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Thema: ELSA - GSK / Baujahr 1891

  1. #1

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    Standard ELSA - GSK / Baujahr 1891

    Liebe Freunde / Freundinnen,

    Die Schleppkahn ELSA war beim Werft Van der Kuil (Slikkerveer-NL) in 1891 gebaut
    für Handels- und Schiffahrt Gesellschaft A.H. Disch in Mainz.
    Am 20.07.1891 ist die Elsa dort ins Wasser gegangen.
    Wer hat für mich die Tonnage und L x B x T. ?

    Vielen Dank für die Hilfe !

    Huib van Vliet

  2. #2
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    Moin Huib,

    die Angaben im Register 1892 zum Schleppkahn ELSA sind sehr spärlich:

    Schiffsname: ELSA
    Schiffer: Johann Schmidt
    Schiffseigner: H.A. Disch, Mainz
    Tiefgang des beladenen Schiffes: 2,30m
    Tragfähigkeit in Ctr. zu 50 Ko. (was das bedeutet ??) 25213
    Erbauung Ort und Jahr: Slikkerveer 1891
    Mannschaftzahl: 4
    Angegebener Wert des Schiffes. 50000 Mark

    Länge und Breite sind nicht angegeben!

    Gruß
    Jürgen S

  3. #3

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    Jürgen,
    Da es von die Schiffswerft Van der Kuil bei uns in die "Oudheidkamer Ridderkerk" (= Gemeindemuseum) noch nicht so vieles Info gibt,
    ist jede Info herzlich willkommen!!
    Grüsse,
    Huib van Vliet

  4. #4

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    Die Reederei H.A. Disch in Mainz wurde von Mathias Stinnes in Mülheim a/d Ruhr übernommen.
    IVR 1910: MATH. STINNES 65 (ex. Elsa), Slikkerveer 1891: 79,02 x 10,08 x 2,39 mtr., 1284 ton.
    (In 1892: 25213 x 50 kg = 1260 Ton)

  5. #5

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    Moin,

    um kurz auf die Frage von Jürgen zurückzukommen:

    Tragfähigkeit in Ctr. zu 50 Ko. (was das bedeutet ??) 25213
    Das ist die Tragfähigkeit in Zentnern zu je 50 Kilogramm, es sind also 1260,65 t.

    Die Spezifizierung der Angabe dürfte damit zusammenhängen, daß erst ab 1858 der seit 1833 gültige "Zollzentner" auch als Handelsgewicht verwendet wurde. Vorher nutzte man großteils noch die früheren Ländermaße, bei denen der Zentner zwar immer 100 Pfund umfaßte, aber durch das unterschiedliche Gewicht des Pfundes nur etwa zwischen 45 und 55 kg lag. In Bayern galt sogar noch bis 1871 das Pfund zu 560 Gramm, sprich der Zentner zu 56 kg - das ganze läßt sich u.a. im Artikel über den Deutschen Zollverein in der Wikipedia nachlesen.

    Grüße
    Stefan

  6. #6

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    Hartelijk dank!

    Huib van Vliet

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