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Thema: Dwina - HRD / Baujahr 1908

  1. #1
    Moderator Avatar von UGI
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    DDR Dwina - HRD / Baujahr 1908

    Schiffdaten:

    Name : Dwina
    Ex-Namen: Groß Berlin, Braunkohle XIV, Neptun
    Eigner : SMAD > SOAG > DOS > DSU > Dt. Binnenreederei
    gemeldet in: FF/O. > Fürstenberg /O. > Magdeburg > Berlin
    Nationalität :
    nat. Kennungen: P-1-M; A 721, HD 8-434

    Länge : 52,17 m
    Breite : 7,84 m
    Tiefgang :1,46 m
    Tonnage :

    Maschine: Dampfmaschine
    Leistung: 700 PSi

    Baujahr: 1908
    erbaut in:
    Bauwerft: Gebr. Sachsenberg, Rosslau
    Bau Nr.: 602

    Verlauf ab 1945:

    1945: NEPTUN - Sowjetische Militär Administration (SMAD)
    1946: П-1-М - Sowjetische Militär Administration (SMAD) in Schwerin
    1947: ДВИНА - Sowjetische Oder Schiffahrt AG (SOAG) in Frankfurt /O. (DWINA in russ. Schrift)
    1952: DWINA - Deutsche Oder Schiffahrt (DOS) in Fürstenberg /O. (Schiffsname jetzt in dt. Schrift)
    1953: DWINA - Deutsche Schiffahrt & Umschlagzentrale (DSU) in Magdeburg
    1957: DWINA - VEB Deutsche Binnenreederei (DBR) in Berlin
    1967: Still gelegt
    1970: verschrottet (05.09.1970 in Aken)

    hier die Dwina:
    mit Kyrillischer Beschriftung, .. ein Blick unters Heck, .. auf ihrer letzten Reise

    MfG UGI
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  2. #2
    Super-Moderator Avatar von Muranfan
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    DDR Dwina - HRD / Baujahr 1908

    Sehr schön Uwe,

    hier eine Aufnahme der DWINA (bei Laubegast) aus meinem Buch über die Reederei Braunkohle.

    Foto aus der Sammlung von Gunter Dexheimer.

    Grüße
    Muranfan
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Name:	DWINA bei Laubegast   Slg Dexheimer T PS.jpg 
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  3. #3
    Super-Moderator Avatar von Muranfan
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    Deutsches Reich Neptun ex Braunkohle XIV später Dwina - HRD / Baujahr 1908

    Hier eine Aufnahme als NEPTUN aus meinem Archiv.
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  4. #4

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    Standard

    Hallo,

    Mir ist aufgefallen, dass der NEPTUN auf der Elbe und weiter bis auf dem Weg zur Verschrottung im Bugspriet das Stockanker führt. Ungewöhnlich für ein auf der Elbe und den weiter östlich liegenden Binnenwasserstraßen, auf denen ja ein Anker in "Kronleuchterform" geführt wurde. In Rolfs in #2 erwähntem Buch zeigt der BRAUNKOHLE IV im obersten Bild den schwach erkennbaren Stockanker.

    So weit meine Beobachtungen. Wünsche allen schöne Osterfeiertage.

    Gruß Walter.

  5. #5
    Moderator Avatar von UGI
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    Idee Ankersorten und Anzahl

    Hallo Walter,
    die Neptun auf dem Foto hat einen sogenannten 2 Flunken "Grabanker", gut geeignet für kiesligen / kleinsteinigen Flußgrund,
    der war in Ihrem damaligen Fahrensgebiet sicherlich gut und ausreichend.

    .. Wenn du dagegen das Foto der DWINA ansiehst, so wirst du bemerken, das sie jetzt 2 Fallanker am Bugspriet führt, den alten Zweiflunken Grabanker und einen weiteren 4 Flunken Herzblattanker, der besonders für sandige Flußgründen gedacht ist ... das wurde notwendig, das der Heckradschlepper dann in Ostdeutschland nur noch auf der Elbe und der Oder im Einsatz war .. ins "westliche" Ausland kam der nie wieder.

    Auf dem Weg zur Verschrottung hat die DWINA tatsächlich nur noch den Stockanker, aber nur deshalb, weil "WIR" den 4 Flunkenanker für ein anderes Schiff brauchten !! ... der Stockanker war im Osten ehedem eher nutzlos und wurde gleich mal mit verschrottet.

    PS: .. damit hier nicht alles durcheinander geht, werde ich mal ein Thema zum "Neptun" erstellen und diesen dann in beide Richtungen verlinken
    MfG Uwe
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