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Thema: "C 4 1543-D", Marinefährprahm - Regensburg Südarm 1948

  1. #1

    Standard "C 4 1543-D", Marinefährprahm - Regensburg Südarm 1948

    Anbei ein Bild des Marinefährprahm "C 4 1543-D", der 1948 im Auftrag der Nürnberg-Fürther Fa. Kriegbaum bei der Gründung der Pfeiler des Eisernen Stegs (Donausüdarm) in Regensburg im Einsatz war. In den Omgus Akten findet sich der Hinweis, dass wohl 1945 13 dieser Schiffe in der US-Zone vorhanden waren. Sie dürften von den Werften Linz/Korneuburg stammen, die große Stückzahlen dieses Typs (inkl. Varianten) produzierten.* Die einschlägigen Marine-Foren liefern hierzu seitenlange Listen. Nach dem Verlust der unteren Donau (Aug. 1944) wurde an diesen Fahrzeugen nicht mehr weitergearbeitet, wenn nicht ohnehin Materialmangel die Produktion stilllegte.
    Die zivile Nutzung der Marinefährprahme ("C-Schiffe") im Bereich der bayerischen Donau liegt in der Tat größtenteils noch im Dunkeln.


    * Literatur: PISECKY Franz, 150 Jahres Eisenschiffbau, Linz 1990

    Klaus Heilmeier
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Name:	C 4 Regensburg, Südarm, März 1948, BSR.jpg 
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  2. #2
    Moderator Avatar von McRonalds
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    ...eine kleine Diskussion zu dem Thema gibt's auch hier. Interessant. Bitte dran bleiben. Gruß - Ronald;-)

  3. #3

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    Bonjour,
    interessantes Bild, danke.
    Aber einen MFP 1543 gab es meiner Kenntnis nach nicht und 1043 war in Monfalcone gebaut.
    Schöne Grüße
    Klaus Günther

  4. #4

    Standard C4 1543-D, Marinefährprahm -Regensburg Südarm 1948

    Manche "User" wollen es genau wissen - und das ist richtig so.

    Die Bezeichnung C 4 1543-D ist natürlich die (zivile) Nachkriegskennung. Die bestand ab Mitte 1945 in D und A aus einer 4-stelligen Zahl und einem nachgestellten D bzw. A für Deutschland und Österreich. Ohne Lupe ist natürlich da nichts zulesen. Während der Zeit der amerikanischen Besatzung stand vor dieser Zahlen- und Buchstabenkombination noch ein A. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel.
    Ob "C 4" überhaupt eine militärisch-taktische Bezeichnung hatte, ist fraglich, da bekanntlich die meisten "aktiven" MFP die obere Donau nicht mehr erreichten (Nach E. Hauke wurden allein beim Rückzug der Donauschifffahrt auf der unteren Donau bis zum Eisernen Tor im Aug./Sept. 1944 rund 34 MFP zurückgelassen oder versenkt) Womöglich war C 4 eines der vielen unfertigen Schiffe, die nach 1945 noch auf den Donauwerften lagen.


    K. Heilmeier
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  5. #5

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    Bonjour,
    C4 könnte eine (provisorische) Kennzeichnung im Zusammenhang mit dem geplanten Verkauf an den BL sein:
    https://www.binnenschifferforum.de/showthread.php?59962
    Schöne Grüße
    Klaus Günther

  6. #6
    Moderator Avatar von McRonalds
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    Bei meiner kurzen Recherche damals war der C4 der einizige den ich nicht finden konnte, jetzt ist er doch wieder aufgetaucht.

    Eine Frage beschäftigt mich allerdings schon lange; warum hießen all die Schiffe C (plus eine Ziffer dazu), wenn sie doch nachweislich von verschiedensten Firmen (Bayerischer Lloyd, Klug, Almer, Holzmann, etc.) eingesetzt wurden?

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