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Thema: Das ist Brandenburgs neuer FLUCHHAFEN Schiffshebewerk Niederfinow

  1. #1

    Standard Das ist Brandenburgs neuer FLUCHHAFEN Schiffshebewerk Niederfinow

    Das neue Schiffshebewerk Niederfinow ist Brandenburgs zweiter BER. Immer wieder wurde die Eröffnung des FLUCHhafen verschoben – wie beim Pannen-Airport. Jetzt muss der Bauherr einräumen, dass der Schiffsaufzug wohl erst nach dem BER fertig wird.

    https://www.bz-berlin.de/berlin/umla...bW98a3OyqGBwnY

  2. #2

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    Man hat sich daran gewöhnt, dass alles teurer wird, wenn es später fertig wird, insoweit ist es positiv, dass dies hier nicht der Fall ist. Andererseits, wenn ein privater Bauherr seine Imobillie erst 10 Jahre später nutzen kann, wird er dies kaum aktzeptieren. Ich hab den Eindruck, die Bauunternehmen werkeln hier immer ein bisschen rum, solange es anderswo nichts Wichtigeres zu tun gibt. Strafen für zu späte Fertigstellungen scheint es nicht zu geben, und so lange man gewinnbringender Eigentumswohnungen in Berlin bauen kann, oder unzählige Stunden lukrativer beim BER abrechnen kann, lässt man das Schiffshebewerk halt liegen...

  3. #3
    Moderator Avatar von Norbert
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    @ nikomid,

    keine Regel ohne Ausnahme. 2018 hat die Stadt Gelsenkirchen die Hafenmundbrücke (Uferstraße) über der Einfahrt zum Stadthafen Gelsenkirchen in nur 12 Monaten erneuert.
    Damit war der Neubau 2 Monate schneller Fertig als geplant.

    Geht doch.


    Zu fällen einen schönen Baum, braucht 's eine halbe Stunde kaum.
    Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er, bedenk' es, ein Jahrhundert.

    Eugen Roth

  4. #4
    Moderator Avatar von UGI
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    Ist auch nicht so schlimm, brauchen tut das Ding ohnehin keiner...

    Die "deutschen" Tonnageziffern sind eher rückläufig als das sie wie behauptet explodieren würden, wie man Anfang der 90er behauptete.
    Eine Schiffsachse > Paris - Moskau < wird es auch nie geben …

    Nur die "polnischen" Kapitäne warten eifrig auf die Fertigstellung, da sie dann Ihre Schubeinheiten nicht mehr umkoppeln und einzeln schleusen müssen.
    Ostdeutsche Binnenflotte -Totgesagte - leben länger !!

  5. #5

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    Mag sein, dass die Zahlen damals zu optimistisch waren (was auch daran liegt, dass man im großen Umfang Hafengelände in Imobilien umwandelt...), aber man ging bei der Verkehrssteigerung ja auch immer von einem verbesserten Ausbauzustand aus. Wenn man wirtschaftlicher und schneller transportieren kann, dann steigt auch die Verkehrsleistung, solange dies nicht der Fall ist, darf man sich nicht wundern. Ich sehe keinen Grund, weshalb sich dort nach dem Ausbau der SOW z.B. sich kein Containerverkehr etablieren sollte.

    Wenn man ein bisschen weiterdenkt, könnte die SOW auch wieder für kanalgängige Kümos interessant werden (dafür sollten es dann auch die optionale 2,8 m Abladetiefe sein), das würde Verkehre nach Dänemark, Finnland, Russland Schweden und in die dortigen Wasserstraßen ermöglichen. Zur Zeit kommt man von der Ostsee nur über den nicht ausgebauten ELK oder die nicht ausgebaute SOW in das deutsche Binnenwasserstraßennetz und der Umweg über den NOK ist doch erheblich.

    Gruß
    Dominik

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