu erreichen
    ...wer etwas will...sucht Wege...wer etwas nicht will sucht Gründe!

    im Editorial steht der Beitrag von Herrn Staats mit der Aufforderung...die DINGE beim NAMEN zu nennen...und was passiert ?

    sanft ruht der See...das ist die Reaktion von Betroffenen hier drin.

    man darf mich anschreiben per PN...und Wege zu finden wie man gegen Ungerechtigkeiten vorgehen kann, darf, sollte oder muss!

    es grüsst freundlich wie immer
    der schappes

    da steht ein Satz von Micha:Wie man es lösen kann? Ich weiß es auch nicht, aber totschweigen ist auch keine Lösung!
    Geändert von Schappes (10.05.2013 um 21:30 Uhr)
    Wer nicht vom Weg abkommt - bleibt auf der Strecke

  4. #14
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    Hallo Schappes,

    ich denke für das Forum könnte es auch zum Problem werden Namen oder Firmen zu veröffentlichen. Wird schwierig eine Firma an den Pranger zu stellen und dann nach Spenden zu fragen, oder? Außderm sind wir in einem solchen Pranger immer auf Meinungen anderer angewiesen. Das müssen nicht immer die Fakten sein. Nicht wenige suchen eventuelle Fehler auch bei sich selber.
    Beispiel, nachdem ein Patti zum dritten mal unter Suff Termine verpast hatte, wurde er aus dem Verein geworfen. Die Meinung dieses Pattis gegenüber der Reederei hatte sich deutlich geändert. Ich fand den Rausschmiss damals absolut richtig.

    Mit einem Pranger kommen wir nicht weiter. Wir müssen unsere Abhängigkeit verkleinern. Wir haben die Schiffe, wir haben die Macht

    Übrigens, warum fangen wir nicht damit an die Guten aufzuzählen, geht bestimmt schneller.

    Ich hab mich oft genug zu diesen Themen geäußert, da kennt jeder hier meine Meinung.

    Gruß Kawumm 68
    Geändert von Stadt_Aschaffenburg (10.05.2013 um 21:55 Uhr) Grund: freigeschaltet

  5. #15
    Administrator Avatar von Stadt_Aschaffenburg
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    Hi Schappes,

    stimmt, wir haben kein Problem, wenn jemand hier mal anonym einen Beitrag einstellt, um Repressalien aus dem Weg zu gehen. Wichtig ist uns nur, daß WIR wissen, woher der Beitag kommt. Dazu müßte man uns einfach nur eine PN schickern, damit wir wissen was läuft. Dann schalten wir auch solche Beiträge frei, solange sie mit den Boardregeln vereinbar sind. Wenn man zu so wichtigen und heiklen Themen diskutiert, sollte man das hinkriegen, denke ich.

    Mir wäre das im Prinzip sogar sehr recht, denn oft hatte ich schon den Eindruck, daß die User sich selbst bei wichtigen Themen allzu sehr hinter dem Ofen verstecken. Vielleicht würde das ja was bringen.

    Es ist aber ein himmelweiter Unterschied, ob man Dinge beim Namen nennen oder Personen, Banken und Firmen öffentlich denunzieren will. Mit zweiterem begeben wir uns auf ganz ganz dünnes Eis und der Weg zur üblen Nachrede ist nicht mehr weit. Das Risiko können wir nicht eingehen. Ich denke das ist aber auch jedem klar, wenn er mal drüber nachdenkt.

    Aber klar, man kann darüber reden, warum es anscheinend noch bis letztes Jahr möglich war, einen 5 Millionen Neubau mit 10% EK zu finanzieren und dabei mit dem Businessplan so derart ans Limit zu gehen, daß die kleinste Unvorhergesehenheit die Bombe platzen lassen würde. Das ist hauptsächlich in den Niederlanden passiert, das ist richtig. Deswegen bin ich aber dagegen, daß den niederländischen Schiffern, die das so gemacht haben, irgendwas unterstellt wird oder ihnen die unternehmerische Kompetenz abgesprochen werden soll. Wenn es die Möglichkeit hier in Deutschland gegeben hätte, hätten da auch nicht Wenige JA dazu gesagt. Klar macht man sich so zum Lakai der Bank und des Befrachters, aber die Wohnung ist groß und schön und ein Auto sprang ja auch meistens noch dabei raus, also... wer ohne Sünde ist bla bla bla, bla bla bla...

