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Thema: Tankmotorschiff krängt in Rotterdam

  1. #1

  2. #2

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    Hallo
    Vielleicht besser aufpassen beim laden und Ladung umpumpen, es ist doch ein Tankschiff. Was heisst überlegen wie man das Schiff geradeziehen kann. Typisch Telegraaf (wie Bildzeitung).
    Gruss Jozef

  3. #3

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    Schon mal auf einem Centertank Tanker gefahren? Diese Tanker sind nicht so einfach wieder gerade zu bekommenselbst mit Ballasttanks im Bug oder Achterschiff, da sind die einzigen Tanks die geteilt sind um diese Art Schiffe einigermasen gerade zu bekommen.

  4. #4

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    Moin

    Die Frage ist doch,wie kann man so eine Schlagseite bei einem Centertank bekommen,oder nicht.

    Eingepennt beim Ballastpumpen?
    Leckage?
    Beim Diesel klauen vergessen die Verbindungsleitung der Tanks zu öffnen?

    Dann bleibt immer noch die Frage,wo war die Besatzung als das Schiff anfing zu kippen oder ist es heute schon so,das diese nicht nur nicht mehr weiß,wenn Tresco,Bugstrahl ausfällt ,was sie tun soll.!?

  5. #5

  6. #6

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    ----De ballasttanks gevuld met water werden geleegd zodat het schip weer recht kwam te liggen.---

    Also eingepennt

  7. #7

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    In Stuttgart müssen die hohen Doppelhüllentanker beim Löschen Ballastpumpen, da sie sonst für die Steigeranlage zu hoch kommen. mal sehen wann es da zu einem ähnlichen Vorfall kommt. Die Ballastzellen sind bei fast allen Dppelhüllentankern ein U ohne Mittelllängsschott oder wenigstens Schwallblech. Den Centertanks fehlen die dazugehörigen Wingtanks. Es würde niemand auf die kranke Idee kommen ein seegängiges Tankschiff mit Centertanks ohne Wingtanks zu bauen. Waldhof, Calendula 12, jetzt Theodorus Johann, die nicht öffentlich gewordenen Vorkommnisse dieser Art zählen wir mal gar nicht. Von der ZKR und dem ADN abgesegnete Fehlkonstruktionen. Das Stabilitätsprogramm hat jetzt im 2e Pet in Rotterdam wohl auch nicht geholfen, eine Software ist halt keine Hardware, ein Mittellängsschott wäre die Hardware welche solche Beinahekatastrophen gar nicht erst entstehen lassen würde. Nach der Katastrophe Waldhof kam das Stabilitätsprogramm, ist ja auch billiger als Fehler, die eine Kommission in den 80ern in Strasbourg gemacht hat zuzugeben. Man hätte sich ja am Waldhofunglück mitschuldig bekannt, und durch daraus resultierenden Änderungen der Bauvorschriften auch den in Fahrt befindlichen Tankern die Nachrüstung dieser Schotte auferlegen müssen. Vielleicht kommt nach einer weiteren dem Waldhof ähnlichen Katastrophe die Einsicht, daß Tanker ohne Mittelllängsschotte Fehlkonstruktionen sind. Daran ändern auch Sotwarelösungen nichts. Machen wir uns nichts vor, DH-Tanker ohne diese Schotte sind und bleiben instabil. Das Stabilitätsprogramm hat keine Fühler für Wasser, welches durch Leckagen oder Dummheit des Personals in die Ballastzellen unbemerkt eindringt. Je nach Fahrmanöver sind auch geringe Mengen in den Ballastzellen kritisch. Da sich das Wasser im U gleichmässig verteilt merkt man ja auch erst mal nichts davon. Bei einer Leckage Mittschiffs erhöht sich im günstigsten Fall erst mal nur der Tiefagang. Beim nächsten größeren Ruderausschlag wirds dann vielleicht interessant.

    Gruß Tankermann

    Gruß Tankermann

  8. #8
    Avatar von Rheinlotse Klaus
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    Hallo Tankermann!

    Es ist so wohltuend, wenn sich jemand äußert, der Ahnung von der Materie hat.

    Gruß Klaus

    @ Tim S.: der Tanker hat nicht gekrängt; der drohte zu "kanteln", d.h. zu kentern oder noch einfacher: umzukippen!
    Wenn jeder denken würde: "Der andere könnte Recht haben", gäbe es weniger Streit auf der Erde.

  9. #9

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    Okay, he hett Schlachsid hebbt :-) 'Ich wollte nicht überdramatisieren. Von den Fotos sah es mir weniger nach Kentergefahr aus.

  10. #10

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    Hallo Tim,
    soweit ich weiß haben die Festmachtaue wohl schlimmeres verhindert. Man durfte wohl nur noch sachte durch den Hafen fahren. Und bei Ebbe und Flut mussten sie wohl besonders auf die Taue achten.
    Es gibt einige Schiffsführer, die wegen ähnlicher Erfahrungen nur bei einem gut vertäuten Schiff Ballast pumpen.

    Gruß Tankermann

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