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Thema: Schifffahrtsgewerbe reagiert massiv verärgert auf Streikaufruf

  1. #371

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    Ach was, was würde schon los sein. Auch der Bahnhof einer Landeshauptstadt mit 200.000 Einwohnern wird ja abends zugemacht, weil eine Bahngesellschaft die Bediensteten nicht beibringt (man denkt erst an Afrika, aber das schafft auch die deutsche Privatwirtschaft).

    Im Übrigen finde ich die Aufregung in den Niederlanden etwas gekünstelt. Als seinerzeit die Frachten liberalisiert wurden, haben nur die dummen Deutschen das praktisch 1:1 umgesetzt mit harten Folgen für die deutschen Partikuliere, während die Niederländer mit Übergangsregelungen im Vorteil waren. Jetzt, wo man durch Europa wirtschaftliche Vorteile sieht, wird man nun zum Mustereuropäer.

    Gernot

  2. #372
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    Zitat Zitat von Gernot Menke Beitrag anzeigen
    Ach was, was würde schon los sein. Auch der Bahnhof einer Landeshauptstadt mit 200.000 Einwohnern wird ja abends zugemacht, weil eine Bahngesellschaft die Bediensteten nicht beibringt (man denkt erst an Afrika, aber das schafft auch die deutsche Privatwirtschaft).

    Im Übrigen finde ich die Aufregung in den Niederlanden etwas gekünstelt. Als seinerzeit die Frachten liberalisiert wurden, haben nur die dummen Deutschen das praktisch 1:1 umgesetzt mit harten Folgen für die deutschen Partikuliere, während die Niederländer mit Übergangsregelungen im Vorteil waren. Jetzt, wo man durch Europa wirtschaftliche Vorteile sieht, wird man nun zum Mustereuropäer.

    Gernot
    Die Bahn ist kein Privatunternehmen....oder kannst Du etwa Aktien von der Bahn kaufen, oder kennst Du die Namen der "Privateigentümer"?
    Die Bahn ist noch immer unter Aufsicht des Bundes und hat nach den Vorgaben aus Berlin zu handeln.
    Das Management der Bahn hat wohl große Freiräume und unterliegt keiner "hoheitlichen Aufgabenpflicht" wie etwa Polizei und früher die Post, und so wie die Post (DHL) hat auch die Bahn mitlerweile Konkurrenz auf der Schiene, aber es gibt immer noch eine AufsichtsBEHÖRDE!
    Übrigens hat die Bahn im Falle Mainz versucht Personal in die Stellwerke zu "verpflichten", aber der durch die Gewerkschaften ausgehandelte Tarifvertrag machte es unmöglich Personal von einer Dienststelle zur anderen zu versetzen, auch nicht in Notfällen wie jetzt bei Krankheit und Urlaubs Personalnotstand.....Im Grunde das Gleiche, was jetzt VERDI für die WSA Mitarbeiter einfordert.
    Geändert von Gerhard (08.08.2013 um 20:43 Uhr) Grund: Freigeschaltet

  3. #373

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    so steht es auf der seite von ver.di

    "4. August 2013 | Auf Deutschlands Wasserstraßen und an den Schleusen wird in dieser Woche erneut gestreikt. Noch immer geht es um die tarifvertragliche Absicherung der Beschäftigten im Zuge des Umbaus der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV). Nach den Plänen des Bundes soll etwa ein Viertel der rund 12.000 Arbeitsplätze in der WSV wegfallen.

    Bislang ist ein Einlenken der beteiligten Ministerien nicht erkennbar. „Wir haben noch immer keine verbindliche Zusage für Tarifverhandlungen erhalten“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Achim Meerkamp am Sonntag. Die Beschäftigten müssten deshalb weiter Druck machen. Inhaltlich geht es um den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen sowie betriebsbedingter Versetzungen für die Beschäftigten der WSV und weiterer betroffener Behörden des Bundesverkehrsministeriums.

