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Thema: BASF baut Flotte an Niedrigwasser-Tankschiffen aus ( ABO )

  1. #1

    Deutschland BASF baut Flotte an Niedrigwasser-Tankschiffen aus ( ABO )

    Der Chemiekonzern BASF, dessen Versorgung am Standort Ludwigshafen stark von Binnenschiffen abhängig ist, richtet sich mit einer Flotte von Spezialschiffen auf künftige Niedrigwasser-Situationen auf dem Rhein ein.

    BASF baut Flotte an Niedrigwasser-Tankschiffen aus ( ABO )
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  2. #2

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    Hallo
    Bericht mit ABO (mach ich nicht mit).
    BASF baut Flotte: hört sich toll an. Aber: BASF betreibt im Leben keine Schiffe, die haben wieder einen Dölles gefunden, der die Schiffe betreibt. oder das jetzt HGK oder ein anderer ist.

    Dann: Shell baut 100 Tanker für LNG Transport: Shell bereedert keine Schiffe mehr.
    Vor etwa 20 Jahren hat es geheißen: BP Eurochemie in Dormagen bestellt riesige Tanker.
    Das stimmt, ich war vor Ort. An der Breko Werft in Papendrecht (damals mein Heimatort) wurden diese Tanker fertiggebaut, nach sehr strengen Auflagen der BP.
    Aber Betreiber ist die Familie Somers (Somtrans Rederij in Wijnegem bei Antwerpen) für diese 6000 T Schiffe.

    Gut das der Transport über Wasser geht, aber die Konzerne, die eigene Flotten hatten, zB Hoechst AG (gibt es nicht mehr), BP, Shell, Esso, haben das längst ausgelagert an Partikuliere; wie zum Vergleich jetzt auf der Straße die Kuriere wie Amazon, DHL Post, Hermes u.dgl. "Selbständige" Fahrer die schuften um wenigstens das gesetzliche Mindestlohn zu ergattern.
    Gruss Jozef
    Geändert von mainschnickel (18.11.2021 um 19:02 Uhr)

  3. #3

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    Hallo,

    wer trägt eigentlich die Verantwortung, solche für Binnengewässer riesige Tankschiffe wie den SOMTRANS XXVI mit 8001 to beladen fahren zu lassen. Hat man das Bild der Emmericher Brandkatastrophe vor Augen, kann man sich ohne weiteres ein solches Schiff endlos brennend unter Brücken, entlang Städten, Dörfern und Industrien treibend vorstellen eingedenk der übrigen Schifffahrt. Wie will man ernsthaft solchen Gefahrlagen Herr werden; mit den im Vergleich dazu winzigen Feuerlöschbooten sicher nicht. Dem gemeinen Schiffer wird schon wegen einem abgelaufenem Feuerlöscher ein Bußgeld auferlegt während hier eine gehörige Portion Unverantwortlichkeit im Spiel ist. Das Thema ist einfach zu Komplex, wir im BiFo werden da nichts ändern können. Leider.

    Gruß, Walter

  4. #4

    Deutschland Neue Niedrigwasser-Schiffe für die Rohstoffversorgung vorgestellt

    Ludwigshafen. Die Versorgung des Standorts in Ludwigshafen auch bei Niedrigwasser sicherzustellen, das ist ein zentrales Ziel der Binnenschiff-Logistik der BASF SE.

    Neue Niedrigwasser-Schiffe für die Rohstoffversorgung vorgestellt
    https://binnenvaartlog.nl

  5. #5

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    Standard „Tanker ohne Tiefgang“

    Guten Tag, anbei ein Artikel zum Thema aus der FAZ.
    https://www.faz.net/aktuell/technik-...-17702763.html

    Grüße aus dem „geisterschifflosen“ Lüdinghausen

  6. #6

    Deutschland Tanker ohne Tiefgang

    Dürren gefährden den freien Verkehr über die Wasserstraßen des Landes. Der Chemiekonzern BASF stockt deshalb seine Schiffsflotte auf.

    Tanker ohne Tiefgang
    https://binnenvaartlog.nl

  7. #7

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    Hallo,

    den BASF-Herren suggeriert das Wort GAS wahre Wunderdinge in ihre Geschäftsbilanzen und so kommt man auf solche Ideen, quasi ein Tankschiff schweben zu lassen. Es wird sich nicht drum scheren, es wird nicht schweben.

    Wohlbewusst ist mir, das die Rohrinstallationen und vielfältige technische Einrichtung gerade auf Spezialtanker mit ihrem Gewicht die Nutzlast des Tankers reduzieren, ganz im Gegensatz zu einem Gütermotorschiff nur mit eisernen Luken. Trotzdem wage ich einen in etwa vergleichenden Blick in die Zeit um die Jahreswende 1962/63.

    Mit einem 1307 to großen GMS habe ich am 04.12.1962 in Amsterdam beim Kohlenladen bei einem vorgegeben Tiefgang von 1,30 m die Beladung abgebrochen, wir hatten dann statt 1307 to nur 398,5 to in 7 von 9 Räumen. 2 Tage später musste ich in Tiel 2 Kähne mitnehmen, wobei beide 1,25 m Tief gingen. Leider habe ich die Lademenge von beiden nicht eingetragen. Ebenso fehlen leider die Pegelstände für diesen Zeitraum. Ab dem 17.12. haben wir in Gustavsburg gelöscht.

    Am 07.01.1963 habe ich in Ruhrort 477 to Feinkohle geladen bei 1,40 m Tiefgang. Von 9 Räumen blieben 3 leer. Mein Anhang ab Duisburg: Nr. 1: 1357 to mit 473 to Last, 1,26 m Tiefgang; Nr.2: 1367 to mit 618 to Last, 1,50 m Tiefgang. Auch hier leider kein Pegeleintrag. Ab dem 13.01. lagen wir im Binger Hafen für gut 2 Monate eingefroren.

    Ich muss erwähnen, das es sich um Reedereischiffe handelte, aus späterer Erfahrung konnte ich erfahren, das man in der Partikulierschifffahrt mit den Tiefgängen bei Kleinwasser nicht so zimperlich vorging.

    Fazit: Das ganze Problem mit unausgelasteten Binnenschiffen während Kleinwasserperioden auf frei fließenden Flüssen wird so lange bestehen bleiben, bis man sich entschließen wird, zu kanalisieren. Beispiele dazu gibt es zu Hauf.

    Mit freundlichem Gruß und allen ein glückliches neues Jahr 2022,

    Walter

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