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Thema: MLK-km 236,8 - Brücke 433 - Sülfeld

  1. #1
    Im ewigen Hafen
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    Deutschland Bund MLK-km 236,8 - Brücke 433 - Sülfeld

    So ein Warnschild habe ich noch nie gesehen.:kopfkratz:
    Gruß PEgasus
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Name:	2016-12-22.jpg 
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  2. #2
    Avatar von Navico 2
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    Berthold ,
    ich schon
    und zwar an der B 4 um Uelzen, Suderburg, Hössering herum. Da stehen diese Schilder auch.
    ich hab die Schilder in 2013 gesehen.

    Gruß Manfred

  3. #3
    Avatar von Rheinlotse Klaus
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    Hallo zusammen!

    Beim Eichenprozessionsspinner handelt es sich um die Raupe eines Falters. Was diese Tierchen so brisant macht, habe ich der Einfachheit halber mal bei WIKIPEDIA kopiert. Ich hoffe, dass dies keine datenschutz- oder (geistiges) eigentumsrechtlichen Probleme gibt! Hier der kopierte Textteil:

    "Die Brennhaare der Raupe brechen leicht und werden bei günstiger Witterung durch Luftströmungen über weite Strecken getragen. Die alten Larvenhäute bleiben nach der Häutung in den „Nestern“, deshalb ist die Konzentration an Brennhaaren oft sehr hoch. Alte Gespinstnester, ob am Baum haftend oder am Boden liegend, sind eine anhaltende Gefahrenquelle. Die Raupenhaare sind lange haltbar und reichern sich über mehrere Jahre in der Umgebung an, besonders im Unterholz und im Bodenbewuchs (Gräser, Sträucher).

    Für den Menschen gefährlich sind die Haare des dritten Larvenstadiums (Mai, Juni) des Eichen-Prozessionsspinners. Sie halten sich auch an den Kleidern und Schuhen und lösen bei Berührungen stets neue toxische Reaktionen aus. Die (fast unsichtbaren) Brennhaare dringen leicht in die Haut und Schleimhaut ein und setzen sich dort mit ihren Häkchen fest. Die Raupendermatitis kann sich in drei verschiedenen klinischen Erscheinungsbildern zeigen:

    • Kontakt-Urtikaria (Quaddeln)
    • toxische irritative (Reiz auslösende) Dermatitis (Hautentzündung)
    • anhaltende Papeln (Knötchen), die an Insektenstichreaktionen erinnern.

    Die Hautreaktionen halten (unbehandelt) oft ein bis zwei Wochen an. Meist sind alle Hautbereiche betroffen, die nicht bedeckt waren. Die Haut- und Schleimhauterscheinungen können mit Kortisolpräparaten behandelt werden. Gegen den Juckreiz helfen Antihistaminika. Reizungen an Mund- und Nasenschleimhaut durch Einatmen der Haare können zu Bronchitis, schmerzhaftem Husten und Asthma führen. Hier wären Kortisonsprays und Sprays mit Bronchien-erweiternden Mitteln erforderlich. Selten ist eine stationäre Behandlung mit Kortison- oder Euphyllininfusion notwendig. Begleitend treten Allgemeinsymptome wie Schwindel, Fieber, Müdigkeit und Bindehautentzündung auf. In Einzelfällen neigen überempfindliche Personen zu allergischen Schockreaktionen."

    Da sind solche Warnschilder schon ganz sinnvoll.

    Mit freundlichem Gruß, Klaus
    Wenn jeder denken würde: "Der andere könnte Recht haben", gäbe es weniger Streit auf der Erde.

  4. #4

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    Die Schilder dürften wohl in erster Linie juristisch motiviert sein, damit die WSV aus der Haftung raus ist und niemand sagen kann, er sei nicht gewarnt worden. Das ist meine Vermutung.

    Gernot

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