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Thema: Partikuliere! - Steht auf und wehrt Euch! Das Editorial im Schifffahrts-Magazin Nr. 04 / 2013

  1. #51
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    Hallo Helmut,

    nicht das wir uns falsch verstehen, ich schätze deine Beiträge und deine Leidenschaft für die Binnenschifffahrt sehr. Wer so für die Schifffahrt redet macht, vieleicht unbewusst, Werbung für die Schifffahrt. Das kann nur gut sein. Ich bitte dich meine Texte immer mit etwas Ironie zu lesen. Wir sind zwar nicht immer gleicher Meinug aber das muss auch nicht. Diskussionen über und um die Schifffahrt ist ebenfalls Werbung und damit gut. Viele Köche verderben hier nicht den Brei, das machen wir schon selber.

    Die schlechte Lage der Binnenschifffahrt ist eine Verkettung vieler Umstände. Das ist zum einen die schlechte Weltwirtschaft, die Überkapazität sowie eine Zahlose Lobby. Dies in Verbindung dem zu ruhigen Binnenschiffer ist fatal.

    Wir sägen eben alle etwas an dem Ast auf dem wir sitzen. Das ist der Familienbetrieb der Sohn/Tochter und oder Eherfrau nicht richtig Entlohnt(ich meine das rein rechnerisch in der Bilanz), das ist der Schiffer der zu lange fährt, das ist der Schiffer der zu tief ladet, das ist der Schiffer der zu schnell zusagt, das ist der Schiffer der sich vertraglich und moralisch sich verpflichtet fühlt, das ist der Schiffer der nicht sein Schiff richtig instandhält, das ist der Schiffer der lieber fährt als rechnet usw usw... Kann man das zum Vorwurf machen? Nein, jeder Versuch seinen A... Zu retten. Aber es trägt dazu bei dass wir uns ausnutzen lassen.

    Wir dürfen nicht einzelne Nischen oder einzelne Betriebe in diesen Nischen als Maßstab nehmen. Das ist verkehrt. Auch wenn in Zukunft alle frei fahren ist das nicht die eigentliche Lösung. Große Unternehmen wollen kalkulierbare Zahlen haben. Da sind Schwankungen an der Fracht kein Vorteil. Aber wir sollten den ersten Schritt in dieser Richtung machen, allein schon um Geschlossenheit zu zeigen.

    Auch das Prinzip der MSG ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Auch die MSG unterbietet. Wenn eine Reedrei ein Auftrag für 15 per Tonne hat und 10 Euro am Patti weiterzahlt ist das ein Riesen Gewinn für den Befrachter. Jetzt kommt eine Genossenschaft und sagt wir machen es für 13Euro. 11 Euro bekommt der Patti und 2 in die Kriegskasse. Zunächst ist es mehr Geld für den Patti, aber unter dem Strich ist die Mögliche Fracht/Umsatz nicht erzielt worden. Und die Kriegskasse um schlechte Frachten/Zeiten zu überbrücken ist auch ein Trugschluss. Sie führt auch dazu um schlechte Reisen, um ein Schiff in die andere Richtung bringen, möglich zu machen. Aber eigentlich war es doch sowieso das Geld der Pattis, oder? Es ein funktionierendes System. Aber man sollte auch dieses mal hinterfragen dürfen.

    Es gibt Ursachen und damit auch viele Ansatzpunkte die Kriese zu meistern. Das macht es so schwierig und das sorgt für unsere Uneinigkeit. Jeder empfindet die Situation und deren Ursache anders. Dies übriegens zu Freude der großen Reedreien. Die reiben sich die Hände.


    Gruß Kawumm 68
    Geändert von Stadt_Aschaffenburg (13.05.2013 um 08:28 Uhr) Grund: freigeschaltet

  2. #52

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    guten Morgen,
    Hallo Kawumm, Hallo Helmut ich finde jeder Beitrag ist wichtig, ob schlecht oder gut ( jeweils aus der Sicht des Betrachters). Sie erhöhen die Diskussion und das Interesse.
    Zum Thema:
    1. der Padi müsste seine Kalkulationsrechnung dem Befrachter offenlegen und sagen unter dem Ergebniss kann ich nicht fahren.

    2. unser Transportwesen hat sich geändert, die Massengutfrachten gehen zurück früher hatte jede Zeche im Ruhrgebiet einen Hafenanschluss und die Befrchter brauchten nur zu warten bis eine Reise anfiel. Heute wird mehr auf Spezialtranporte in Logistigreihen umgeschwenkt. Deshalb müssen unsere Befrachter reger sein und schon im Vorfeld sich in diese Reihe als gleichberechtigten Partner einbringen. Sie müssen halt kreativer werden.

    3. unser BDS muss mehr Öffentlichkeitsarbeit leisten, um der Bevölkerung die Vorteile des Wassertransportes aufzuzeigen. Ausserdem sollte man doch bei Fernsehdisskusionen, die sich um Verkehrsbelangen drehen, versuchen auch eine Person zu plazieren. immer sitzen nur Vertreter der Bahn oder LKWs da.