    Von Montag, 5. August, bis Freitagfrüh, 9. August, sollen alle Wasserstraßen in Nordrhein-Westfalen bestreikt werden. In Niedersachsen und Bremen werden Schleusen, Bauhöfe und WSV-Verwaltungen bis Mittwoch in den Arbeitskampf einbezogen. ver.di hatte auf mögliche Streiks in den betroffenen Gebieten bereits frühzeitig Mitte der Woche hingewiesen, um den Unternehmen entsprechende Vorplanungen zu ermöglichen."

    wenn ein außenstehender diesen text liest denkt er das alle streiken,also vor allen die binnenschiffer streiken !!
    sogar die bauhöfe und schleusen werden in den arbeitskampf mit eingezogen......
    sind die denn da alle blöd oder was ? es sind nur die schleusen und ämter die streiken und bestimmt kein binnenschiffer der die wasserstrassen bestreikt.
    oder lese ich das nur falsch ?

    jeder bedienstete sollte schon mal sich ein polnisches wörterbuch besorgen bzw sprachlehrgang besuchen....deutsche schiffer wirds wohl bald nicht mehr geben.

    gruß menni
    der kein verständniss mehr hatt
    menni der enkelt iss

  4. #374

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    Bevor man anderen Empfehlungen gibt, welche Wörterbücher zu besorgen sind, sollte man sich erst selbst eines besorgen, damit der Schreiber wenigstens die eigene Sprache einigermaßen beherrscht.
    Im übrigen bin ich weiterhin der Auffassung, dass die Mitarbeiter der WSV so lange Streiken sollten, bis sie ihre Rechte durchgesetzt haben.
    Wenn ihr die Streikenden ünterstützen wollt, so lasst euren Ärger beim Ramsauer aus. Denn er ist für den Streik verantwortlich. Nicht die Beschäftigten und Streikenden.
    Aber an den traut ihr euch offensichtlich nicht heran.
    Ich wünsche den Streikenden jedenfalls genügend Puste und den Binnenschiffern mehr Gelassenheit.

    Gute Fahrt.
    Nordkap
    Der sehr viel VERSTÄNDNIS HAT

  5. #375
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    Der letzte Satz ist doch wirklich der Gipfel in den bisher hier getätigten Aussagen!

    Wie einfältig muss man sein um so einen Satz zu posten? Du verlangst ernsthaft das die Binnenschifffahrt die Situation mit Gelassenheit betrachten sollte? Eine Situation welche die ohnehin geschwächte Schifffahrt noch mehr schädigt. Eine Situation die in der Schifffahrt Arbeitsplätz zerstört? Eine Situation die insbesondere Partikuliere schädigt?
    Ich frage mich wirklich wie man derart naiv sein kann. Der Streik dient nur dazu Verhâltnisse der DDR zu schaffen. Eine völlig überbesetzte Behörde zu erhalten welche eher an Qualität verliert als erhält.
    Aber vielleicht wird jeder so. Vielleicht auch ich, keine Ahnung. Wenn man um nichts mehr kämpfen muss und einem immer A.. geputzt wird, wird man wol eher träge. Da macht es sicherlich Angst sich eventuell wieder im freien Markt sich behaupten zu müssen.
    Schade um diejenigen die ihren Job dort mögen und wirklich gut machen. Die werden mit in den Topf geworfen.

    Gruß Kawumm 68
    Geändert von Stadt_Aschaffenburg (08.08.2013 um 13:53 Uhr) Grund: freigeschaltet

  6. #376
    Avatar von rrindke
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    Ich habe Verständnis für die, die bei Verdi die Scheiben einschmeissen. Verständis für Leute die uns in den Ruin treiben? Ich denke so dämlich ist nicht ein Schiffer, der dafür Verständis hat. Für mich ist das immer noch ein Binnenschifferforum, und kein Verdi Verständnis Forum. Ich habe jedenfalls gar kein Verständnis.
    Das wäre genauso, als wenn wir mehr Fracht haben wollten, dieses aber nur erreicht werden kann, wenn beim WSA Leute entlassen werden. Ob da die WSAler Verständnis für hätten.
    Ich kann hier nur den Kopf schütteln, mit welcher Arroganz, hier mit unserer Existens gespielt und vernichtet wird. es grüßt der verständnislose, kopfschüttelnde Ralf

  7. #377
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    Zitat Zitat von Nordkap Beitrag anzeigen
    Bevor man anderen Empfehlungen gibt, welche Wörterbücher zu besorgen sind, sollte man sich erst selbst eines besorgen, damit der Schreiber wenigstens die eigene Sprache einigermaßen beherrscht.
    Im übrigen bin ich weiterhin der Auffassung, dass die Mitarbeiter der WSV so lange Streiken sollten, bis sie ihre Rechte durchgesetzt haben.
    Wenn ihr die Streikenden ünterstützen wollt, so lasst euren Ärger beim Ramsauer aus. Denn er ist für den Streik verantwortlich. Nicht die Beschäftigten und Streikenden.
    Aber an den traut ihr euch offensichtlich nicht heran.
    Ich wünsche den Streikenden jedenfalls genügend Puste und den Binnenschiffern mehr Gelassenheit.

