Moggen zusammen,
@felix sag doch nicht gleich bekloppt.Wer hat sich denn nicht schonmal in eine situation gebracht von der er im nachhinaein dachte uuuups gottseidank ist das gutgegangen?
LG Ferd
Moggen zusammen,
@felix sag doch nicht gleich bekloppt.Wer hat sich denn nicht schonmal in eine situation gebracht von der er im nachhinaein dachte uuuups gottseidank ist das gutgegangen?
LG Ferd
Hallo Forum!
Streifenhörnchen hatt mich verstanden! Von Oberwesel könnte doch der Verkehrt geleitet werden. Die sitzen doch sowieso da. Die haben die AIS Infos und können zur not auch die Schiffe namentlich benennen. Da bricht bei keinem ein Zacken aus der Krohne wenn da bei bedarf geholfen wird. Ich find "einfach" gut. Übrigens die Wahrschauer sind doch eigentlich sehr ungenau. Sie zeigen doch nur auf der jeweiligen Strecke die Mindestgröße des größten Schiffes da. Die Anzahl und die Position bei mehreren Schiffen wird nicht ersichtlich. Ich hab es doch erlebt das der kleinere Motor sich hinter dem Großen sich nicht gemeldet hatt.
Eine Beratung durch Oberwesel ist natürlich nicht möglich. Dafür geht das alles zu schnell.
Außerden werden wir es in Zukunft mit deutlich mehr Schiffen zu tun bekommen. Die Sprachlichen Probleme sind doch jetzt schon nicht unerheblich. Da könnte ein Dritter Standort wie Oberwesel durchaus Mißverständnisse verhindern.
Auch bin ich immer noch der Meinung das in DBG ebebfalls ein Posten hingehört.
Gruß Kawumm 68
Hallo,
Bilder von heute morgen.
TMS Waldhof im Kultushafen mit dem SB Marshal und einem TSL.
Gruß Holger![]()
Hallo Kollegen,
ich habe mir mal bezüglich Lotsenpflicht etc. das ganze durchgelesen.
Mal zum Allgemeinen Thema Lotse:
Aufgrund der Haftungsgesetze sind Lotsen nur als Beratend eingestuft.D.H. wenn einer selber fährt(Lotse) ist die haftung immer noch beim Verantwortlichen Schiffsführer und im Zweifelsfall auch im Falle einer Havarie die der Lotse fährt.
Die Gefahr ist auch immer das,je nachdem wen man an Bord bekommt, derjenige nicht mit den einzelnen Gegebenheiten (Technik) an Bord klarkommt .
(Hab ich selber schon erlebt und durch mein Eingreifen das Schiff gerettet!)
Zum Thema Gebirge:
Ich fahre schon im Gebirge,da waren die (wenn vorhanden) grünen Tonnen noch Schwarz und es gab noch Lotsen(freiwillige Basis).
Da ich im Sommer permanent dort fahre und im Winter als Ablöser und Lotse immer das Glück habe das Gebirge zu 90 % Nachts oder bei allen unmöglichen oder möglichen Wasserständen oder Witterungen zu fahren meine ich mir ein Urteil zu erlauben zu können.
Heute ist das alles so entschärft wie ne Achtspurige Autobahn-im übrigen hatten in den 50er Jahren die Schweizer schon mal die idee Lampen in der Mitte wie bei einer Straße aufzuhängen,was sich aber durch das aufkommende Radar alles von selber erledigte.
Wer (richtig) Radar fährt wird mir zustimmen das man, ob Lampen oder keine,normal garnicht nach draussen schaut (beim Nebel sieht man ja auch nichts).
Um es auf den Punkt zu bringen-Lotsenpflicht ist rückschritt und Mumpitz-denn keiner kennt sein Schiff so gut wie der Stammkapitän!
Und wer es sich nicht zutraut soll besser liegenbleiben oder sich einen freien Lotsen holen die es auch gibt.
Übrigens meine ich mit richtig Radar fahren das auf das Radar konzentrierte fahren und nicht das Wechseln zwischen Radar Gucken und Rausgucken was nur unsicher macht!
