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...angeblich der erste Schleppkahn der Rhenania (RHENANIA 5, vorher wohl bereits als ANNA UND CORNELIS für Rhenania aktiv). Wurde wohl nach wenigen Jahren (1914?) verkauft. Weiss jemand mehr?
P.S.: hab's mal oben im 'Lebenslauf' korrigiert - nach reichlicher Forschung... 'Rhenania' lässt grüßen...
Geändert von McRonalds (01.02.2026 um 22:29 Uhr)
Grund: P.S.
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…okay, nochmal nachgeforscht (bei Hermann Hecht). Der wurde zwar noch ein RHENANIA (#5, aber Ende 1913 nicht mehr übernommen, als Hecht bei RHENANIA einstieg. Daher ist die Geschichte des Kahns nach 1914 offen…
...das war's jetzt aber erst mal:-)
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@Waterman; vielen Dank für die Info. Rhenania gab es erst ab 1906 - bleiben also noch 35 Jahre von denen wir über das Schiff nichts wissen!
Hermann Hecht erwähnt in seiner Chronik den Flottenstand, als er Ende 1913 einstieg (bei gleichzeitiger Beteiligung des Staates Bayern). Die Verhandlungen zogen sich lt. seiner Aussage über ein Jahr hin. Die Flotte war ziemlich klein und sollte lt. Hecht in kurzer Zeit deutlich vergrößert werden. Es waren wohl auch schon vier große Rheinkähne in Bau (zwei kamen von niederländischen Werften, zwei von Ruthof). Offensichtlich wurde ganze - noch relativ kleine - Flotte neu durchnummeriert. Typisch Rhenania möchte ich da beinahe sagen! Der RHENANIA 5 schied wohl in den Zeiten der Übernahme (1914) aus der Flotte aus. Der Anfang ist also etwas verwirrend und an dem muss ich noch arbeiten.
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Hallo Ronald
Einstieg des Staates Bayern, das klingt interessant ! Ich kenne die Geschichte. Nach dem preussischen und dem badischen Konzern (meistens Vorgängerfirmen der Fendel Gruppe) hat Bayern auch Einfluss auf die Rheinschiffahrt nehmen wollen, Ludwigshafen war ja bayerischer Rheinpfalz.
Hatte die bayerische Staat große Einfluss auf die Betriebsführung oder war die Familie Hecht Mehrheitsanteilhaber ?. Da war glaube ich auch noch eine Firma Th Fügen aus Ludwigshafen mit im Spiel. Ich glaube die Preussen und Badenzer sind 1911 eingestiegen, Bayern tatsächlich 1914.
Gruss Jozef
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Moin, moin;
ich habe mal den Verlauf nach Registereinträgen zusammengestellt.
Bemerkenswert dazu:
- der im RR 1898 genannte Ex-Name erscheint mir Aufgrund der Ähnlichkeit zu Anna und Cornelis fragwürdig; vielleicht ein Redaktionsfehler ?
- der Eignername J. v. t`Hoff steht ja im Zusammenhang mit der Rhenania-Geschichte; ein Cornelis J. v. t`Hoff ebenso
- die doppelte Nennung in den Registern 1912 und 1914 mit dem ex- als auch schon mit dem neuen Namen
- in einigen Registern, wie z. B, 1963, wird als Baujahr 1878 angegeben
MfG
Helmut
RR 1898: Anna und Cornelis, ex Anna und Carl; J. v. t`Hoff, Rotterdam; Krimpen a. IJssel 1871
RR 1900-1908: Anna und Cornelis; J. v. t`Hoff, Rotterdam; Krimpen a. IJssel 1871
RR 1910-1912: Anna und Cornelis; "Rhenania" Rheinschiffahrtsgesellschaft mbH., Homberg und Rotterdam
RR 1912-1914: Rhenania 5, ex Anna und Cornelis; "Rhenania" Rheinschiffahrtsgesellschaft mbH., Homberg und Rotterdam
RR 1914-1926: Meta Nieten, ex Rhenania 5, Anna und Cornelis; August und Emil Nieten, Karlsruhe
RR 1930: Meta Nieten, ex Anna und Cornelis; August und Emil Nieten, Karlsruhe;
RR 1935: Meta, ex Meta Nieten, ex Anna und Cornelis; Albrecht Scheubner, Dorfprozelten
IVR 1951: Meta; A. Scheubner Erben, Dorfprozelten; Reg. 45 Würzburg 1950
IVR 1956-1963: Meta; Geschwister Scheubner, Dorfprozelten; Klasse: 14.4. 1955 Mainz; Gr. Rep.: 1955
Modag, 420 Pse, 1955
RR 1972: Meta; Eigner Geschwister Scheubner; Mainschiffahrtsgen. Würzburg
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@Jozef; Du wirst es nicht glauben, aber Hermann Hecht lobt in seiner Firmenchonik den Staat Bayern, bzw. seine Verhandlungspartner in den höchsten Tönen. Ich zitiere wörtlich: '25 Jahre gemeinschaftliche Arbeit [mit dem Staat Bayern] zeigten, daß bei gutem Willen Verträge zwar scharf die Bedingungen festlegen, aber nie hervorgeholt werden müssen!' Er erwähnt auch, dass sowohl Fendel als auch Haniel an einem Vertrag mit dem Staat Bayern sehr interessiert waren - und entsprechen schäumten, als sich Bayern mit dem relativ kleinen Neuling Rhenania einig wurde! Allerdings schreibt Hecht dass in seinem typischen Kaufmanns-Deutsch... und das auch noch 1940 (entsprechend weit entfernt klingt dieses Deutsch). Die entsprechenden Details muss man oft wirklich mit der Lupe suchen... aber sie stehen drin...
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Zitat von
Cuxi
J. v. t`Hoff, Rotterdam
Das muss dieser Johann van't Hoff gewesen sein, den Hermann Hecht oft erwähnt. Er leitete die 'Rheinschiffer-Genossenschaft', quasi den Vorgänger der RHENANIA. Da hätten wir ja dann schon so ein Schiff, das quasi über drei Firmenänderungen hinüber bei der Rhenania 'landete'...
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Zitat von
Cuxi
ex Anna und Cornelis
Ich nehme an mit CORNELIS ist wahrscheinlich der Sohn von Johann Van't Hoff gemeint...
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