Hallole,
Zitat Zitat von Mignon km 593 Beitrag anzeigen
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nach mehreren Versuchen die Geschichte mit dem Laden eines Produktes mit höherer Dicht zu verstehen, habe ich dies nun aufgegeben... (Bin aber auch kein Tankerfahrer) Wenn ein Produkt mit höherer Dichte, als die Dichte die im Zulassungzeugniss steht, geladen werden darf, warum steht diese dann überhaupt drin?
Vielleicht kann mir einer der Tankerfahrer dies erklären??
Darf ich somit jedes Produkt, egal welche Dichte fahren?
Das Ergebnis in diesem Fall wäre doch das die Dichte bei 1,8 liegt, damit die Tonnage erreicht wird, nur halt weniger Volumen...
Somit ist doch die Theorie von Herrn Hund widerlegt, oder sehe ich dies falsch?? ...
Bin zwar auch kein Tankfahrer, aber die Erklärung von unten müsste reichen. Es wird wohl so sein, dass man sich auf eine bestimmte Dichte - in diesem Fall 1,3 - als Angangspunkt geeinigt hat. Umrechnen sollte ja kein Problem sein. Hauptsache die Zuladung überschreitet nicht die erlaubte Menge ... So hab ich das zumindest die ganze Zeit verstanden.
Und manche haben bei jeder Fahrt eine andere Chemikalie im Tank, die Werte zum Berechnen ändern sich damit also ständig ...
Die Dichte und/oder Temperatur wird ja beim Löschen und Laden berücksichtigt und sollte eigentlich nichts außergewöhnliches sein. Warum die Waldhof aber dennoch überladen war, das bleibt immer noch offen ...
Zitat Zitat von Allgemeine Zeitung
Die „Waldhof“ hatte laut Staatsanwaltschaft eine Zulassung für Stoffe bis zur Dichte von 1,3. Werden Stoffe mit einer höheren Dichte transportiert, muss genau umgerechnet werden, wie viel Ladung genommen und wie sie in den Tanks verteilt werden muss, erläutert Erwin Spitzer, Tankschiff-Experte beim Bundesverband der Binnenschifffahrt.
Quelle: Allgemeine Zeitung vom 27.08.2011

Grüßle,
Evo