Hallo,
zu NATTERNBERG erreichte uns folgender Beitrag von Klaus Heilmeier:
Wallner-Kahn NATTERNBERG hat Grundberührung
Grundberührungen waren bei der Schleppschifffahrt an der Tagesordnung. Zwischen Regensburg und Hofkirchen besteht die Stromsohle überwiegend aus Kies, so dass sich die Schäden in Grenzen hielten. Problematischer ist das Festsitzen auf groben Schotter oder gar auf Felskugeln und Felsplatten. Vor dem Bau der Staustufen Kachlet, Jochenstein und Aschach waren die Schiffer auf diesen Strecken zur größter Aufmerksamkeit verpflichtet.
Wie das Bilddokument belegt, hatte der frühere Tankkahn NATTERNBERG der Privatreederei Josef Wallner im Bereich des Passauer Donautales Grundberührung, wobei das Heck des Schlepp voll Wasser lief. Mit einem herbeigeholten Bagger wird die Kohleladung geschifftet, um den Havaristen wieder frei zu bekommen.
Aufnahmedatum: unbekannt (um 1955)
Bildautor: unbekannt, Slg. Wenninger (Archiv Schifffahrts-Museum Regensburg)