    Gute Fahrt.
    Nordkap
    Der sehr viel VERSTÄNDNIS HAT
    Frag mich was die Mitarbeiter noch wollen?? Bis jetzt schaden sie nur die Wirtschaft und Umwelt. Die Binnenschifffahrt hat ums Überleben zukämpfen. Frag mich was das mit Gelassenheit zutun hat.
    Bin früher selber gefahren. Meine Gesundheit macht leider nicht mehr mit. Ich wünsche allen betroffenen Binnenschifffer dass dieser sinnlose Streik bald durch ein Gericht beendet wird.

    http://www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Pr...sv-reform.html

    Gruß Rolf
    Geändert von Gerhard (08.08.2013 um 20:42 Uhr) Grund: Freigeschaltet

  8. #378

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    Ich bin ja kein Arbeitsrechtler, aber kann man die Streikenden nicht einfach Aussperren und Ersatzarbeitskräfte (z.B. aus den NL) die Schleusen bedienen lassen?

  9. #379
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    Standard Zusammenarbeit

    Hallo Zusammen,

    vielleicht können wir das Binnenschifferforum, bei diesem Thema auch im positiven Sinne nutzen...

    Weiß jemand wie viele Schiffe in Duisburg liegen? Wie wird morgen um 6 Uhr gestartet? Gibt es einen Schleusenrang?

    Danke für die Infos!!!
    Geändert von Stadt_Aschaffenburg (08.08.2013 um 18:30 Uhr) Grund: freigeschaltet

  10. #380
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    Standard Beendet den Streik!

    Binnenschifffahrt appelliert an die Tarifparteien im Konflikt um die WSV-Reform sowie an die Mitarbeiter in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung:

    Beendet den Streik!



    In einem schriftlichen Appell an die Tarifparteien im Konflikt um die WSV-Reform und an die Mitarbeiter der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung fordert der Bundesverband der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB), die seit dem 8. Juli 2013 andauernden Streiks an den Schleusen zu beenden.

    „Ebenso wie die Mitarbeiter der WSV ihre Arbeitsplätze und ihre Zukunft sichern wollen, muss dies auch für das Binnenschifffahrtsgewerbe möglich sein!“, fordert der BDB.

    Bereits seit mehreren Wochen kommt es zu Verspätungen im Güterverkehr und sogar zu Transportausfällen, weil die Mitarbeiter in der Verwaltung ihre Arbeit an den Schleusen einstellen. Der Schiffsverkehr kommt in den betroffenen Fahrtgebieten damit komplett zum Erliegen. Der Ruf als verlässlicher und planbarer Logistikdienstleister nimmt hierdurch zunehmend Schaden. Leidtragende sind in erster Linie die häufig familiengeführten Kleinunternehmen in der Binnenschifffahrt, die aufgrund der Streiks enorme Umsatzausfälle haben und in einzelnen Fällen mittlerweile sogar in ihrer Existenz bedroht sind.

    Zwar hat der BDB durchaus Verständnis für das Anliegen der Mitarbeiter, im Zuge der Verwaltungsreform Arbeitsplätze vor betriebsbedingten Kündigungen sichern zu wollen. Der Appell lautet aber, den Streit über die Rechtsverbindlichkeit bereits gegebener Zusagen nicht auf dem Rücken des Binnenschifffahrtsgewerbes auszutragen. Die Binnenschifffahrt hat nicht zuletzt durch die verheerende Hochwasserwelle im Juni 2013 bereits enorme Umsatzausfälle zu verzeichnen und ist nun auf einen reibungslosen Schiffsverkehr angewiesen. Der BDB hat in den vergangenen Wochen mehrfach Gespräche mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Bundesregierung geführt. Beide Tarifvertragsparteien sollten nach Überzeugung des Verbandes kompromissbereit sein und aufeinander zugehen.

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