-
Vorstand Binnenschifferforum hilft e.V.
Hallo buckelwal,
einige Vergleiche, die zwischen dieser Tragödie und dem Kentern von TMS ENA2 gezogen wurden, hinken auch nach meiner Auffassung ganz gehörig, denn auch ich bin mir sicher, daß hier nicht das Schwappen ursächlich für das Kentern war, sondern die Tatsache, daß das Schiff im Leckagebereich einseitig Wasser genommen und dadurch immer mehr Schlagseite bekommen hat. Deswegen wird man zwar die Konstruktion überprüft haben, aber nicht in Hinsicht auf besondere Fahrzustände, wie hier an der Loreley, sondern vielleicht in Hinsicht auf den Einbau zusätzlicher Schotte, um ein Sinken zu vermeiden. Das wird sich aber schnell zerschlagen haben, denn mit der Umstellung auf Doppelhüllenschiffe ist in diese Richtung schon viel gewonnen.
Ich selbst habe die Havarie von ENA 2 nur deswegen beigezogen, weil ich etwas von der Angst vor riesigen Umweltschäden bei einem eventuellen Leckschlagen der WALDHOF aus dieser Diskussion nehmen wollte. Als die ENA 2 kenterte, entleerte sich ihr kompletter Inhalt ins Hafenbecken und trotzdem traten nur sehr geringe Umweltschäden auf. Natürlich verloren einige hundert Fische ihr Leben, aber bleibende Naturschäden traten nicht auf.
Ähnlich würde es hier auch sein, eher würde es noch glimpflicher ablaufen, da das Schiff in der Strömung liegt und so das Produkt noch viel schneller neutralisiert werden würde.
Aber mal eine andere Frage: Hatte ENA2 nicht SALZsäure geladen?
LG
Micha
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Nein
- Themen beantworten: Nein
- Anhänge hochladen: Nein
- Beiträge bearbeiten: Nein
-
Foren-Regeln