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Thema: Schleusentreppe von Golbey

  1. #11
    Avatar von Heidi 1920
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    Hallo Gernot,

    die größten Nachteile von GFK zu Stahl im Unterwasserbereich sind: Eisgang, Stahl kann man ausbeulen Kunstoff bricht und Osmose, das ist so was änhliches wie Rost beim Stahl nur wenn man es sieht ist es bereits zu spät. Es reicht ein feiner Haarriss, durch die Kapillarwirkung der Glasfasern zieht Feuchtigkeit ein und die Stelle verrottet.
    Die Kunststofftore im Rhein- Marne-Kanal waren 2004 schon eingebaut und zwar in den doppel Schleusen (jeweils nur in einer Kammer, die andere war stillgelegt) zwischen Nancy und Varangevill.
    Axel
    Geändert von Heidi 1920 (02.08.2010 um 16:05 Uhr)

  2. #12

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    Danke, Axel!

    Bei google kann man die runden Tore sogar erkennen - auch die unbenutzte Nordkammer mit Gammel vor den Toren!

    Den Aquädukt ein paar Meter weiter über die Meurthe habe ich übrigens als extrem undicht in Erinnerung - ich war da mal vor schätzungsweise 15 Jahren. Ob es da immer noch so plätschert? - Na, ich will die damaligen kleinen Seen auf dem Weg unter dem Aquädukt hier nicht vertiefen - das gehört zum Rhein-Marne-Kanal!

    Gernot

  3. #13
    Avatar von p-m
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    Frankreich Embranchement d'Epinal / Stichkanal von Epinal

    Zitat Zitat von Gernot Menke Beitrag anzeigen
    ... daß einige Zentimeter Wasser fehlen - vermutlich hält man den Stau wegen Schäden am Aquädukt unter seinem ursprünglichen Niveau. Große Yachten konnten so nicht nach Epinal fahren. Statt der sonst üblichen 1,80 m war von 1,40 m Tiefe die Rede.
    Gernot
    Hallo Gernot
    Hallo zusammen

    Bei der Bergfahrt von WILLI war der Stichkanal nach Epinal wegen Wassermangel vollkommen gesperrt. Einige Jachten waren dadurch im Hafen von Epinal "eingesperrt". Nach Angaben der VNF war der niederige Wasserstand der Mosel der Grund für diese Sperrung. Der Hafen Epinal, der Stichkanal und die Staustufe zwischen den Schleusen 14 M und 15 M der Schleusentreppe von Golbey werden durch eine Einspeisung von der Mosel am Kopf des Hafens Epinal mit Wasser versorgt. Das funktioniert aber nur, wenn die Mosel genügend Wasser führt.

    Nach einigen Regentagen war der Stichkanal bei der Talfahrt von WILLI am 3. August 2010 wieder offen. Der Pegel war bei der Abzeigung des Stichkanals auf einer Seite mit 1.30 und auf der anderen Seite mit 1.60 Meter signalisiert. Für WILLI mit vorn 40 cm und hinten 90 - 100 cm (Ballasttank leer oder aufgefüllt) kein Problem. Wir nutzten diese Gelegenheit für einen Besuch in Epinal. Ich gebe Fotos vom Aquädukt über die Mosel und vom Hafen Epinal sowie ein Bild vom Moselstau in Epinal und dem Einspeisekanal in den Hafen von Google Earth dazu.

    Freundliche Grüsse

    Peter
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    Geändert von p-m (07.08.2010 um 13:53 Uhr) Grund: Vertippser und zusätzliche Bilder einfügen
    Elektronik ist, wenn es trotzdem tut, und keine(r) weiss warum.

  4. #14

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    Standard Zwei unterschiedliche Pegel

    Danke, Peter, für die Erklärung und die Bilder!

    Von dem braunen Café links auf Deinem vierten Foto (im Beitrag zuvor) aus habe ich das ziemlich belanglose Bild gemacht, das ich hier noch anhänge. In diesem Café findet man übrigens das gemalte Bild der Solvay-Penische, das ich weiter oben eingestellt habe. Die Holzbrücke rechts geht über den Zulauf.

    Wahrscheinlich ist es dann wohl so, daß der Stichkanal nach Epinal gleichzeitig als Wasserreservoir für die Speisung des Kanals unterhalb von Golbey dient! Wird zur Speisung des Kanals mehr entnommen, als die Mosel in Epinal nachfüllen kann, sinkt das Niveau und der Stichkanal wird ab einem bestimmten Pegel gesperrt. In Beitrag 2 kann man ja auf dem letzten Foto sehen, daß das Obertor der Nr. 15 ein Stück aus dem Wasser herausragt. Allerdings muß es dann wohl so sein, daß die Haltung der Nr. 15 und die Sohle der Nr. 14 so tief gebaut sind, daß trotz des Absinkens des Wasserniveaus im Stichkanal und in der Haltung der Nr. 15 die Tiefe im Canal de l`Est selbst nicht eingeschränkt wird.

    Die unterschiedlichen Pegel am Eingang des Stichkanals waren mir auch aufgefallen - ob sich der "größere" Pegel vielleicht auf den tieferen Hauptkanal und der kleinere auf den Zweigkanal bezieht? Bei 1,60 m wäre die Haltung der Nr. 15 dann zum Zeitpunkt eures Passierens eingeschränkt gewesen.

    Gernot
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    Geändert von Gernot Menke (07.08.2010 um 14:49 Uhr)

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