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Thema: Partikuliere! - Steht auf und wehrt Euch! Das Editorial im Schifffahrts-Magazin Nr. 04 / 2013

  1. #31

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    Hallo Micha,
    dann gib mir bitte mal Bescheid wenn sich mehr als ein Dutzend Leute da beteiligen möchten. Denn ich möchte da gerne mitdiskutieren.

    freundlich grüsst der schappes...so wie immer
    Wer nicht vom Weg abkommt - bleibt auf der Strecke

  2. #32
    Administrator Avatar von Stadt_Aschaffenburg
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    Hi,

    genauso machen wirs

    Wenn die Leute mal realisieren würden, was dieses Forum ihnen für Chancen und Möglichkeiten bietet, wären wir weiter. Sie müssen es nur wollen!

    LG
    Micha
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  3. #33

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    Hallo zusammen,
    genau das, was Kawumm68 im Beitrag 27 beschrieben hat ist mir passiert. Ich habe aber dann einen Schlussstrich gezogen und nicht weiter bei Bank und Befrachter um Geld gebettelt, sondern verkauft. bin mit einem blauen Auge davon gekommen. Betreibe jetzt nur noch meine Personenfähre im Oberrhein und mach nebenher Lotse und Aushilfe.
    Das Proplem bei uns besteht doch darin das unsere Befrachter nur unsere Transportleistung anbieten können, während Logistigunternehmen wie RS Partnership und andere die ganze Kette wie Transport, Umschlag, Lagerung anbieten. Bei einem Angebot werden natürlich die eigenen Leistungen kostendeckend angeboten. Um nun an einen Auftrag zu kommen wird der Transport auf dem Wasserweg, der in der Regel von einem Padi ausgeführt wird so billig kalkuliert das das gesamt Paket für den Auftraggeber interessant ist.
    Krisen wie sie heute wieder kommt, gab es immer schon mal. In den 80ern stand uns auch schon mal das Wasser bis zur Unterlippe. Damals hatten wir auch gestreikt und den Rhein bei Bonn dicht gemacht. Der Staat versprach uns Hilfe, wenn wir uns zusammenschliesen und eine neue Genossenschaft gründen. Damals entstand die RNTG. Geholfen hat uns das nicht viel. Wir haben aber überlebt.
    Muss aber gestehen jede Krise ist anders. die Mittel von damals werden heute wohl nicht mehr greifen. Meiner Meinung nach müssten wir uns heute mit Umschlagbetriebe und LKW Unternehmen zusammentun um selbst eine Transportkette zu bilden.
    Gruss vom Oberrhein
    Ernst50

  4. #34

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    Standard Trimodal das Zauberwort?

    Hallo zusammen,

    im Hinblick auf die kommenden Zuwächse im Güterumschlag sollten wir beginnen die Binnenschiffahrt in den Trimodalen Bereich einzubringen. So kann die Schiffahrt ihre besonderen Stärken ausspielen. z.B. Vermeidung von Schwerlasttransporten(sofern das geographisch möglich ist). So könnte man Erfolge erzielen, da hier absolut klare, logistische Vorteile zum Tragen kommen würden.

    Es gibt schon einige Beispiele im Land bei denen dies funktioniert.


    freundlich wie immer
    grüsst der schappes
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  5. #35

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    Hallo an alle,

    wir sollten beginnen???
    Wer ist wir = xxxxxxx der Theoretiker? xxxxxxx der sich die Welt vom Ufer anschau8t??
    Markus und auch ErnszT50 haben die Lage erkannt..

    In der Theorie ist alles nett zu rechnen, auch am Neckar wenn man nicht davon leben muss....
    Wacht auf ihr daheimgebliebenen..
    Gruss MIG



    Hallo Rainer

    Persönlich beleidigen das geht gar nicht, deshalb Namen gelöscht.
    Gerhard
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    Geändert von Gerhard (12.05.2013 um 09:46 Uhr) Grund: Beitrag ergänzt

  6. #36
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    Warum kommt den nichts oder zu wenig von der Schifffahrt? Diese Frage sollte man sich stellen.

    Nicht wenige stehen derart mit dem Rücken an der Wand, dass die kleinste "Unebenheit" den Betrieb zu Fall bringt. Da kann man eben nicht das Schiff stilllegen und irgendwo zu einer Versammlung hinfahren. Die Bedenken dass ein Ablöser eben ein Bruch fährt und zusätzliche Kosten Schaft sind nicht unerheblich. Es ist doch ein Teufelskreis, den die andauernde Kriese leert die Kriegskasse und füllt sie nicht.

    Außerdem ist es zu einfach alles auf den 135er zu schieben. Da muss man schon etwas weiter denken und denken können. Damals wollte der Markt diese Schiffe. Alle Prognosen sagten unglaubliche Transportmengen voraus. Da muss die Schifffahrt darauf reagieren, allein schon um attraktiv zu bleiben. Wollt ihr wirklich sagen das die 1100Tonner mit 2 bis 3 Laderäume an einem Kraftwerk oder an der Maasvlakte ein sinnvolles Transportmittel ist? Das ist eine Frage für die allwissenden Landratten!

