-
Urlaub auf Kabinenschiffen kann man wohl als Abenteuerurlaub bezeichnen. Es wurde oberhalb Gerstheim eine Kiesveraldeanlage von einem Kabinenschiff abrasiert, es gab keine technische Mängel in der Steuerung des Kabinenschiffes, noch waren schlechte Wetterverhältnisse verantwortlich. Der Schiffsführer war anderweitig beschäftigt. Wenige Wochen später strandete nach einem missglückten Wendemanöver in Kehl die gleiche Boot am Strasbourger Rheinufer. Es war neblig, Fahrwasserbreite an der Stelle weit über 200m 2x 1065 PS Z-Antrieb und mindestens 300 PS Bugstrahl. Es war neblig aber nicht Dicht. Beim wenden auf der Straßburger Rheinseite gestrandet, ein Z-Antrieb beschädigt. Passagiere wurden evakuiert, Das Kabinnenschiff fuhr mit einem Antrieb in den Kehler Hafen zwecks Besichtigung durch Taucher. Als die Schiffsführung vom Havarieexperten erfuhr, daß im Hafenbecken I keine Wendemöglichkeit mit 135m besteht, gab es wohl verzweifelte Gesichter. 1000m Rückwärtsfahren mit nur einem Z-Antrieb und Bugstrahl war für die beide anwesenden Schiffsführer eine nicht lösbare Aufgabe. Der Havarieexperte vermittelte einen erfahrenen Kollegen aus Strasbourg der das Kabinenschiff sicher bis in die Schleuse Gambsheim fuhr. Auf dem weiteren Weg zu Tal an die Werft gab es wohl keine größeren Probleme, die Schleuse Iffezheim haben sie ``gemeistert´´, bis Mannheim fuhr der Lotse, für den Rest der Strecke hatten sie wohl Glück. Soviel zum Thema Abenteuerurlaub.
Gruß Tankermann
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Nein
- Themen beantworten: Nein
- Anhänge hochladen: Nein
- Beiträge bearbeiten: Nein
-
Foren-Regeln