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Spitzenleistung – ein Scurillium beim Monopol
Moin,
H 01 und H 02, die Spitzenreiter bei der Kohleeinsparung.
3 – 4 Jahre kostengünstiges Schleppen ohne Dampfmaschine.:Kap:
MfG
VINI
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Ein versuchter Rückblick ins Jahr 1914 und wieder zurück
Moin,
im Heft 1 der Zeitschrift für die Binnen – Schiffahrt 1915 fand ich eine
Tabelle zum Monopol, siehe Anhang.
Dort wird berichtet, das beim Monopol 48 Schlepper zur Verfügung stehen.
Duisburg hat davon 36 und Hannover besitzt 12 Schlepper.
Aus heutiger Sicht vielleicht ein bescheidener Anfang. Mag sein aber man muß die damaligen Gegebenheiten berücksichtigen. Die Idustrialisierung erforderte eine Menge Transportkraft. Die Waren sind hier in der Tabelle schön aufgegliedert sie mußten aber erstmal tranportiert werden. Der steigende Bedarf an Schleppkraft sorgte für eine gewisse „Schlepperknappheit“.
Der Bedarf an Schleppern lies nicht nur die Preise steigen sondern sorgte auch für Gegenmaßnahmen zum Schutz der Bestände.
So war es im Großraum Berlin verboten Schlepper die im Schleppdienst waren zu kaufen. Die galt auch für das Monopol als damals noch als preußisch – königliche Einrichtung. Wir sagen heute ein staatliches Unternehmen.
Die Fech genehmigte den Kauf und die Überführung.
Ohne Genehmigung der Überführung auch kein Kauf. Siehe Anhänge über die Transport- und Kaufgenehmigungen.
Nun zu den 48 Schleppern
In der Tabelle sind 53 bekannte Schlepper auf geführt.
Dabei gibt es zwei Besonderheiten M 17 und M 18. Es gibt zu den Schleppern keine weiteren Nachweise.
Zur Vorbereitung der Gründung des Schleppamtes Magdeburg wurden 1928 alle Schlepper mit der Bezeichnung M umbenannt in D oder H. In der Liste werden die Schlepper M 17 und M 18 umbenannt in D 17 und D 18.
Ob sie später verkauft oder umbenannt wurden ist nicht bekannt.
Von den 53 Schleppern haben wir 13 Schlepper, wo nicht bekannt ist ab wann sie für Monopol im Einsatz waren. Ziehe ich diese 13 Schlepper von den 53 ab bleiben 40 übrig.
Dies bedeutet es fehlen 8 Schlepper. Ob die Zahl von 13 Schleppern komplett abzuziehen gerechtfertig ist mag zu hart sein. Aber wir sind auf der sicheren Seite.
Im Rheinschiffsregister sind die Schlepper erst ab 1926 erfasst, so das dies für die in Dienststellung für 1914 nicht aussagekräftig ist.
Begünstigend für die Nachweise der Schlepper ist, das sie ein lanfristiges Investitionsgut sind. Schlepper sind nicht nach 10 Jahren abgeschrieben und als Schrott zu bezeichnen.
Ihrer hohen Einsatzzeit von mindestens 50 Jahren verdanken wir, das sie in den Schiffslisten bis 1956 erfasst sind.
Leider fallen da altangekaufte Schlepper raus, die vorher wieder veräußert wurden.
Ein großer Teil von diesen Schleppern finden wir in den Rheinschiffsregistern wieder.
Aber leider nicht Alle. M 17 und M 18 und ich bin der Meinung es muß auch den Schlepper M 16 gegeben haben.
Nennen wir sie Schlepper der 1. Generation da 1936/ 37 die „neuen“ Schlepper mit den Bezeichnungen D16, D 17, D 18 gebaut wurden.