    Der Markt verlangt und der Markt reguliert! Normalerweise! Wenn hier Betriebe, vorallem in den Nachbarländern, mit Unterstützung durch den Staat und Banken, wieder den Marktgesetzen, am leben gehalten werden, ist es schwierig seinen Betrieb mit nur unternehmerischen Fähigkeiten am leben zu halten. Wie soll ich konkurrieren wenn ein anderer Betrieb seine Zins und Tilgung nicht bedienen muss. Hier wurde eine natürliche Marktregulierung verhindert. Das ist ein Hauptgrund für diese schwere Marktstörung. Kann Mann es nun den Patti vorwerfen, dass er nach jedem Strohhalm greift? Nein, hier ist die Politik gefragt. Sie muss dafür sorgen, dass wir alle mit den gleichen Waffen kämpfen.

    Um eine Wirkungsvolle Waffe zu schaffen benötigen wir Geld? Das ist nicht vorhanden. Einen wirkungsvollen Streik können sich viele nicht leisten. Deswegen ist so ziehmlich jede Bemühung eines Einzelnen zum Scheitern verurteilt. Also alle zusammen, aber da beißt sich die Katze wieder in den Schwanz.

    Also "Landexperten", nimmt nicht irgendwelche und vereinzelte Erfolgsgeschichten um den Zustand der Schifffahrt zu bewerten. Das ist nicht das Spiegebild der Schifffahrt.

    Guß Kawumm 68
    Geändert von Gerhard (12.05.2013 um 09:47 Uhr) Grund: Freigeschaltet

  7. #37

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    Standard wir sollten beginnen

    hallo zusammen,
    da koennen wir aber froh sein, dass wir nun einen ausgesprochenen Fachmann mit im Boot haben. Einen der auf dem Wasser unterwegs ist und darum schon die Loesungsvorschlaege in der Tasche hat.
    Auch wenn der Schappes nur vom Ufer, im Allgaeu, aus zuschaut, sieht er was da laeuft, dass viele die da schwimmend unterwegs sind so nach und nach in den Ruin treiben.
    Diese Menschen moechten und muessen ihren Lebensunterhalt verdienen und sich nicht in Abhaengigkeiten gegenueber Banken, Befrachtern etc. begeben. Deshalb muss sich jeder Gedanken machen, auch wenn er nur am Ufer zuschaut, um hier was zu aendern.
    Hier sind Ideen gefragt, die zu Loesungen fuehren und da ist jeder Einzelne gefragt und gefordert, Egal wo er unterwegs ist, auf dem Wasser, an Land oder meinetwegen in der Luft.
    Wir, damit sind Alle gemeint, denen das Thema am Herzen liegt, egal ob im Allgaeu, am Neckar oder in Hintertupfingen beheimatet. Ich selbst lebe hier auf einem Berg und nicht "im Tal der Ahnungslosen".

    und nun wuensch ich euch allen einen schoenen Sonntag
    es gruesst freundlich wie immer der schappes
    Geändert von Schappes (12.05.2013 um 09:35 Uhr) Grund: nachsatz
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  8. #38

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    Standard das grosse "WIR"

    auf ein Wort noch...
    "besser daheim-als zurueckgeblieben"

    es gruesst freundlich der schappes..so wie immer.
    Wer nicht vom Weg abkommt - bleibt auf der Strecke

  9. #39
    Avatar von Jürgen
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    Guten Morgen, genau aus Überlebensstrategie in einer Krise (aber unter anderer großpolitischer Wetterlage mit grausamer Wendung) ist vor knapp 100 Jahren die MSG entstanden. Durch die Jahrzehnte haben sich da auch logistische Konzepte und Möglichkeiten herausgebildet die bis heute wirken. Und es sind Partikuliere die damals schon ihre Stärke durch Zusammenschluss erkannt haben. - Wirkt immer noch! Grüße Jürgen (MSG´ler)
    "Tradition ist Bewahrung des Feuers, nicht Anbetung der Asche" (Gustav Mahler, österr. Komponist)

  10. #40

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    Hallo,
    genau so ist das, es gibt genügend Beispiele in unserem und anderen Ländern wo solche Ideen gereift sind und zum Erfolg geführt haben. Nicht nur Genossenschaften, auch Maschinenringe u.v.m. wo man in einen Rahmen eingebunden ist und trotzdem noch Herr seines Unternehmens ist und bleibt. Ich meine nicht die Zwangseingliederung in eine LPG sondern den freiwilligen Beitritt zu einer Vereinigung. Gegenseitig unterstützen heisst auch "Stützen" wenn es denn mal nötig sein wird.

    und nun husch...husch...unner die Dusch
    freundlich grüsst wie immer der schappes
    Wer nicht vom Weg abkommt - bleibt auf der Strecke

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