Ergebnis 1 bis 3 von 3

Thema: JRP-26420

  1. #1

    Registriert seit
    19.05.2016
    Ort
    Berezniki
    Beiträge
    50

    Serbien JRP-26420

    JRP-26420 650t 65 x 8 x 2,4
    JRP-26553 550t 59 x 7,9 x 3
    JRP-26703 671t 64 x 8,2 x 1,5
    JRP-26713 690t 64 x 8,2 x 1,5
    JRP-26720 650t
    JRP-26737 670t 58 x 8 x 2,4
    JRP-26808 650t
    JRP-27328 650t
    JRP-53204 1000t
    JRP-59050



    Hallo! Interessiert an Daten Kähnen aus Jugoslawien, die Deutschland an der Donau nutzte. 1944 wurden diese Kähnen von der UdSSR beschlagnahmt. Viele Grüße Caurus.
    Geändert von Gerhard (15.06.2019 um 18:27 Uhr) Grund: hierher verschoben

  2. #2

    Standard

    Die Tiefgangsangaben scheinen mir nicht plausibel..
    ZB 26420, 2,4 m, 26713, 1,5 m. Beide Kähne hätten bei gleicher Länge/Breite 650 to bzw 670 to, bei einem Tiefgangsunterschied von 90 cm.
    Auch 26553 passt nicht, 3 m Tiefgang aber 100 to weniger.
    Die JRP hatte viele Kähne der DDSG Klasse 67er und 65er.

  3. #3

    Standard

    Nachdem "Großdeutschland" 1941 Jugoslawien überfallen hat (Balkanfeldzug) wurde die jugoslawischen Donauschiffahrt "deutschen Interessen" entsprechend neu strukturiert.
    a) zunächst wurde die Südostreederei GmbH (SOR) - eine Firma deutschen Rechts - mit dem Sitz in Belgrad gegründet, die treuhänderisch einen großen Teil der jugoslawischen Flotte übernahm.
    b) in einem zweiten Schritt entstand eine Gruppierung unter der Leitung eines (deutschen) Kommissars, die die Schiffe II. Wahl verwaltete (kommissarische Leitung, Belgrad)
    Rasch wurde klar, dass Kroatien und Ungarn Ansprüche an die (serbischen) Flottenteile erhoben. Berlin entschied daher, dass zunächst keine Änderungen im Schiffsregister und entsprechende Flaggenwechsel vorgenommen wurden. D.h. die jugoslawischen Schiffe fuhren mit den bekannten Namen und Bezeichnungen weiter und auch das nautische (serbische) Personal wurde dienstverpflichtet. Lediglich bei Minengefahr wurde dem Personal zugestanden, nicht zu fahren, während "reichsdeutschen" Firmen (DDSG, Comos, BL, Wallner) und deren Schiffen dieses Privileg verweigert wurde.
    Nach dem Krieg sollten die Ansprüche der Kroaten und Ungarn bezüglich der jugoslawischen Flotte befriedigt werden.
    Zu den angefragten JRP-Kähnen müssen die Listen abgeglichen werden....

    VG

    Klaus

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •