Hallo!
Hochachtung vor der Arbeit die Sie sich mit diesen Berichten für das Binnenschifferforum antun!
Nur zur Klarstellung: Das gezeigte Foto Nr. 2 im Beitrag 30 stammt nicht aus meiner Sammlung!
mfG helmut1972
Hallo!
Hochachtung vor der Arbeit die Sie sich mit diesen Berichten für das Binnenschifferforum antun!
Nur zur Klarstellung: Das gezeigte Foto Nr. 2 im Beitrag 30 stammt nicht aus meiner Sammlung!
mfG helmut1972
Verlauf:
1942 gebaut als LÜBECK auf der Werft in Linz, Baunummer 819, abgeliefert an den BL am 11. Mai 1942
1942 am 12. August abgegeben an die DDSG als ASCHAU (II), ich vermute, weil ASCHAU (I) an Ungarn abgegeben werden musste.
1942 am 12. September als Begleittender der 3. Räumbootflottille von der Kriegsmarine übernommen
1943 am 17. September an die DDSG zurückgegeben.
1944 am 11. August bei km 677 (Nähe Orjahovo / Bulgarien) nach Minentreffer gesunken.
1956 (!) durch Rumänien gehoben und als HATEG wieder in Fahrt gebracht bis mindestens 1998
Verbleib?
HATEG war der letzte, im regulären Schleppdienst eingesetzte N-Typ überhaupt!
Weitere Infos siehe Links zu den Schiffen in unserer Datenbank
Fotos:
Bild 1: LÜBECK wahrscheinlich Werksprobefahrt 1942 im Raum Linz (Slg. HK)
- Von ASCHAU (II), nur kurz bei der DDSG, ist mir keine Aufnahme bekannt
- HATEG ist in unserem Forum, wohl auch wegen der langen Einsatzzeit, gut vertreten.
Bilder 2 und 3: HATEG weilte am Montag, 30. November 1970, in Regensburg und kam dabei dem Pfarrer Aloys Brey vor die Linse
Bilder 4 und 5: Laurenz Schwarzacher nahm HATEG 1984 in Wien auf (das Steuerhaus wurde zwischenzeitlich modernisiert)
Gesucht:
Fotos als ASCHAU (II)
Verbleib von HATEG
Grüße
Muranfan
Sämtliche hochgeladenen Fotos / Bilder bleiben mein Eigentum und sind urheberrechtlich geschützt.
Servus!
Zu den Fotos oben nebenbei angemerkt - bei Foto 3 ist Heimatort Giurgiu, bei Foto 5 Drobeta Turnu Severin.
Gruß Hannes
Hallo Rolf,
ich hab Hateg zuletzt in Drobeta Turnu Severin im August 2004 stillgelegt und ausrangiert gesehen. 2006 war das Schiff dann verschwunden. Somit vermute ich, dass das Schiff in der Zwischenzeit verschrottet wurde. Foto ist leider nicht ganz scharf.
schöne Grüße
Bernhard
Verlauf:
1942 gebaut als ALTENAU auf der Werft in Linz, Baunummer 820, abgeliefert an die DDSG am 23. Juni 1942
Gemäß #11 (siehe Link TAMAN) befand sich MZS ALTENAU, DDSG, am 8. Mai 1945 fahrklar bei Do.km 1936 (Kuchelauer Hafen) und konnte von den Sowjets direkt übernommen werden.
1945 umbenannt in TAMAN (Taman = Halbinsel zwischen Asowschem- und Schwarzen Meer an der Straße von Kertsch)
TAMAN traf am 22. August 1956 als erstes sowjetisches Binnenschiff nach 1945 in der Bundesrepublik Deutschland ein.