Oder macht das Ding mal aus und fahrt mal wie früher -ohne !
Wäre auch mal nicht schlecht ,dann weis man schon mal wie das ist wenn die Kiste mal ausfällt ,und es geht auch(Ich weis es aus eigener erfahrung)
Zudem muss ich leider feststellen das bei vielen eine Funkfaulheit besteht da sich nicht mehr wie sonst üblich mal gemeldet wird.Im Gegenteil wenn man sich meldet und vielleicht wie gewohnt mal etwas mehr wird man noch dumm angemacht-hab dich doch auf Ais oder haste Schiss etc.-aber was ist wenn die Technik mal ausfällt?
Wenn es aber kracht wird bei der verklarung gefragt ,wo und wie haben sie sich gemeldet!?
Das alles sind aber auch teilweise Ausbildungsmangos ,wie jemand oben schon treffend bemerkte Gebirge =Chefsache. ,und das sollte sich ändern!
Was nützt es,wenn die Leute die Patent machen wollen,Ihre Fahrzeit im Buch tatsächlich am Pinsel oder im Bett verbracht haben und später irgendwie den zettel haben und dann vor dieser Aufgabe stehen -fahr mal eben im Dunkeln das Gebirge!
Im übrigen ,wenn man sich den Radarausschnitt von der Waldhof mal genau betrachtet,hat der Mann in keinster Weise einen Fahrfehler gemacht-vielleicht war er etwas zu schnell aber das ist Spekulativ auch im zusammenhang mit dem Hochwasser.
Gruß
Jürgen
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Jürgen,
ich kann Dir nur zustimmen! Land-Beleuchtung? Was ist das denn für ne Idee? Befeuerte Tonnen das ist vorstellbar. Aber warum die ganze Diskussion?
Ich fahre schon lange nicht mehr durchs Gebirge, aber wenn ich wieder mal dorthin müßte, würde ich auch wieder ohne zu zögern dort durchfahren. Wie Du schon sagst Jürgen, wenn man sich nicht sicher ist und nicht fragt (Funk), ja, wofür sind die Dinger denn an Bord?! Das Gleiche gilt auch für das Radar!
Wir selbst haben kein Radar an Bord, fahren aber auch öfter mal nachts, auch im Wattgebiet. Das geht! Aber auch nur wenn man die nötige Streckenkenntnis hat!
Gruß Felix
Moin!
Die "WALDHOF" ist ja bekanntlich mittlerweile in Duisburg eingetroffen. Nach einem Zwischenstopp zum Abpumpen im Kultushafen soll es am kommenden Dienstag ans Ende des Becken C auf die Slipanlage (Helling) der Meidericher Neue Triton-Werft gehen.
Dem Pressebericht ist zu entnehmen, dass auf der Triton-Werft dann am Dienstag die Untersuchungen beginnen sollen zur immer noch nicht geklärten Frage, wie der Tanker kentern konnte, und zum technischen Zustand des Schiffes. Auch die Wasserschutzpolizei St. Goar werde nochmal in Duisburg das Schiff ermittlungstechnisch begutachten. Laut Auskunft der Koblenzer Staatsanwaltschaft soll der Tanker aber nicht beschlagnahmt sein, schreibt die Zeitung.
Einige Fotos und der Bericht dazu hier: http://www.derwesten.de/staedte/duis...id4299880.html
mfg Peter Hartung
Genau das ist der Satz,der mir als verantwortlichem Schiffsführer immer wieder schwer im Magen liegt...hat man wirklich alles getan,geprüft,"fristgerecht" untersuchen lassen,kontrolliert etc.pP...oder findet man doch wieder etwas,das man einem noch reinwürgen kann...
Wenn die Tendenz mit den Checklisten hier,Monats-,Tages-,Stunden- und was-weiß-ich- noch für Berichten da so weitergeht findet man garantiert irgendwann was,was einem anzuhängen ist,da aufgrund der ganzen Zettelwirtschaft und eh schon mangelndem Personal die eigentliche Zeit für die Arbeit am Schiff auf der Strecke bleibt!!!!
Mußte ich mal loswerden,nix gegen unsern Herrn Hartung!
Gruß Tido