Gesamtfazit
Trotz fehlender einzelner Schlepper aus der Zeit ist die Schiffsliste Monopol sehr gut aufgestellt. Die wenigen Schlepper die aus der Zeit fehlen trüben das Gesamtbild nicht. Auch fehlende Nachweise über Verlegungen in andere Schleppämter stören hier ebenfalls nicht.
Die Rekonstruktion der Flotte Monopol ist sehr gut gelungen.
Es gibt für mich noch viel zu tun, um Monopol für mich zum Abschluß zu bringen.
Somit bleibt auch, die Schiffsverläufe so gut wie möglich aufzuklären.
Und dies kann keine Aufgabe eines Einzelnen sein.
Schauen wir, das es uns gelingt so genau wie möglich die Daten zusammen zutragen.
Ich wünsche uns gutes Gelingen.
MfG
VINI
Die Dokumente über den Verkauf und den Überführungen stammen von Theodor Dorgeist.
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Monopol und der I. Weltkrieg
Moin,
Dokumente über den Einsatz, Beschädigungen oder sogar der Verlust
durch Kampfhandlungen von Monopolschleppern liegt mir nichts vor.
Auch hier ist die Aktenlage mehr als dürftig und es kann keine Auswertung
zur damaligen Zeit getroffen werden.
In dem Buch von Karl B. Kühne mit dem Titel „Hafen am Meer“, fand ich
auf Seite 147 ein Bild mit den Monopolschleppern H 104, H 105, H 106 und H 107.
Der Liegeort ist Cuxhaven vor dem Lentzkai.
Das Bild wurde 1914 aufgenommen. Die Monopolschlepper waren zur Schleppunterstützung im Hafen durch das Militär eingezogen worden. Über den Beginn und dem Ende des Einsatzes ist mir nichts bekannt.
Als Bildquelle ist das Stadtarchiv Cuxhaven genannt, somit steht auch hier einer
privaten Nutzung nichts im Wege.
Register Monopol/ Schiffsnamen 500 – 504
Deutschland hat den I. WK nicht begonnen und ist nur seiner Bündnispflicht nachgekommen war die vorherrschende Meinung.
Da die Sieger die Geschichte schrieben wurde Deutschland als Schuldiger benannt.
Damals hat der überwiegende Teil der Bevölkerung und auch das Reichsschleppamt diese Entscheidungen nicht akzeptiert.
Warum schreibe ich dies, weil es für das Verständnis der Führung der Schiffslisten von belang ist.
Des öfteren wurde schon die Frage gestellt warum die Nummern 500 bis 504 offen gelassen wurden. Der Grund ist eben die Meinung der unrechtmäßigen Reparationsforderungen durch Frankreich und den Verlust von 5 Monopolschleppern. Es waren die Schlepper D 12, D 121, D 136 und D 520.
Man ging davon aus das man sie über den Rechtsweg zurückbekommt.
Im Schreiben vom 19.03.1941 wird die Haltung zum Ausdruck gebracht.
Der Reichsverkehrsminister ordnete an erstmal die 5 Schlepper als Mietschlepper und nicht als Eigentum des Reichsschleppbetriebes zu führen.
Somit sind die Felder in den Nummernbereich 500 bis 504 bis heute leer geblieben.
Erklärung: Zitiert wird hier die Meinung der damaligen Zeit.
Bild und Dokumente im Anhang
MfG
VINI
Auch hier wieder der Verweis auf Theodor Dorgeist der die Dokumente zur Verfügung gestellt hat.
Monopol und der I. Weltkrieg
Die Boote H 104 - H 107 gehörten zu einer Serie von 11 Booten, die auf der Werft F. Schichau in Elbing für das Schleppamt Hannover gebaut worden sind.
Maße 21,50 (20,30m CWL) x 5,20 (4,85 auf Spanten) x 1,71 mit 150 PSi Dampfmaschine.
Das entsprach in etwa der Gesetzesvorlage zum Preußischen Wasserstraßengesetz 1913, Maße. 20,30 x 4,40 x 1,60 m mit 150 - 180 PSi Dampfmaschine.