    Jörgs Beitrag gefällt mir sehr gut und genau so sehe ich auch den besten Weg, um die Sache voranzubringen. Nur dann müßten diese Treffen auch mal stattfinden. Ob es dazu aber jemals kommt? Ich bin da mittlerweile skeptisch. Angebote gab es genug, genutzt wurden sie nie. Weitererer Haken: wer von denen, die mit ihrem Befrachter unzufrieden ist, KANN denn überhaupt einfach so seinen Vertrag kündigen? Die meisten sind doch auch beim Befrachter verschuldet und kommen da doch gar nicht raus, bevor sie endgültig pleite sind. Ein anderes Thema ist es, wie lange man die Insolvenz hinauszögern muß... da ist vielleicht ein bisschen mehr Spielraum, zumindest für diejenigen, die Familie haben und nicht im Eigenheim wohnen.

    Frei nach dem Motto "lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende". Ablöseschipper werden im Moment ständig gebraucht... Vielleicht ist ja das der richtige Weg: anbinden, Finger hoch, angestellt fahren. Leichter gesagt als getan, aber vielleicht immer noch besser, als weiter seine Seele zu verkaufen, nur damit der eigene Name an der Nock steht?

    Gut schlafen sollte man können... welcher Eigner, der kurz vor der Krise gekauft hat, kann das heute nacht?

    LG
    Micha
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  6. #16
    Administrator Avatar von Gerhard
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    Hallo

    nur mal so, ein kleiner Auszug aus den Forumregeln

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    Gruß Gerhard
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  7. #17

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    Hallo Micha,
    dein Beitrag öffnet sicher nur nicht mir die Augen für die Realität. Die Argumente überzeugen, doch wie Du schon geschrieben hast...eine Lösung weisst Du nicht, ich und viele andere auch nicht.
    Nur mich ärgert das Niederknien der Deutschen Binnenschiffahrt vor den Machenschaften von einigen"UNAUSSPRECHLICHEN" derart, dass ich hier wirklich mit kleinen mir möglichen Mitteln helfen möchte, etwas zu verändern.
    Dieses ewige Gesülze von Zusammenstehen, Gemeinsam und allem anderen BlaBla in den letzten Jahren, auch hier drin, hat nichts gebracht und wird auch weiterhin nichts bringen. Die Binnenschiffahrt hat an der Erhöhung von Frachtaufkommen kaum Anteil, nur die Bahn und vor allem die LKW's kommen nach vorne und die Schiffahrt bleibt beim Verdienen aussen vor.
    Und solange ein Bayer namens Ramsauer Verkehrsminister ist, wird das nicht nur so bleiben, sondern noch mieser werden.
    Ich habe hier ein Angebot gemacht, werde mich mal erkundigen, warum es in den Niederlanden so hohe Subventionen gibt, in Deutschland aber Subventionen z.B. in der Landwirtschaft gestrichen werden? von der EU...wird da nicht geklagt von Seiten unserer Regierung, der Verbände...oder lassen wir das so schleifen ?

    Hier muss eingegriffen und nicht geduckt werden...das ist in der Zukunft wichtig. Die Schiffahrt sollte sich nicht alles bieten lassen. Und was Du schreibst...als Angestellter zu fahren ist sicher für Viele eine Alternative...allerdings, wenn Jemand 35 oder 40 Jahre aiuf dem eigenen womöglich schuldenfreien Schiff gefahren ist, für den wird das schwierig werden, die letzten 10 oder 15 Jahre seines Berufslebens auf einem Schiff zu fahren, das Ihm nicht (mehr) gehört.
    Ich les immer Krise...auf den Autobahnen merk ich nichts davon, zumindest nicht im Transportwesen....voller, voller, voller...immer mehr...täglich

    es grüsst freundlich wie immer

    der schappes

    für gute Ideen ist die PN offen
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  8. #18

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    Hallo Gerhard,
    ich kann in meinen Beiträgen nichts verwerfliches erkennen!

    aber ich merk schon....
    es grüsst freundlich wie immer
    der schappes
    (mein Anwalt für Wettbewerbsrecht und Verkehrsrecht mit Sitz in München liest schon mal hier mit und bremst mich aus, wenn es nötig erscheint)
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  9. #19
    Administrator Avatar von Stadt_Aschaffenburg
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    Hi,

    was ich nur so schlimm finde, ist daß die Diskussion ausschließlich nur deswegen ein wenig mehr Fahrt aufnimmt, weil jetzt auch schon die Belgier eine schwere Marktstörung diagnostizieren und der Schuttevaer Berichte bringt, daß die niederländischen Schiffseigner in akuten Nöten sind. Wobei man dazu sagen muß, daß die Niederländer ganz offensichtlich schon immer mit weniger leben konnten (oder wollten) und wenn die schon anfangen zu jammern, dann ist es weit gekommen.