1957 neue Motore RV6M 545 Deutz 2 x 500 PS
1984 und 1985 im Hafen Reni als Bugsierschlepper noch im Einsatz, danach auf einem Schiffsfriedhof abgestellt
1998 verschrottet
Weitere Infos siehe Link zu TAMAN in unserer Datenbank
Fotos:
Leider ist mir kein Foto als ALTENAU bekannt
Bild 1: TAMAN am 22. August 1956 bei der ersten Fahrt eines sowjetischen Schiffes nach Deutschland in der Schleuse Jochenstein (Foto Kutscher / DKJ / Archiv WSA Regensburg)
Bild 2: TAMAN am 28. August 1956 in Regensburg (Foto Pfr. Aloys Brey)
Bild 3: TAMAN 1961/62 (modernisiert!) / fotografiert von Augustin Gloß
Bilder 4 und 5: TAMAN im Juli 1975 (Fotos: Dir. Franz Dosch)
Gesucht:
Fotos als ALTENAU
Grüße
Muranfan
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Verlauf:
1942 gebaut als FREUDENAU auf der Werft in Linz, Baunummer 821, abgeliefert an die DDSG am 30. Mai 1942
1966 neue Motore Deutz 2 x 550 PS
Zuletzt im Hafen Linz als Bugsierschlepper im Einsatz
1993 am 31.12. außer Dienst gestellt
1995 im August übernommen durch den Arbeitskreis Schiffahrts-Museum Regensburg e.V. (für 1 Österr. Schilling).
2026 wieder Sonderfahrten geplant; FREUDENAU dürfte somit der bekannteste und am meisten fotografierte N-Schlepper sein.
Weitere Infos siehe Link zu FREUDENAU in unserer Datenbank
Fotos:
Leider ist mir kein Foto aus der Zeit 1942-1950 bekannt
Bild 1: FREUDENAU ca. 1950er Jahre (Ansichtskarte aus der Slg. Dexheimer / Archiv Diesler)
Bild 2: FREUDENAU in Farbe (Foto Herbert Zopper / Slg. L. Schwarzacher)
Bilder 3 und 4: FREUDENAU am 15. Juli 1973 (Fotos Franz Dosch)
Bild 5: FREUDENAU 1984 im Hafen Linz (Foto L. Schwarzacher)
Bild 6: FREUDENAU am 14. September 1991 im Hafen Linz (Foto R. Diesler)
Bilder 7 und 8: FREUDENAU auf der Werft in Erlenbach am 23. Mai 2017; unser Handhaspel überwacht die ordnungsgemäße Durchführung der Arbeiten (Fotos Walter Laué)
Grüße
Muranfan
Sämtliche hochgeladenen Fotos / Bilder bleiben mein Eigentum und sind urheberrechtlich geschützt.
Verlauf:
1942 gebaut als GRAFENAU auf der Werft in Linz, Baunummer 888, abgeliefert an die DDSG am 2. Juli 1942
1942 zum 21. September als Begleittender der 3. Räumbootflottille von der Kriegsmarine übernommen
1944 ab April bei der 30. Geleitbootflottille / Fahrten im Schwarzen Meer bis zu den Häfen an der kaukasischen Küste
1944 am 31. August bei Donau-km 555 (Svistov) zurückgeblieben / selbst versenkt
Die folgenden Angaben sind m. E. die Wahrscheinlichsten für den weiteren Verlauf:
1944 im November als T-670 bei der sowjetischen Donauflottille
1975 als Begleittender PS 10 der sowjetischen Donauflottille Besuch in Wien
1985 als Schnellboot Mutterschiff SSV-10 erneuter Besuch in Wien
1993 an Ukraine, hierzu Info von unserem Hafenspion: Zur UA-Zeit hatte es die Kennung 500 und seitlich am Heck stand DUNAI in kyrillisch.
1999 noch im Dienst (siehe Bild 5); somit dürfte die ex GRAFENAU der am längsten im Einsatz befindliche N-Typ sein!
Fotos:
Leider ist mir kein Foto als GRAFENAU bekannt
Bild 1: PS 10 (Bild aus der Slg. A. Gloß/ Archiv Diesler)
Bild 2: PS 10 wohl 1975 bei Wien (Bild aus der Slg. J. Heiduk)
Bilder 3 + 4: PS 10 1975 in Wien (Foto Kap. Stefan Csikos / Archiv R. Diesler)
Bild 5: DUNAI mit der takt. Kennung 500 (Foto Aleksey Syomin 1999 / Archiv J. Heiduk)
Gesucht:
- Fotos als GRAFENAU
- weitere Fotos unter sowjet. und ukrainischer Flagge
Grüße
Muranfan
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