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Thema: Fulda - Stadtschleuse Kassel

  1. #1

    Standard Fulda - Stadtschleuse Kassel

    Die Stadtschleuse Kassel wurde in den Jahren 1910 bis 1912 erbaut.
    Schleusenkammer : 85 x 10 m, Fallhöhe ca. 2,82 m
    daneben ein Walzenwehr mit 2 Öffnungen vom 24,30 m.
    Die Schleuse Kassel ist seit 1.11.2016 gesperrt, bis auf Widerruf.

    Hier Bilder von Juni 2011
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  2. #2
    Moderator
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    Standard FULDA: Schleusen in Kassel

    Das ist ja ein Witz, daß die anderen, in einzelnen Fällen (Wolfsanger) nur noch in Resten vorhandenen Schleusen der Fulda alle eingestellt waren, die Stadtschleuse in Kassel aber nicht.

    Ich füge bei der Gelegenheit noch zwei Hinweise dazu, wo die Schleuse bereits Thema war:

    In diesem BEITRAG gibt es einen sehr interessanten Link, in dem die erste, weiter oberhalb und am anderen Ufer gelegene erste Schleuse in Kassel zu sehen ist.

    Sodann wurde zur heutigen Stadtschleuse dieser ZEITUNGSBERICHT eingestellt.

    Gernot

  3. #3
    Moderator
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    Standard Schleuse Kassel 2018: zwei rote Lichter übereinander

    Hier mal ein paar Überblicksbilder der Situation in Kassel - nahe heran kommt man an die stilliegende Schleuse momentan sowieso nur vom Wasser aus.

    Das Panorama von der Hafenbrücke zu berg auf "Kassel hinter dem Wehr" ist das heutige Standardmotiv von Kassel. Das war vor dem Bau der Schleuse anders, weil die Fulda im Zuge des Baus der neuen Schleuse grundlegend umgestaltet wurde. Eigentlich bemerkenswert, daß sich ein Stauwehr mit Schleuse, die anderenorts oft als Verschandelung kritisiert wurden, zum beliebten Fotomotiv entwickeln! Das liegt natürlich auch an der Perspektive mit der Stadt, den Kirchtürmen und den Bergen hinter dem Fluß und nicht zuletzt auch an der Hafenbrücke, von der aus sich die Perspektive bietet.

    Der vormalige Sahneblick ging von einer Brücke oberhalb des Knicks zu tal. Das zweite Foto zeigt den Knick: ganz im Hintergrund ist das heutige Wehr mit Schleuse am rechten Ufer erkennbar. Links im Vordergrund war die Zufahrt zur alten Schleuse, die am linken Ufer lag und den dortigen Mühlenkanal nutzte. Das alte Wehr verlief damals vom Molenkopf der Abzweigung schräg bergwärts zum rechten Ufer, genauer gesagt zur Unterneustädter Mühle, die auf einer romantischen und baumbestandenen Halbinsel fast bis zur heutigen Flußmitte in die Fulda hineinragte. Bei diesem alten Standardmotiv von Kassel lag die Unterneustädter Mühle im Vorder- und der Finkenherd im Hintergrund. Der Finkenherd ist jenes baumbestandene Gelände, das im ersten Bild rechts im Oberwasser, also am linken Ufer zu sehen ist. Man könnte auch sagen: zwischen der Einfahrt zur alten Schleuse am Fuldaknick und dem heutigen Wehr.

    Bild 4 geht vom rechten Ufer quer über das Schleusengelände hinweg. Beim fünften Bild sieht man die im Oberwasser abgesperrte Schleuse ... und den zugenommenen Bewuchs überall gegenüber dem entsprechenden Vergleichsfoto in #1! Die letzten beiden Fotos geben eine etwas seltenere Perspektive der Schleuse wieder - das vorletzte Foto wäre womöglich auch ein schönes Ratebild geworden.

    Gernot
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  4. #4
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    Standard Alte Schleuse Kassel

    Da habe ich ja direkt untertrieben, wie es scheint... Auf dem zweiten Bild im Beitrag zuvor, das den Molenkopf am Eingang des Mühlenkanals zeigt (mit der heutigen Schleuse Kassel im Hintergrund), sind offensichtlich sogar noch Spuren der alten Schleuse zu sehen (hier eine Ausschnittsvergrößerung als Bild 1)

    Allerdings nicht von der vermutlich schon um 1600 gebauten (und spätestens 1697 sicher belegten) Schleuse, die etwas kürzer gewesen war. Aber diese alte Schleuse ist irgendwann einmal um ein paar Meter (damals sicherlich Fuß) verlängert worden (die ursprüngliche Schleuse hatte ihr Obertor unterhalb des Schleusenstegs gehabt). Dafür wurden die Schleusenmauern bergwärts über die Schleusenbrücke hinaus verlängert, so daß sie bis zur Spitze des Molenkopfs reichten. Die linke Mauer ist um 1913 herum komplett beseitigt worden, aber landseitig ist sie unter der Betonauflage (ein Arbeitsweg) noch erhalten und zeigt die alte Tornische mit den Sperrverschlüssen davor. Der Vergleich mit der abgebildeten Skizze, die ich gefunden habe, legt dies nahe (auf dieser Skizze fließt die Fulda am unteren Bildrand von links nach rechts. Das damalige Wehr ist als dünner Strich eingezeichnet). Die Schleuse war ja nur etwas über vier Meter (man liest von 38-40m Länge und 4,40 - 4,50 m Breite, wohl am Tor. Da war sie sicherlich schon verlängert) breit gewesen - das kommt schon hin.

    Übrigens hängen auf der Talseite der Schleuse (bzw. heute Mühle) noch Ketten an der Mauer, die seinerzeit offenbar dazu dienten, sich mit Bootshaken im Mühlgraben weiterziehen zu können - in den französischen Tunnels gibt es Ähnliches.

    Das alte Schwarzweißfoto zeigt die Schleuse von der Talseite aus (sie ist links zu sehen; dahinter ein Bogen der damaligen Fuldabrücke, die heute eine moderne Optik von 1979 hat. Rechts liegt der Mühlgraben. - Die rechte Hälfte des Schwarzweißfotos fügt noch den Blick in die Gegenrichtung zu tal hinzu. Die Hausecke ganz rechts ist die Ecke am Untertor - siehe Skizze). - Der linke Blick zu berg ist heute nicht mehr möglich, weil das Mühlengebäude im Weg ist. Auch die Bebauung rechts hat sich komplett verändert (letztes Bild).

    Gernot
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