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Thema: Wie selbstfahrende Schiffe den LKW-Verkehr entlasten sollen

  1. #21
    Avatar von Mittelrhein-uli
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    Hallo,

    vor allen bin ich sicher, dass Sensoren autonom fahrender Schiffe nicht in der Lage sein werden, einen treibenden Baumstamm oder dicken Ast (wie es oft nach einem Hochwasser vorkommt) von einem Kanuten oder Paddelbootfahrer zu unterscheiden. Wohin lenken die Sensoren das Schiff, wenn der treibende Ast nicht bereit ist auszuweichen?
    Oder wenn unvorsichtige Paddler als Treibgut interpretiert werden?

    Gruß Ulrich
    ⚓ Carpe Noctem ⚓

  2. #22

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    das läßt sich mit einer Wärmebildkamera relativ einfach lösen

    Gruß
    Dominik

  3. #23

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    Der Mensch hinter ein Wärmebildkameras auf jeden Fall der Computer nicht unbedingt es gibt noch mehr warme dinge als Menschen auf dem Wasser. Zum anderen Müssen die Anlagen billiger sein als das Personal auf den Schiffen, das man damit einsparen kann.

  4. #24

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    Wasservögel haben ein gut isolierendes Gefieder, die unterscheiden sich daher eheblich von einem aus dem Wasser herausragenden menschlichen Kopf (oder Hintern...). Wer mit einem Motoradhelm schwimmen geht hat dann halt Pech gehabt. Für sonstiges Landgetier mit weniger dichtem Fell muss man nicht so fürchterlich oft zusätzlich bremsen. Wer fährt denn beispielsweise absichtlich über ein Reh?

    Wenn man z.b. 3 Mann an Personal einsparen kann und trotzdem 24 h unterwegs ist (mit kleiner Stammbesetzung), dann ergibt dies doch eine beachtliche Summe im Jahr.

    Gruß
    Dominik

  5. #25
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    Zitat Zitat von nikomid Beitrag anzeigen
    aus dem Wasser herausragenden menschlichen (...) Hintern
    Wenn der wirklich so kalt ist, wie das entsprechende Adjektiv besagt, dann könnte die unbemannte Schiffahrt genau daran scheitern!

    Gernot

  6. #26

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    Oder Tauch/Surfanzug. Das mehr Automatisiertes Fahren kommt davon bin ich überzeugt nur ob bei schrumpfender Wirtschaftsleistung jemand in 6h mehr Fahrleistung noch ca 50000€ jährlich stecken wird bezweifle ich doch sehr. Vor Allem wo noch lange nicht garantiert ist das man dann auf Besatzungmitglieder verzichtet werden darf. Sie Schafen es ja nichtmal in Deutschland eine zweijährige Matrosenausbildung einzuführen.

  7. #27

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    Hallo spree und schelde,

    die Wirtschaft wird auch wieder aufwärts gehen, die verläuft seit Jahr und Tag in einer Art Sinuskurve wo auf jedem Hoch ein Tief folgt und umgekehrt. Wir hatten jetzt eine lange Hochphase, daher wird das Tal wahrscheinlich etwas tiefer und länger sein aber bis die autonome oder teilautonome Technik so weit ist wird es auch wieder aufwärts gehen.
    Die 50.000 e jährlich armotisieren sich schnell, dies entspricht ungefähr den Lohnkosten welche ein Schiffsführer für den Arbeitgeber verursacht. Die Technik möchte aber keinen Urlaub, keine Schicht, wird seltener krank und versieht klaglos ihren Dienst ohne sich zu beschweren.
    Vergleicht einfach nicht zukünftige Technik mit dem Status Quo von heute, dies funktioniert nicht. Mit Fortschreiten der Technik werden sich auch Rahmenbedingungen ändern, sprich beispielweise Bemannungsvorschriften überdacht oder auch die nötige Kommunikationstechnik ausgebaut. Nur weil heute, wie in einem anderen Beitrag hier erwähnt wurde, am Neckar noch viele Funklöcher vorhanden sind bedeutet es ja nicht dass dies mit fortschreitender Technik zukünftig so bleibt.

    Gruß
    Chris

  8. #28

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    Die Besatzungsforschriften gehören seit 10Jahren auf den Prüfstand. Ich fahre mein Schiff ohne meine Frau Rauszuholen in 90%der Fälle allein auch Schleusen. Auch die Nordstrecke DEK. Die Verkürzung der Matrosenausbildung auf 2Jahre ist schon seit meiner Lehrzeit 96-99 überfällig. Es kann mir keiner sagen das er 3Jahre braucht um diesen Beruf zu lernen. Passiert ist bis heute nichts. Ich habe 32 Kameras auf dem Schiff ich kenne auch ihre Schwächen. Die sind nicht Wartungsfrei. Wiegesagt selbstfahrend wird kommen. So lange die Lieferanten der Systeme nicht die Haftung übernehmen wird es kein Besatzungsloses Fahrzeug geben. Ja die Wirtschaft wird auch wieder wachsen aber ob die regelmäßigen Massenpartien wie die Kohle wiederkommen ist Fraglich. Bis 55m wird in einigen Ländern heute schon allein gefahren. Das wäre überfällig dies auszuweiten mindestens auf 70m in ganz Europa. Denn und 70m länge ist A2 defakto alleinfahrt.

  9. #29

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    Hallo
    Die Besatzungsvorschriften sind ein Fall für sich. 86 m darf man mit 2 Leuten fahren. Ab 86 m 10 : 3 Mann. Auf dem Neckar mit 105 m braucht man 3 Mann, auf dem Rhein mit 110 m könnte das auch mit 2 funktioniren. Wie die Länge auf 135 m zugelassen wurde, sind die Besatzungsvorschrifte 1 zu 1 übernommen worden, und keine neue Vorschrifte. Egal ob das Schiff 111 x 9 m 50 bei 2m 70 (2000 T) ist oder 135 m x 22 m 80 x 5.00 m (12000 T).
    Und warum in NL 2 Mann auf 110 m Schiff zB ohne das Schiff Lade oder Löschklar zu machen? Wer hat sowas ausgedacht. Räume anstreichen darf man aber Räume kehren zum neu laden darf man nicht. Usw.
    Gruss Jozef

  10. #30

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    Du darfst die Laderäume fegen und waschen oder luken aufmachen oder verschließen nur nicht während der Fahrt, oder den gesetzlichen Ruhezeiten. Wenn man einen leicht verlassbaren Fahrstand braucht nicht zwingend jemand draußen sein. Ich Fahr mit meinen 65*8,20 auch allein durch 67*8,5Schleusen das hat den Vorteil das mir keiner im weg steht. Und meine Frau hat noch mehr zu tun als die Decksarbeit. Und fährt auch allein wenn ich meine Ruhezeiten habe. Die alleinfahrer sind auch nicht so oft in Havarien verwickelt wie alle größeren mit mehr Personal. Dies sagte mir mal eine Versicherung.

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