    Jetzt kann man natürlich sagen, sie sind Teil der Lösung und gleichzeitig ihr größtes Problem, aber ist es denn so einfach? Würde es reichen, wenn sich die Branche mal 2 Jahre "gesundschrumpfen" würde? Und würde es dann auch die Richtigen treffen oder würden dadurch sogar diejenigen noch gestützt, die eigentlich "Schuld" daran haben, daß es so ist wie es ist? Wohin denn dann mit dem Schiffsraum? Und was passiert denn, wenn sich der Markt bereinigt hat und die Lage wieder annähernd normal ist? Geht dann alles wieder von vorne los?

    Woran lag es denn, daß dort solange es nur irgendwie ging, an einer Tour neue Großschiffe in Fahrt gebracht wurden, obwohl doch klar war, daß die Frachtmenge sich nicht so entwickeln würde.

    Wer hat denn die ganzen Businesspläne geschönt (um nicht zu sagen gefälscht), damit die Banken so viel da mitgespielt haben?

    Und warum jammern alle, daß mit den großen Schlappen kein Geld mehr zu verdienen ist, aber jeder will am liebsten einen haben - und gleichzeitig beschweren sie sich in den Niederlanden, daß einige Verladestellen kaum noch angefahren werden können, weil die Schiffe, die dorthin kommen, eins nach dem anderen verschwinden? Was ist denn jetzt richtig? Soll man weiter darauf drängen, daß die Wasserstraßen für die moderne Großschifffahrt ausgebaut wird oder soll sich die Schiffsgröße nicht vielleicht doch wieder nach den Flüssen richten? Aber ist das überhaupt rentabel? Auch in der Zukunft? Muß die Schifffahrt tatsächlich halb so teuer der LKW sein, damit sie Aufträge bekommt?

    Fragen über Fragen - und das sind jetzt nur Fragen von jemandem, der davon nicht leben muß. Jemand der da mittendrin ist, muß doch noch viel mehr Fragen haben.

    Aber wo sind die Antworten? Wer erklärt denn mal, was hier überhaupt los ist und wie es weitergehen soll?

    Normal ist das auf jeden Fall nicht. Das ist eine hausgemachte Krise, soviel ist mal klar!

    LG
    Micha

    @Schappes: Ich weiß schon was Gerhard meint. Im Prinzip ist es ja nicht von vornherein seine Sache, wenn hier die User strafbare Handlungen (und dazu gehört nun einmal auch eine üble Nachrede). Er bekommt sowas ja auch oft gar nicht oder nur am Rande mit.

    Aber wenn ich hier fleißig mitdiskutiere, dann habe ich nachweislich Kenntnis von diesen Handlungen und damit bin ich - nicht Gerhard - in der Haftung. Sowas darf man als Admin nicht akzeptieren - will ich auch gar nicht.
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  10. #20

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    Hallo Micha,
    üble Nachrede findet zumindest von mir nicht statt. Der Aufruf Namen zu nennen, kam erstmal woanders her. Ob damit der Tatbestand erfüllt ist...sei mal dahingestellt. Doch wenn Alle schön stillhalten wird ja nichts passieren, das Wasser wird weiterhin auf den Flüssen zu Tal fliessen...und es werden auch noch Schiffe darauf schwimmen und einige der Schiffsführer werden weiterhin Geld verdienen...Einige
    die "UNAUSSPRECHLICHEN" werden auch weiterhin Geld scheffeln...auf Kosten der Menschen welche die Schiffahrt ausmachen, der Partikuliere...lasst die Leute leben.

    mit dickem Hals
    aber freundlich wie immer
    grüsst der schappes
    weiter oben steht etwas von kawumm: Wir haben die Schiffe...wir haben die Macht...sorry...so ganz kann ich das nicht glauben, warum nur ?
    Geändert von Schappes (10.05.2013 um 23:40 Uhr)
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