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Thema: Nigritella - TMS - 07000411

  1. #1
    Moderator Avatar von McRonalds
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    Schweiz Nigritella - TMS - 07000411

    Hallo,

    hier die Nigritella (7000411) fuhr ab 1983 als MÖWE, HERMA und WILD MAA am Main.

    Schiffsdaten

    Name: Nigrittela
    gemeldet in: Basel
    Nationalität:
    Europanummer: 7000411

    Länge: 80,00 m
    Breite: 9,45 m
    Tiefgang: 2,60 m
    Tonnage: 1212 t

    Maschinenleistung: 2x 450 PS
    Maschinen-Hersteller: Sulzer

    Baujahr: 1948
    erbaut in:
    Bauwerft: Jos Boel & Zn., Temse

    Verbleib: Möwe (4606190), Herma, Wild Maa, 1990 abgewrackt

    Gruß - Ronald;-)
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    Geändert von Gerhard (18.09.2021 um 21:32 Uhr) Grund: Schreibweise

  2. #2

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    Richtig geschrieben lautet der Name Nigritella. Das Schiff gehörte zur Serie der Blumentanker, und der Lat. Name der Blume Nigritella heisst auf deutsch Männertreu. Die Nigritella war der erste Blumentanker der Roten, die ein Radar bekam. Darum hatte sie später so einen Balkon vor der Kommandobrücke, weil man der Ansicht war, dass der Radar in der Schiffsmitte stehen müsste. Bin einige Jahre auf der Nigritella gefahren.

  3. #3

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    Mein Vater fuhr Ende der 1950-er bis 1960 auf TMS Nigritella und TMS Carmenna. Ziel war es, die für die Erlangung des kompletten Rheinpatentes notwendigen Fahrten schnell ableisten zu können.
    Auch hier, wie bei Lahnperle und Lahntreue, werde ich im Familienfundus nach Fotos suchen. Und auch finden.
    Wird aber etwas dauern.
    Geändert von Hajo (17.10.2025 um 10:48 Uhr)

  4. #4

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    Mein Vater 1959 /1960 auf TMS Nigritella. Ich nehme an, dass er hier das Radargerät nutzt. Oder?? Ich meine, er hätte mir das einmal so erklärt.
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  5. #5
    Avatar von Rolf Gertsch
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    @Hajo

    Ja das war so. Dies weil die Bildschirme noch nicht so gut waren wie heute (Auflösung und Kontrast).

    Diese Trichter hat man Tags bei Nebel benutzt. In der Nacht waren die nicht von Nöten.

    Mit den Tankern ist man damals Tag und Nacht gefahren während Frachter mit Radar meist abends Feierabend machten.

    Die Tanker haben damals echt viel Geld eingespielt.

    Grüsse vom Rolf

  6. #6

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    @Rolf
    Und die deutschen Besatzungsmitglieder wurden in Schweizer Franken entlohnt, was damals eine sehr harte Währung war. Zudem konnte zollfrei in Rotterdam eingekauft werden. Meiner Vater hat in den 2 oder 3 Jahren bei der Reederei als junger Kerl von 20/ 21/22 Jahren richtig Geld verdient, und einiges auf Seite legen können. So meine Erinnerung seiner Erzählungen.

  7. #7
    Avatar von Rolf Gertsch
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    @Hajo
    Ja das war für alle ausserhalb der Schweiz lukrativ. Für uns wars zuviel zum leben und zuwenig zum sterben.

    Zollfrei einkaufen das war gut aber nicht eine Lohnaufbesserung. Meist war es ja Kaffee, Zigaretten und Schnaps.

    Der Schweizer Franken ist heute stärker denn je und das sagt dir einer ders weiss.

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