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Thema: Martha-Erika - GMS - 04018580

  1. #1
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    Deutschland Martha-Erika - GMS - 04018580

    Moin,
    auf einer Ak aus Berlin Kreuzberg ist GMS MARTHA ERIKA zu sehen! Zum Verbleib: zwischen 1992 und 1996 vermutlich verschrottet!
    Gruß Jürgen S

    Schiffsdaten:

    Name: Martha Erika
    Ex-Name: Rhenania 64 (GSK)
    gemeldet in: Minden
    Nationalität:
    ENI-Nr.: 4018580

    Länge: 45,30 m
    Breite: 6,26 m
    Tiefgang: 2,35 m
    Tonnage: 426 t

    Maschinenleistung: 230 PS
    Maschinen-Hersteller: Deutz

    Baujahr: 1905
    erbaut in:
    Bauwerft: Anton Schellenberger, Wörth a.M.
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  2. #2
    Moderator Avatar von McRonalds
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    ...der wurde bestimmt nicht als RHENANIA 64 gebaut. In meiner Erlenbacher Werftliste (Schellenberger war der Vorgänger - und ich werfe die beiden immer zusammen) finde ich aber auch nix passendes. Der Sache sollten wir jedenfalls noch mal nachgehen (schon allein wegen dem immer noch nicht abgeschlossenem Thema Rhenania/Neptun).

  3. #3
    Avatar von Cuxi
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    Moin, moin;
    der Verlauf nach Registerangaben.
    Scheint 1961 nicht nur motorisiert, sondern auch "vertieft" worden zu sein.
    MfG
    Helmut

    RR 1906 - 1912: Babette; Martin Brönner; Erlach a. M.

    RR 1914: Lina, ex Babette; Heinrich Ferd. Brettel, Hirschhorn

    RR 1926: Lina, ex Babette; Oskar Schumacher, Neckargerach

    RR 1930 - 1935: Lina, ex Babette; August Schumacher, Neckargerach

    RR 2.Nachtrag 1937: Rhenania 64, ex Lina, ex Babette; "Rhenania" Schiffahrts- & Speditions GmbH., Mannheim

    IVR 1951: Rhenania 64; "Rhenania" Schiffahrts- & Speditions GmbH., Mannheim; Reg. 2528 Mannheim 1941
    41,45 x 6,28 x 1,20; 199 to
    Erlenbach/Main 1905

    IVR 1953 (GSK): Martha Erika, ex Rhenania 64; Rheinhold Kuske, Wiedensahl

    IVR 1963 (GMS): Martha Erika, ex Rhenania 64; Rheinhold Kuske, Wiedensahl
    Reg.: 33/2528 Mannheim 1952
    Gr. Rep.: 1961; Klasse: 24.7. 1961 Duisburg
    230 Pse, Deutz 1961

    IVR 1979-1984: Martha Erika - 4018580; Heinz Kuske, Wiedensahl

  4. #4
    Moderator Avatar von McRonalds
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    @Cuxi; jau, den führ(t)e ich bereits in meiner RHENANIA Liste, allerdings ohne Werft und Baujahr. In den frühen 30er Jahren legte sich die RHENANIA einige kleinere, älter Kähne (#60, #61, #63, #64, gab's noch mehr?) zu - eigentlich untypisch für sie. Vielleicht waren sie für die Mainfahrt gedacht?!

    Auf jeden Fall Dank für die umfangreiche Info.

  5. #5
    Moderator
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    DDR Martha Erika - GMS -04018580

    Moin,
    immer wieder spannend und interessant was im Forum alles raus gefunden wird! Danke für die Ergänzungen Helmut! Bin gespannt ob Ronald BABETTE bei Schellenberger unterbringen kann? Offenbar wurde Name und Nummer bei Rhenania zweimal vergeben! Im Reg. 1960 gibt es einen großen (80x9) RHENANIA 64 ex RHENANIA 51! Bei den PS Angaben bin ich in die falsche Zeile gerutscht, wurde geändert! Merkwürdig erscheint mir der Eintrag von Helmut IVR 1951 bei gleichen Abmessungen 199 To ??
    Gruß
    Jürgen S

  6. #6
    Moderator Avatar von McRonalds
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    Zitat Zitat von Jürgen S Beitrag anzeigen
    1960 gibt es einen großen (80x9) RHENANIA 64 ex RHENANIA 51!
    Das ist interessant, denn der RHENANIA 51 ist so ein Kandidat, der ab 1957 einfach wie verschwunden scheint. Diese Umbenennung wäre in Lösung, wenn es denn der RHENANIA 51 (ex-NEPTUN 31) von 1924 ist, denn der war kleiner (DEK-Maß).

  7. #7
    Moderator Avatar von McRonalds
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    Zitat Zitat von Jürgen S Beitrag anzeigen
    Merkwürdig erscheint mir der Eintrag von Helmut IVR 1951 bei gleichen Abmessungen 199 t?
    Diese Mainschiffe (die eigentlich gar nicht so klein waren) hatten einen nur sehr geringen Tiefgang - viele wurden später erhöht. 199 t ist ein sehr gängiges Maß für Mainschiffe dieser Zeit. In den Mainschiff[f]ahrtsnachrichten von 2003 gibt's einen Bericht über diese 'sogenannten' 200 t-Schiffe - sogar mit eine kleinen Namensliste. BABETTE finde ich allerdings nicht darunter, aber Baujahr und Werft passen prima ins Schema.

  8. #8
    Avatar von Cuxi
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    Hallo Jürgen,
    in den Registern bis einschl. 1951 wird ein Tiefgang von 1,18 od. 1,20 m bei 200 to angegeben.
    Erst im IVR 1963 dann der Tfg. 2,30 m und 420,6 to.
    MfG
    Helmut

  9. #9
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    @Ronald: gehört zwar nicht hierher aber wenn ich schon mal in den Registern wühle, vielleicht hilft es in der Rhenania Liste weiter:
    Reg. 1935 werden GMS NEPTUN 1 bis 8 aufgeführt, gebaut Erlenbach 1929. Aussserdem noch die Schleppkähne:
    RHENANIA 44 und 45 Erlenbach 1921; RHENANIA 52 und 53 ex NEPTUN 33 und 34: RHENANIA 57 ex NEPTUN 43 und RHENANIA 58 + 59 ex NEPTUN 50 und 51 alle Erlenbach 1924
    #3, 7, 8: einen Meter "vertieft" das macht natürlich beim Tonnenzuwachs Sinn!
    Gruß
    Jürgen S

  10. #10
    Avatar von Cuxi
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    Hallo nochmal,
    der Verlauf zum Neptun 31 - Rhenania 51 - Rhenania 64.
    Die Daten sind durchweg +/- gleich.

    RR 1926-1930: Neptun 31; A.G. für Schiffahrt, Basel
    79,97 x 9,50 x 2,60; 104 to; Krimpen 1924

    RR 1935: Rhenania 51, ex Neptun 31

    IVR 1951-1956: Rhenania 51

    IVR 1960-1963: Rhenania 64, ex Rhenania 51
    -------------------------------------------------------

    Im IVR 1963 dann ein neuer Rhenania 51, ex Neptun 62
    80,00 x 9,50 x 2,58; 1379 to; Sachsenberg Köln, 1925

    MfG
    Helmut
    Geändert von Cuxi (20.07.2022 um 14:08 Uhr)

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