    4. die Wasser- und Schifffahrtsämter müssen mit ins Boot. Am Ende geht es auch um ihre Arbeitsplätze.

    Wie Kawumm schon schrieb die Kriegskassen der Genossenschaften find ich auch schlecht. Jede Fracht sollte sich selbst rechnen.

    gruss vom Oberrhein
    Ernst50

  3. #53

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    Hallo zusammen,

    lamge nicht hier gewesen,aber wie ich sehe, hat sich hier nichts geändert.

    bla bla bla bla

  4. #54
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    Hallo Yggdrasil,

    was soll sich geändert haben? Du warst doch wie Du sagst auch lange nicht mehr hier und jetzt machst Du auch nur bla bla bla bla. Wenn es alle anderen genauso machen, ist es doch kein Wunder oder? Außerdem ist das hier noch nichtmal blabla, das ist gar nichts! Alles wieder in Ordnung, Auslastung 100%, Frachtraten, daß man sich nach jeder Fahrt eine Rolex kaufen kann - alles tutti

    So siehts zumindest aus oder täusche ich mich da?

    Ich für meinen Teil lehne mich da auch nicht mehr aus dem Fenster. Harren wir einfach der Dinge und wenn alles vorbei ist, weil der letzte Patti angebunden hat, können wir uns wenigstens freuen, daß wir in Deutschland mal eine tolle Flußschiffahrt hatten, ist doch auch was Feines! Vielleicht halten die Südafrikaner ja die Tradition noch eine Weile hoch

    Gruß
    Michael
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  5. #55

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    Hallo,

    das bla bla bla , soll heissen ,es ist alles mal wieder gesagt, alle guten Argumente und Vorschläge wiederholt und gute nacht.

    Man bekommt doch eh nicht 3 leute unter einen Hut.Fakt ist jeder patti,hat für sein Unternehmen zu sorgen,genossenschaft hin oder her. Der einzige weg, bleibt der fast schon szialistische weg der MSG. wenn man überleben will , Alle zahlen in einen topf ,aus dem den schwachen geholfen wird. solange das gut funktioniert toll, bei uns hat es das 45 jahre gut geklappt. ;O)

    Fakt ist ,wie du schon sagst,alles geht den Bach runter und nur die cleveren und stärksten werden überleben.Auf jedenfall haben wir dann noch ein schönes wohnschiff .;O)

  6. #56
    Administrator Avatar von Stadt_Aschaffenburg
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    Hi,

    da hast Du im Prinzip ja auch recht, aber in anderen Branchen redet man ja auch unter Kollegen darüber, wenn es Schwierigkeiten gibt, die alle gleichermaßen betreffen und man berät sich, wie man der Situation begegnen kann. Es ist nur in der Schifffahrt so, daß jeder für sich jammert und einer nach dem anderen still und heimlich krepiert.

    Früher mußte das vielleicht so sein, weil man nicht so viele Möglichkeiten hatte, alle an einen Tisch zu bekommen, aber heute im Internetzeitalter müßte das nicht sein.

    Ich habe sogar schon angeboten, daß ich einen geschlossenen Bereich einrichte, wo man nur namentlich bekannte Leute reinlassen könnte, damit Ihr Euch nur unter Euresgleichen unterhalten könntet und wo außer den freigeschalteten Leuten niemand etwas lesen könnte. Auch das hat niemanden interessiert!

    Vielleicht muß es auch so sein, daß die Schwachen erst den Bach runtergehen, damit die Branche wieder Fahrt aufnimmt. Das Problem ist aber, daß gar nicht immer nur die Schwachen insolvent werden, hier gehen gesunde Mittelständler den Bach runter, Firmen die vor kurzem noch super dagestanden haben. Und durch wen werden die denn ersetzt? So heilt sich die Branche nicht selbst, so gräbt sie sich ihr eigenes Grab!

    Sie will es aber scheinbar nicht anders....

    Gruß
    Michael
    MeinlieberHerrgehneikommrausbleibdrin © Opa Karl 1920-2008

  7. #57

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    Hallo Michael (wenn ich mal dutzen darf?),

    in anderen Branchen jammern sie auch gemeinsam und nur freunde (vieleicht) überlegen wie sie gemeinsam wieder rauskommen.(glaube mir)Es sei denn ,man ist in Konzerngrösse dann wird solange zusammengehalten bis der fiskus wieder was springen lässt und verabredet wann wieder gejammert wird.
    Da müsstest du schon Reedereigrösse haben, um auf dieser ebene mitzuspielen.
    Im grund genommen sind wir pattis doch nur steine im weg der reederein,diese sie ,wenn im weg ,mal eben wegbolzen.
    Den zusammenhalt der heute nötig ist,gab es mal , zu zeiten wo es eben diese grossen reeder noch nicht gab.
    Wir sind dinosaurier, da helfen auch keine genossenschaften etwas, es sei denn es gäbe eine einzige für alle pattis.
    Was bleibt ist zu viel schiffsraum,zu wenig fracht und die hoffnung nächsten monat noch die rechnungen bezahlen zu können.


    Grüsse Stefan

  8. #58

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    dreck mobil-net

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